DFB-POKAL
Hertha schlägt Jeddeloh 2:0 – der Pokaltraum lebt!
Zweitliga-Spitzenreiter Hertha BSC gewinnt beim Regionalligisten SSV Jeddeloh II mit 2:0 und steht im Achtelfinale des DFB-Pokals.

Hertha BSC steht im Achtelfinale des DFB-Pokals. Der Spitzenreiter der 2. Bundesliga gewann am Mittwochabend mit 2:0 beim Regionalligisten SSV Jeddeloh II. Zur Pause stand es noch 0:0.
Die Tore für die Berliner schossen Julian Eitschberger und Kapitän Josip Brekalo. Ein Spektakel war es nicht. Hertha brauchte lange Geduld und musste sich den Sieg hart erarbeiten.
Heimspiel in fremdem Stadion
Gespielt wurde nicht in Jeddeloh, sondern im Marschweg-Stadion in Oldenburg. Der Regionalligist durfte seine eigene Arena für die Partie nicht nutzen. 5500 Hertha-Fans machten die Ränge blau-weiß. Für die Mannschaft von Trainer Stefan Leitl wurde das Spiel so fast zum Heimspiel.
Außenseiter mit Biss
Unterschätzen durfte Hertha den Gegner nicht. In der ersten Runde hatte Jeddeloh II einen Bundesliga-Absteiger mit 5:2 aus dem Wettbewerb geworfen. Auch gegen Berlin zog sich der Außenseiter weit zurück und verteidigte mit viel Leidenschaft.
Die erste große Chance hatte Hertha in der 26. Minute: Mads Pedersen zog aus 23 Metern ab und traf nur den rechten Außenpfosten. Danach drängten die Berliner den Gegner immer wieder in dessen Hälfte, fanden gegen die dichte Abwehr aber lange keine Lücke. Am Ende stand trotzdem ein klares 2:0.
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Dirk Muchow ist Herausgeber von KLARTEXT. Er schreibt über Bundespolitik, Wirtschaft und Medien – täglich, unabhängig und ohne Rundfunkbeitrag. KLARTEXT wird ausschließlich von seinen Lesern bezahlt.







