22.08., 01:30Bremen
Die Bremer BSW-Landesvorsitzenden verlangen vom Senat Auskunft über Maßnahmen gegen den angekündigten Abbau von 150 Arbeitsplätzen beim Gesamthafenbetrieb.
Das BSW Bremen hat die Senatskanzlei aufgefordert, zu dem geplanten Abbau von 150 Stellen beim Gesamthafenbetrieb (GHB) Stellung zu nehmen. Das würde etwa jede fünfte Stelle bei dem Unternehmen mit insgesamt rund 850 Arbeitsplätzen in Bremen und Bremerhaven bedeuten.
In einem Schreiben vom 21. August verlangen die Landesvorsitzenden Christopher Schulze und Alper Iseri Auskunft darüber, welche Gespräche der Senat bereits geführt hat, ob ein Krisengipfel mit Geschäftsführung, Betriebsrat und Gewerkschaft geplant ist, und welche Transfer-, Vermittlungs- oder Umschulungsangebote vorbereitet werden. Auch möchte das BSW wissen, ob erfahrene Hafenarbeiter bei anderen Bremer Unternehmen oder Häfen weiterbeschäftigt werden können.
Die Partei kritisiert, dass Personalabbau nicht die erste Antwort auf wirtschaftliche Schwierigkeiten sein darf. Der GHB hatte 2022 einen Überschuss von etwa 4,37 Millionen Euro, schrieb 2023 einen Fehlbetrag von 1,2 Millionen Euro und 2024 einen Gewinn von rund 795.000 Euro. Das BSW fordert den Senat außerdem auf zu klären, ob strukturelle Probleme des Hafenstandorts oder nur ein kurzfristiges konjunkturelles Tief der Grund für den Stellenabbau sind.
Quelle: Pressemitteilung BSW Bremen, 21. August 2026.
22.08., 01:00München
Bayern hat im ersten Halbjahr 2026 Exporte im Wert von 117,3 Milliarden Euro verbucht — ein Plus von 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Das Handelsvolumen Bayerns belief sich in der ersten Jahreshälfte 2026 auf insgesamt 236,5 Milliarden Euro. Neben den genannten Exporten betrugen die Importe 119,2 Milliarden Euro. Besonders kräftig wuchsen die Ausfuhren in EU-Länder: Sie stiegen um 9,5 Prozent. Zuwächse verzeichnete Bayern unter anderem bei den Abnehmerländern Polen, Österreich, Tschechien, Frankreich, Italien, Ungarn und Spanien.
Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger deutete die Steigerung als Zeichen von Stabilität trotz anhaltender geopolitischer Herausforderungen. Rückgänge auf dem US-Markt seien durch Erfolge in anderen Regionen ausgeglichen worden. Er kündigte an, dass er und Staatssekretär Tobias Gotthardt mit Wirtschaftsdelegationen weiterhin internationale Handelspartner besuchen wollen. Ende Oktober 2026 plant Aiwanger eine Reise nach Polen, um sich über bayerische Unternehmensaktivitäten dort zu informieren.
Ein besonderer Erfolg ist die Umwandlung des traditionellen Handelsdefizits mit Polen in einen Überschuss im ersten Halbjahr 2026.
Quelle: Bayerisches Landesportal, Pressestelle des Bayerischen Wirtschaftsministeriums, Mitteilung vom 20. August 2026.
21.08., 13:30Erfurt
Die Stadt Erfurt vergibt zum vierten Mal den Heinz-Jochen-Spilker-Ehrenpreis für den besten Gastronomen des Jahres.
Erfurt und die IHK Erfurt loben gemeinsam mit der Sparkasse Mittelthüringen und dem DEHOGA Thüringen den Preis aus. Die Bewerbungsphase hat begonnen.
Der Heinz-Jochen-Spilker-Ehrenpreis wechselt jährlich zwischen der Auszeichnung des besten Erfurter Händlers und des besten Erfurter Gastronomen. In diesem Jahr steht die Gastronomie im Fokus.
Quelle: Pressestelle Stadt Erfurt, Mitteilung vom 17.08.2026
21.08., 13:00Kiel
Die Kieler Bürgerinnen und Bürger haben sich beim Bürgerentscheid mit deutlicher Mehrheit für eine Olympiabewerbung ausgesprochen.
Beim Bürgerentscheid am 20. April 2026 votierten 63,5 Prozent der abstimmenden Kieler für die Bewerbung um die Ausrichtung der Olympischen Spiele. Die Industrie- und Handelskammer zu Kiel wertet das Ergebnis als Bestätigung für die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung der Region.
Quelle: Pressestelle Industrie- und Handelskammer zu Kiel, Mitteilung vom 20. April 2026
21.08., 12:30
Der Freistaat Sachsen warnt vor zu niedrigen Füllständen in deutschen Gasspeichern und verlangt von der Bundesregierung entschlossenes Handeln statt bloßer Appelle.
Die Füllstände der deutschen Gasspeicher liegen deutlich unter dem Vorjahresniveau. Nach Angaben des europäischen Gasinfrastruktur-Verbands waren die Speicher am 17. August 2026 nur zu 50,06 Prozent gefüllt, im Vorjahr lag der Wert zu diesem Zeitpunkt bei knapp 67 Prozent. Der Branchenverband FNB-Gas warnt zugleich, dass das gesetzliche Einspeicherziel zum 1. November schwer zu erreichen sein dürfte.
Forderung nach Klarheit statt Appelle
Sachsens Wirtschafts- und Energieminister Dirk Panter kritisiert, dass "Appelle nicht ausreichen". Der Bund müsse "Verantwortung übernehmen und für Klarheit sorgen". Er fordert die Bundeswirtschaftsministerin auf, darzulegen, wie sie die Versorgung von Haushalten und Wirtschaft sicherstellen will – bevor eine kritische Lage entsteht. Die Versorgungssicherheit dürfe nicht allein davon abhängen, ob Händler bei hohen Großhandelspreisen ausreichend Gas einkauften.
Nach der geltenden Gasspeicherfüllstandsverordnung gelten zum 1. November Füllstandsvorgaben von 80 Prozent für die meisten Speicher; in der Gesamtbetrachtung entspricht dies einem Ziel von etwa 70 Prozent. Sachsen fordert zudem erneut, eine nationale strategische Gasreserve einzurichten, die zusätzlich zu marktlich beschafften Mengen aufgebaut werden soll.
Quelle: Medienservice Sachsen, Mitteilung vom 21. August 2026.
21.08., 12:30
Im ersten Halbjahr 2026 übertraf der Tourismus in Rheinland-Pfalz das Niveau von vor der Corona-Pandemie.
Die Beherbergungsbetriebe des Landes zeigten in den ersten sechs Monaten des Jahres eine positive Entwicklung. Die Zahl der Gästeankünfte lag um 0,6 Prozent über dem ersten Halbjahr 2019, die Übernachtungszahlen um 2,9 Prozent höher.
Ungleiche Entwicklung in den Regionen
Sechs der neun Tourismusregionen verzeichneten Zuwächse. Rheinhessen führte mit plus 6,1 Prozent bei den Gästeankünften und plus 6,8 Prozent bei den Übernachtungen. Das Mittelrheintal, die Pfalz und die Eifel zeigten ebenfalls Wachstum. Die Mosel-Saar-Region stagnierte nahezu. Rückgänge gab es im Lahntal, in Hunsrück-Nahe und im Westerwald.
In der Ahr-Region, die die Flutkatastrophe 2021 traf, ist ein Wiederaufbau erkennbar: Die Gästeankünfte stiegen um elf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Gegenüber 2019 liegen die Zahlen jedoch noch um etwa 28 bis 33 Prozent unter dem damaligen Niveau.
Bei den Betriebsarten verzeichneten Hotels die größten Zuwächse mit plus 3,9 Prozent. Vorsorge- und Rehabilitationskliniken sowie Campingplätze legten ebenfalls zu. Gasthöfe, Pensionen und Erholungsheime verloren hingegen Übernachtungen.
Von gut vier Millionen Gästen stammten rund 3,3 Millionen aus dem Inland, 718.500 aus dem Ausland.
Quelle: Pressestelle Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, Mitteilung vom 21. August 2026.
21.08., 12:30Halle (Saale)
Zum Stichtag 3. Mai 2026 wurden in Sachsen-Anhalt rund 1,01 Millionen Schweine gehalten – ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr.
In 150 landwirtschaftlichen Betrieben Sachsen-Anhalts wurden zum Stichtag 3. Mai 2026 insgesamt 1 005 700 Schweine gehalten. Das waren etwa 37 100 Tiere mehr als im Vorjahreszeitraum – ein Anstieg von 3,8 Prozent. Die Anzahl der Betriebe, die Schweine halten, blieb unverändert.
Ferkel machten knapp die Hälfte des erfassten Schweinebestandes aus. Der Sektor wurde von Großbetrieben dominiert.
Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Mitteilung vom 21. August 2026.
21.08., 12:30
Nach mehr als zwei Jahrzehnten unter der Leitung von Familie Bruch wird die Stadt Trier einen neuen Betreiber für ihren Weihnachtsmarkt suchen.
Der Weihnachtsmarkt auf dem Hauptmarkt und dem Domfreihof zieht Jahr für Jahr viele Besucher an. Familie Bruch veranstaltet ihn nach eigener Aussage in diesem Jahr zum letzten Mal.
Die Stadt Trier hat daraufhin eine Ausschreibung für einen neuen Betreiber eingeleitet. Der zukünftige Veranstalter soll nicht nur den Markt fortführen, sondern auch Neuerungen umsetzen. Welche Veränderungen konkret geplant sind, teilte die Stadt in ihrer Mitteilung nicht mit.
Interessenten können sich bei der Stadt Trier über die entsprechenden Ausschreibungsverfahren informieren.
Quelle: Pressestelle Stadt Trier, Mitteilung vom 21. August 2026.
21.08., 12:30Dresden
Die Handwerkskammer Dresden und die Sächsische Energieagentur laden am 23. September 2026 zu einem Fachtag über energieeffiziente Gebäudesanierung ein.
Handwerker, Bauunternehmer, Energieberater und Bauplaner können sich beim 2. Fachtag Gebäudesanierung über moderne Bauteile und Baustoffe informieren. Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit von Handwerkskammer Dresden und Sächsischer Energieagentur (SAENA) statt.
Im Mittelpunkt stehen die Rollen verschiedener Gewerke im Gesamtsystem eines Hauses. Experten beleuchten häufige Herausforderungen bei der praktischen Umsetzung von Sanierungsmaßnahmen, mögliche Schnittstellen zwischen Gewerken und potenzielle Schadensrisiken. Neben Vorträgen und Diskussionen wird eine Fachausstellung mit Materialanbietern zur luftdichten Ebene und Gebäudedämmung angeboten.
Termin und Anmeldung
Der Fachtag findet am 23. September 2026 von 8:30 bis 15:30 Uhr im njumii-Veranstaltungszentrum der Handwerkskammer Dresden statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen nimmt die Handwerkskammer Dresden entgegen.
Quelle: Sächsische Energieagentur – SAENA GmbH, Mitteilung vom 21. August 2026
21.08., 12:30Darmstadt-Dieburg
Die Kreisagentur für Beschäftigung lädt am 28. August zu einer Messe mit sechs Personaldienstleistern ein, um Jobchancen zu vermitteln.
Am Freitag, 28. August, findet von 10 bis 14 Uhr im Forum am Rathaus in Seeheim eine Jobmesse statt. Der Arbeitgeberservice der Kreisagentur für Beschäftigung (KfB) veranstaltet die Messe gemeinsam mit der Gemeinde Seeheim-Jugenheim. Mehrere hundert Kunden der KfB sind eingeladen, sechs Unternehmen aus der Personaldienstleistungsbranche werden vertreten sein. Eröffnet wird die Veranstaltung um 9.45 Uhr von Sozialdezernentin und Kreisbeigeordneter Christel Sprößler.
Vermittlungserfolge aus dem Vorjahr
Bei einer vergleichbaren Messe im vergangenen Sommer kamen 264 Personen und es entstanden 45 Vermittlungen. Nach Aussage von Sprößler zeige dies, dass das Format geeignet sei, um Missverständnisse auszuräumen.
Patrik Künstler vom Arbeitgeberservice erklärt, dass Personaldienstleistung oft mit Zeitarbeit gleichgesetzt werde, aber weit mehr umfasse. Neben der Arbeitnehmerüberlassung bieten die Unternehmen auch Personalvermittlung und Werk- sowie Dienstverträge an. Bei seriösen Anbietern gelten alle gesetzlichen Vorgaben. Fast 90 Prozent der Personaldienstleister sind tarifgebunden. Etwa zwei Drittel der Arbeitskräfte waren vorher unbeschäftigt, etwa ein Drittel werden später von ihrem Einsatzbetrieb übernommen.
Die Messe soll auch Seeheim-Jugenheimern offenstehen und Informationen über seriöse Personaldienstleister vermitteln.
Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 21. August 2026.
21.08., 12:30Ravensburg
Von September bis Oktober öffnen ökologische Betriebe in Baden-Württemberg ihre Türen und präsentieren Ökolandbau und Bio-Produkte.
Vom 12. September bis 31. Oktober 2026 laden ökologisch arbeitende Betriebe bundesweit zu den Öko-Aktionswochen ein. Ziel ist es, den Ökolandbau und seine Erzeugnisse für Besucher erlebbar zu machen.
Auch in der Bio-Musterregion Ravensburg beteiligen sich Betriebe an der Aktion. Das Programm ermöglicht Einblicke in die ökologische Produktion und den direkten Kontakt zu Erzeugern.
Quelle: Presseservice Landkreis Ravensburg, Mitteilung vom 21. August 2026.
21.08., 12:30Hagen
Die Südwestfälische Industrie- und Handelskammer zu Hagen veranstaltet am 3. September einen Sprechtag zum Thema Unternehmensbewertung.
Unternehmer und Interessierte können sich am Donnerstag, 3. September, bei der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer (SIHK) zu Hagen zum Thema Unternehmensbewertung beraten lassen. Der Sprechtag richtet sich an Betriebsinhaber, die den fairen Wert ihres Unternehmens ermitteln möchten – etwa beim Verkauf, bei Erbschaften oder Versicherungen.
Anmeldungen werden bis zum 26. August 2026 entgegengenommen.
Quelle: Pressestelle SIHK zu Hagen, Mitteilung vom 21. August 2026.
21.08., 01:00Saalekreis
Das nominale Bruttoinlandsprodukt in Sachsen-Anhalt ist 2024 um 1,7 Prozent auf 79,5 Milliarden Euro gewachsen, wobei Halle (Saale) den stärksten Zuwachs verzeichnete.
Nach Angaben des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt wuchs die Summe aller in der Region produzierten Waren und Dienstleistungen um 1,3 Milliarden Euro gegenüber 2023.
Unterschiedliche Entwicklung in den Regionen
Halle (Saale) erzielte 2024 das höchste Wachstum mit einem Plus von 5,2 Prozent. Die Landeshauptstadt Magdeburg folgte mit 4,3 Prozent Zuwachs und erwirtschaftete damit 13,6 Prozent des Bruttoinlandsproduktes des gesamten Landes. Der Saalekreis verzeichnete einen Anstieg von 4,2 Prozent. Das Bruttoinlandsprodukt je erwerbstätiger Person lag dort über 100.000 Euro.
Hingegen mussten die Landkreise Anhalt-Bitterfeld (minus 2,3 Prozent), Mansfeld-Südharz (minus 2,2 Prozent) und Harz (minus 0,2 Prozent) Rückgänge verbuchen.
Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Mitteilung vom 20. August 2026.
21.08., 01:00Halle (Saale)
Die Beherbergungsbetriebe in Sachsen-Anhalt verzeichneten im Juni 2026 weniger Besucher als im Vorjahr.
Im Juni 2026 registrierten die Beherbergungsbetriebe in Sachsen-Anhalt knapp 353 200 Gästeankünfte und rund 824 800 Übernachtungen. Das entspricht einem Rückgang von 4,4 % bei den Gästen und 4,3 % bei den Übernachtungen gegenüber Juni 2025, wie das Statistische Landesamt mitteilt.
Unterschiedliche Entwicklungen bei In- und Ausländern
Während inländische Gäste in rückläufigen Zahlen resultierten, verzeichnete der internationale Tourismus Zuwächse. Bei den Reisegebieten des Landes zeigten sich unterschiedliche Trends: vier von fünf Reisegebieten verbuchten Rückgänge.
Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Mitteilung vom 20. August 2026.
20.08., 12:30
Im ersten Halbjahr 2026 sind die inflationsbereinigten Umsätze in Gastronomie und Beherbergung in Rheinland-Pfalz gesunken, während die Preise stiegen.
Das Gastgewerbe in Rheinland-Pfalz verzeichnet im ersten Halbjahr 2026 gegenüber dem Vorjahreszeitraum Rückgänge bei den realen Umsätzen. In der Gastronomie, die etwa zwei Drittel der Gastgewerbeumsätze ausmacht, sanken diese um 4,4 Prozent, während die nominalen Umsätze um 3,9 Prozent stiegen. Dies deutet auf einen erheblichen Preiseffekt hin.
Unterschiede zwischen den Sparten
Besonders deutlich fiel der Rückgang in speisegeprägten Betrieben aus: Restaurants, Cafés, Eissalons und Imbissstuben verloren real fünf Prozent an Umsatz. Bei Caterern und anderen Verpflegungsdienstleistern betrug das Minus 3,9 Prozent. Im Beherbergungsgewerbe gingen die realen Umsätze um 3,7 Prozent zurück.
Auch die Beschäftigung entwickelt sich rückläufig: Im gesamten Gastgewerbe sank die Zahl der Beschäftigten um 2,3 Prozent. In der Gastronomie lag der Rückgang bei 2,5 Prozent, in der Beherbergung bei 1,7 Prozent. Ausnahme: Caterer und Verpflegungsdienstleister vermeldeten ein Plus von 1,8 Prozent bei den Beschäftigtenzahlen.
Quelle: Pressestelle Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, Mitteilung vom 20. August 2026.
20.08., 12:30
Bundesweit steigen die Direktzahlungen an landwirtschaftliche Betriebe 2027 auf 4,9 Milliarden Euro — ohne die sonst übliche Umverteilung in andere Förderprogramme.
Bundesminister Alois Rainer hat entschieden, die Direktzahlungen für Landwirtschaftsbetriebe im kommenden Jahr ohne Umschichtung auszuzahlen. Dies erhöht die Gesamtauszahlung in Deutschland von etwa 4,1 Milliarden Euro 2026 auf 4,9 Milliarden Euro 2027.
Sachsens Landwirtschaftsminister Georg-Ludwig von Breitenbuch sieht darin ein wichtiges Signal für die Branche. Er habe sich auf Länder- und Bundesebene dafür eingesetzt, eine ursprünglich geplante Kürzung zurückzunehmen. "Gerade in dieser bedrohlichen wirtschaftlichen Lage ist es richtig, den landwirtschaftlichen Betrieben die größtmögliche Unterstützung direkt zukommen zu lassen", erklärte von Breitenbuch.
Herausforderungen in der Landwirtschaft
Landwirtschaftliche Betriebe kämpfen derzeit mit erheblichen Problemen: Hitze und Trockenheit belasten die Produktion, während Kosten für Dünger, Diesel und andere Betriebsmittel gestiegen sind. Zugleich drücken teilweise niedrige Erzeugerpreise auf die Rentabilität.
Direktzahlungen werden unabhängig von Kultur und Ertrag gewährt und sollen Einkommen stabilisieren sowie Planungssicherheit fördern.
Quelle: Medienservice Sachsen, Mitteilung vom 20. August 2026.
20.08., 12:30Düren
Der Kreis Düren unterstützt als Projektpartner Unternehmen dabei, ihre Energie- und Produktionssysteme klimafreundlicher umzugestalten.
Das Interreg-Projekt EMR H2-HUBs richtet sich an Betriebe in der Euregio Maas-Rhein (EMR). Ziel ist es, Unternehmen bei der Modernisierung ihrer Energie- und Produktionssysteme zu begleiten. Der Fokus liegt darauf, diese zukunfts- und wettbewerbsfähig sowie klimafreundlich weiterzuentwickeln.
Der Kreis Düren fungiert als Projektpartner und bietet Beratung für interessierte Unternehmen an. Betriebe, die ihre Systeme entsprechend anpassen möchten, können sich an den Kreis wenden.
Quelle: Pressestelle Kreis Düren, Mitteilung vom 20. August 2026.
20.08., 12:30
Dirk Panter warnt vor erheblichen Belastungen für kleinere Unternehmen durch die neue europäische Verpackungsverordnung und fordert praxistauglichere Regelungen.
Die neue europäische Verpackungsverordnung (PPWR) soll Verpackungsabfälle senken und Recycling fördern. Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter unterstützt diese Ziele, warnt aber vor Überforderung kleiner und mittlerer Unternehmen bei der Umsetzung.
Besonders kritisch sieht er die Registrierungs- und Nachweispflichten beim grenzüberschreitenden Handel. Ein kleiner Handwerksbetrieb oder Onlinehändler, der Produkte ins Ausland verkauft, muss sich dort teilweise separat anmelden und kann sogar verpflichtet sein, einen Bevollmächtigten einzustellen. Nach Panters Einschätzung entsteht dadurch ein unverhältnismäßiger Verwaltungsaufwand für kleine Liefermengen.
Konkrete Vorschläge für Brüssel
Panter hatte bereits im Dezember 2025 zusammen mit sächsischen Industrie- und Handelskammern sowie Handwerkskammern Lösungsvorschläge an die Europäische Kommission übermittelt. Diese umfassen eine europaweit einheitliche Bagatellgrenze, unterhalb derer keine separate Registrierung in jedem Land nötig sein sollte, sowie eine zentrale digitale Lösung nach dem Vorbild des One-Stop-Shops im Umsatzsteuerrecht. Panter sieht darin den Schlüssel, um den europäischen Binnenmarkt zu stärken und kleine Unternehmen nicht zu überfordern.
Quelle: Medienservice Sachsen, Mitteilung vom 20. August 2026.
20.08., 12:30Gießen
Der Landkreis Gießen wird durch eine Förderung des Bundesprogramms "Gigabitförderung 2.0" beim Glasfaserausbau unterstützt und kann damit fast 9.000 Haushalte und Gewerbeadressen neu erschließen.
Hessen hat dem Landkreis Gießen einen Förderbescheid über 26,8 Millionen Euro für den weiteren Ausbau der Glasfaserinfrastruktur übergeben. Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus überreichte das Dokument an Landrätin Anita Schneider. Davon profitieren nach Angaben der Mitteilung fast 9.000 private Haushalte und Gewerbeadressen mit neuen Glasfaseranschlüssen.
Die Gesamtkosten des Projekts betragen rund 67 Millionen Euro. Der Bund trägt 33,5 Millionen Euro bei, das Land Hessen 26,8 Millionen Euro. Die Kommunen des Landkreises tragen die restlichen rund 6,7 Millionen Euro. Die Förderung zielt vor allem auf ländliche Gebiete in allen 18 Kommunen des Landkreises, in denen Telekommunikationsunternehmen keinen eigenwirtschaftlichen Ausbau anbieten.
Langfristiges Ziel erreichen
Seit 2011 arbeiten Kreis und Kommunen über die Breitband Gießen GmbH am flächendeckenden Ausbau. Landrätin Schneider erklärte, dass mit dieser Ausbaustufe gigabitfähige Internetverbindungen überall zur Verfügung stehen sollen.
Quelle: Pressestelle Landkreis Gießen, Mitteilung vom 19.08.2026.
20.08., 01:30Bayreuth
Die Stadt Bayreuth und der Landkreis Bayreuth bieten im Herbst eine Qualifizierung für Beschäftigte an, die als Ansprechpartner für Kollegen mit Pflegeverantwortung tätig werden sollen.
Betriebliche Pflegelotsen sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in Unternehmen als erste Anlaufstelle für Beschäftigte mit Pflegeverantwortung fungieren. Sie vermitteln Wissen über Hilfsangebote in der Region und unterstützen bei der besseren Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Durch flexible Arbeitsmodelle oder angepasste Prozesse können Unternehmen Ausfallzeiten reduzieren und Fachkräfte halten.
Schulungsumfang und Termine
Die dreiteilige Schulung findet an drei Nachmittagen statt: am 27. Oktober sowie am 17. und 24. November. Die Kurse finden in stationären Pflegeeinrichtungen in Bayreuth statt. Pro Unternehmen können bis zu zwei Personen teilnehmen. Die Kosten betragen 85 Euro pro Person und beinhalten neben den Schulungen einen Informationsordner mit regionalen Kontakten.
Anmeldungen sind online unter https://eveeno.com/PflegelotseBayreuth2026 möglich. Weitere Informationen gibt es unter www.pflegelotse.bayreuth.de. Fragen beantwortet Ines Schramm von der Stadt Bayreuth unter 0921 25-2025 oder ines.schramm@stadt.bayreuth.de.
Quelle: Stadt Bayreuth, Mitteilung vom 18. August 2026.
19.08., 20:18
Die Regionalagentur Hellweg-Hochsauerland lädt Unternehmen zu einem Fachaustausch über die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen ein.
Am Mittwoch, 23. September 2026, findet im Kreishaus Meschede (Steinstraße 27, Raum F1) ein Fachtag zum Thema "Potenziale sehen statt Grenzen. Chance Inklusion" statt. Die Veranstaltung beginnt um 9 Uhr und dauert bis 12 Uhr.
Organisiert wird der Austausch von der Regionalagentur Hellweg-Hochsauerland gemeinsam mit der Kommunalen Koordinierung des Hochsauerlandkreises, den Einheitlichen Ansprechpartnern der Kammern und der Agentur für Arbeit. Ziel ist es, Unternehmen der Region über Möglichkeiten und Chancen der Zusammenarbeit mit Menschen mit Behinderungen zu informieren.
Quelle: Pressestelle Hochsauerlandkreis, Mitteilung vom 18. August 2026.
19.08., 20:18
Ministerin Marion Gentges signalisiert Unterstützung für Landwirte, die wegen Trockenheit mit Futterengpässen kämpfen.
Die Landesregierung Baden-Württemberg will Landwirte in der aktuellen Futterknappheit unterstützen. Ministerin Marion Gentges betont, dass Tierhaltung ein wesentlicher Faktor für die regionale Versorgung und Wertschöpfung ist und durch Trockenheit nicht gefährdet werden darf.
Die genauen Maßnahmen der Unterstützung werden in der Mitteilung nicht konkretisiert.
Quelle: Pressestelle Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg, Mitteilung vom 18. August 2026.
19.08., 20:18
Das Land Baden-Württemberg hat eine weitere Bewilligung für die Flurneuordnung im Gebiet Pfronstetten-Aichstetten/Tigerfeld erteilt.
Die Flurneuordnung in den genannten Bereichen erhält damit eine zusätzliche Genehmigung. Landwirtschaftliche Flurneuordnungen zielen darauf ab, Grundstückszuschnitte zu verbessern und Feldwege neu zu organisieren, um Landwirtschaftsbetrieben effizientere Bewirtschaftung zu ermöglichen.
Ministerin Marion Gentges erklärte, dass "Landwirtschaft moderne Strukturen benötigt, um effizient und ressourcenschonend zu produzieren". Solche Verfahren sollen Betrieben helfen, ihre Flächen besser zu nutzen und gleichzeitig Ressourcen zu schonen.
Quelle: Pressestelle Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg, Mitteilung vom 18.08.2026
19.08., 20:18
Eine Umfrage der IHK Berlin zeigt: Hohe Energiepreise zwingen viele Unternehmen, Investitionen zu verschieben oder die Produktion zu reduzieren.
Nach dem IHK-Energiewendebarometer 2026 bewertet mehr als ein Drittel der Berliner Unternehmen die Auswirkungen der Energiekosten auf ihre Wettbewerbsfähigkeit negativ oder sehr negativ. Laut der im Juni durchgeführten Befragung von über 200 Firmen stellen 34 Prozent Investitionen in Kernprozesse zurück, 26 Prozent verschieben Klimaschutzmaßnahmen und 20 Prozent senken ihre Ausgaben für Forschung und Entwicklung. Mehr als jedes fünfte Unternehmen erwägt oder setzt bereits eine Verlagerung oder Reduktion der Produktion um.
Hürden bei der Transformation
Die Unternehmen nennen zu viel Bürokratie (57,6 Prozent), fehlende Planbarkeit der Energiepolitik (57,3 Prozent) und langsame Verfahren bei unzureichender Infrastruktur (43,6 Prozent) als größte Transformationshindernisse. Zur Kostendämpfung setzen 57 Prozent auf mehr Energieeffizienz, 61 Prozent planen den Wechsel zu CO2-ärmeren Wärmeerzeugern wie Wärmepumpen. 37 Prozent sichern sich gegen Stromausfälle ab, 29 Prozent nutzen langfristige Lieferverträge.
Die Firmen fordern Entlastungen: 72 Prozent wünschen sich mehr staatliche Investitionen in zukunftsgerichtete Infrastruktur, 71 Prozent einen beschleunigten Ausbau der Energieversorgung und 69 Prozent niedrigere Steuern und Abgaben auf Strom.
Quelle: IHK Berlin, Mitteilung vom 19.08.2026
19.08., 20:18Bonn
Die Stadtwerke Bonn haben ihr Geschäftsjahr 2025 trotz schwieriger Rahmenbedingungen wirtschaftlich stabiler abgeschlossen als prognostiziert.
Die Stadtwerke Bonn (SWB) präsentieren ein Geschäftsjahr 2025, das wirtschaftlich besser ausfiel als ursprünglich geplant. Das Unternehmen habe die Herausforderungen des Jahres bewältigt und dabei eine stabile Entwicklung erreicht.
Die Stadtwerke erbringen Dienstleistungen in den Bereichen Energie, Wasser und Verkehr in Bonn. Genauere Angaben zu Kennzahlen oder konkreten Geschäftsergebnissen sind nicht Bestandteil dieser Mitteilung.
Quelle: Pressestelle Bundesstadt Bonn, Mitteilung vom 18. August 2026.
19.08., 20:18Harburg
Die WLH Wirtschaftsförderung bringt Jugendliche zusammen, die gründen oder gründen wollen – vom ersten Geschäftsidee bis zum ersten Umsatz.
Die #GründerKlasse der WLH Wirtschaftsförderung im Landkreis Harburg richtet sich an Jugendliche zwischen 14 und 21 Jahren, die sich für Unternehmertum interessieren. Das Angebot wendet sich sowohl an Anfänger, die noch eine Geschäftsidee suchen, als auch an bereits erfahrenere junge Gründer, die erste Kunden gewinnen oder Umsätze aufbauen möchten.
Das nächste Treffen der #GründerKlasse findet am 3. September in Winsen/Luhe statt. Details zum Ort und zur Anmeldung sind über die WLH erhältlich.
Quelle: Pressestelle WLH Wirtschaftsförderung im Landkreis Harburg, Mitteilung vom 19.08.2026.
19.08., 20:18
Der Einzelhandel in Rheinland-Pfalz hat im ersten Halbjahr 2026 real 0,5 Prozent weniger umgesetzt als im Vorjahr – bei Lebensmitteln und Nicht-Lebensmitteln gleichermaßen.
Sowohl Lebensmittel- als auch Nicht-Lebensmittelhandel verzeichneten im ersten Halbjahr 2026 gegenüber dem gleichen Zeitraum 2025 Rückgänge in den realen Umsätzen um jeweils 0,5 Prozent. Nominal stiegen die Erlöse dagegen: im Lebensmittelhandel um 0,9 Prozent, im Nicht-Lebensmittelhandel um 1,3 Prozent.
Branchen mit unterschiedlicher Entwicklung
Uneinheitlich fiel die Bilanz nach Branchen aus. Der Handel mit Waren verschiedener Art (Supermärkte, Kaufhäuser) sank real um 0,2 Prozent, während Haushaltsgeräte, Textilien und Heimwerkerbedarf um 1,5 Prozent zurückgingen. Positiv entwickelten sich dagegen Bekleidung, Schuhe und Lederwaren mit einem Anstieg um 1,8 Prozent sowie Verlagsprodukte, Sportausrüstungen und Spielwaren mit plus 3,2 Prozent.
An Tankstellen fielen die realen Umsätze um 4,1 Prozent, nominal stiegen sie aber um 5,4 Prozent – ein Effekt höherer Kraftstoffpreise. Im Juni betrug der reale Rückgang 0,8 Prozent, während nominal trotz Tankrabatt ein Plus von 7,9 Prozent ausfiel.
Die Beschäftigtenzahl im Einzelhandel sank im ersten Halbjahr um 2,4 Prozent, sowohl in Lebens- als auch in Nicht-Lebensmittelbranchen.
Quelle: Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, Pressemitteilung vom 19. August 2026.
19.08., 20:18Münster
Die Stadt Münster bietet ab sofort 55 Grundstücke in einem neuen Wohngebiet zum Kauf an – für Einfamilienhäuser, Doppel- und Reihenhäuser.
Im nördlichen Bereich des geplanten Neubaugebiets "Albachten – Südlich Weseler Straße / Östlich Hohe Geist" stellt die Stadt Münster 55 Baugrundstücke zur Verfügung. Interessierte können sich bis zum 15. Oktober 2026 online beim Amt für Immobilienmanagement um eines der Grundstücke bewerben.
Die Flächen eignen sich für die Bebauung mit Einfamilienhäusern, Doppel- und Reihenhäusern. Das Gebiet liegt im nordöstlichen Bereich des Stadtbezirks.
Quelle: Pressestelle Stadt Münster, Mitteilung vom 19. August 2026.
19.08., 20:18Bad Dürkheim
Die Zahl der genehmigten Wohnungen in Rheinland-Pfalz ist im ersten Halbjahr 2026 leicht gesunken und bleibt auf dem niedrigen Niveau der vergangenen Jahre.
Im ersten Halbjahr 2026 wurden in Rheinland-Pfalz insgesamt 4.693 neue Wohnungen in Wohngebäuden genehmigt. Das sind 5,2 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Damit setzt sich der Trend der niedrigen Genehmigungszahlen seit 2023 fort und bleibt deutlich unter den Höchstständen von Anfang der 2020er Jahre.
Verteilung auf Gebäudetypen
Etwa 64 Prozent der genehmigten Wohnungen sollen in Mehrfamilienhäusern entstehen (3.014 Wohnungen), 26 Prozent in Einfamilienhäusern (1.209) und zehn Prozent in Zweifamilienhäusern (470). Alle drei Kategorien verzeichneten Rückgänge gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Die veranschlagten Baukosten für die geplanten Maßnahmen belaufen sich auf rund 1,2 Milliarden Euro – sieben Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Die durchschnittliche Wohnfläche pro Wohnung lag bei knapp 103 Quadratmetern.
Regionale Unterschiede
Große Unterschiede zeigen sich zwischen kreisfreien Städten und Landkreisen. In den Städten sank die Zahl der Genehmigungen um 41,6 Prozent, während sie in den Landkreisen um 12,9 Prozent anstieg. Frankenthal verzeichnete mit etwa 50 Wohnungen je 10.000 Einwohner den höchsten Wert, Pirmasens mit zwei Wohnungen den niedrigsten. Bei den Landkreisen führte Bad Dürkheim mit knapp 19 Wohnungen je 10.000 Personen, während Kusel mit knapp vier Wohnungen den niedrigsten Wert aufwies.
Quelle: Pressestelle Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, Mitteilung vom 19. August 2026.
19.08., 20:18Chemnitz
Am 29. August präsentieren sich rund 40 Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen auf dem KOSMOS mit einem Wirtschafts-Hub.
Oberbürgermeister Sven Schulze hat angekündigt, dass sich Wirtschaft und Wissenschaft am Samstag, dem 29. August, auf dem KOSMOS Chemnitz mit einem Wirtschafts-Hub präsentieren werden.
Fokus auf Zukunftsfragen
Der Hub richtet seinen Blick aus wirtschaftlicher Perspektive auf zentrale Fragen: Wie können Chemnitz und die Region gute Orte zum Leben, Arbeiten und Wirtschaften bleiben und werden? Welche Fähigkeiten, Ideen und Technologien sind dafür notwendig, und wie entsteht daraus neue Wertschöpfung für die gesamte Region?
Von 12 bis 22 Uhr werden rund 40 Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Institutionen und Initiativen auf dem Platz zwischen Hartmannfabrik und Hartmannhalle ihre Beiträge zeigen.
Quelle: RSS Feed Chemnitz / Pressestelle Stadt Chemnitz, Mitteilung vom 18. August 2026.
19.08., 20:18Halle (Saale)
Die Bauunternehmen in Sachsen-Anhalt haben in der ersten Jahreshälfte 2026 ihre Umsätze moderat gesteigert, während die Beschäftigung zurückging.
Das Bauhauptgewerbe in Sachsen-Anhalt erzielte im ersten Halbjahr 2026 einen Gesamtumsatz von 1.337,5 Millionen Euro. Das sind nach Angaben des Statistischen Landesamts 13,9 Millionen Euro beziehungsweise 1,0 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres (nicht preisbereinigt).
An der Steigerung waren insbesondere die Aufträge im Tiefbau beteiligt. Der Sektor Hochbau sowie Vorbereitende Baustellenarbeiten verzeichneten dagegen weniger Umsatz.
In den 292 erfassten Betrieben des Bauhauptgewerbes sank die Zahl der Beschäftigten im Jahresvergleich.
Quelle: Pressestelle Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Mitteilung vom 19. August 2026.
19.08., 20:18Chemnitz
Die Industrie- und Handelskammern sowie Handwerkskammern in Sachsen begrüßen den Entwurf des Ersten Sächsischen Gesetzes zur Bürokratieentlastung und Staatsmodernisierung.
Die sächsischen Industrie- und Handelskammern (IHK) sowie die Arbeitsgemeinschaft der Handwerkskammern haben sich positiv zum Referentenentwurf des Staatsmodernisierungsgesetzes (StaMo I) geäußert. Nach ihrer Einschätzung greift das geplante Gesetz zentrale Forderungen der Wirtschaft auf, insbesondere zum Abbau von Bürokratie und zur Digitalisierung von Verwaltungsverfahren.
Zentrale Punkte des Gesetzentwurfs
Die Kammern bewerten den umfassenden Ansatz des Gesetzes positiv. Dazu gehören der Abbau von Berichts-, Auskunfts- und Nachweispflichten, stärkere Digitalisierung von Verwaltungsverfahren, Vereinfachungen im Bau-, Wasser- und Umweltrecht sowie die Umsetzung des Once-Only-Prinzips. Besonders hervorgehoben werden die geplanten Regelungen zur Genehmigungsfiktion und Vollständigkeitsfiktion, die Verwaltungsverfahren beschleunigen könnten.
Die Kammern hatten ihre Positionen in den vergangenen Monaten intensiv in die Diskussionen eingebracht. Nach ihrer Aussage finden sich viele dieser Vorschläge im vorliegenden Entwurf wieder. Sie sehen das Gesetz als Auftakt für einen längerfristigen Modernisierungsprozess und fordern weitere Reformschritte, etwa Bürokratiechecks für neue Regelungen und Vereinfachungen bei Unternehmensgründungen.
Quelle: Pressestelle IHK zu Leipzig, Mitteilung vom 18. August 2026.
19.08., 20:18Chemnitz
Das Wasserstoffbündnis Region Chemnitz hat sein Jahrestreffen in der IHK abgehalten und berichtet von Fortschritten bei der Wasserstoffnutzung in der Industrie.
Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft sind im Kammersaal der IHK Chemnitz zusammengekommen, um über die Entwicklungen der Wasserstoffnutzung in Industrie und Gewerbe zu beraten. Das Bündnis wird gemeinsam von der Stadt Chemnitz (Geschäftsbereich Wirtschaft), der IHK Chemnitz, dem Versorger eins/inetz und dem HZwo e. V. organisiert.
Das Wasserstoffbündnis besteht seit drei Jahren und hat seine Arbeit nach eigenen Angaben nachhaltig etabliert. Die Region Chemnitz soll nach aktuellem Plan an das bundesweite Wasserstoffkernnetz angebunden werden.
Quelle: RSS Feed Chemnitz, Mitteilung vom 18.08.2026
19.08., 20:18München
Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger lehnt die seit 12. August geltende EU-Verpackungsverordnung als zu bürokratisch ab.
Die neue EU-Verpackungsverordnung ist seit dem 12. August in Kraft. Unternehmen müssen die Vorgaben bereits umsetzen, obwohl wichtige Detailregelungen noch ausstehen.
Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger kritisiert die Regelung scharf. Das Ziel von weniger Verpackungsmüll und mehr Recycling sei zwar richtig, doch die EU habe daraus ein "Bürokratiemonster" gemacht. Besonders kleine Betriebe würden durch Nachweise, Dokumentationspflichten und Konformitätserklärungen belastet.
Nach Angaben des Ministers müssen Unternehmen, die europaweit verkaufen, sich im schlechtesten Fall mit 27 Meldesystemen auseinandersetzen. Kleine Versandhändler müssten in jedem EU-Land einen Bevollmächtigten vor Ort haben. Dies sei für viele Betriebe nicht umsetzbar, so Aiwanger.
Bayern hatte sich nach eigenen Angaben frühzeitig um praxisgerechte Vorgaben bemüht und dabei Ausnahmen für bestimmte Kartonverpackungen erreicht.
Quelle: Pressestelle Bayerisches Landesportal, Mitteilung vom 18. August 2026.
19.08., 20:18
Die Industrie in Rheinland-Pfalz hat im ersten Halbjahr 2026 ihren Gesamtumsatz um 3,4 Prozent auf knapp 50,1 Milliarden Euro erhöht, während die Beschäftigung um 1,7 Prozent sank.
Nach Angaben des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz stiegen die Inlandsumsätze im ersten Halbjahr 2026 um drei Prozent auf 21,8 Milliarden Euro. Die Auslandsumsätze erhöhten sich um 3,8 Prozent auf 28,3 Milliarden Euro. Die Exportquote stieg auf 56,5 Prozent.
Maschinenbau und Automobilindustrie führen das Wachstum an
Besonders starke Impulse setzten Hersteller von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeugteilen sowie der Maschinenbau. Die Auslandsumsätze dieser Branchen legten um 14 beziehungsweise 12 Prozent zu. Im Gesamtumsatz verzeichneten die Kraftfahrzeughersteller ein Plus von 13 Prozent, der Maschinenbau von 7,6 Prozent. Auch die Chemische Industrie wuchs um 2,7 Prozent. Rückgänge gab es dagegen in der Pharmaindustrie (minus 0,3 Prozent), der Metallerzeugung (minus 8,3 Prozent) und bei Nahrungs- und Futtermittelherstellern (minus 4,9 Prozent).
Bei der Beschäftigung zeigte sich ein anderes Bild: Im Halbjahresschnitt waren 255.200 Menschen in der Industrie tätig, 1,7 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Kraftfahrzeughersteller verzeichneten den größten Rückgang mit 9,6 Prozent.
Im Juni 2026 allein erreichte die Industrie einen Gesamtumsatz von 8,9 Milliarden Euro, ein Anstieg von 14 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.
Quelle: Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, Mitteilung vom 18. August 2026
19.08., 20:18Marzahn-Hellersdorf
Am Cecilienplatz in Marzahn-Hellersdorf starten die Abrissarbeiten für ein neues Wohnquartier mit integrierter Nahversorgung.
Die Primus Immobilien AG und das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf haben die Planungen für das Projekt gemeinsam vorgestellt. Das geplante Quartier soll Wohnraum mit Angeboten zur Nahversorgung verbinden.
Mit den Abrissarbeiten beginnt die erste Phase der Umsetzung am Cecilienplatz. Weitere Details zu Umfang, Zeitplan und den geplanten Wohnungsbestände wurden in der Mitteilung nicht genannt.
Quelle: Pressemitteilung, 19. August 2026
19.08., 20:18Bonn
Die Stadtwerke Bonn (SWB) haben in diesem Jahr 39 neue Auszubildende in ihre Fachkräfteentwicklung aufgenommen.
Die Stadtwerke Bonn (SWB) setzen auf Nachwuchsförderung im Bereich Energie und Mobilität. Mit 39 neuen Auszubildenden in diesem Jahr investiert das Unternehmen in die Ausbildung von Fachkräften für die kommenden Jahre.
Quelle: Pressestelle Bundesstadt Bonn, Mitteilung vom 18.08.2026
19.08., 20:06
Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte hat seinen Bericht zu Immobilienverkäufen in Weiden in der Oberpfalz vorgelegt und verzeichnet nach einem Rückgang 2023 wieder steigende Transaktionszahlen.
Der Grundstücksmarktbericht 2026 der kreisfreien Stadt Weiden basiert auf der Auswertung von Kaufpreisen aus dem Zeitraum Januar 2024 bis Dezember 2025. Er dokumentiert Entwicklungen und Trends auf dem Grundstücks- und Immobilienmarkt der Stadt.
Stabilisierung am Markt
Nach deutlich gesunkenen Verkaufszahlen im Jahr 2023 ist die Zahl der erfassten Notariatsurkunden im aktuellen Betrachtungszeitraum wieder angewachsen. Diese Erholung wird der Stabilisierung der Zinsen zugeordnet, die Käufern und Investoren mehr Planungssicherheit gegeben habe.
Der Bericht steht über das Bodenrichtwertinformationsportal Bayern (www.boris-bayern.de) in digitaler Form zur Verfügung und kostet 50 Euro. Für Fachleute enthält er statistische Analysen wie Liegenschaftszinssätze und Marktanpassungsfaktoren für Sachwertobjekte.
Der Gutachterausschuss sammelt Daten des lokalen Immobilienmarktes und veröffentlicht sie normalerweise zweijährlich. Anfragen zum Bericht beantwortet der Gutachterausschuss per E-Mail oder unter 0961/81-6204.
Quelle: Pressestelle Stadt Weiden in der Oberpfalz, Mitteilung vom 13. August 2026.
19.08., 20:06
Die Hanauer Parkhaus GmbH begeht ihr 60-jähriges Jubiläum. Seit ihrer Gründung am 17. August 1966 ist das Unternehmen deutlich gewachsen.
Die Hanauer Parkhaus GmbH wurde vor 60 Jahren gegründet und hat sich von einem kleinen Betrieb zu einem großen Dienstleister entwickelt. Ausgangspunkt war die Tiefgarage am Marktplatz mit damals 250 Parkplätzen.
Vom Parkschein zum modernen System
Heute bewirtschaftet das Unternehmen rund 4.000 Parkplätze im Stadtgebiet. Dazu gehören sechs Parkhäuser, vier Tiefgaragen und fünf öffentliche Parkplätze. Die Entwicklung spiegelt auch den technischen Fortschritt wider: An die Stelle des gestempelten Parkscheins ist modernes, schrankenloses Parken getreten.
Nach Angaben der Stadt bedienen die Parkeinrichtungen der HPG mehr als zwei Millionen Kurzparker jährlich. Stadträtin Isabelle Hemsley, Vorsitzende des Aufsichtsrats der HPG, sieht in der Geschichte des Unternehmens die Veränderungen Hanaus und seiner Mobilität der vergangenen Jahrzehnte abgebildet.
Quelle: Pressestelle Stadt Hanau, Mitteilung vom 17. August 2026.
19.08., 20:06Halle (Saale)
Die Industrie in Sachsen-Anhalt hat im ersten Halbjahr 2026 deutlich mehr Umsatz erwirtschaftet, während die Beschäftigtenzahl sank.
Im ersten Halbjahr 2026 erzielte das Verarbeitende Gewerbe sowie der Bergbau und die Gewinnung von Steinen und Erden in Sachsen-Anhalt einen Gesamtumsatz von 23,8 Milliarden Euro. Das entspricht einem Anstieg von 5,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Landesamt mitteilt.
Die Auftragseingänge in der Industrie legten um 4,3 Prozent zu. Allerdings sank die Beschätigtenzahl in den 578 erfassten Betrieben um 3,0 Prozent auf 100.752 tätige Personen.
Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Mitteilung vom 17. August 2026.
19.08., 20:06Straubing-Bogen
Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat beim Unternehmertag des Landkreises Straubing-Bogen bessere Rahmenbedingungen für die Wirtschaft gefordert.
Bei seinem Besuch in Straubing prangerte Aiwanger hohe Energiepreise, Bürokratie, Fachkräftemangel und geopolitische Unsicherheiten an, die Unternehmen belasten. Dabei verzeichnete die bayerische Wirtschaft 2025 ein Wachstum von 0,5 Prozent.
Forderungen des Ministers
Der Minister forderte günstigere Energie durch schnelleren Ausbau erneuerbarer Energien und Speicher. Bundeswirtschaftsministerin Reiche müsse bei der Befüllung von Gasspeichern mehr Tempo machen. Aiwanger verlangte die sofortige Abschaffung der CO2-Steuer, die angesichts von Niedrigwasser und Transportverlagerungen ein Wettbewerbsnachteil sei. Zudem verlangte er eine Entbürokratisierungsoffensive, insbesondere für den Mittelstand.
Positiv äußerte sich Aiwanger über das Handwerk, das wieder mehr Nachwuchs gewinne. Die Wirtschaft im Landkreis Straubing-Bogen beschrieb er als leistungsstark mit geringer Arbeitslosigkeit, reger Gründungstätigkeit und hoher Innovationskraft. Der Freistaat habe von 2016 bis 2025 die gewerbliche Wirtschaft vor Ort mit 35,8 Millionen Euro unterstützt, was Investitionen von etwa 240 Millionen Euro angestoßen habe. Dadurch wurden über 2.200 Arbeitsplätze gesichert und 249 neu geschaffen.
Quelle: Bayerisches Landesportal, Mitteilung vom 15. August 2026.
19.08., 20:06Baden-Baden
Die baden-württembergische Landwirtschaftsministerin Marion Gentges hat sich im Rahmen ihrer Sommertour über die Lage des Weinbaus in Mittelbaden informiert.
Marion Gentges, Ministerin für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat Baden-Württembergs, besuchte das Baden-Badener Rebland. Erster Bürgermeister Alexander Wieland begleitete den Besuch.
Im Fokus der Begegnung standen die gegenwärtige Situation des Weinbaus in der Mittelbadenregion sowie Perspektiven zur touristischen Entwicklung des Reblands. Welche konkreten Ergebnisse oder Maßnahmen aus dem Austausch hervorgehen, wird in der Mitteilung nicht mitgeteilt.
Quelle: Pressestelle Baden-Baden, Mitteilung vom 17. August 2026.
19.08., 20:06
Oberbürgermeister Andreas Horn startet am 18. August eine Sommertour durch Erfurter Betriebe und plant bis 3. September zehn Unternehmensbesuche.
Die Sommertour beginnt mit einem Besuch bei der Bon Pasta GmbH. Insgesamt zehn Unternehmen stehen bis Anfang September auf dem Programm des Oberbürgermeisters.
Quelle: Pressestelle Stadt Erfurt, Mitteilung vom 17. August 2026
19.08., 20:06
Der Konradfonds stellt im Förderjahr 2026 insgesamt 3,7 Millionen Euro zur Verfügung — nach einer ersten Ausschüttung von 2,2 Millionen Euro im April folgt nun eine zweite Tranche von 1,5 Millionen Euro.
Der Konradfonds unterstützt Salzgitter mit weiteren Mitteln aus seinem Förderbudget. Wie Oberbürgermeister Frank Klingebiel, der als Kuratoriumsvorsitzender des Fonds fungiert, mitteilt, werden nach der Frühjahrsausschüttung in Höhe von 2,2 Millionen Euro nun 1,5 Millionen Euro in der zweiten Förderphase des Jahres 2026 vergeben.
Damit stellt der Fonds für das laufende Jahr insgesamt 3,7 Millionen Euro bereit. Die Mittel sind zur Förderung von Projekten und Maßnahmen in der Stadt bestimmt.
Quelle: Pressestelle Stadt Salzgitter, Mitteilung vom 17. August 2026
19.08., 19:08Jerichower Land
Die Zahl der Gewerbeanmeldungen in Sachsen-Anhalt ist im ersten Halbjahr 2026 um 7,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gewachsen.
Nach Angaben des Statistischen Landesamtes wurden von Januar bis Juni 2026 insgesamt 6.604 Gewerbeanmeldungen und 5.078 Gewerbeabmeldungen registriert. Der Überschuss der Anmeldungen gegenüber Abmeldungen stieg damit auf 1.526 – ein Anstieg gegenüber dem ersten Quartal, das einen Saldo von plus 769 verzeichnet hatte.
Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr
Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2025 stiegen die Gewerbeanmeldungen um 7,6 Prozent. Die Gewerbeabmeldungen hingegen gingen um 1,1 Prozent zurück. Besonders deutlich fiel der Zuwachs im Landkreis Jerichower Land aus, wo die Anmeldungen um 19,0 Prozent zunahmen.
Die meisten Anmeldungen erfolgten im Bereich Handel sowie Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen.
Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Mitteilung vom 13. August 2026.
19.08., 19:08Hof
Die Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten bieten ab November ein zwölftägiges Seminar an, das landwirtschaftliche Betriebe beim Aufbau von Angeboten für Menschen mit besonderen Bedürfnissen unterstützt.
Viele Höfe möchten Menschen mit Behinderungen, älteren Menschen oder Kindern Arbeits-, Förder- oder Betreuungsangebote machen. Ein gemeinsames Seminar der AELF-Standorte Passau und Bamberg richtet sich an Betriebe, die in diesem Bereich neu einsteigen oder bestehende Aktivitäten ausbauen wollen. Teilnehmen können landwirtschaftliche, Forst- und Gartenbaubetriebe.
Vielfältige Geschäftsfelder
Zur Sozialen Landwirtschaft gehören beispielsweise Bauernhofkindergärten, Arbeits- und Förderangebote für Menschen mit Behinderung, tiergestützte Aktivitäten oder Seniorenwohnen auf dem Hof. Laut den Veranstaltern wächst die Nachfrage nach solchen Angeboten — für Höfe ergeben sich dadurch neue Einkommensmöglichkeiten und Chancen bei der Personalgewinnung.
Anmeldungen sind online unter www.stmelf.bayern.de/landwirtschaft/erwerbskombination/soziale-landwirtschaft-seminar-zur möglich. Die Anmeldefrist endet am 28. September 2026. Auskünfte erteilen auch die örtlichen AELF-Stellen sowie Kerstin Rose (AELF Passau, 0851 9593-30) und Katharina Zapf (AELF Bamberg, 0951 8687-0).
Quelle: Pressestelle Landkreis Hof, Mitteilung vom 13. August 2026.
19.08., 19:08Gießen
Die IHK Gießen-Friedberg hat am 11. August ein Forum zur internationalen Rekrutierung durchgeführt, auf dem 26 Aussteller kleinen und mittleren Unternehmen Lösungen zur Gewinnung ausländischer Fachkräfte vorgestellt haben.
Das Forum Internationale Rekrutierung fand in der Kongresshalle Gießen statt. Die Veranstaltung richtete sich an kleine und mittelständische Unternehmen (KMUs), die qualifizierte Mitarbeiter aus dem Ausland einstellen möchten.
Nach Angaben der IHK präsentierten die 26 beteiligten Aussteller praxisnahe Lösungsansätze. Das Fachpublikum zeigte großes Interesse an den angebotenen Informationen und Kontaktmöglichkeiten.
Quelle: Pressestelle IHK Gießen-Friedberg, Mitteilung vom 12. August 2026.
19.08., 19:08Harburg
Die WLH Wirtschaftsförderung veranstaltet am 27. August einen Austausch für Gründer zu Themen wie Kundengewinnung, KI-Einsatz und Personalsuche.
Die WLH Wirtschaftsförderung Landkreis Harburg GmbH lädt am Donnerstag, 27. August 2026, zum #Start-Abend ein. Das Netzwerktreffen richtet sich an Gründer und junge Unternehmen im Landkreis.
Im Fokus stehen praktische Fragen aus dem Geschäftsbetrieb: Wie lassen sich neue Kunden gewinnen? Welche Künstliche-Intelligenz-Anwendungen bieten für den Unternehmensalltag echten Mehrwert? Wie finden junge Firmen geeignetes Personal, um ihr Wachstum zu sichern? Das Format ermöglicht Teilnehmern, ihre Erfahrungen auszutauschen und sich untereinander zu vernetzen.
Quelle: Pressestelle Landkreis Harburg, Mitteilung vom 13. August 2026.
19.08., 19:08Halle (Saale)
2025 arbeiteten 230 000 Menschen in Sachsen-Anhalt in einem MINT-Beruf — das sind 4,6 Prozent weniger als im Vorjahr.
Nach Angaben des Statistischen Landesamtes waren 23,7 Prozent der 971 000 Erwerbstätigen im Land in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik tätig. Damit lag Sachsen-Anhalt über dem bundesweiten Durchschnitt von 22,9 Prozent.
Im Vergleich zu 2024 sank die Zahl der MINT-Beschäftigten jedoch um 4,6 Prozent. Das Landesamt vermerkt zudem, dass Frauen im MINT-Bereich unterrepräsentiert sind.
Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Mitteilung vom 14. August 2026.
19.08., 19:08Memmingen
Ein Memminger Metzger hält eine kleine Herde Schottischer Hochlandrinder, die für die Stadt Feuchtwiesen beweiden und gleichzeitig hochwertiges Fleisch liefern.
Georg Dauner, Metzgermeister aus Amendingen, betreibt seit 2022 eine Herde Schottischer Hochlandrinder auf familieneigenen landwirtschaftlichen Flächen. Die elf Tiere pflegen dabei auch Ausgleichsflächen der Stadt Memmingen.
Die Rinder eignen sich besonders für extensive Weidehaltung: Sie sind robust und genügsam, benötigen keine Zusatzfütterung und können ganzjährig auf der Weide bleiben – auch der Bulle zusammen mit den Kühen und Kälbern. Durch ihre geringen Trittschäden und die Ausscheidungen fördern die Tiere die Artenvielfalt auf Feuchtwiesen. Ferdinand Fehler, Naturschutzfachkraft der Stadt Memmingen, lobt ihre Eignung als Landschaftspfleger. Die Weideflächen zeigen seltene Pflanzen und ein großes Insektenangebot, das Vögel anzieht.
Neben dem Hobby ist die Herdenhaltung für Dauner auch wirtschaftlich interessant: Das Fleisch der Schottischen Hochlandrinder ist cholesterinarm und regional erzeugt. Die Nachfrage ist groß – der letzte geschlachtete Ochse war bereits verkauft, bevor der Schlachttermin feststand. Dauner ist Mitglied im Verband Deutscher Highland Cattle Züchter und Halter; Infotafeln an den Weideflächen informieren Spaziergänger und Radfahrer über die Vorteile der Rasse und extensiven Haltung.
Quelle: Pressestelle Stadt Memmingen, Mitteilung vom 13. August 2026.
19.08., 19:08München
Die meisten staatlichen Kantinen in Bayern beziehen bereits mindestens die Hälfte ihrer Lebensmittel aus regionaler oder ökologischer Erzeugung — ein Jahr vor der Zielvorgabe.
Von 91 bewirtschafteten staatlichen Kantinen in Bayern erfüllen 82 die Vorgabe, mindestens 50 Prozent ihrer Lebensmittel aus regionaler und ökologischer Erzeugung zu beziehen. Die Bayerische Staatsregierung hatte sich dieses Ziel 2020 gesetzt. Im Jahr 2023 erreichten erst 64 Prozent der Kantinen diese Quote, 2024 dann 81 Prozent.
Täglich versorgen die Kantinen mehr als 15.500 Gäste — vom kleineren Betrieb mit etwa 50 Mahlzeiten bis zu großen Einrichtungen mit über 1.000 Mahlzeiten pro Tag. Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber würdigte die Leistung und verwies darauf, dass die Kantinen dies trotz steigender Kosten, Personalengpässen und schwankenden Gästezahlen erreicht hätten.
Unterstützung durch das Ministerium
Die hohe Quote an regionalen und ökologischen Lebensmitteln stärkt lokale Wertschöpfungsketten und schafft verlässliche Absatzmöglichkeiten für Landwirtschaftsbetriebe. Das Landwirtschaftsministerium begleitet die Kantinen mit Beratung, Vernetzungsveranstaltungen und praktischer Unterstützung bei der Beschaffung regionaler Produkte.
Quelle: Pressestelle Bayerisches Landesministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus, Mitteilung vom 14. August 2026.
19.08., 19:08München
Angesichts der anhaltenden Dürre ermöglicht Bayern Landwirten, zusätzliche Flächen zur Futtergewinnung zu nutzen – auch auf sonst geschützten Flächen.
Das Bayerische Landwirtschaftsministerium hat wegen der Futterknappheit durch Trockenheit neue Regelungen eingeführt. Freiwillige Brachen dürfen künftig zur Futtergewinnung genutzt werden, ebenso Flächen in Öko-Regelungen, dem Bayerischen Kulturlandschaftsprogramm (KULAP) und dem Vertragsnaturschutz. Nutzen Betriebe diese Flächen zur Futtergewinnung, entfällt allerdings die jeweilige Förderprämie.
Ausnahmen für Bio-Betriebe und Feldvogelinseln
Bei Feldvogelinseln besteht eine Sonderregelung: Wird der Aufwuchs nach dem 15. August geerntet, kann die Förderung weiterhin gewährt werden. Ökologische Betriebe erhalten zusätzliche Erleichterungen und dürfen ab sofort Gründüngungsflächen und Körnermaisflächen als Silomais zur Fütterung nutzen. Vor der Nutzung von Förderflächen sollen Betriebe Kontakt mit dem zuständigen Landwirtschaftsamt aufnehmen.
Das Ministerium stellt zudem fachliche Beratung bereit. Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft hat bereits Fachinformationen zu Notreife bei Mais veröffentlicht und will weitere Handlungsempfehlungen folgen lassen. Bayern hatte die Futterversorgungslage bereits als Katastrophenfall im Sinne europäischen Öko-Rechts anerkannt.
Quelle: Bayerisches Landwirtschaftsministerium, Mitteilung vom 13. August 2026
19.08., 19:08
Der Freistaat Sachsen reduziert ab 19. August die Zinssätze im Förderprogramm »Familienwohnen« um 0,5 Prozentpunkte, um Familien angesichts gestiegener Baufinanzierungszinsen beim Immobilienerwerb zu unterstützen.
Baufinanzierungen sind zuletzt deutlich teurer geworden und liegen derzeit bei etwa 4,2 Prozent. Sachsen reagiert mit einer Anpassung seiner Förderung: Ab dem 19. August 2026 sinken die Zinssätze im Programm »Familienwohnen«. Familien erhalten Förderdarlehen künftig zu Zinssätzen zwischen 0,1 und maximal 2,65 Prozent statt wie bisher bis 3,15 Prozent.
Konkrete Ersparnis für Familien
Eine Familie mit zwei Kindern, die eine Wohnung in Sachsen erwirbt und energetisch saniert, zahlt künftig 1,35 Prozent Zinsen statt 1,85 Prozent – eine Ersparnis von rund 5.000 Euro über die Laufzeit. Die Darlehen werden bis zu 25 Jahre gewährt und der Zinssatz bleibt über die gesamte Laufzeit fest.
Das Programm richtet sich an Familien, deren zu versteuerndes Haushaltseinkommen 100.000 Euro nicht übersteigt (Alleinstehende: 60.000 Euro). Diese Grenzen erhöhen sich um je 10.000 Euro pro Kind. Die Darlehenshöhe beträgt in der Regel 80.000 Euro, bei Familienmitgliedern mit Mobilitätseinschränkungen bis zu 90.000 Euro. Der Eigenkapitalanteil muss mindestens zehn Prozent betragen. Gefördert werden Kauf von Bestandsimmobilien ebenso wie Neubau.
Das Programm existiert seit 2017. In diesem Jahr stellt der Freistaat 55 Millionen Euro bereit und kann damit bis zu 650 Familien unterstützen.
Quelle: Medienservice Sachsen, Mitteilung vom 14. August 2026.
19.08., 19:08Reutlingen
372 Handwerksbetriebe im Kammerbezirk Reutlingen haben in der ersten Jahreshälfte 2026 finanzielle Unterstützung der L-Bank für Investitionen und Arbeitsplatzsicherung erhalten.
Die L-Bank hat Handwerksunternehmen im Bezirk der Handwerkskammer Reutlingen in den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 mit insgesamt 123 Millionen Euro gefördert. Das Geld floss an 372 Betriebe, die ihre Mittel für Investitionsvorhaben, Gründungen, Übernahmen oder zur Sicherung von Arbeitsplätzen nutzen.
Nach Angaben der Handwerkskammer liegen sowohl die Zahl der geförderten Unternehmen als auch das bewilligte Fördervolumen leicht unter dem Niveau des Vergleichszeitraums des Vorjahres.
Quelle: Handwerkskammer Reutlingen, Mitteilung vom 13. August 2026
12.08., 12:30
Das Land Baden-Württemberg fördert das Digital Hub Südbaden mit einer halben Million Euro.
Staatssekretär Thomas Dörflinger hat am 16. Juli auf dem Käpsele Innovation Festival in Freiburg einen Förderbescheid über 500.000 Euro an die Projektverantwortlichen des Digital Hubs Südbaden übergeben.
Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg, Mitteilung vom 16. Juli 2026.
12.08., 12:30Ludwigsburg
Das Ludwigsburger Unternehmen Camperr hat den Regional Cup des Start-up BW Elevator Pitch 2025/26 gewonnen und qualifiziert sich damit für das Landesfinale.
Camperr setzte sich beim Regional Cup Ludwigsburg des Start-up BW Elevator Pitch durch. Der Wettbewerb ist Teil der landesweiten Förderinitiative für junge Unternehmen in Baden-Württemberg.
Mit dem Sieg sichert sich Camperr die Teilnahme am Landesfinale des Elevator Pitch. Das Format ermöglicht es Start-ups, ihre Geschäftsideen in kurzer Zeit vor Investoren und Fachleuten zu präsentieren.
Quelle: Pressestelle Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg, Mitteilung vom 01.06.2026
12.08., 12:30
Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge im niedersächsischen Handwerk ist gestiegen.
Nach Angaben von Benedikt Falz ist die Anzahl der neuen Lehrverträge in Niedersachsen um fünf Prozent gewachsen. Der Anstieg betrifft den Handwerkssektor.
Gleichzeitig wird die Geschäftslage unter den Handwerksbetrieben im Land überwiegend als positiv eingeschätzt.
Quelle: Mitteilung vom 12. August 2026.
12.08., 02:30
Senat, Kammern und Wirtschaftsverbände haben sich zusammengetan, um Berliner Unternehmen bei der Vorbereitung auf Notfälle wie Stromausfälle oder Cyberangriffe zu unterstützen.
Stromausfälle, Cyberangriffe, Extremwetter und Störungen kritischer Infrastrukturen können Betriebe erheblich beeinträchtigen. Viele Unternehmen haben solche Szenarien analysiert, verfügen jedoch über keine ausgearbeiteten Notfallpläne. Zudem fehlt ihnen oft der Überblick über verfügbare Beratungsangebote.
Gemeinsame Plattform für Resilienzmanagement
Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, die Berliner Industrie- und Handelskammer, die Handwerkskammer Berlin, die Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg und die Berliner Wirtschaftsfördergesellschaft haben sich daher in einer gemeinsamen Initiative zusammengeschlossen. Sie wollen Unternehmen als zentrale Ansprechstelle zum Thema betriebliche Resilienz zur Verfügung stehen und bestehende Beratungs- und Schulungsangebote im Land transparenter machen.
Senatorin Franziska Giffey betont, dass betriebliche Resilienz angesichts aktueller Bedrohungen ein zentraler Bestandteil unternehmerischer Verantwortung sein müsse. Die Partner bieten verschiedene Unterstützungsangebote an, darunter einen KI-basierten Chatbot zu Sicherheits- und Krisenthemen sowie eine Plattform für gegenseitige Unterstützung zwischen Unternehmen in Notfällen.
Quelle: Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe Berlin, Mitteilung vom 11. August 2026.
12.08., 01:00Mainz
Ein Forschungsprojekt in Gelsdorf kombiniert Photovoltaik-Anlagen mit Apfelanbau, um Obstbäume vor Hitze zu schützen und gleichzeitig Solarenergie zu erzeugen.
Wirtschafts- und Klimastaatssekretär Daniel Stich hat sich über ein Forschungsprojekt zur sogenannten Agri-Photovoltaik (Agri-PV) informiert. Das Vorhaben untersucht, wie Photovoltaik-Anlagen auf Agrarflächen den Obstanbau vor den Folgen des Klimawandels schützen können.
Versuch auf 9.100 Quadratmetern
Auf einer rund 9.100 Quadratmeter großen Versuchsfläche in Gelsdorf werden unter anderem Pflanzenentwicklung, Ertrag und Fruchtqualität beobachtet. Die Anlagen sollen die Apfelbäume vor intensiver Sonneneinstrahlung und Wetterextremen bewahren.
Nach bisherigen Erkenntnissen zeigt sich eine deutliche Reduzierung von Sonnenbrandschäden bei den Äpfeln. Allerdings wurde auch eine leichte Verzögerung der Fruchtreife festgestellt. Die wissenschaftlichen Untersuchungen sind noch nicht abgeschlossen. Das Projekt gehört zu den ersten in Deutschland, bei denen Agri-Photovoltaik gemeinsam mit Apfelanbau systematisch untersucht wird. Beteiligt sind unter anderem das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme, das Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Rheinpfalz und mehrere Unternehmen.
Quelle: Pressestelle Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Energie und Klima Rheinland-Pfalz, Mitteilung vom 11.08.2026.
11.08., 13:30Havelland
Bauminister Robert Crumbach hat sich das vom Land geförderte Wohnungsbauprojekt Merlin-Quartier in Falkensee angesehen.
Das Merlin-Quartier entsteht mit finanzieller Unterstützung des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung. Für das Vorhaben werden insgesamt 108 Wohnungen gebaut. Das Land stellt dafür rund 22,5 Millionen Euro als Darlehen und Zuschüsse aus der Wohnraumförderung bereit.
93 der geplanten Wohnungen sind mietpreis- und belegungsgebunden.
Quelle: Pressestelle Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung Brandenburg, Mitteilung vom 11. August 2026.