HACKERANGRIFF
Hackerangriff legt Uni Leipzig lahm: Alle Server vom Netz
Nach einem Hackerangriff hat die Universität Leipzig alle Server mit Internetverbindung abgeschaltet – 30.000 Studierende sind betroffen.

Digitaler Stillstand in Leipzig! Nach einem Hackerangriff ist die Universität Leipzig weiter offline. Seit Mittwoch sind alle Server der Hochschule abgeschaltet, die mit dem Internet verbunden sind. Die Uni hat sie selbst vom Netz genommen, um Schaden abzuwehren.
Die Folgen treffen 30.000 Studierende und die Mitarbeiter der Universität. Der normale Betrieb ist nach Angaben der Hochschule weiter empfindlich gestört. Wer hinter dem Angriff steckt und was genau passiert ist, ist bisher unklar.
Krisenstab im Dauereinsatz
Ein Krisenstab arbeitet laut Universität mit Hochdruck daran, das Problem zu beheben. Zusätzlich wurde ein Dienstleister für IT-Notfälle eingeschaltet. Vorrang hat zunächst die Sicherheit aller Daten. Die Unileitung hofft, den Regelbetrieb bald wenigstens teilweise wieder aufnehmen zu können.
Hörsäle offen, Livestream fällt aus
Für die Studenten wichtig: Die Lehre vor Ort läuft wie geplant in den vorgesehenen Räumen weiter. Digitale Veranstaltungen werden unter Umständen verschoben oder über externe Server abgewickelt.
Auch die öffentliche Vorstellung der Kandidatin für die Rektorinwahl am Freitag bleibt im Plan. Wegen des Angriffs gibt es dazu aber keinen Livestream.
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Dirk Muchow ist Herausgeber von KLARTEXT. Er schreibt über Bundespolitik, Wirtschaft und Medien – täglich, unabhängig und ohne Rundfunkbeitrag. KLARTEXT wird ausschließlich von seinen Lesern bezahlt.







