19.08., 20:06
Unbekannte Täter haben am 18. August ein Stahlseil auf die Oberleitung der Bahnstrecke zwischen Neumünster und Flensburg bei Busdorf geworfen.
Am Dienstagabend, 18. August 2026, gegen 22 Uhr, kam es zu einem Vorfall auf der Bahnstrecke zwischen Neumünster und Flensburg. Ein Regionalexpress prallte im Bereich von Busdorf (Kreis Schleswig-Flensburg) gegen einen Gegenstand an der Oberleitung und konnte zunächst nicht weiterfahren.
Bei einer Untersuchung der Gleise entdeckten Polizisten ein etwa ein Meter langes Stahlseil. Der Zug erlitt leichte Schäden, konnte seine Fahrt danach jedoch fortsetzen. Das Landeskriminalamt Schleswig-Holstein hat die Ermittlungen übernommen und ermittelt in alle Richtungen.
Zeugen gesucht
Personen, die am 18. August im Bereich des Tatorts verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder sachdienliche Hinweise geben können, werden aufgefordert, eine Polizeidienststelle zu kontaktieren oder den Polizeiruf 110 zu wählen.
Quelle: Pressestelle Landeskriminalamt Schleswig-Holstein, Mitteilung vom 19. August 2026.
11.08., 01:00
Die Polizei sucht nach der seit dem 4. August vermissten Mariia B. aus Mittelangeln und bittet die Bevölkerung um Hinweise.
Seit dem 4. August gegen 19 Uhr wird die 13-jährige Mariia B. aus Mittelangeln vermisst. Sie war zuletzt an ihrem Elternhaus zu sehen.
Das Mädchen ist etwa 150 Zentimeter groß, hat eine schlanke Statur und dunkelblondes Haar. Nach bisherigen Angaben trug sie wahrscheinlich eine schwarze Bluse, einen schwarzen Pullover, dunkelblaue Jeans und weiß-graue Sneaker. Die Polizei weist darauf hin, dass sie älter wirken könnte.
Suche im Raum Flensburg
Ein möglicher Aufenthaltsort könnte das Stadtgebiet Flensburg sein. Wer Mariia B. gesehen hat oder Hinweise zu ihrem Aufenthaltsort geben kann, wird gebeten, die Kriminalpolizei Schleswig unter der Telefonnummer 04621-84-0 oder die nächstgelegene Polizeidienststelle zu kontaktieren. In dringenden Fällen kann auch der Notruf 110 gewählt werden.
Quelle: Polizeidirektion Flensburg, Mitteilung vom 10.08.2026
08.08., 01:30
Die Polizei warnt vor einer Betrugsmasche, bei der Kriminelle sich Zugriff auf WhatsApp-Konten verschaffen und damit Kontakte der Opfer um Geldtransfers bringen wollen.
Die Polizei in der Region Flensburg, Schleswig-Flensburg und Nordfriesland macht auf eine Betrugsmasche aufmerksam, die über den Messenger-Dienst WhatsApp läuft. Unbekannte Täter versuchen dabei, Zugriff auf die WhatsApp-Konten von Privatpersonen zu erlangen.
Funktionsweise des Betrugs
Die Kriminellen bringen ihre Opfer durch Täuschung dazu, den Tätern Zugriff auf das eigene WhatsApp-Konto zu gewähren. Haben die Betrüger Zugriff erlangt, geben sie sich anschließend gegenüber den Kontakten der betroffenen Person als diese aus und versuchen, die angeschriebenen Personen unter verschiedenen Vorwänden zu Geldzahlungen zu bewegen.
Nach eigenen Angaben ist diese Betrugsform im Bereich der Polizeidirektion Flensburg bislang noch nicht häufig aufgetreten.
Quelle: Polizeidirektion Flensburg, Mitteilung vom 07.08.2026
06.08., 12:30
Bei einer Kontrolle an der deutsch-dänischen Grenze stellte die Bundespolizei in einem Anhänger hunderte von Waren sicher, deren Herkunft der Fahrer nicht nachweisen konnte.
Bundespolizisten kontrollierten heute Morgen gegen 03:45 Uhr einen Opel Vivaro mit Anhänger auf dem Autobahnparkplatz Handewitter Forst. Das Fahrzeug war kurz zuvor aus Dänemark eingereist und mit großen Gegenständen beladen.
Im Laderaum fanden die Beamten über 700 Artikel, größtenteils noch original verpackt. Darunter befanden sich unter anderem 15 Sonnenschirme, 19 Bettsets, 87 Matratzenschoner, 18 Elektrogeräte, 85 Brotmesser sowie Kosmetika. Die Gegenstände stammen den Angaben zufolge großteils von einem bekannten Unternehmen.
Keine Kaufbelege vorhanden
Der 32-jährige rumänische Fahrer konnte auf Befragen nur erklären, die Waren von einem unbekannten Mann für 1.000 Euro erworben zu haben. Kaufbelege konnte er nicht vorlegen. Die Bundespolizisten stellten die Gegenstände präventiv sicher. Der geschätzte Neuwert liegt bei etwa 25.000 Euro. Sollten die Artikel nicht gegen Vorlage entsprechender Kaufbelege abgeholt werden, kommt das unter den beschlagnahmten Gegenständen befindliche Hundefutter im Rahmen der Notverwertung Huskys zugute, die die Bundespolizei im Juli festgestellt hatte.
Quelle: Pressestelle Bundespolizeiinspektion Flensburg, Mitteilung vom 06.08.2026.
05.08., 12:30
Am 31. Juli wurden einer 66-Jährigen beim Abheben von Bargeld an einem Geldautomaten am Holm in Flensburg mehrere hundert Euro gestohlen.
Zwei unbekannte Männer haben am Freitag, 31. Juli, gegen 12:50 Uhr in der Nord-Ostsee Sparkasse am Holm 24 eine Seniorin abgelenkt und bestohlen. Während die 66-Jährige Geld an einem Automaten abhob, trat ein Mann von rechts auf sie zu. Ein zweiter Mann nutzte die Ablenkung, um das gerade ausgegebene Bargeld zu greifen. Danach flüchteten beide die Filiale.
Zeugen und Beschreibung
Ein Zeuge beobachtete, wie die Täter in Richtung Zentraler Omnibusbahnhof (ZOB) flüchteten. Von einem der Täter liegt eine ungenaue Beschreibung vor: etwa 170–180 cm groß, dunkles Haar, braune Augen. Die Polizei sucht insbesondere diesen Zeugen sowie weitere Personen, die den Vorfall beobachtet oder Angaben zu den Tätern machen können.
Hinweise nimmt das Kommissariat 7 der Polizeidirektion Flensburg unter 0461-4840 oder per E-Mail an k7.flensburg.bki@polizei.landsh.de entgegen.
Quelle: Polizeidirektion Flensburg, Mitteilung vom 5. August 2026
05.08., 01:30
Am 30. Juli kam es in Flensburg an der Bushaltestelle St.-Jürgen-Platz zu einem Raub. Ein unbekannter Täter entriss einer Frau die Handtasche und floh.
Die Tat ereignete sich am Donnerstag gegen 11:30 Uhr an der Bushaltestelle St.-Jürgen-Platz in der Bismarckstraße. Der Täter näherte sich der wartenden Frau und riss unvermittelt an ihrer Handtasche, die er über ihren Kopf hinweg entwendete. Anschließend floh er über die Bismarckstraße in Richtung Preußerstraße/Erlenweg.
Täterbeschreibung
Die Geschädigte beschrieb den Täter als männlich und sportlich/schlank. Er ist schätzungsweise 14 bis 16 Jahre alt, hat blondes bis dunkelblondes Haar, das vorne und hinten lang und an den Seiten kurz geschnitten ist. Er trug ein weißes T-Shirt und weiße Sneaker.
Das Kommissariat 7 der Bezirkskriminalinspektion Flensburg ermittelt und bittet Zeuginnen und Zeugen, sich unter der Rufnummer 0461 484 0 zu melden oder eine E-Mail an K7.Flensburg.BKI@polizei.landsh.de zu schreiben.
Quelle: Pressestelle Polizeidirektion Flensburg, Mitteilung vom 4. August 2026.
28.07., 01:30
Von einem Friedhof in Flensburg ist eine 180 Zentimeter große Bronzestatue entwendet worden. Die Polizei sucht nach Zeugen.
Vom Mühlenfriedhof in Flensburg ist eine Bronzestatue gestohlen worden. Die rund 180 Zentimeter große Figur stellte einen Engel mit ausgestreckten Armen dar und stand auf einem etwa 150 Zentimeter hohen Steinsockel.
Zeitraum des Diebstahls
Nach Polizeiangaben wurde die Statue zwischen Dienstag, 21. Juli 2026, 15.45 Uhr, und Mittwoch, 22. Juli 2026, 15.45 Uhr, von ihrem Sockel gelöst und entwendet. Die Anzeige erging am 22. Juli. Der Wert der Statue wird auf einen fünfstelligen Betrag geschätzt.
Die Kriminalpolizei Flensburg sucht Zeugen, die im genannten Zeitraum auf oder in der Nähe des Friedhofs verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Hinweise werden unter Telefon 0461-4840 oder per E-Mail an k7.flensburg.bki@polizei.landsh.de entgegengenommen.
Quelle: Polizeidirektion Flensburg, Mitteilung vom 27. Juli 2026.
24.07., 02:00
Unbekannte haben in der Nähe des Fördeparks in Flensburg Schienen und Kleinteile im Gesamtgewicht von 5 Tonnen entwendet.
Zwischen Anfang Juni und Mitte Juli wurden am Gleis beim Fördepark Stahlschienen und ein weißer Bigpack mit Kleinteilen entwendet. Die Schienen haben jeweils eine Länge von zwei Metern. Das Gesamtgewicht der gestohlenen Teile beträgt 5 Tonnen.
Fahrzeuge mit spezialausrüstung nötig
Die Bundespolizei geht davon aus, dass die Täter zum Abtransport entsprechende Fahrzeuge benützten – etwa mit Kran oder Radlader ausgestattete Fahrzeuge. Der Tatort liegt im Bereich des Fördeparks, Zufahrt hinter der Brücke Schleswiger Straße in Richtung Wasserwerk.
Die Bundespolizeiinspektion Flensburg bittet um Hinweise auf verdächtige Personen, Pritschenfahrzeuge oder Klein-LKW in diesem Zeitraum und Gebiet. Zeugenaussagen werden unter der Telefonnummer 0461/31 32-0 entgegengenommen.
Quelle: Bundespolizeiinspektion Flensburg, Mitteilung vom 23.07.2026.