21.08., 13:00
Bei einer Auseinandersetzung in einem Geschäft in Altlindenau ist ein 29-Jähriger durch Messerstiche verletzt worden; der 42-jährige Tatverdächtige wurde verhaftet.
Am Donnerstagabend, 20. August, kam es gegen 20:15 Uhr in einem Ladengeschäft in der Henricistraße im Leipziger Stadtteil Altlindenau zu einer gefährlichen Körperverletzung. Ein 42-Jähriger verletzte den 29-jährigen Verkäufer mit einem Messer. Der Mann wurde mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.
Tatverdächtiger gefasst
Zeugen halfen der Polizei, den mutmaßlichen Täter in der unmittelbaren Nähe zu stellen. Beamte sicherstellten das mutmaßliche Tatwerkzeug. Bei der Überprüfung des 42-Jährigen stellte sich heraus, dass bereits ein Haftbefehl des Amtsgerichts Leipzig gegen ihn vorlag – wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Er wurde festgenommen und zur Staatsanwaltschaft vorgeführt. Der Haftbefehl wurde in Vollzug gesetzt.
Während der Maßnahmen wurde außerdem ein 28-Jähriger festgenommen, der mit dem Geschäft verbunden ist. Gegen ihn lag ein Vollstreckungshaftbefehl wegen einer unbezahlten Geldstrafe vor. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Auseinandersetzung dauern an.
Quelle: Medienservice Sachsen, Mitteilung vom 21. August 2026
20.08., 12:30
In der Nacht zum 16. August wurden zwei Radfahrer in Leipzig-Zentrum-Nordwest von fünf Personen überfallen und ausgeraubt.
Auf der Festwiese am Sportforum kam es kurz nach Mitternacht zu einem Übergriff. Zwei Fußballfans waren mit ihren Fahrrädern vom Elsterflutbecken in Richtung der Festwiese unterwegs, als sie von fünf Tätern angegriffen wurden.
Zunächst wurde der bis dato unbekannte Begleiter eines 28-Jährigen angesprochen und angegriffen. Der 28-Jährige versuchte einzugreifen, wurde daraufhin selbst körperlich überwältigt. Beiden Männern wurden ihre Fanutensilien gewaltsam entrissen. Die Täter flohen anschließend in einem dunklen BMW-Kombi.
Personenbeschreibung: Einer der fünf Täter ist zwischen 20 und 25 Jahre alt, etwa 1,80 Meter groß, hat kurze Haare und trug ein T-Shirt und kurze Hose.
Die Polizei ermittelt wegen Raubes und räuberischer Erpressung. Gesucht werden Zeugen sowie der bislang unbekannte zweite Geschädigte. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Leipzig unter der Telefonnummer (0341) 966 4 6666 entgegen.
Quelle: Medienservice Sachsen, Mitteilung vom 20. August 2026.
19.08., 20:18
Sechs Kinder haben am Montag in Halle (Saale) Ammendorf einen Gegenstand in das Gleis eines Güterzuges geworfen. Die Bundespolizei ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.
Am Montag, 17. August 2026, gegen 17:11 Uhr meldete die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn der Bundespolizei einen Vorfall im Bereich der Hohe Straße in Halle (Saale) Ammendorf. Ein Zugführer eines Güterzugs in Richtung Eisenach hatte mehrere Personen auf einer Fußgängerbrücke beobachtet und bemerkt, dass ein Gegenstand in das Fahrgleis geworfen wurde. Die Bahnstrecke wurde daraufhin gesperrt.
Beamte des Bundespolizeirevieres Halle (Saale) stellten sechs Kinder im Alter von 11 bis 14 Jahren fest. Die Erziehungsberechtigten wurden benachrichtigt. Am Zug entstand nach bisherigen Erkenntnissen kein Sachschaden.
Gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr
Die Bundespolizeiinspektion Magdeburg leitete ein Ermittlungsverfahren ein. Die Behörde warnt eindringlich vor der Gefahr: Züge nähern sich oft sehr leise und können je nach Windrichtung spät wahrgenommen werden. Die Sogwirkung vorbeifahrender Züge kann zu schweren oder tödlichen Unfällen führen. Auch abprallende Schottersplitter können erhebliche Verletzungen verursachen.
Quelle: Bundespolizeiinspektion Magdeburg, Mitteilung vom 18. August 2026.
19.08., 20:18
Eine junge Frau ist am Bahnhof Halle festgestellt worden, nachdem sie mit einem fremden Deutschlandticket reiste und Bahnpersonal bedrohte.
Am 18. August 2026 kontrollierten Bahnbedienstete eine 20-jährige Fahrgastin im Zug von Leipzig nach Halle (Saale). Bei der Fahrscheinkontrolle legte sie ein Deutschlandticket vor, das nicht auf ihren Namen ausgestellt war.
Als der Zug am Flughafen Leipzig/Halle hielt, versuchte die junge Frau, das Zuginnere zu verlassen. Eine Zugbegleiterin und ein Sicherheitsmitarbeiter hinderten sie daran. Daraufhin beleidigte und bedrohte sie die Bahnbediensteten, die umgehend die Bundespolizei verständigten.
Eine Streife des Bundespolizeirevieres Halle (Saale) traf am Hauptbahnhof Halle ein und nahm die russische Staatsangehörige zur Personalienfeststellung mit zur Dienststelle. Die Beamten fertigten Strafanzeigen wegen Betrugs, Beleidigung und Bedrohung.
Quelle: Bundespolizeiinspektion Magdeburg, Mitteilung vom 19. August 2026
19.08., 20:06
Die Leipziger Branddirektion stellt ihre Berufe und Aufgaben bei Blaulichttagen auf dem Leipziger Markt vor.
Die Branddirektion Leipzig nutzt die Blaulichttage, um potenzielle Bewerberinnen und Bewerber anzusprechen. Axel Schuh, Leiter der Branddirektion, sieht darin eine Möglichkeit, die Vielfalt der Berufe in seiner Behörde zu zeigen.
Laut Schuh sollen die Veranstaltungen junge Menschen für die Arbeit bei der Feuerwehr interessieren. Die Branddirektion betont damit die Bedeutung von gut ausgebildetem und engagiertem Personal für die städtische Sicherheit.
Quelle: Pressestelle Stadt Leipzig, Mitteilung vom 17. August 2026.
19.08., 19:08
Seit dem 13. August wird eine 54-jährige Frau aus Leipzig-Nordost vermisst; die Polizei schließt eine medizinische Notlage nicht aus und bittet die Öffentlichkeit um Hilfe.
Seit Mittwoch, 13. August, wird eine 54-jährige Frau aus der Friedrichshafner Straße in Leipzig vermisst. Die Frau wurde zuletzt an ihrer Wohnanschrift gesehen und entfernte sich danach in unbekannte Richtung.
Medizinische Notlage möglich
Nach bisherigen Erkenntnissen kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich die Vermisste in einer medizinischen Notlage befindet. Die bisherigen Suchmaßnahmen haben bislang nicht zu ihrem Auffinden geführt.
Die Polizeidirektion Leipzig sucht nach Zeuginnen und Zeugen, die die Frau gesehen haben oder wissen, wo sie sich aufhalten könnte. Hinweise nimmt das Polizeirevier Leipzig-Nord entgegen: Essener Straße 6, 04129 Leipzig, Telefon (0341) 5935-0. Eine ausführliche Beschreibung und Bilder der Vermissten sind auf der Website der Polizei Sachsen abrufbar.
Quelle: Medienservice Sachsen, Mitteilung vom 14. August 2026.
12.08., 12:30
Die Polizeidirektion Leipzig fahndet nach einem Mann, der seit dem 11. August vermisst wird und möglicherweise hilflos ist.
Seit dem 11. August wird ein 55-Jähriger aus dem Leipziger Ortsteil Zentrum vermisst. Der Mann wurde zuletzt am Parkkrankenhaus Leipzig in der Strümpellstraße in Probstheida gesehen.
Nach Angaben der Polizei kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich der Vermisste in einem hilflosen Zustand befindet. Die bisherigen Suchmaßnahmen haben bislang nicht zu seinem Auffinden geführt.
Zeugensuche
Die Polizeidirektion Leipzig bittet die Öffentlichkeit um Mithilfe. Wer den Mann gesehen hat, mit ihm Kontakt hatte oder weiß, wo er sich aufhalten könnte, wird gebeten, sich beim Polizeirevier Südost zu melden: Richard-Lehmann-Straße 19, 04275 Leipzig, Telefon (0341) 3030 - 0. Ausführliche Beschreibung und Bilder des Vermissten sind auf der Website der Polizei Sachsen verfügbar.
Quelle: Medienservice Sachsen / Polizeidirektion Leipzig, Mitteilung vom 12. August 2026
12.08., 01:00
Unbekannte Täter haben in der Nacht zu Dienstag auf einem Parkplatz der Autobahn 9 einen großen Mengen Dieselkraftstoff aus einem Sattelzug entwendet.
Der Fahrer des Fahrzeugs bemerkte den Diebstahl bei seiner morgendlichen Abfahrtskontrolle auf dem Parkplatz Borker Heide in Fahrtrichtung Leipzig. Der Tankdeckel war geöffnet worden, insgesamt 500 Liter Dieselkraftstoff fehlten.
Die Polizei sicherte Spuren am Tatort und nahm eine Strafanzeige auf. Der Schaden wird auf etwa 1.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: Internetwache Brandenburg, Mitteilung vom 11. August 2026
06.08., 13:30
Nach dem Fund einer mit Sprengstoff bestückten Drohne am Flughafen Leipzig/Halle intensiviert Rheinland-Pfalz seine Maßnahmen zur polizeilichen Drohnenabwehr.
Das Bundesministerium des Innern hat die Innenressorts der Bundesländer am Mittwoch über die Sicherheitslage und das weitere Vorgehen unterrichtet. Innenstaatssekretär Dirk Herber nahm an der Lageunterrichtung teil. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen in die Fortentwicklung der Drohnenabwehr in Rheinland-Pfalz einfließen.
Innenminister Achim Schwickert erklärte, dass der Vorfall den bisherigen Kurs des Landes bestätige. Rheinland-Pfalz habe bereits 2024 seine polizeiliche Drohnenabwehr strategisch neu ausgerichtet und zähle bundesweit zu den führenden Standorten in diesem Bereich. Bis Ende 2027 investiert das Land nach eigenen Angaben sieben Millionen Euro in moderne Technik, neue Einsatzkonzepte und die Ausbildung spezialisierter Einsatzkräfte.
Zusammenarbeit mit Bund und Partnern
Schwickert betonte, dass Drohnenabwehr kein Einzellandthema sei. Rheinland-Pfalz arbeitet mit der Bundespolizei, der Bundeswehr, den US-Streitkräften und Betreibern kritischer Infrastruktur zusammen. Ein Schwerpunkt ist die Kooperation mit der US Air Force zur Entwicklung und Erprobung von Detektionsverfahren. Das Land bringt seine Erfahrungen zudem im Gemeinsamen Drohnenabwehrzentrum (GDAZ) und in Bund-Länder-Arbeitsstrukturen ein.
Quelle: Pressestelle Ministerium des Innern für Integration und Verkehr Rheinland-Pfalz, Mitteilung vom 6. August 2026.
05.08., 01:30
Eine 63-jährige Frau ist wegen versuchten Mordes in Haft, nachdem sie am Montag einen 54-jährigen Mann in Leipzig schwer verletzt hat.
Nach einem versuchten Tötungsdelikt am Montag, 3. August, gegen 12:25 Uhr auf der Georg-Schumann-Straße in Leipzig-Möckern hat ein Ermittlungsrichter des Amtsgerichtes Leipzig einen Haftbefehl gegen die 63-jährige Tatverdächtige erlassen. Sie ist wegen dringenden Tatverdachts des versuchten Mordes und der gefährlichen Körperverletzung in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert worden.
Das Gericht sah nach bisherigen Ermittlungen das Mordmerkmal der Heimtücke als gegeben an. Der 54-jährige Geschädigte wird stationär ärztlich behandelt und befindet sich nicht mehr in Lebensgefahr.
Die Beschuldigte war noch am Montag von Polizeikräften gestellt und vorläufig festgenommen worden. Die Staatsanwaltschaft führt weitere Ermittlungen zu Geschehensablauf, Hintergründen, Motiven und zur Person der Tatverdächtigen durch, darunter auch zu möglichen psychischen Auffälligkeiten.
Quelle: Medienservice Sachsen, Mitteilung vom 4. August 2026
31.07., 12:01
Die Polizeidirektion Leipzig informiert von Ende August bis Mitte September an 14 Orten über Betrug, Einbruchschutz und Diebstahlprävention.
Vom 25. August bis zum 11. September 2026 ist das Präventionsmobil der Polizeidirektion Leipzig in Gemeinden der Landkreise Leipzig und Nordsachsen sowie in Leipzig selbst unterwegs. An insgesamt 14 Etappenstationen bieten Fachleute des Fachdienstes Prävention zusammen mit örtlichen Bürgerpolizistinnen und Bürgerpolizisten kostenlose Beratungsgespräche an.
Schwerpunktthemen
Im Mittelpunkt stehen drei Themenbereiche: Aufklärung über aktuelle Betrugsmaschen wie Schockanrufe und Enkeltricks, praktische Tipps zum Einbruchschutz von Wohnungen und Häusern sowie Ratschläge zum Schutz vor Diebstahl im öffentlichen Raum und bei Fahrzeugen. Die Experten zeigen anhand von Anschauungsobjekten, wie Sicherheitstechnik an Fenstern und Türen funktioniert, und halten umfangreiches Informationsmaterial bereit.
Die Beratungsteams sind jeweils von 10:00 bis 16:00 Uhr an zentralen Orten wie Marktplätzen und Rathäusern präsent. Am 3. September in Zwenkau (Hafenstraße 1) kooperiert das Präventionsmobil von 11:00 bis 17:00 Uhr mit der Wasserschutzpolizei und informiert zusätzlich über Sicherheit auf Gewässern. Dort besteht die Möglichkeit, Bootsmotoren und maritime Gegenstände kostenlos gravieren zu lassen. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.
Quelle: Pressestelle Polizeidirektion Leipzig / Medienservice Sachsen, Mitteilung vom 30. Juli 2026.
31.07., 12:00
Die Landespolizei Sachsen-Anhalt hat ein landesweit einheitliches Verfahren zur Früherkennung von Personen mit Gewaltpotential gestartet.
Auf einer Fachtagung am 3. Juli 2026 wurde rund 250 Vertreterinnen und Vertretern aller Polizeibehörden, der Fachhochschule Polizei und des Ministeriums für Inneres und Sport das Handlungskonzept "Früherkennungs- und Bedrohungsmanagement Sachsen-Anhalt" präsentiert. Innenministerin Dr. Tamara Zieschang betonte die Notwendigkeit des Systems: "Gefahren entstehen nicht aus dem Nichts. Oft gibt es im Vorfeld Hinweise, Signale und Entwicklungen."
Drei-Stufen-Modell
Das Konzept folgt dem Grundsatz "Erkennen – Bewerten – Handeln" und definiert eine landeseinheitliche Risikobewertung sowie klare Vorgaben zu Abläufen und Zuständigkeiten. Die polizeiliche Bearbeitung erfolgt in drei Stufen: Früherkennung durch alle Bediensteten, Analyse und Fallmanagement in den Polizeiinspektionen sowie eine zentrale Fachstelle im Landeskriminalamt. Das Verfahren setzt bewusst früh und niederschwellig an und bezieht weitere Behörden und Netzwerkpartner ein, da Früherkennung nicht allein polizeiliche Aufgabe ist.
Quelle: Landesportal Sachsen-Anhalt – Ministerium für Inneres und Sport, Mitteilung vom 3. Juli 2026.