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KulturSachsen

22.08., 02:30Chemnitz

Ausstellung: Chemnitzer Kinderbilder zum Thema Frieden

Am 24. August zeigt das Rathaus Chemnitz Werke aus einem internationalen Malwettbewerb der Organisation «Mayors for Peace».

Bürgermeister Knut Kunze eröffnet am Montag, 24. August, um 10.30 Uhr die Ausstellung im Ausstellungsraum des Rathauses (Markt 1). Dort werden Arbeiten Chemnitzer Kinder präsentiert, die beim internationalen Malwettbewerb eingereicht wurden.

Die Organisation «Mayors for Peace» hatte 2025 Kinder zwischen 6 und 15 Jahren dazu aufgerufen, Kunstwerke und Gedanken zum Thema «Peaceful Towns – What Peace means to me» einzureichen. Aus Chemnitz beteiligten sich 43 Kinder an dem Wettbewerb.

Die Ausstellungseröffnung ist öffentlich; Interessierte und Vertreter:innen der Medien sind eingeladen.

Quelle: Pressestelle Stadt Chemnitz, Mitteilung vom 19. August 2026.

21.08., 12:30Cottbus

Lausitz Festival setzt Zusatzvorstellung von »Hamlet« an

Das Lausitz Festival bietet wegen hoher Nachfrage eine fünfte Aufführung des Shakespeare-Dramas an.

Das Lausitz Festival hat eine zusätzliche Vorstellung von Shakespeares »Hamlet« angesetzt. Sie findet am Donnerstag, 27. August, um 19.00 Uhr statt. Damit ergänzt die neue Aufführung die bereits bestehenden ausverkauften Termine am 26. sowie 28. bis 30. August.

Grund für die Zusatzvorstellung ist eine große Nachfrage nach Tickets. In der Inszenierung sind unter anderem die Schauspielerinnen Corinna Harfouch, Sina Kießling, Dagna Litzenberger Vinet und Linn Reusse zu sehen.

Quelle: Pressestelle Lausitz Festival, Mitteilung vom 19. August 2026.

20.08., 12:30Dresden

Dresden sucht Kandidaten für Kunstpreis 2027

Die Landeshauptstadt Dresden ruft dazu auf, Künstlerinnen und Künstler für ihren Kunstpreis und Förderpreis 2027 vorzuschlagen.

Bis zum 31. Oktober 2026 können Einzelpersonen, Vereine, Verbände und Institutionen Kandidaten einreichen. Der Kunstpreis und der Förderpreis werden jährlich vergeben, um herausragende künstlerische Leistungen in der Stadt auszuzeichnen.

Vorschläge können von jedermann eingereicht werden. Weitere Informationen zu den Bewerbungsmodalitäten sind bei der Landeshauptstadt Dresden erhältlich.

Quelle: Online-Redaktion Landeshauptstadt Dresden, Mitteilung vom 19. August 2026

19.08., 20:18Dresden

Dostojewski-Denkmal in Dresden zwischengelagert

Das Dostojewski-Denkmal ist von seinem ursprünglichen Platz am Ostra-Ufer zu einem Interimsstandort neben der Russisch-Orthodoxen Kirche verlegt worden.

Das Denkmal musste weichen, weil am Ostra-Ufer zwischen Sächsischem Landtag und Kongresszentrum Bauarbeiten zur Erweiterung des Landtages stattfinden. Die räumlich enge Baustelle hätte das Denkmal gefährdet, daher wurde es von der SIB-Niederlassung Dresden I entfernt und gesichert.

Als Interimsstandort dient nun der Platz neben der Russisch-Orthodoxen Kirche. Der Standortwechsel wurde vom Deutsch-Russischen Kulturinstitut (DRKI) vorgeschlagen und in Abstimmung mit der Landeshauptstadt Dresden und der Denkmalschutzbehörde umgesetzt. Das DRKI ist Eigentümer des Denkmals.

Nach Abschluss der Bauarbeiten soll das Denkmal an seinen ursprünglichen Platz zurückkehren. Nach aktuellem Stand wird es dort bis zum 1. Quartal 2031 zwischengelagert sein.

Quelle: Medienservice Sachsen, Mitteilung vom 19. August 2026.

19.08., 20:06Mitte

Kraftwerk Mitte feiert 15 Jahre Umbau zum Kulturstandort

Das Kraftwerk Mitte in Dresden wird am 5. September mit einem Fest gefeiert – es markiert 15 Jahre seit Planungsbeginn der Umwandlung des früheren Industrieareals.

Das Kulturgelände Kraftwerk Mitte wird am Sonnabend, 5. September 2026, mit einem Fest begangen. Der Anlass ist doppelt: Vor 15 Jahren begannen die Planungen zur Neugestaltung des ehemaligen Industrieareals. Zehn Jahre später, im Dezember 2016, wurden die ersten Spielstätten eröffnet.

Die Landeshauptstadt Dresden ließ vier neue Spielstätten und Probebühnen errichten. Diese nutzen die Staatsoperette Dresden und das tjg. theater junge generation. Das Areal entwickelte sich damit zu einem Kultur- und Kreativstandort.

Quelle: Online-Redaktion Landeshauptstadt Dresden, Mitteilung vom 17. August 2026.

19.08., 20:06Dresden

5.000 Euro Spende für Sanierung des Römischen Bads

Das Römische Bad im Park von Schloss Albrechtsberg erhält eine Spende von 5.000 Euro für seine Sanierung.

Der Betreiber des Riesenrads beim Stadtfest hat am Montag, 17. August 2026, die Spende an die Landeshauptstadt Dresden übergeben. Baubürgermeister Stephan Kühn nahm das Geld entgegen.

Zusätzliche Unterstützung kommt vom Canaletto-Stadtfest Dresden: Dort wurden durch den Verkauf eines speziellen Souvenirs weitere Spendenmittel für das Sanierungsprojekt gesammelt.

Quelle: Online-Redaktion Dresden, Mitteilung vom 16. August 2026.

19.08., 20:06Dresden

Schauspielhaus Dresden: Foyers werden saniert und restauriert

Das Staatsschauspiel Dresden lässt seine Foyers instandsetzen und brandschutztechnisch ertüchtigen — die Arbeiten sollen bis Herbst 2027 abgeschlossen sein.

Seit Juli 2026 führt der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) in den Foyers des Staatsschauspiels Dresden Sanierungsarbeiten durch. Neben Erhaltungs- und Instandsetzungsmaßnahmen werden die Räume brandschutztechnisch ertüchtigt und denkmalpflegerisch begleitet.

Umfangreiche Restaurierungsarbeiten

Die Wandelgänge werden nach historischem Vorbild wiederhergestellt. Die Gewölbe erhalten ihre Stuckelemente zurück, Spiegel und Vorhänge sollen das historische Aussehen rekonstruieren. Die Baumaßnahme erstreckt sich über vier Ebenen: Vestibül, Parkett-Ebene, 1. und 2. Rang und wird in mehreren Abschnitten umgesetzt.

In der diesjährigen Spielzeitpause wurden alte Garderoben zurückgebaut; an ihrer Stelle entstehen moderne Gastronomie-Ausgabetresen mit Brandschutzrollos. Zudem wurden Fädelöffnungen für neue Elektro-Verkabelung hergestellt. In der Parkett-Ebene ist der rote Teppich entfernt worden, Parkettschleifarbeiten sind abgeschlossen. Historische Gemälde der sogenannten »Ahnengalerie« wurden abgenommen und zur Restaurierung übergeben.

Trotz der umfangreichen Arbeiten bleibt der Spielbetrieb in vollem Umfang erhalten. Die Gesamtbaukosten liegen bei rund 2 Millionen Euro. Die Räume sollen zur Spielzeiteröffnung im Herbst 2027 übergeben werden.

Quelle: Medienservice Sachsen, Mitteilung vom 17. August 2026.

19.08., 19:08Chemnitz

Stadtbibliothek Chemnitz: Lesungen und Gesprächsrunden im September

Die Stadtbibliothek Chemnitz bietet im September mehrere kostenlose Veranstaltungen an — von einem Leseclub über eine Lesung bis zu einem Sprachcafé.

Die Stadtbibliothek Chemnitz lädt im September zu verschiedenen Veranstaltungen ein.

Leseclub und Buchlesung

Am Mittwoch, 2. September, treffen sich Lesebegeisterte um 15 Uhr in der Stadtteilbibliothek im Vita-Center zum Leseclub. Dort wird gemeinsam über aktuelle Lektüre gesprochen.
Am Donnerstag, 3. September, liest der Spiegel-Kolumnist Daniel Haas um 19 Uhr im TIETZ aus seinem Buch "Einsamkeit. Eine Befreiungsgeschichte". Darin behandelt er seine persönliche Auseinandersetzung mit Isolation und familiärer Geschichte. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Evangelischen Forum Chemnitz statt.

Am Montag, 5. September, lädt die Bibliothek von 15 bis 17 Uhr zum Sprachcafé ein — dort steht Konversation im Mittelpunkt.

Alle Veranstaltungen sind kostenlos.

Quelle: RSS Feed Chemnitz, Mitteilung vom 14. August 2026.

09.08., 13:30Oldenburg

Workshop zu brasilianischer Samba-Musik in Oldenburg

Die städtische Musikschule Oldenburg bietet Ende August einen dreitägigen Workshop zur brasilianischen Musiktradition an.

Von Freitag, 28. August, bis Sonntag, 30. August, findet in der städtischen Musikschule ein Workshop zur brasilianischen Samba-Musik statt. Das Angebot richtet sich an interessierte Bürger sowie an Perkussionisten, Schlagzeuger und Gitarristen mit guten Akkordkenntnissen.

Inhalte und Ablauf

Der Workshop vermittelt Grundlagen für Perkussionsinstrumente einer Roda de Samba (Samba-Kreis) sowie typische Harmonien und Begleitmuster für Gitarre. Der Unterricht findet am 28. August von 19 bis 21 Uhr, am 29. August von 10 bis 17 Uhr und am 30. August von 10 bis 15 Uhr im Schramperweg 57 statt. Notenmaterial wird vorab zur Verfügung gestellt.

Leiter des Workshops ist Joschka Wiebusch, Musikpädagoge mit Erfahrung in Brasilien. Er bietet Materialien für unterschiedliche Spielniveaus an. Die Gebühren betragen 70 Euro für Erwachsene und 64 Euro für Kinder und Jugendliche. Anmeldungen sind bis Freitag, 21. August, online über das Anmeldeportal der Musikschule möglich.

Quelle: Stadt Oldenburg – Pressebüro, Mitteilung vom 7. August 2026.

07.08., 12:30Regen

Brandenburg vergibt erstmals neu konzipierten Kunstpreis

Das Land Brandenburg hat zum ersten Mal seinen neu strukturierten Kunstpreis vergeben: Fünf Künstlerinnen und Künstler erhalten Auszeichnungen im Gesamtwert von 55.000 Euro.

Das Kulturministerium des Landes Brandenburg hat die Preisträgerinnen und Preisträger des Brandenburgischen Kunstpreises 2026 bekannt gegeben. Insgesamt werden fünf Künstlerinnen und Künstler ausgezeichnet, die mit ihrer Arbeit die zeitgenössische Kunstlandschaft des Landes prägen.

Die Auszeichnungen im Überblick: Drei Einzelpreise in Höhe von jeweils 10.000 Euro gehen an Maren Strack, Peter Rohn und Gabriele Konsor. Der mit 15.000 Euro dotierte Ehrenpreis für ein Lebenswerk wird an Christa Jeitner verliehen. Den Nachwuchsförderpreis in Höhe von 10.000 Euro erhalten Lydia Schellhammer und Christ Mukenge als Künstlerduo.

Kulturministerin Manja Schüle betonte, dass die Preisträger die vielfältige Kunstszene Brandenburgs repräsentieren: "Künstlerinnen und Künstler prägen die kulturelle Identität unseres Landes, erzählen seine Geschichten weiter, bringen neue Perspektiven in unsere Gesellschaft." Die Preisträger wurden nach ihrer Verbindung zum Land Brandenburg ausgewählt – durch Wohnsitz, Atelier oder künstlerisches Schaffen.

Die feierliche Preisverleihung findet am 6. September 2026 im Brandenburgischen Landesmuseum für moderne Kunst in Cottbus statt. Dort werden ausgewählte Werke der Preisträger in einer Ausstellung präsentiert.

Quelle: Pressestelle Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Mitteilung vom 7. August 2026.

07.08., 01:00Leipzig

Hahnemann-Denkmal in Leipzig wird nach Vandalismus saniert

Die beschädigte Einfriedung des Hahnemann-Denkmals in Leipzig wird restauriert; der Freistaat trägt die Hälfte der Kosten.

Das Hahnemann-Denkmal wird wegen Vandalismus-Schäden an seiner Einfriedung saniert. Während der Arbeiten wird ein Bauzaun um das Denkmal errichtet, um es zu schützen.

Die Sanierungskosten belaufen sich auf rund 40.000 Euro. Der Freistaat Sachsen beteiligt sich zur Hälfte an diesen Kosten.

Christian Friedrich Samuel Hahnemann studierte in Leipzig und war von 1812 bis 1821 als Arzt und Begründer der Homöopathie tätig.

Quelle: Pressestelle Stadt Leipzig, Mitteilung vom 6. August 2026.

01.08., 12:00Leipzig

Autor Dmitrij Kapitelman liest in Weimar

Die Stadtbücherei Weimar lädt am 26. November zu einer Lesung mit dem ukrainischen Schriftsteller Dmitrij Kapitelman ein, der aus seinem Roman "Russische Spezialitäten" vorliest.

Im Rahmen der Herbstlesereise "Europalette" präsentiert die Stadtbücherei den Roman "Russische Spezialitäten" von Dmitrij Kapitelman. Die Lesung findet am Mittwoch, 26. November, um 19:30 Uhr statt. Eintrittskarten kosten 12 Euro, ermäßigt 6 Euro, Kinder zahlen 1 Euro.

Das Buch behandelt die Geschichte einer Familie aus Kyjiw, die in Leipzig russische Spezialitäten verkauft. Der Roman beschreibt Konflikte innerhalb der Familie, insbesondere zwischen einer Mutter, die die russische Politik unterstützt, und ihrem Sohn, der sich in der Ukraine heimisch fühlt. Der Autor verbindet dabei tragische, zärtliche und komische Momente.

Zum Autor: Kapitelman wurde 1986 in Kyjiw geboren und kam mit acht Jahren als Kontingentflüchtling nach Deutschland. Er studierte Politikwissenschaft und Soziologie in Leipzig und absolvierte die Deutsche Journalistenschule München. Sein Debüt "Das Lächeln meines unsichtbaren Vaters" (2016) gewann den Klaus-Michael Kühne-Preis. "Eine Formalie in Kiew" (2021) erhielt den Buchpreis Familienroman der Stiftung Ravensburger Verlag. "Russische Spezialitäten" schaffte es auf die Longlist des Deutschen Buchpreises 2025.

Quelle: Aktuelle Nachrichten der Stadt Weimar, Mitteilung vom 05.02.2026.

01.08., 01:00Stuttgart

Weimarer-Dreieck-Preis 2023 für Fotoprojekt mit sehbehinderten Jugendlichen

Der französische Fotograf Eric Vazzoler erhält den Weimarer-Dreieck-Preis 2023 für sein Projekt, das sehbehinderte junge Menschen aus Deutschland, Polen und Frankreich zusammenbrachte.

Das Projekt "Mit den Augen von niemand anderem" wurde am 29. August 2023 von Weimarer Dreieck e.V. und dem Oberbürgermeister der Stadt Weimar ausgezeichnet. Vazzoler arbeitete von Januar bis April 2022 mit 25 sehbehinderten Jugendlichen in Workshops in Stuttgart, Łódź und Straßburg zusammen.

Aus der künstlerischen Zusammenarbeit entstanden eine Fotoausstellung, ein dreisprachiger Katalog und ein Film. Die Arbeiten der Jugendlichen wurden im Sommer 2022 in Łódź gezeigt, danach in Straßburg und im Herbst 2022 in Stuttgart präsentiert. Die Ausstellung hatte ihre Premiere im Juni 2022 zur Eröffnung des Łódźer Fotofestivals.

Der Weimarer-Dreieck-Preis ist mit 2.000 Euro dotiert, finanziert durch die Bayer Weimar GmbH Co. KG. Vazzoler möchte das Preisgeld für einen Fotografie-Workshop für Jugendliche in der Ukraine nach dem Krieg nutzen.

Quelle: Pressestelle Stadt Weimar, Mitteilung vom 30. August 2023.

31.07., 13:30Dresden

BUGA Dresden 2033 sammelt Erinnerungen an Galopprennbahn und Kiesseen

Die Organisatoren der Bundesgartenschau 2033 rufen Dresdner Bürger auf, historische Fotos, Dokumente und persönliche Erinnerungen an die Galopprennbahn Seidnitz und die Kiesseen Leuben zu teilen.

Die BUGA Dresden 2033 gGmbH hat einen öffentlichen Aufruf gestartet, um Erinnerungen an zwei Ortsgeschichten festzuhalten. Gesucht werden historische Aufnahmen, Unterlagen und persönliche Berichte zur Galopprennbahn Seidnitz sowie zu den Kiesseen Leuben.

Das Material soll im Rahmen der Bundesgartenschau 2033 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, um die Historie beider Standorte sichtbar zu bewahren. Interessierte Bürger können ihre Beiträge einreichen.

Quelle: Online-Redaktion Dresden, Mitteilung vom 30.07.2026.

31.07., 13:30Dresden

Fit im Park: 80 kostenlose Sportkurse im Sportpark Ostra

Von Anfang August bis Anfang September bietet Dresden im Sportpark Ostra erneut ein vielfältiges Programm mit 80 kostenlosen Sportkursen an.

Vom 10. August bis 3. September 2026 findet das Programm "Fit im Park" im Sportpark Ostra statt. Die Landeshauptstadt Dresden stellt nach eigenen Angaben 80 kostenfreie Sportkurse zur Verfügung. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Das Angebot richtet sich an Bürger, die den Spätsommer für sportliche Aktivitäten nutzen oder neue Sportarten ausprobieren möchten.

Quelle: Online-Redaktion Landeshauptstadt Dresden, Mitteilung vom 30. Juli 2026.

31.07., 12:00Bautzen

Theresia Schön erhält Zejler-Preis 2026 für sorbische Sprache

Die Pädagogin und Publizistin Theresia Schön wird für ihre lebenslangen Verdienste um sorbische Bildung, Übersetzung und Publizistik mit dem mit 5.000 Euro dotierten Zejler-Preis ausgezeichnet.

Die Jury des Zejler-Preises der Sächsischen Staatsministerin für Kultur und Tourismus hat Theresia Schön als Preisträgerin 2026 empfohlen. Der Preis würdigt herausragende Leistungen beim Erwerb, Gebrauch und der Vermittlung der sorbischen Sprache.

Schön, geboren 1951, unterrichtete seit 1986 an der Sorbischen Erweiterten Oberschule (SEOS) in Bautzen. Von 1992 an leitete sie das Sorbische Gymnasium und setzte sich dort für die Anerkennung von Sorbisch als gleichberechtigtes Abiturfach neben Deutsch ein. Sie initiierte zweisprachigen Unterricht und Schulpartnerschaften mit Gymnasien für Minderheiten im In- und Ausland.

Nach ihrer Pensionierung 2011 setzt Schön ihre Arbeiten fort: Sie übersetzt Fachbücher, verfasst Rezensionen für sorbische Zeitschriften und Zeitungen und berät das WITAJ-Sprachzentrum. Zuletzt überarbeitete sie eine zweisprachige Biologie-Terminologie (2025) und wirkt bei Übersetzungen naturwissenschaftlicher Inhalte mit.

Die Preisverleihung findet am 9. September 2026 um 18 Uhr in der Klosterkirche und im Sakralmuseum St. Annen in Kamenz statt. Der Zejler-Preis wird seit 2014 alle zwei Jahre verliehen und trägt den Namen des Dichters Handrij Zejler (1804–1872), dem Begründer der modernen sorbischen Literatur.

Quelle: Medienservice Sachsen, Mitteilung vom 29. Juli 2026.

31.07., 12:00Chemnitz

Chemnitz eröffnet Graffiti-Übungsfläche im Bürgerpark Gablenz

Die Stadt Chemnitz stellt einen 40-Fuß-Container im Bürgerpark Gablenz als legale Graffiti-Übungsfläche zur Verfügung.

Der Überseecontainer am südlichen Rand des Bürgerparks Gablenz kann ab sofort ohne vorherige Anmeldung zum Sprayen genutzt werden. Das Angebot richtet sich sowohl an erfahrene Sprayer als auch an Jugendliche, die das Handwerk erlernen möchten.

Der Container ist Teil der Interventionsfläche Bürgerpark Gablenz, die im Dezember 2023 eröffnet wurde. Die Grünanlage liegt im Stadtteil Gablenz zwischen der Carl-von-Ossietzky-Straße und der Hans-Ziegler-Straße an der Straßenbahnhaltestelle Pappelhain. Nach Angaben der Stadt soll der Container regelmäßig einfarbig angestrichen werden, um eine kontinuierliche Nutzung als Übungsfläche zu ermöglichen.

Quelle: RSS Feed Chemnitz, Mitteilung vom 29. Juli 2026.

31.07., 12:00Dresden

Dachsanierung des Carl-Maria-von-Weber-Museums kann beginnen

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz unterstützt die Sanierung des Museums in Dresden-Hosterwitz mit 70.000 Euro.

Das Carl-Maria-von-Weber-Museum in Dresden-Hosterwitz erhält finanzielle Unterstützung für eine notwendige Dachsanierung. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz stellt 70.000 Euro zur Verfügung. Die Landeshauptstadt Dresden ergänzt die Finanzierung mit rund 72.000 Euro aus eigenen Mitteln.

Mit dieser Finanzierungszusage kann der erste Bauabschnitt zur Instandsetzung des historischen Dachstuhls umgesetzt werden. Die Arbeiten sollen im November 2026 beginnen und im ersten Quartal 2027 abgeschlossen sein.

Quelle: Pressestelle Landeshauptstadt Dresden, Mitteilung vom 29. Juli 2026.

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