TEURER HERBST
Wildunfälle: Versicherer zahlen über 1,2 Milliarden Euro
Fast alle zwei Minuten kracht es auf Deutschlands Straßen mit einem Wildtier – und jeder einzelne Zusammenstoß wird teurer.

Es kracht ständig. Auf Deutschlands Straßen passiert fast alle zwei Minuten ein Wildunfall. Ein Auto, ein Tier, ein Aufprall – so oft wie kaum ein anderer Unfall dieser Art.
Für die Versicherer wird das zur Milliarden-Rechnung. Im vergangenen Jahr mussten sie für Schäden aus Wildunfällen mehr als 1,2 Milliarden Euro aufbringen. Eine gewaltige Summe, allein für kaputte Autos nach dem Aufprall mit einem Tier.
Jeder Crash kostet mehr
Dazu kommt: Es wird teurer. Die einzelnen Zusammenstöße sind deutlich kostspieliger geworden als früher. Der Schaden, den ein Wildtier am Auto anrichtet, schlägt heute also spürbar stärker zu Buche. Für die Branche ist das ein doppelter Schlag: viele Unfälle, hohe Kosten. Am Ende landet diese Rechnung bei den Versicherern.
Gerade jetzt ist die Lage brenzlig, denn der Herbst gilt als gefährliche Zeit für Wildunfälle. Hinter jedem dieser Unfälle steckt ein gewaltiger Schreck für den Fahrer und oft eine hohe Rechnung. Für alle Autofahrer heißt das in diesen Wochen: Augen auf, Tempo runter, Fuß bereit zum Bremsen.
Dirk Muchow Klartext berichtet jeden Tag unabhängig, ohne Rundfunkbeitrag und von Lesern bezahlt. Abonnieren Sie jetzt den Newsletter, dann verpassen Sie keine Meldung mehr.
Dirk Muchow ist Herausgeber von KLARTEXT. Er schreibt über Bundespolitik, Wirtschaft und Medien – täglich, unabhängig und ohne Rundfunkbeitrag. KLARTEXT wird ausschließlich von seinen Lesern bezahlt.








