US-WAHL
Midterms: Musk spendet fast halbe Milliarde – Republikanern droht Verlust im Repräsentantenhaus
Kurz vor den US-Zwischenwahlen fließen Rekordsummen in den Wahlkampf, und Trumps Republikaner kämpfen um ihre knappe Mehrheit im Kongress.

Endspurt in Amerika! Am ersten Dienstag im November wählen die USA bei den Midterms ein neues Parlament. Für den Wahlkampf fließen Rekordsummen. Allein Elon Musk spendet fast eine halbe Milliarde.
Die Wahl gilt als Stimmungstest für Präsident Donald Trump. Sein Name steht zwar auf keinem Stimmzettel. Insgesamt geht es aber um mehr als 44.000 Entscheidungen, auf den Zetteln stehen wohl rund hunderttausend Namen.
Repräsentantenhaus wackelt
Im Repräsentantenhaus haben die Republikaner nur eine hauchdünne Mehrheit von 218 Sitzen. Dass sie diese verlieren könnten, gilt als wahrscheinlich. Die Geschichte spricht gegen sie: Bei den Midterms hat meist die Opposition die Nase vorn. Genau darauf setzen die Demokraten.
Enges Rennen im Senat
Im Senat wird es knapper. Die Demokraten brauchen vier zusätzliche Sitze für eine eigene Mehrheit. Entschieden wird das je nach Prognose in sieben bis neun umkämpften Bundesstaaten. Den Republikanern genügen 50 der 100 Sitze: Bei Gleichstand gibt Vizepräsident JD Vance den Ausschlag.
Teures Leben belastet Trump
Auch persönlich hat Trump Probleme: Seine Zustimmungswerte sind angeschlagen. Das beherrschende Thema sind die hohen Lebenshaltungskosten. Dafür werden unter anderem seine Zölle und der Iran-Krieg verantwortlich gemacht, in dessen Folge die Spritpreise stiegen. Die Republikaner hoffen, die Umfragen erneut zu widerlegen und wenigstens den Senat zu halten.
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Dirk Muchow ist Herausgeber von KLARTEXT. Er schreibt über Bundespolitik, Wirtschaft und Medien – täglich, unabhängig und ohne Rundfunkbeitrag. KLARTEXT wird ausschließlich von seinen Lesern bezahlt.






