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BlaulichtWeimar

20.08., 12:30

Starkregen führt zu 18 Feuerwehr-Einsätzen in Weimar

Nach Starkregen am Abend des 19. August musste die Feuerwehr Weimar zu 18 Einsätzen ausrücken, überwiegend wegen überfluteter Keller und Eingangsbereiche.

Am Abend des 19. August 2026 ab etwa 23.00 Uhr kam es in Weimar zu mehreren Starkregen-bedingten Notfällen. Die Feuerwehr rückte zu insgesamt 18 Einsätzen aus. Schwerpunkt waren mit Wasser vollgelaufene Keller und Eingangsbereiche von Wohnhäusern.

Auf der Moskauer Straße blieb ein Pkw mit zwei Insassen in einem überfluteten Bereich stecken. Die beiden Personen konnten sich eigenständig aus dem Fahrzeug befreien. In Süßenborn überflutet eine Schlammlawine die Kreuzung Bachgasse/Bornstraße. Der Kommunalservice schob den Schlamm mit einem Radlader von der Fahrbahn, die Feuerwehr spülte die Stelle anschließend ab.

Bei den Einsätzen waren 35 Kräfte der Berufsfeuerwehr sowie die Freiwilligen Feuerwehren Weimar-Mitte und Schöndorf im Einsatz.

Quelle: Pressestelle Stadt Weimar, Mitteilung vom 20. August 2026.

20.08., 12:30

Zwei neue Sirenen in Weimar installiert

Die Stadt Weimar rüstet zwei Ortsteile mit neuen Sirenen für den Bevölkerungs- und Katastrophenschutz aus.

In Tiefurt und der Parkvorstadt werden zwei neue Sirenen errichtet. Die Installation in Tiefurt ist für den 24. bis 26. August 2026 vorgesehen, die zweite Sirene folgt vom 2. bis 4. September 2026.

Funktionstests geplant

Am letzten Errichtungstag jeweils werden die Anlagen getestet. Am 26. August und am 4. September werden alle vier Sirenensignale vollständig abgespielt. Wer die Warnsignale kennenlernen möchte, findet Informationen unter https://schutz.weimar.de/de/sirenenwarnung.html

Quelle: Pressestelle Stadt Weimar, Mitteilung vom 20. August 2026.

09.08., 12:30

Totalschaden nach Überholunfall auf B 7

Auf der Bundesstraße 7 zwischen Utzberg und Nohra ist am Samstag ein Pkw mit erheblichem Sachschaden verunglückt, nachdem der Fahrer ein riskantes Überholmanöver abbrechen musste.

Am Samstag kam es gegen 09:35 Uhr auf der Bundesstraße 7 zwischen Utzberg und Nohra zu einem Verkehrsunfall. Der Fahrer eines Mercedes-Pkw hatte mehrere Fahrzeuge überholt. Als ein entgegenkommendes Fahrzeug auftauchte, musste er den Überholvorgang abbrechen und wieder in seine Fahrspur einscheren.

Beim Einordnen kollidierte der Mercedes mit nicht angepasster Geschwindigkeit mit dem vorausfahrenden Wagen. Beide Fahrzeuge wurden bei dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Der Gesamtschaden wird auf etwa 32.000 Euro geschätzt. Verletzte gab es nicht.

Die Polizeiinspektion Weimar sucht Zeugen: insbesondere den Fahrer des entgegenkommenden landwirtschaftlichen Nutzfahrzeugs sowie weitere Beobachter des Überholmanövers. Sie können sich unter dem Aktenzeichen 0199912/2026 bei der Polizeiinspektion Weimar melden (Telefon 03643 8820 oder E-Mail dgl.pi.weimar@polizei.thueringen.de).

Quelle: Landespolizeiinspektion Jena, Mitteilung vom 09.08.2026.

09.08., 12:30

Baustoffe und Wärmepumpe in Kranichfeld gestohlen

Unbekannte haben von einem umfriedeten Grundstück in Kranichfeld Baustoffe im Wert von etwa 10.000 Euro entwendet, die für eine Wärmepumpeninstallation vorgesehen waren.

Die Polizei wurde am Samstag über einen Einbruchsdiebstahl in Kranichfeld informiert. Die Grundstückseigentümer waren seit dem 23. Juli im Urlaub. Nach ihrer Rückkehr stellten sie fest, dass Täter diverse Baustoffe von ihrem Grundstück entwendet hatten.

Der Wert des gestohlenen Materials wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt. Die Polizeiinspektion Weimar sucht nach Zeugen, die in der Zeit vom 23. Juli bis zur Anzeigenaufgabe am Samstag in der Straße Im Dorfe in Kranichfeld verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den Tätern geben können.

Hinweise werden unter dem Aktenzeichen 0199995/2026 bei der Polizeiinspektion Weimar entgegengenommen (Telefon 03643 8820, E-Mail dgl.pi.weimar@polizei.thueringen.de).

Quelle: Landespolizeiinspektion Jena, Mitteilung vom 9. August 2026

07.08., 12:30

Mehrere Schockanrufe von falschen Polizisten in Weimar und Umgebung

Die Polizei registrierte am Donnerstag mehrere versuchte Betrügereien durch Anrufer, die sich als Polizeibeamte oder BKA-Mitarbeiter ausgaben.

Im Bereich Weimar und dem Weimarer Land versuchten unbekannte Anrufer, mehrere Menschen durch Betrugsstraftaten zu schädigen. Die Täter gaben sich als Mitarbeiter der Polizei oder des Bundeskriminalamtes aus und setzten ihre Opfer unter Druck. Sie behaupteten unter anderem, dass Einbrecher festgenommen worden seien, bewaffnete Personen in der Nähe unterwegs wären oder dass bei Festgenommenen Listen mit den Namen der Angerufenen gefunden worden seien.

Anschließend fragten die Anrufer nach den Wohnverhältnissen oder versuchten, Informationen über Wertgegenstände zu erhalten. Die Angerufenen verhielten sich jedoch umsichtig: Einige beendeten die Gespräche eigenständig oder hinterfragten die Angaben kritisch. In keinem Fall kam es zur Herausgabe von Bargeld, Wertgegenständen oder persönlichen Daten.

Warnung vor der Betrugsmasche

Die Polizei warnt vor dieser Masche. Polizeibeamte erkundigen sich telefonisch niemals nach Bargeld, Wertgegenständen oder Vermögensverhältnissen und fordern Bürger nicht auf, Wertsachen zu übergeben. Wer einen solchen Anruf erhält, sollte das Gespräch sofort beenden und unter der Notrufnummer 110 oder bei der zuständigen Polizeidienststelle überprüfen, ob die Anrufer echt waren. Zudem wird empfohlen, ältere Angehörige über diese Betrugsmasche zu informieren.

Quelle: Landespolizeiinspektion Jena, Mitteilung vom 07.08.2026

06.08., 12:30

Garage in Weimar aufgebrochen – Werkzeug und Spielzeuge gestohlen

Unbekannte haben zwischen Anfang Juni und Anfang August in einen Garagenkomplex in Weimar eingebrochen und Gegenstände im Wert von etwa 3.000 Euro entwendet.

In einem Garagenkomplex in der Marcel-Paul-Straße in Weimar sind Unbekannte in eine Garage eingebrochen. Nach Angaben der Polizei ereignete sich die Tat zwischen dem 3. Juni 2026, 11:00 Uhr, und dem 5. August 2026, 09:00 Uhr.

Die Täter hebelten das Garagentor mit Werkzeug auf und gelangten so ins Innere. Sie entwendeten diverses Werkzeug sowie Spielzeuge. Der Beuteschaden wird auf etwa 3.000 Euro geschätzt, das beschädigte Tor auf rund 50 Euro.

Die Polizei ermittelt wegen besonders schweren Diebstahls. Zeugen, die im Tatzeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich des Garagenkomplexes beobachtet haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 03641-81-1503 bei der Polizei in Weimar zu melden.

Quelle: Landespolizeiinspektion Jena, Mitteilung vom 6. August 2026.

05.08., 12:30

Fanschals in Weimar entwendet – Polizei sucht Zeugen

In Weimar wurden in der Nacht zum Mittwoch zwei Fanschals von zwei Anhängern des FC Carl Zeiss Jena entwendet; später kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung.

Zwei Geschädigte, Vater und Sohn, waren in Weimar auf dem Heimweg und hielten ihr Fahrzeug am Fahrbahnrand an. Wegen ihrer Fanbekleidung als Anhänger des FC Carl Zeiss Jena erkennbar, wurden sie kurz darauf von vier bis fünf vermummten Personen angesprochen. Diese entwendeten zwei Fanschals und entfernten sich.

Nach Zeugenangaben versteckten sich die mutmaßlichen Täter zunächst auf angrenzenden Grundstücken, bevor sie in Richtung des Sportplatzes in der Bruno-Apitz-Straße flüchteten. Ein Teil der Gruppe soll weiter in Richtung Theodor-Neubauer-Straße gelaufen sein.

Körperliche Auseinandersetzung

Vater und Sohn versuchten daraufhin, die Fanartikel wiederzuerlangen, und trafen auf eine weitere Personengruppe. Nach einer verbalen Auseinandersetzung kam es zu körperlicher Gewalt. Der Vater wurde durch einen Faustschlag gegen den Kopf leicht verletzt und stürzte; sein Sohn erhielt einen Schlag gegen das Kinn. Die Beteiligten entfernten sich anschließend.

Die Polizeiinspektion Weimar ermittelt. Zeugen können sich unter dem Aktenzeichen 0196303/2026 bei der Polizeiinspektion Weimar melden (Telefon: 03641-81-1503).

Quelle: Landespolizeiinspektion Jena, Mitteilung vom 5. August 2026.

02.08., 12:30

Unbekannter flutet Gartenhaus in Weimar – 4000 Euro Schaden

Ein Eindringling hat sich unbefugt Zutritt zu einem Kleingartengrundstück in Weimar verschafft und gezielt Wasser in ein Fachwerkhäuschen geleitet.

Am Freitag, in den Vormittags- oder Mittagsstunden, gelang es einem Unbekannten, auf ein Kleingartengrundstück in der Eduard-Rosenthal-Straße in Weimar zu gelangen. Der Täter entwendete zwei Wasserschläuche von dem Grundstück und verlegte diese in das dort befindliche Fachwerkhäuschen.

Anschließend öffnete der Eindringling die Wasserquelle vollständig. Etwa 70 Kubikmeter Wasser liefen daraufhin in das Gebäude und verursachten erhebliche Schäden. Der entstandene Sachschaden wird auf circa 4000 Euro geschätzt.

Die Polizeiinspektion Weimar hat Ermittlungen zu dem Fall aufgenommen.

Quelle: Pressestelle Landespolizeiinspektion Jena, Mitteilung vom 02.08.2026.

31.07., 12:00

Weimar ordnet Aufstallung von Geflügel an

Die Stadt Weimar erlässt eine Allgemeinverfügung zur Geflügelpest und verpflichtet Halter in mehreren Ortsteilen, ihre Vögel in geschlossenen Ställen zu halten.

Wegen der aktuellen Tierseuchenlage in Thüringen hat die Stadt Weimar eine Allgemeinverfügung zum Schutz gegen die Geflügelpest erlassen. Sie tritt am 7. November 2025 in Kraft.

Die Aufstallung ist für alle Bestände mit Geflügel und anderen gehaltenen Vögeln in den Ortsteilen Oberweimar-Ehringsdorf, Süßenborn, Taubach sowie Tiefurt/Dürrenbacher Hütte angeordnet. Die Tiere müssen in geschlossenen Ställen oder unter einer Vorrichtung mit dichtem Überbau und Seitenschutz gegen Wildvögel untergebracht werden.

Halter, die ihre Geflügelhaltung noch nicht angemeldet haben, müssen dies unverzüglich beim Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt der Stadt Weimar tun. Die Anordnung wird mit sofortiger Vollziehung erlassen. Die Allgemeinverfügung ist auf der Internetseite der Stadt Weimar einsehbar, weitere Informationen erteilt das Amt in der Schwanseestraße 17.

Quelle: Pressestelle Stadt Weimar, Mitteilung vom 6. November 2025.

31.07., 12:00

Geflügelpest im Landkreis Greiz bestätigt – Weimarer Geflügelhalter sollen Schutzmaßnahmen beachten

Nach dem Ausbruch der Geflügelpest in einem Betrieb des Landkreises Greiz ruft das Weimarer Veterinäramt alle Geflügelhalter auf, Biosicherheitsmaßnahmen einzuhalten.

Im Landkreis Greiz wurde am 2. Oktober 2025 in einem Geflügelbetrieb mit 138 Enten und 15 Gänsen das hochpathogene Influenza-A-Virus H5N1 (HPAI H5N1) nachgewiesen. Das Nationale Referenzlabor des Friedrich-Loeffler-Instituts bestätigte den Ausbruch der Geflügelpest, auch Vogelgrippe oder Aviäre Influenza genannt. Die Ursache des Eintrages ist noch ungeklärt.

Um den betroffenen Betrieb werden Sperrzonen mit einem Radius von drei Kilometern (Schutzzone) und zehn Kilometern (Überwachungszone) eingerichtet, für die besondere amtliche Auflagen gelten. Für Weimar selbst gibt es aktuell noch keine Restriktionen, diese könnten aber je nach weiterer Ausbreitung in Thüringen folgen.

Anforderungen an Halter
Geflügelhalter in Weimar sollen Biosicherheitsmaßnahmen einhalten – auch bei einzelnen Tieren. Noch nicht angemeldete Tiere müssen unverzüglich bei der Tierseuchenkasse und dem Veterinäramt registriert werden. Erkrankte Tiere sind sofort zu melden (03643 762 851, veterinaeramt@stadtweimar.de). Anzeichen sind Antriebslosigkeit, schwere Krankheitszeichen oder vermehrte Todesfälle. Personen mit intensivem Kontakt zu erkrankten Tieren oder deren Ausscheidungen sollten auf grippeähnliche Symptome achten und ggf. einen Arzt aufsuchen.

Quelle: Pressestelle Stadt Weimar, Mitteilung vom 10. Oktober 2025.

31.07., 12:00

Feuerwehr Weimar ehrt langjährige Mitglieder und begrüßt 16 Neuzugänge

Bei einer Auszeichnungsveranstaltung am 3. November 2025 hat die Stadt Weimar zahlreiche Feuerwehrangehörige für ihre Dienste geehrt und 16 neue Mitglieder in die Einsatzabteilung aufgenommen.

Oberbürgermeister Peter Kleine zeichnete bei der Veranstaltung insgesamt 11 Feuerwehrangehörige für aktive pflichttreue Dienstzeit aus. Darunter waren vier Träger der Bronzenen Brandschutzmedaille, fünf der Silbernen und zwei der Goldenen Brandschutzehrenzeichen.

Weitere Auszeichnungen waren vier Gruppenführer- und eine Zugführernennung, eine Brandmeister- und eine Oberbrandmeisterbeförderung sowie 11 Ernennungen zum Ehrenbeamten. Hinzu kamen eine Goldene Ehrennadel des Stadtfeuerwehrverbandes, zwei Ehrenmedaillen des Thüringer Feuerwehrverbandes und eine Ehrenamtsmedaille der Thüringer Jugendfeuerwehr.

Besondere Ehrung für Frank Brühl

Kameradschaftlich besondere Aufmerksamkeit erhielt Frank Brühl. Der Feuerwehrmann der Freiwilligen Feuerwehr Weimar-Ehringsdorf bekam das Große Brandschutzehrenzeichen am Bande des Thüringer Feuerwehrverbandes für 50 Jahre Dienst verliehen. Brühl war langjähriger Wehrleiter seiner Wehr.

Von den 16 Neuaufnahmen kamen die meisten aus der eigenen Jugendfeuerwehr. Die Veranstaltung endete mit musikalischer Umrahmung durch den Opernsänger Mikhail Verkhoglyadov und Ingmar Rosenthal.

Quelle: Aktuelle Nachrichten der Stadt Weimar, Mitteilung vom 6. November 2025.

31.07., 12:00

Berufsfeuerwehr Weimar nimmt neue Drehleiter in Dienst

Die Berufsfeuerwehr Weimar hat eine neue Drehleiter vom Hersteller Magirus erhalten und nach Trainingsphase in den aktiven Dienst gestellt.

Das neue Fahrzeug wurde am 28. August 2025 nach zwei Jahren Planungs- und Bauzeit übergeben. Die Beschaffungskosten betrugen 937.000 Euro. Nach ausführlichem Training steht die Drehleiter nun zur Verfügung.

Ausstattung und Einsatzfähigkeit

Das auf einem 16-Tonnen-Mercedes-Benz-Chassis mit 299 PS aufgebaute Fahrzeug ist für einen Trupp mit zwei Personen ausgerüstet. Zur Ausstattung gehören Atemschutzgeräte, Motorkettensägen, Verkehrsabsicherungsgeräte sowie Ausrüstung für Rettungen aus Höhen und Tiefen. Das Herzstück ist der bis zu 30 Meter ausfahrbare Leiterpark mit Korb für Menschenrettung und Brandbekämpfung.

Die bisherige Drehleiter der Berufsfeuerwehr (Baujahr 2016) geht an die Freiwillige Feuerwehr Weimar Mitte. Eine 31 Jahre alte Drehleiter von 1994 wird außer Dienst gestellt.

Quelle: Pressestelle Stadt Weimar, Mitteilung vom 5. November 2025.

31.07., 12:00

Hundebisse beschädigen Spielgeräte in Weimar – Stadt warnt vor Bußgeldern

Auf mehreren öffentlichen Spielplätzen Weimars sind Spielgeräte durch Hundebisse beschädigt worden; die Stadt vermutet gezieltes Trainingsverhalten und weist auf ein Verbot hin.

In den vergangenen Monaten registrierte die Stadt Weimar wiederholte Beschädigungen an Spielgeräten, insbesondere an beweglichen Kunststoffteilen wie Schaukelsitzen und Sitzschalen. Die Spuren deuten auf Hundebisse hin, möglicherweise von größeren Hunden mit erheblicher Beißkraft.

Betroffene Spielplätze und Kosten

Besonders häufig traten die Schäden auf Spielplätzen an der Tiefurter Allee/Webicht, am Paradies (Weimar-West), im Wohngebietspark Weimar-West, an der Falkstraße, am Amselweg und an Pfeiffers Ruh auf. Der Ersatz eines beschädigten Schaukelsitzes kostet zwischen 100 Euro und 1.500 Euro zuzüglich Montagekosten. Stark beschädigte Geräte müssen demontiert werden und sind damit vorübergehend außer Betrieb.

Nach ordnungsbehördlicher Verordnung (§ 17 Abs. 3) ist das Mitführen von Hunden auf öffentlichen Spielplätzen grundsätzlich verboten. Verstöße werden als Ordnungswidrigkeit mit Bußgeldern bis 5.000 Euro geahndet. Der städtische Ordnungsdienst führt verstärkt Kontrollen durch. Beobachtungen können der Polizeiinspektion Weimar (Tel. 03643 8820) oder im Notfall unter 110 gemeldet werden.

Quelle: Pressestelle Stadt Weimar, Mitteilung vom 30. Oktober 2025.

31.07., 12:00

Veterinäramt weist auf Leinenpflicht in Brut- und Setzzeit hin

Das Veterinäramt der Stadt Weimar erinnert Hundehalter während der Brut- und Setzzeit an die geltende Leinenpflicht, um Jungtiere und bodenbrütende Vögel zu schützen.

In der Brut- und Setzzeit sind Jungtiere, junges Wild und bodenbrütende Vögel vermehrt in Feldern und Wäldern anzutreffen. Sie sind in dieser Phase auf Hilfe angewiesen und daher besonders schutzbedürftig.

Gefahr durch freilaufende Hunde
Für Hunde, einschließlich kleinerer Rassen, stellen Rehkitze, Junghasen und Jungvögel während dieser Zeit eine leichte Beute dar. Das Veterinäramt der Stadt Weimar macht daher auf die in der Stadt geltende Leinenpflicht für alle Hunde aufmerksam. Verstöße gegen diese Vorschrift können mit Geldbußen geahndet werden, wie das Amt mitteilt.

Quelle: Pressestelle Stadt Weimar, Mitteilung vom 16. April 2025.

31.07., 12:00

Weimar: Stadt und Polizei intensivieren Kampf gegen Antisemitismus

Nach gehäuften Beschädigungen von Stolpersteinen haben Weimars Oberbürgermeister, Polizei und Kulturinstitutionen am 18. September ein koordiniertes Vorgehen gegen antisemitische Straftaten angekündigt.

Anlass für die Abstimmung sind Zerstörungen und Beschädigungen von mehreren Dutzend Stolpersteinen im Stadtgebiet, von denen drei vollständig zerstört wurden. In der Nacht zum Dienstag nahm die Polizei einen 51-jährigen Weimarer fest, der im Verdacht steht, für mehrere dieser Taten verantwortlich zu sein. Nach bisherigen Erkenntnissen war der Mann nicht polizeilich in Erscheinung getreten und kann keinem politischen Lager zugeordnet werden. Die Ermittlungen laufen noch.

Verstärkte Maßnahmen und Koordination

Stadt, Polizei, Gedenkstätten und kulturelle Initiationen vereinbarten verstärkte Streifen an den Stolpersteinen sowie einen engeren Informationsaustausch. Oberbürgermeister Peter Kleine forderte die Bürger auf, wachsam zu sein und Beobachtungen der Polizei zu melden. Mahnwachen an Stolpersteinen begannen am Nachmittag des 19. September. Ziel der Maßnahmen ist es, kurzfristig Schutz zu gewährleisten und langfristig das Bewusstsein in der Bevölkerung zu stärken.

Quelle: Pressestelle Stadt Weimar, Mitteilung vom 19. September 2025.

31.07., 12:00

Sieben Goldfische in Weimarer Brunnen ausgesetzt

In der Nacht zum 29. Oktober wurden sieben Goldfische in städtischen Brunnen ausgesetzt; das Veterinäramt ermittelt und sucht nach dem früheren Besitzer.

Mitarbeiter des Tierheims und der Brunnenmeister fingen am Morgen des 29. Oktober sechs Goldfische aus dem Brunnen am Herderplatz und einen aus dem Löwenbrunnen ein. Die Fische wurden zur Versorgung in einen privaten Gartenteich gebracht, da das Tierheim Teichfische nicht unterbringen kann.

Das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt der Stadt Weimar wertet das Aussetzen als mögliche Straftat. Goldfische seien Wirbeltiere und unterliegen dem Tierschutzgesetz. Sie benötigen bestimmte Wassertemperaturen, pH-Werte und weiche Böden zur Futtersuche – Bedingungen, die ein Brunnen nicht erfüllt. Das Aussetzen kann mit hohen Geldbußen geahndet werden.

Das Amt bittet um Hinweise zur Identität des früheren Besitzers unter veterinaeramt@stadtweimar.de oder Telefon 03643/762-851. Wer Fische nicht mehr halten kann, solle diese legal verkaufen oder verschenken.

Quelle: Pressestelle Stadt Weimar, Mitteilung vom 30. Oktober 2024.

31.07., 12:00

Maul- und Klauenseuche in Brandenburg: Weimarer Veterinäramt mahnt Biosicherheit an

Nach einem bestätigten Ausbruch der Maul- und Klauenseuche in Brandenburg fordert das Weimarer Veterinäramt Tierhalter zu erhöhter Vorsicht auf.

In Brandenburg ist die anzeigepflichtige Maul- und Klauenseuche (MKS) bei Rindern ausgebrochen. Das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt der Stadt Weimar weist daraufhin, dass alle Tierhalter die vorgeschriebenen Biosicherheitsmaßnahmen konsequent einhalten müssen.

Mitteilungspflicht für betroffene Halter

Halter von Klauentieren – darunter Rinder, Schafe, Ziegen, Schweine und Neuweltkameliden – werden aufgefordert, sich zu melden, falls sie in den letzten zwei Wochen Tierkäufe getätigt oder Tiere mit Betrieben im Kreis Märkisch-Oderland verbracht haben. Betroffene sollen sich schnellstmöglich schriftlich an das Veterinäramt unter veterinaeramt@stadtweimar.de wenden.

Quelle: Pressestelle Stadt Weimar, Mitteilung vom 10. Januar 2025.

31.07., 12:00

Weimarer Feuerwehren zogen 2023 zu 1.460 Einsätzen aus

Die Berufsfeuerwehr und sieben Freiwilligenwehren Weimars verzeichneten 2023 insgesamt 1.460 Einsätze, davon etwa 310 Brände.

Die Weimarer Feuerwehren waren 2023 mit rund 1.460 Einsätzen beschäftigt. Der Großteil entfiel auf technische Hilfeleistungen mit etwa 1.150 Einsätzen, während Brandeinsätze rund 310 Mal vorkamen.

Die Berufsfeuerwehr war zudem mit einem Fahrzeug in der Notfallrettung tätig und stellte dort bis Jahresende etwa 2.900 Einsätze sicher. Die Freiwilligen Feuerwehren kamen bei rund 160 Brand- und Hilfeleistungseinsätzen sowie etwa 140 Brandsicherheitswachen zum Einsatz und leisteten insgesamt 3.000 Einsatzstunden.

Investitionen und Personalbestand

Im Frühjahr wurde ein neues Hilfeleistungslöschfahrzeug bei der Berufsfeuerwehr in Dienst gestellt. Die Freiwillige Feuerwehr Legefeld erhielt im Dezember ein Tanklöschfahrzeug, ihre Stellplatzerweiterung wurde gleichzeitig fertiggestellt. Sieben zusätzliche Sirenen zur Bevölkerungswarnung wurden im Stadtgebiet errichtet. Insgesamt sind über 330 Personen in den Feuerwehrabteilungen organisiert, darunter Jugendfeuerwehr, Berufsfeuerwehr und sieben Freiwilligen-Ortsteilwehren.

Quelle: Pressestelle Stadt Weimar, Mitteilung vom 2. Januar 2024.

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