BUNDESWEHR
Bundeswehr holt sich alte Militärflächen zurück – Kommunen haben andere Pläne
Die Truppe braucht Platz und nimmt sich alte Militärgelände vor – auch dort, wo Städte Wohnungen und Gewerbe geplant haben.

Die Truppe braucht wieder Platz
Die Bundeswehr sucht Raum. Sie braucht Kasernen. Sie braucht Übungsplätze. Sie braucht Flächen für Lager. Dafür nimmt sie sich Gelände vor, das schon früher dem Militär gehört hat.
Das Problem: Ein Teil dieser alten Militärflächen ist längst verplant. Städte und Gemeinden wollen dort neue Wohngebiete bauen oder Gewerbe ansiedeln.
Kommune gegen Truppe
Damit stoßen zwei Interessen aufeinander. Auf der einen Seite steht die Bundeswehr mit ihrem Bedarf an Kasernen, Übungs- und Lagerflächen. Auf der anderen Seite stehen Kommunen, die auf denselben Flächen ihre eigenen Pläne haben: neue Wohnungen und neue Gewerbeflächen.
Die entscheidende Frage lautet: Wer hat am Ende das letzte Wort – die Truppe oder die Gemeinde? Ob Kommunen ihre Pläne aufgeben müssen, ist offen.
Was jetzt zählt
Wer auf neue Wohnungen auf einem früheren Kasernengelände gehofft hat, sollte genau verfolgen, was mit der Fläche passiert. Dirk Muchow Klartext bleibt an dem Thema dran.
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Dirk Muchow ist Herausgeber von KLARTEXT. Er schreibt über Bundespolitik, Wirtschaft und Medien – täglich, unabhängig und ohne Rundfunkbeitrag. KLARTEXT wird ausschließlich von seinen Lesern bezahlt.








