LNG-AUSBAU
Rügen rüstet auf: Betreiber sichert sich zweites LNG-Terminalschiff
Rügen rüstet auf: Der Betreiber hat sich ein zweites LNG-Terminalschiff gesichert, und das Ziel heißt mehr Kapazität.

Rügen rüstet auf! Der Betreiber des LNG-Terminals auf der Ostseeinsel hat sich ein zweites Terminalschiff gesichert. Damit sind für Rügen jetzt zwei Schiffe im Spiel statt nur einem. Die Ansage dahinter ist deutlich: mehr Kapazität.
Doppelt statt einfach
Das ist die Kernbotschaft des Schritts. Der Betreiber will auf Rügen mehr Flüssiggas abwickeln können als bisher. Und zwar nicht mit kleinen Schritten, sondern mit einem ganzen zweiten Schiff.
Mehr Gas über die Ostsee?
Mehr Kapazität auf Rügen könnte bedeuten: Es kommt mehr Flüssiggas über die Ostsee ins Land. Für die Gasversorgung wäre das ein Plus. Wie groß dieses Plus ausfällt, hängt davon ab, was das zweite Schiff am Ende tatsächlich leistet. Konkrete Mengen und ein Zeitplan sind bislang nicht bekannt.
Ein Signal für Rügen?
Der Schritt lässt sich als Zeichen lesen: Wer sich ein zweites Terminalschiff sichert, setzt erkennbar auf den Standort Rügen. Für die Insel heißt das: Das Thema LNG bleibt dort auf dem Tisch, und es soll größer werden.
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Dirk Muchow ist Herausgeber von KLARTEXT. Er schreibt über Bundespolitik, Wirtschaft und Medien – täglich, unabhängig und ohne Rundfunkbeitrag. KLARTEXT wird ausschließlich von seinen Lesern bezahlt.







