SÖDER WARNT
Söder zu Eralps Angst vor Islamisten: „Existenziell neue Situation“
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder nennt die Angst der möglichen Berliner Regierungschefin Elif Eralp vor Islamisten eine existenziell neue Lage.

Klare Worte aus München: Markus Söder hat sich die Berliner Politikerin Elif Eralp vorgenommen. Sie könnte die nächste Regierende Bürgermeisterin der Hauptstadt werden. Einem Bericht zufolge fürchtet sie Islamisten, die sich im Umfeld ihrer eigenen Partei bewegen.
Söder sprach darüber beim „Mut Maker Award“ in München mit der Initiatorin Tijen Onaran. Nach seiner Darstellung wollte Eralp Fragen zur Clankriminalität nicht beantworten. Der Grund laut Söder: Sie habe Angst vor Drohungen von Leuten, die bei ihren Veranstaltungen auftauchen. Für den Bayern ist das eine „existenziell neue Situation“.
Söder fragt nach der Polizei
Dann ging es um die Demonstrationen am Samstag. Söder stellte eine Frage: Wie fühlen sich Berliner Polizisten, die womöglich zum Schutz ausrücken sollen? Und das, während sie nach seinen Worten in Koalitionsvereinbarungen lesen, dass die Polizei reduziert wird.
Abgrenzung nach beiden Seiten
Für Söder spielt es keine Rolle, ob Extremisten von rechts oder von links kommen. Die Union halte Abstand zur AfD. Dasselbe müsse aus seiner Sicht auch für SPD und Grüne gelten, wenn es um den linken Rand geht.
Eine Einigung mit dem klassischen Konkurrenz-Lager sei manchmal mühsamer, räumte Söder ein. Demokratisch lohne sie sich aber mehr. Seine Warnung: Wenn sich die Mitte mit Radikalen einlässt, gewinnen am Ende die Radikalen.
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Dirk Muchow ist Herausgeber von KLARTEXT. Er schreibt über Bundespolitik, Wirtschaft und Medien – täglich, unabhängig und ohne Rundfunkbeitrag. KLARTEXT wird ausschließlich von seinen Lesern bezahlt.





