KOKS-TAXI
Koks-Taxi-Prozess in Berlin: Wusste der Angeklagte von den Waffen im Auto?
Vor einem Berliner Gericht muss sich ein Mann verantworten, der Kokain per Auto ausgeliefert haben soll – offen ist, ob er von den Waffen im Wagen wusste.

Berlin. Kokain auf Bestellung, gebracht im Auto: Ein „Koks-Taxi“ ist nichts anderes als ein rollender Drogen-Lieferdienst. Genau so ein Geschäft beschäftigt jetzt die Justiz der Hauptstadt. Dort hat der Prozess gegen einen Mann begonnen, der ein solches Koks-Taxi betrieben haben soll.
Waffen im Wagen
Im Auto wurden Waffen gefunden. Das ist kein Nebendetail, sondern ein Punkt mit Gewicht. Die Funde könnten erheblich darüber mitentscheiden, wie hoch die Strafe am Ende ausfällt.
Die große Frage
Doch hier wird es kompliziert. Ob der Angeklagte überhaupt wusste, dass Waffen im Wagen lagen, ist unklar. Gehörten sie ihm? Hatte er Zugriff? Geklärt ist das bislang nicht.
Der Prozess in Berlin hat gerade erst begonnen. Bis zu einem Urteil gilt für den Angeklagten die Unschuldsvermutung.
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Dirk Muchow ist Herausgeber von KLARTEXT. Er schreibt über Bundespolitik, Wirtschaft und Medien – täglich, unabhängig und ohne Rundfunkbeitrag. KLARTEXT wird ausschließlich von seinen Lesern bezahlt.








