ANGST IM HANDEL
Angst vor Krawallen am Protest-Samstag: Verbände fordern Polizeipräsenz
Nach den Ausschreitungen in Frankreich fürchten Wirtschaftsverbände Angriffe auf Läden und verlangen von Innenminister Dobrindt Polizeipräsenz.

Vor den Protesten am Samstag, dem Halloween-Tag, warnen Wirtschaftsverbände vor möglichen Angriffen auf Geschäfte. In einem Brief an Bundesinnenminister Dobrindt fordern sie, dass die Polizei Präsenz zeigt.
Auslöser sind die Ausschreitungen in Frankreich. Die Verbände warnen: Was dort passiert ist, könnte es auch bei uns geben. Hinweise auf gezielte Attacken gegen Läden liegen bislang allerdings nicht vor.
Berlin: Entwarnung gibt es trotzdem keine. Der Handel bleibt wachsam. Nils Busch-Petersen vom Handelsverband Berlin-Brandenburg warnt: Eine Lage könne sich in kürzester Zeit zuspitzen.
Hamburg: Auch dort sind die Händler beunruhigt. Die Geschäftsführerin des Handelsverbands Nord nennt den Grund: Berichte über Aufrufe zu Straftaten. Von der Hamburger Innenbehörde bekommen die Geschäfte eine eigens erarbeitete Handlungsempfehlung.
Ob es am Samstag ruhig bleibt, ist offen. Klar ist, was die Verbände von Dobrindt wollen: Polizei vor Ort, wenn protestiert wird.
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Dirk Muchow ist Herausgeber von KLARTEXT. Er schreibt über Bundespolitik, Wirtschaft und Medien – täglich, unabhängig und ohne Rundfunkbeitrag. KLARTEXT wird ausschließlich von seinen Lesern bezahlt.








