21.08., 12:30Dresden
Die Handwerkskammer Dresden und die Sächsische Energieagentur laden am 23. September 2026 zu einem Fachtag über energieeffiziente Gebäudesanierung ein.
Handwerker, Bauunternehmer, Energieberater und Bauplaner können sich beim 2. Fachtag Gebäudesanierung über moderne Bauteile und Baustoffe informieren. Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit von Handwerkskammer Dresden und Sächsischer Energieagentur (SAENA) statt.
Im Mittelpunkt stehen die Rollen verschiedener Gewerke im Gesamtsystem eines Hauses. Experten beleuchten häufige Herausforderungen bei der praktischen Umsetzung von Sanierungsmaßnahmen, mögliche Schnittstellen zwischen Gewerken und potenzielle Schadensrisiken. Neben Vorträgen und Diskussionen wird eine Fachausstellung mit Materialanbietern zur luftdichten Ebene und Gebäudedämmung angeboten.
Termin und Anmeldung
Der Fachtag findet am 23. September 2026 von 8:30 bis 15:30 Uhr im njumii-Veranstaltungszentrum der Handwerkskammer Dresden statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen nimmt die Handwerkskammer Dresden entgegen.
Quelle: Sächsische Energieagentur – SAENA GmbH, Mitteilung vom 21. August 2026
19.08., 20:18Chemnitz
Am 29. August präsentieren sich rund 40 Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen auf dem KOSMOS mit einem Wirtschafts-Hub.
Oberbürgermeister Sven Schulze hat angekündigt, dass sich Wirtschaft und Wissenschaft am Samstag, dem 29. August, auf dem KOSMOS Chemnitz mit einem Wirtschafts-Hub präsentieren werden.
Fokus auf Zukunftsfragen
Der Hub richtet seinen Blick aus wirtschaftlicher Perspektive auf zentrale Fragen: Wie können Chemnitz und die Region gute Orte zum Leben, Arbeiten und Wirtschaften bleiben und werden? Welche Fähigkeiten, Ideen und Technologien sind dafür notwendig, und wie entsteht daraus neue Wertschöpfung für die gesamte Region?
Von 12 bis 22 Uhr werden rund 40 Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Institutionen und Initiativen auf dem Platz zwischen Hartmannfabrik und Hartmannhalle ihre Beiträge zeigen.
Quelle: RSS Feed Chemnitz / Pressestelle Stadt Chemnitz, Mitteilung vom 18. August 2026.
19.08., 20:18Chemnitz
Die Industrie- und Handelskammern sowie Handwerkskammern in Sachsen begrüßen den Entwurf des Ersten Sächsischen Gesetzes zur Bürokratieentlastung und Staatsmodernisierung.
Die sächsischen Industrie- und Handelskammern (IHK) sowie die Arbeitsgemeinschaft der Handwerkskammern haben sich positiv zum Referentenentwurf des Staatsmodernisierungsgesetzes (StaMo I) geäußert. Nach ihrer Einschätzung greift das geplante Gesetz zentrale Forderungen der Wirtschaft auf, insbesondere zum Abbau von Bürokratie und zur Digitalisierung von Verwaltungsverfahren.
Zentrale Punkte des Gesetzentwurfs
Die Kammern bewerten den umfassenden Ansatz des Gesetzes positiv. Dazu gehören der Abbau von Berichts-, Auskunfts- und Nachweispflichten, stärkere Digitalisierung von Verwaltungsverfahren, Vereinfachungen im Bau-, Wasser- und Umweltrecht sowie die Umsetzung des Once-Only-Prinzips. Besonders hervorgehoben werden die geplanten Regelungen zur Genehmigungsfiktion und Vollständigkeitsfiktion, die Verwaltungsverfahren beschleunigen könnten.
Die Kammern hatten ihre Positionen in den vergangenen Monaten intensiv in die Diskussionen eingebracht. Nach ihrer Aussage finden sich viele dieser Vorschläge im vorliegenden Entwurf wieder. Sie sehen das Gesetz als Auftakt für einen längerfristigen Modernisierungsprozess und fordern weitere Reformschritte, etwa Bürokratiechecks für neue Regelungen und Vereinfachungen bei Unternehmensgründungen.
Quelle: Pressestelle IHK zu Leipzig, Mitteilung vom 18. August 2026.
19.08., 20:18Chemnitz
Das Wasserstoffbündnis Region Chemnitz hat sein Jahrestreffen in der IHK abgehalten und berichtet von Fortschritten bei der Wasserstoffnutzung in der Industrie.
Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft sind im Kammersaal der IHK Chemnitz zusammengekommen, um über die Entwicklungen der Wasserstoffnutzung in Industrie und Gewerbe zu beraten. Das Bündnis wird gemeinsam von der Stadt Chemnitz (Geschäftsbereich Wirtschaft), der IHK Chemnitz, dem Versorger eins/inetz und dem HZwo e. V. organisiert.
Das Wasserstoffbündnis besteht seit drei Jahren und hat seine Arbeit nach eigenen Angaben nachhaltig etabliert. Die Region Chemnitz soll nach aktuellem Plan an das bundesweite Wasserstoffkernnetz angebunden werden.
Quelle: RSS Feed Chemnitz, Mitteilung vom 18.08.2026
11.08., 13:00Landkreis Leipzig
Die Gemeinde Großpösna erhält Fördermittel des Freistaats Sachsen für die Erschließung der Grunaer Bucht am Störmthaler See mit Gewerbegebiet und Parkplätzen.
Der Freistaat Sachsen unterstützt die touristische Entwicklung am Störmthaler See in Großpösna mit 10,75 Millionen Euro aus dem Bund-Länder-Programm GRW-Infra. Die Fördermittelbescheide übergab Wirtschaftsminister Dirk Panter am 11. August 2026 an Bürgermeister Daniel Strobel.
Geplante Maßnahmen
Auf einer Fläche von etwa 20,6 Hektar soll die östliche Grunaer Bucht am Südufer des Sees erschlossen werden. Ein touristisches Gewerbegebiet erhält 8,99 Millionen Euro Förderung und umfasst Straßenbau, Medienanschlüsse sowie einen Erholungsstrand mit 325 Meter langer Strandpromenade, Sanitäranlagen, Bootsanlage, Buhnen und einem barrierefreien Panoramaweg mit Aufzug. Für zwei Parkplätze mit insgesamt 285 kostenpflichtigen Plätzen stellt der Freistaat 1,76 Millionen Euro bereit – ein Hauptparkplatz mit 90 Plätzen und ein Überlaufparkplatz mit 195 Plätzen, ergänzt durch Fahrradabstellflächen.
Die Gesamtkosten betragen 12,356 Millionen Euro. Die Gewerbegebieterschließung soll bis Ende 2028, die Parkplätze bis Ende 2029 fertiggestellt sein.
Quelle: Medienservice Sachsen, Mitteilung vom 11. August 2026.
11.08., 01:00Landkreis Leipzig
Der Gebäckhersteller Griesson - de Beukelaer baut seinen Standort Wurzen aus; der Freistaat unterstützt das Projekt mit rund 10,35 Millionen Euro.
Das Unternehmen investiert bis Anfang 2028 insgesamt mehr als 100 Millionen Euro in eine neue Produktionshalle, Logistikhalle mit automatisiertem Hochregallager und ein neues Verwaltungsgebäude am Standort Wurzen im Landkreis Leipzig. Wirtschaftsminister Dirk Panter überreichte heute den Fördermittelbescheid aus dem Bund-Länder-Programm GRW-RIGA an die Geschäftsführung.
Mit der Standorterweiterung entstehen modernste Produktionsanlagen für die Marke »GRIESSON soft cake®«. Das Unternehmen rechnet bis 2027 mit bis zu 100 neuen Arbeitsplätzen. Der Spatenstich war bereits im Juli 2025 erfolgt. Die Staatsförderung bezieht sich auf eine Teilinvestition von 83 Millionen Euro in Gebäude, Maschinen und Technologien.
Griesson - de Beukelaer übernahm die traditionsreiche Gebäckproduktion in Wurzen 2008. Die Wurzener Gebäcktradition reicht bis 1886 zurück.
Quelle: Medienservice Sachsen, Mitteilung vom 10.08.2026.
05.08., 01:00Dresden
Das Technologieunternehmen JOYNEXT wird die Arena in Dresden auch in den nächsten Jahren nach sich benennen.
Das Unternehmen JOYNEXT verlängert sein Namenssponsoring für die Arena um ein weiteres Jahr bis Ende 2027. Damit setzt das Technologieunternehmen seine Partnerschaft mit dem Eigenbetrieb Sportstätten Dresden fort.
JOYNEXT bekräftigt nach eigenen Angaben damit sein Engagement für den Sport- und Wirtschaftsstandort Dresden.
Quelle: Pressestelle Landeshauptstadt Dresden, Mitteilung vom 3. August 2026.
03.08., 13:00Dresden
Die Stadt Dresden lädt Newcomer ein, sich mit handgefertigten oder innovativen Produkten für den 592. Dresdner Striezelmarkt zu bewerben.
Kreative Nachwuchshändlerinnen und -händler aus der Region können ihre Produkte kostenfrei auf dem ältesten Weihnachtsmarkt Deutschlands präsentieren. Markterfahrung ist nicht erforderlich.
Gesucht werden Verkäufer mit handgefertigten, originellen oder innovativen Angeboten. Interessierte können sich bei der Landeshauptstadt Dresden bewerben und ihre Ideen auf dem Striezelmarkt 2026 vorstellen.
Quelle: Online-Redaktion der Landeshauptstadt Dresden, Mitteilung vom 02.08.2026
03.08., 12:30Dresden
Die Bürgschaftsbank Sachsen bietet ab sofort schnelle Kreditabsicherung: Anträge auf die neue »24-Stunden-Bürgschaft« werden innerhalb eines Werktages bewilligt.
Die Bürgschaftsbank Sachsen (BBS) hat ein neues Finanzierungsprogramm gestartet. Mit der »24-Stunden-Bürgschaft« können sächsische Unternehmen schneller an Fremdkapital gelangen. Anträge werden über die Hausbank bei der BBS eingereicht und innerhalb von 24 Stunden entschieden.
Eckdaten des Programms
Die maximale Kredithöhe beträgt 375.000 Euro. Antragsberechtigt sind Unternehmen mit Sitz in Sachsen oder mit Investitionsort im Freistaat. Das Verfahren läuft vollständig papierlos ab. Das Programm basiert auf einem Bewilligungsmechanismus, der bereits während der Corona-Zeit erprobt wurde.
Mit dem neuen Angebot reagieren das sächsische Finanz- und das Wirtschaftsministerium auf veränderte Kreditvergabeprozesse bei lokalen Banken. Die Bürgschaft ermöglicht Unternehmen, Investitionen etwa in digitale Lösungen schneller umzusetzen.
Quelle: Medienservice Sachsen, Mitteilung vom 3. August 2026
02.08., 02:00Chemnitz
Die drei großen sächsischen Industrie- und Handelskammern haben sich mit der Staatsregierung auf Maßnahmen zur Stärkung der Sicherheitswirtschaft und zur Bekämpfung des Lehrermangels an Berufsschulen verständigt.
Die Präsidien der IHKs Chemnitz, Dresden und Leipzig trafen sich am 25. November in der Sächsischen Staatskanzlei zu einer gemeinsamen Sitzung. Dabei beschlossen sie mehrere Initiativen für die wirtschaftliche Zukunft des Freistaates.
Arbeitskreis Sicherheits- und Verteidigungswirtschaft
Die Kammern gründen einen gemeinsamen Arbeitskreis zur Vernetzung von Unternehmen und Institutionen dieser Branche. Geplant sind regelmäßige Fachveranstaltungen, gemeinsame Projekte und die Entwicklung von Positionspapieren. Ziel ist die Stärkung der Branche in Sachsen sowie deren politische Interessenvertretung.
Stipendien gegen Lehrermangel
Um dem Mangel an Berufsschullehrern entgegenzuwirken, wollen die sächsischen IHKs ein eigenes Stipendienprogramm für angehende Berufsschullehrer starten. Das Programm umfasst finanzielle Förderung, Vermittlung von Praktikumsplätzen und den Aufbau eines Netzwerks.
Die IHKs lehnten außerdem ein sächsisches Qualifizierungszeitgesetz sowie einen Vergabemindestlohn ab, da beide nach ihrer Ansicht zusätzliche Kosten und Bürokratie verursachen würden.
Quelle: IHK zu Leipzig, Mitteilung vom 26. November 2025.
01.08., 12:00Leipzig
Die Mitteldeutsche Regionalkonferenz der Wirtschaftsjunioren findet vom 12. bis 14. Juni 2026 in Leipzig statt und erwartet etwa 350 Teilnehmende.
Die Mitteldeutsche Regionalkonferenz (MiRKo) der Wirtschaftsjunioren bringt unter dem Motto "Leipzig verbindet" rund 350 junge Unternehmerinnen, Unternehmer und Führungskräfte unter 40 Jahren zusammen. Unter ihnen sind Teilnehmende aus Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und weiteren Bundesregionen. Schirmherr ist Dirk Panter, sächsischer Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz.
Programm und Netzwerk
Während der drei Tage erwarten die Teilnehmenden Keynotes von Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, Workshops, Seminare, Unternehmensbesichtigungen und kulturelle Veranstaltungen. Die MiRKo dient dem Erfahrungsaustausch, dem Wissenstransfer und dem Netzwerken. Die IHK zu Leipzig und die ADO Advisory GmbH unterstützen die Veranstaltung bereits als erste Förderer. Weitere Unternehmen können sich über ein Sponsoring beteiligen.
Quelle: Pressestelle IHK zu Leipzig, Mitteilung vom 11. Februar 2026.
01.08., 01:00Elbe-Elster
Wirtschaftskammern und Kommunen aus Sachsen und Brandenburg fordern mit der erneuerten Torgauer Erklärung 2.0 schnellere Planung und Finanzierung des Ausbaus der Bundesstraße 87.
Die IHK zu Leipzig, die IHK Cottbus, die Städte Torgau und Leipzig sowie die Landkreise Nordsachsen und Elbe-Elster haben ihre Forderungen zum Ausbau der Bundesstraße 87 erneuert. Die sogenannte Torgauer Erklärung 2.0 richtet sich an die Bundesregierung sowie die Landesregierungen in Sachsen und Brandenburg und fordert Planungsbeschleunigung sowie einen verbindlichen Zeitplan für den Ausbau.
Geplante Maßnahmen
Zentral sind die Forderungen nach beschleunigter Planung von Ortsumfahrungen in Torgau, Mockrehna, Doberschütz, Taucha und Herzberg (Elster) sowie einem dreispurigen Ausbau von Streckenabschnitten zwischen Leipzig und der Lausitz. Die Region wartet nach eigenen Angaben bereits über 20 Jahre auf Fortschritte.
Die B87 von Leipzig über Torgau und Herzberg bis nach Frankfurt (Oder) ist nach Darstellung der Unterzeichner für etwa 2.000 Betriebe mit rund 20.000 Beschäftigten zentral. Täglich nutzen bis zu 15.000 Fahrzeuge die Strecke, etwa ein Viertel davon Lastkraftwagen. Die Verkehrslast wächst um etwa zwei Prozent jährlich. Im Herbst 2026 ist eine gemeinsame Fach- und Dialogveranstaltung geplant.
Quelle: IHK zu Leipzig, Mitteilung vom 12. Juni 2026.
01.08., 01:00Chemnitz
Wirtschaft, Wissenschaft und Institutionen aus Sachsen unterstützen die Gründung eines langfristigen Investitionsinstruments zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts.
Bei einem Treffen am 27. November in Leipzig kamen erstmals zahlreiche Unterstützer der Initiative zur Zukunftsstiftung Sachsen zusammen. Vertreter von Unternehmen, Start-ups, Wissenschaftseinrichtungen und Wirtschaftsverbänden diskutierten über Möglichkeiten, die sächsische Wirtschaft strukturell zu stärken und unabhängiger von politischen Haushaltszyklen zu machen.
Breite Unterstützung aus allen Regionen
Die Unterstützerliste umfasst nach Angaben der Initiatoren inzwischen etwa 120 Organisationen aus ganz Sachsen. Darunter sind Industrieunternehmen aus Leipzig, Dresden und Chemnitz, Mittelständler, Wissenschaftsakteure wie die HHL Leipzig und TU Dresden Excite sowie alle drei Industrie- und Handelskammern des Freistaats.
Christiane Kilian von der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) verwies auf Erfahrungen aus dem Nachbarland: "Flexible, stiftungsbasierte Beteiligungsinstrumente können großen Nutzen bringen – gerade bei Innovation, Gründungen und Technologietransfer."
Die Initiative kündigte an, den Dialog mit Landtag und Staatsregierung auszubauen und die Gründung der Stiftung aktiv voranzutreiben.
Quelle: Pressestelle IHK zu Leipzig, Mitteilung vom 27. November 2025.
31.07., 13:00Leipzig
Eine Unternehmensbefragung der Handwerkskammer und IHK zu Leipzig bescheinigt Delitzsch Stärken bei Energieversorgung und Verkehrsanbindung, offenbart aber Probleme bei Internetanbindung und Fachkräfteverfügbarkeit.
Handwerkskammer und Industrie- und Handelskammer zu Leipzig haben die Ergebnisse ihrer vierten Standortzufriedenheitsbefragung für Delitzsch veröffentlicht. Die Erhebung fand von November 2024 bis Januar 2025 statt und richtete sich an über 9.000 Mitgliedsunternehmen in 13 Städten der Region.
Gesamtnote verschlechtert sich
Die Gesamtbewertung Delitzschs als Wirtschaftsstandort fällt mit der Note 3,0 (befriedigend) deutlich schlechter aus als 2019 (2,5). Zu den genannten Gründen gehören gestiegene Gaspreise, höhere Büro- und Gewerbemieten sowie ein sinkender Zugang zu digitalen Verwaltungsleistungen.
Klare Standortstärken
Hohe Zufriedenheit zeigen Unternehmen mit der Versorgungssicherheit bei Strom, der Gesundheitsversorgung und der überregionalen Verkehrsanbindung. Auch Umweltqualität sowie Freizeit-, Kultur- und Sportangebote werden positiv bewertet. Als Schwachstellen gelten Strompreise, Verfügbarkeit von Auszubildenden, Breitbandanbindung und die Höhe von Gewerbe- und Grundsteuer.
Bürgermeister Dr. Manfred Wilde kündigte an, dass die Stadt den Fokus auf Bereiche legen wolle, die sie selbst beeinflussen kann: digitale Infrastruktur, Fachkräftesicherung, neue Gewerbeflächen und Standortentwicklung.
Quelle: Pressestelle IHK zu Leipzig, Mitteilung vom 07.11.2025
31.07., 12:00Leipzig
Eine Umfrage der IHK zu Leipzig zeigt, dass Unternehmen in der Region 2026 weniger Ausbildungsplätze angeboten haben, während Fachkräftemangel und Defizite in der Ausbildungsreife junger Menschen bestehen bleiben.
An der Onlineumfrage zur Aus- und Weiterbildung 2026 beteiligten sich 133 Unternehmen zwischen dem 11. und 29. Mai. Die Ergebnisse deuten auf Verschiebungen im Ausbildungsmarkt hin.
Rückgang bei Ausbildungsangebot
Etwa ein Drittel der befragten Betriebe reduzierte 2026 ihre Ausbildungsplätze, die Hälfte behielt das Angebot konstant. Nur 12,3 Prozent erweiterten es. Gründe sind vielfach strukturell: begrenzte Kapazitäten, zyklische Ausbildung und Mangel an geeigneten Bewerbern. Einzelne Unternehmen nennen auch wirtschaftliche Faktoren.
Passung zwischen Bewerbern und Anforderungen kritisch
39 Prozent der Betriebe konnten 2026 nicht alle angebotenen Plätze besetzen. Hauptproblem bleibt fehlende Passung: Unternehmen berichten von Schwächen bei Bewerbern in Mathematik, wirtschaftlichem Verständnis und sprachlichem Ausdruck sowie mangelnder Belastbarkeit und Motivation. Unternehmen wünschen sich externe Unterstützung bei der Ausbildung von Jugendlichen mit Unterstützungsbedarf.
Wachsendes Interesse an internationalen Fachkräften
25 Prozent der Unternehmen haben bereits internationale Auszubildende beschäftigt; weitere zeigen Interesse. Hürden sind bürokratisch, sprachlich und beim Wohnraum. Auch die Verfügbarkeit von bezahlbarem Wohnraum entwickelt sich zunehmend zum Standortfaktor für Ausbildung.
Quelle: Industrie- und Handelskammer zu Leipzig, Mitteilung vom 20. Juli 2026.
31.07., 12:00Leipzig
Die Konjunktur in der Leipziger Wirtschaft hat sich im Frühjahr 2026 spürbar verschlechtert; der Geschäftsklimaindex fällt erstmals seit Herbst 2022 unter 100 Punkte.
Die 565 befragten Unternehmen des IHK-Bezirks Leipzig berichten von einer deutlich eingetrübten Geschäftslage. Der Lagesaldo sank um fünf Punkte auf 10 Punkte; mehr als 40 Prozent der Betriebe verzeichnen eine schlechtere Ertragslage als zu Jahresbeginn. Besonders stark unter Druck stehen Verkehrsgewerbe, Groß- und Einzelhandel, während Dienstleister noch vergleichsweise robust bleiben.
Pessimistische Erwartungen
Noch deutlicher fallen die Geschäftserwartungen aus: Der Erwartungssaldo sinkt auf minus 11 Punkte. Unternehmen nennen Unsicherheit über den Nahostkonflikt, gestörte Lieferketten und steigende Kosten als Bremsen. In Industrie und Dienstleistungen stabilisieren sich die Erwartungen, zeigen aber keine Erholungstendenzen. Im Handel und Gastgewerbe wächst die Skepsis wieder.
Die Investitionsneigung bleibt niedrig: Der Investitionssaldo fällt auf minus 8 Punkte. Nur 17 Prozent der Betriebe planen höhere Investitionen, während 25 Prozent Kürzungen vorsehen. Als Hauptgeschäftsrisiko nennen 63 Prozent der Unternehmen erstmals seit zwei Jahren wieder Energiepreise – noch vor Arbeitskosten.
Quelle: IHK zu Leipzig, Mitteilung vom 18. Mai 2026.
31.07., 12:00Leipzig
Die Industrie- und Handelskammer zu Leipzig hat einen neuen Arbeitskreis zum Thema Sicherheits- und Verteidigungswirtschaft gegründet.
Zur konstituierenden Sitzung des Arbeitskreises Verteidigungswirtschaft trafen sich am 22. April Unternehmerinnen und Unternehmer aus Sachsen in der IHK zu Leipzig zusammen. Die sächsischen Industrie- und Handelskammern verstärken damit ihre Fokussierung auf den Sektor der Sicherheits- und Verteidigungswirtschaft.
Ziele und Aufgaben
Zentrale Themen der Gründungssitzung waren die Stärkung bestehender Wertschöpfungsketten im Defence-Bereich, die Hervorhebung von Standortqualitäten Sachsens und die Gewinnung zusätzlicher Investitionen. Diskutiert wurde zudem, wie die Akzeptanz des Themas in Unternehmen wächst.
Der Arbeitskreis soll regelmäßig tagen und als Plattform für den Austausch zwischen Unternehmen, Politik, Bundeswehr und Forschungseinrichtungen dienen. Er wird gemeinsame Veranstaltungen organisieren und Herausforderungen sowie Entwicklungspotenziale der Branche gegenüber Politik und Verwaltung kommunizieren.
Quelle: IHK zu Leipzig, Mitteilung vom 22. April 2026.
31.07., 12:00Leipzig
Die gewerbliche Wirtschaft im IHK-Bezirk Leipzig zeigt keine Besserung: Der Geschäftsklimaindex stagniert, Investitionen bleiben niedrig und die Beschäftigung wird voraussichtlich sinken.
Im Februar 2026 befragte die IHK zu Leipzig 518 Unternehmen mit etwa 28.000 Beschäftigten zu ihrer Lage. Der Geschäftsklimaindex bleibt bei 105 Punkten stabil, signalisiert aber Stagnation auf niedrigem Niveau.
Die Geschäftslage hat sich verschlechtert: Der Lagesaldo sank von 17 auf 15 Punkte. Bei über 40 Prozent der Betriebe verschlechterte sich die Ertragslage. Besonders im Gast- und Tourismusgewerbe trübte sich die Stimmung ein; der Handel profitierte vorübergehend vom Jahresendgeschäft.
Für die kommenden Monate erwartet die Wirtschaft keine Erholung. Der Erwartungssaldo liegt bei minus 4 Punkten: 20 Prozent rechnen mit besseren, 24 Prozent mit schlechteren Geschäften. Die Beschäftigungspläne sind restriktiv; 17 Prozent der Betriebe planen Personalabbau, 17 Prozent Aufbau – der Saldo liegt bei null Punkten. Mit einem regionalen Beschäftigungsrückgang 2026 ist zu rechnen.
Investitionen bleiben niedrig: Nur 16 Prozent planen höhere Ausgaben, 22 Prozent wollen sparen. Der Investitionssaldo fällt auf minus 6 Punkte. Als größte Geschäftsrisiken nennen die Unternehmen Arbeitskosten (65 %), Inlandsnachfrage und wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen (je 53 %) sowie Energiepreise (rund 50 %).
Quelle: Pressestelle IHK zu Leipzig, Mitteilung vom 18. Februar 2026.
31.07., 12:00Elbe-Elster
Die Industrie- und Handelskammern zu Leipzig und Cottbus haben beim Straßeninfrastrukturdialog in Torgau ein klares Bekenntnis zum Ausbau der B87 gefordert, die sie als infrastrukturelle Bottleneck zwischen der Lausitz und Leipzig bezeichnen.
Die Bundesstraße 87 verbindet Leipzig über Torgau, Herzberg und Lübben mit Frankfurt/Oder. Nach Ansicht der beiden Industrie- und Handelskammern ist die Strecke im Bundesverkehrswegeplan 2030 nicht mit ausreichender Priorität berücksichtigt und bremst damit die wirtschaftliche Entwicklung an der sächsisch-brandenburgischen Landesgrenze aus.
Beim Infrastrukturdialog in Torgau, an dem 50 Vertreter aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik teilnahmen, wurden Engpässe und Handlungsbedarfe konkretisiert. Gefordert werden eine Planungsbeschleunigung bei den Ortsumfahrungen Torgau, Mockrena, Doberschütz und Taucha sowie ein verbindlicher Zeitplan für einen dreispurigen Ausbau von Streckenabschnitten. Die IHK-Vertreter nennen auch eine zusätzliche Elbbrücke als notwendig zur Verkehrsentlastung und -sicherheit.
Belastung und Wirtschaft
Über 20.000 Beschäftigte und 2.000 Betriebe sind laut IHK direkt auf die B87 angewiesen. Täglich befahren bis zu 15.000 Fahrzeuge die Strecke, etwa ein Viertel davon sind Lastkraftwagen. Der Verkehr wächst jährlich um etwa zwei Prozent. Staus, Engstellen und häufige Unfälle durch riskante Überholmanöver beeinträchtigen sowohl Anwohner als auch Betriebe und touristische Zentren.
Quelle: Pressestelle IHK zu Leipzig, Mitteilung vom 10.11.2025.
31.07., 12:00Weimarer Land
Das Amt für Wirtschaft und Märkte der Stadt Weimar hat 2025 eine Vielzahl von Maßnahmen zur Stärkung der lokalen Wirtschaft umgesetzt — von Unternehmertreffen über Ausbildungsmessen bis zu neuen Ansiedlungen in den Gewerbegebieten.
Mehrere Unternehmertreffen präägten die Wirtschaftsarbeit in Weimar. Im Februar trafen sich rund 25 Einzelhändler zur Diskussion über die Zukunft des innerstädtischen Handels, Ladenleerständen und Stadtmarketing. Kurz darauf folgte ein Treffen mit etwa 20 Vertretern des Gast- und Taxigewerbes, das sich mit Baumaßnahmen, Busparkplatz-Situation und anstehenden Veranstaltungen befasste. In den Gewerbegebieten Nord, Legefeld und Süßenborn fanden ebenfalls Austausche statt, bei denen Themen wie Breitbandversorgung, Fachkräftesicherung und Grundsteuerreform im Mittelpunkt standen.
Ausbildung und Fachkräftesicherung
Für die Berufsorientierung organisierte die Stadt mehrere Großveranstaltungen: Das Speed-Dating der Weimarer Praxistage im September brachte rund 40 Praxisbetriebe mit Schülern zusammen. Der Abend der Berufe, der bereits zum 20. Mal stattfand, präsentierte über 95 Unternehmen und Bildungseinrichtungen in der Weimarhalle und richtet sich inzwischen auch an Erwachsene auf Jobsuche.
Im Bereich der Wirtschaftsförderung wurden 2025 insgesamt 17 Anträge für Mietzzuschüsse eingereicht, 14 bewilligt. Damit profitieren nun 31 junge Unternehmen und Start-ups von dieser Förderung. Die Stadt unterstützte zudem das Startup-Programm neudeli Fellowship mit 500 Euro.
In den Gewerbegebieten entstanden mehrere neue Betriebsstätten: Im Legefeld wurden vier Grundstücke mit insgesamt etwa 19.000 Quadratmetern verkauft. An der Kromsdorfer Straße errichtete die DHL Deutsche Post ein Verteilzentrum mit rund 120 Mitarbeitern. Im Gewerbegebiet Nord sind derzeit nur noch zwei freie Gewerbeflächen verfügbar.
Quelle: Pressestelle Stadt Weimar, Mitteilung vom 22. Dezember 2025.