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BlaulichtSachsen

21.08., 13:00Leipzig

Mann mit Messer verletzt Verkäufer in Leipziger Laden – zwei Festnahmen

Bei einer Auseinandersetzung in einem Geschäft in Altlindenau ist ein 29-Jähriger durch Messerstiche verletzt worden; der 42-jährige Tatverdächtige wurde verhaftet.

Am Donnerstagabend, 20. August, kam es gegen 20:15 Uhr in einem Ladengeschäft in der Henricistraße im Leipziger Stadtteil Altlindenau zu einer gefährlichen Körperverletzung. Ein 42-Jähriger verletzte den 29-jährigen Verkäufer mit einem Messer. Der Mann wurde mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.

Tatverdächtiger gefasst
Zeugen halfen der Polizei, den mutmaßlichen Täter in der unmittelbaren Nähe zu stellen. Beamte sicherstellten das mutmaßliche Tatwerkzeug. Bei der Überprüfung des 42-Jährigen stellte sich heraus, dass bereits ein Haftbefehl des Amtsgerichts Leipzig gegen ihn vorlag – wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Er wurde festgenommen und zur Staatsanwaltschaft vorgeführt. Der Haftbefehl wurde in Vollzug gesetzt.

Während der Maßnahmen wurde außerdem ein 28-Jähriger festgenommen, der mit dem Geschäft verbunden ist. Gegen ihn lag ein Vollstreckungshaftbefehl wegen einer unbezahlten Geldstrafe vor. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Auseinandersetzung dauern an.

Quelle: Medienservice Sachsen, Mitteilung vom 21. August 2026

21.08., 13:00Dresden

Ermittlungen gegen Polizist wegen Diensthundeinsatz eingestellt

Die Staatsanwaltschaft Dresden hat ein Verfahren gegen einen Polizeibeamten wegen des Verdachts der Körperverletzung und eines Tierschutzverstoßes eingestellt.

Die Staatsanwaltschaft Dresden hat das Ermittlungsverfahren gegen einen 36-jährigen Polizeibeamten eingestellt. Dem Beamten war vorgeworfen worden, am 11. Januar 2025 während einer Demonstration am Rande eines AfD-Bundesparteitages in Riesa seinen Diensthund ungerechtfertigt gegen eine Demonstrantin eingesetzt zu haben. Nach Angaben der Ermittler soll er den Hund angehoben und gegen die Frau gedrückt haben, um diese auf die andere Fahrbahn zu drängen.

Zwang als gerechtfertigt bewertet

Die Staatsanwaltschaft kam zu dem Ergebnis, dass das Verhalten des Beamten als unmittelbarer Zwang gerechtfertigt war. Die Demonstrantin habe wiederholt rechtmäßige polizeiliche Anweisungen missachtet. Der Diensthundeinsatz sollte einen Durchbruch der polizeilichen Sicherungslinie verhindern. Nach Einschätzung der Staatsanwaltschaft standen dem Beamten sinnvolle Handlungsalternativen nicht zur Verfügung.

Ein eingeholtes Sachverständigengutachten bewertete auch den Aspekt des Tierschutzes. Der Einsatz stelle keinen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz dar, da der Beamte das Tier am Geschirr gegriffen habe und nicht aus Rohheit gehandelt habe. Diensthunde würden gezielt für solche Situationen ausgebildet.

Quelle: Medienservice Sachsen, Mitteilung vom 21.08.2026.

21.08., 12:30Dresden

Anklage gegen 47-Jährigen wegen Vergewaltigung und sexueller Nötigung

Die Staatsanwaltschaft Dresden hat Anklage gegen einen 47-jährigen Mann erhoben, der seine Lebensgefährtin über Jahre hinweg unter Einfluss von Betäubungsmitteln sexuell missbraucht haben soll.

Die Staatsanwaltschaft Dresden hat Anklage gegen einen 47-jährigen Deutschen zur Großen Strafkammer des Landgerichts Dresden eingereicht. Der Mann wird beschuldigt, zwischen Anfang 2009 und Dezember 2025 seine 49-jährige Lebensgefährtin in ihrer gemeinsamen Wohnung und Gartenlaube in Großenhain durch die Gabe von Betäubungsmitteln und Alkohol in einen sedierten Zustand versetzt zu haben.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft soll der Beschuldigte die Frau in diesem Zustand in drei Fällen vergewaltigt und in vier Fällen sexuell missbraucht haben. Der Verdacht besteht auch darin, dass er die Taten teilweise gefilmt und die Aufnahmen an Dritte weitergegeben haben soll.

Ein Haftbefehl wurde am 18. Februar 2026 erlassen. Der Mann wurde am 19. Februar festgenommen und sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Zu den Vorwürfen hat er bislang keine Aussagen gemacht. Die Geschädigte hat sich nach Bekanntwerden der Vorwürfe von ihrem Partner getrennt. Das Landgericht Dresden entscheidet nun über die Eröffnung des Hauptverfahrens.

Quelle: Medienservice Sachsen, Mitteilung vom 21. August 2026.

20.08., 13:30Chemnitz

Feuerwehr Chemnitz öffnet Türen zum Doppeljubiläum

Die Berufsfeuerwehr Chemnitz feiert 160 Jahre Bestehen, die Hauptfeuerwache an der Schadestraße 120 Jahre – mit einem Tag der offenen Tür am 5. September.

Die Feuerwache 1 in der Schadestraße 11 lädt am Samstag, 5. September, von 9 bis 16 Uhr zu einem Tag der offenen Tür ein. Anlass sind zwei Jubiläen: Die Berufsfeuerwehr Chemnitz besteht seit 160 Jahren, die Hauptfeuerwache seit 120 Jahren.

Besucher können die historische Feuerwache besichtigen, moderne Einsatztechnik erkunden und Einsatzkräften bei Vorführungen zusehen. Das Programm beginnt um 9 Uhr mit einer Trompetenmusik vom Dachturm der Wache. Auf der Grünfläche gegenüber finden den ganzen Tag über verschiedene Aktivitäten statt.

Die Ankündigung erfolgte durch Bürgermeister Knut Kunze und René Kraus, Leiter der Feuerwehr Chemnitz.

Quelle: Pressestelle Stadt Chemnitz, Mitteilung vom 20. August 2026.

20.08., 12:30Leipzig

Raub auf der Festwiese: Polizei sucht Zeugen

In der Nacht zum 16. August wurden zwei Radfahrer in Leipzig-Zentrum-Nordwest von fünf Personen überfallen und ausgeraubt.

Auf der Festwiese am Sportforum kam es kurz nach Mitternacht zu einem Übergriff. Zwei Fußballfans waren mit ihren Fahrrädern vom Elsterflutbecken in Richtung der Festwiese unterwegs, als sie von fünf Tätern angegriffen wurden.

Zunächst wurde der bis dato unbekannte Begleiter eines 28-Jährigen angesprochen und angegriffen. Der 28-Jährige versuchte einzugreifen, wurde daraufhin selbst körperlich überwältigt. Beiden Männern wurden ihre Fanutensilien gewaltsam entrissen. Die Täter flohen anschließend in einem dunklen BMW-Kombi.

Personenbeschreibung: Einer der fünf Täter ist zwischen 20 und 25 Jahre alt, etwa 1,80 Meter groß, hat kurze Haare und trug ein T-Shirt und kurze Hose.

Die Polizei ermittelt wegen Raubes und räuberischer Erpressung. Gesucht werden Zeugen sowie der bislang unbekannte zweite Geschädigte. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Leipzig unter der Telefonnummer (0341) 966 4 6666 entgegen.

Quelle: Medienservice Sachsen, Mitteilung vom 20. August 2026.

20.08., 02:30Görlitz

Zwei schwere Unfälle auf Autobahn und Landstraße in Sachsen

Am Montag sind bei zwei Verkehrsunfällen in der Region Dresden-Görlitz zwei Menschen schwer verletzt worden, ein weiterer ist tödlich verunglückt.

Auf der Autobahn 4 zwischen Uhyst am Taucher und Salzenforst ist es am Montag gegen 13:15 Uhr zu einem Unfall mit drei beteiligten Fahrzeugen gekommen. Ein 75-Jähriger wechselte mit seinem Dacia die Fahrspur und bremste ab. Der Fahrer eines nachfolgenden Volvo-Lkw konnte nicht rechtzeitig ausweichen und fuhr auf den Dacia auf. Durch den Aufprall geriet der Dacia ins Schleudern und prallte gegen einen Seat eines 48-Jährigen.

Der Dacia-Fahrer und seine 72-jährige Mitfahrerin wurden schwer verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden wird auf etwa 31.000 Euro geschätzt.

Tödlicher Unfall bei Prischwitz

Etwa 30 Minuten später kam es auf der S 100 bei Göda/Prischwitz zu einem weiteren schweren Unfall. Ein 37-jähriger Seat-Fahrer fuhr gegen eine Brückenwand. Er wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Die Feuerwehr befreite ihn, doch er erlag noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen.

Die Verkehrspolizei ermittelt in beiden Fällen. Zeugen und Ersthelfer werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 03591 367 0 zu melden.

Quelle: Medienservice Sachsen, Mitteilung vom 17.08.2026.

19.08., 20:18Magdeburg

Kinder werfen Gegenstände in Bahngleis – Ermittlungen eingeleitet

Sechs Kinder haben am Montag in Halle (Saale) Ammendorf einen Gegenstand in das Gleis eines Güterzuges geworfen. Die Bundespolizei ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

Am Montag, 17. August 2026, gegen 17:11 Uhr meldete die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn der Bundespolizei einen Vorfall im Bereich der Hohe Straße in Halle (Saale) Ammendorf. Ein Zugführer eines Güterzugs in Richtung Eisenach hatte mehrere Personen auf einer Fußgängerbrücke beobachtet und bemerkt, dass ein Gegenstand in das Fahrgleis geworfen wurde. Die Bahnstrecke wurde daraufhin gesperrt.

Beamte des Bundespolizeirevieres Halle (Saale) stellten sechs Kinder im Alter von 11 bis 14 Jahren fest. Die Erziehungsberechtigten wurden benachrichtigt. Am Zug entstand nach bisherigen Erkenntnissen kein Sachschaden.

Gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr

Die Bundespolizeiinspektion Magdeburg leitete ein Ermittlungsverfahren ein. Die Behörde warnt eindringlich vor der Gefahr: Züge nähern sich oft sehr leise und können je nach Windrichtung spät wahrgenommen werden. Die Sogwirkung vorbeifahrender Züge kann zu schweren oder tödlichen Unfällen führen. Auch abprallende Schottersplitter können erhebliche Verletzungen verursachen.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Magdeburg, Mitteilung vom 18. August 2026.

19.08., 20:18Dresden

Ermittlungen gegen 41-Jährigen in Dresden – Unterbringungsbefehl außer Vollzug gesetzt

Die Staatsanwaltschaft Dresden und die Polizei ermitteln weiterhin gegen einen 41-jährigen Mann wegen des Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung, Bedrohung und des unerlaubten Waffenbesitzes.

Eine Ermittlungsrichterin am Amtsgericht Dresden hat den Unterbringungsbefehl gegen den Beschuldigten auf Antrag der Staatsanwaltschaft außer Vollzug gesetzt. Dies geschah unter Berücksichtigung strenger Auflagen. Ein von der Staatsanwaltschaft beauftragter Sachverständiger gelangte zu der Einschätzung, dass derzeit keine Gefahr von dem Mann ausgeht.

Der Beschuldigte befindet sich zur Behandlung im Krankenhaus und ist aufgrund seiner Verletzungen bettlägerig. Im Krankenhaus werden ihm Medikamente verabreicht, unter anderem zur Behandlung einer schweren psychischen Erkrankung. Die stationäre Behandlung wird voraussichtlich längere Zeit andauern.

Die bisherigen Ermittlungen haben nach Angaben der Behörden keine Anhaltspunkte für ein islamistisches Tatmotiv erbracht. Der beauftragte Sachverständige stellte auch keine islamistischen Gedankengänge bei dem Beschuldigten fest. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Medienservice Sachsen, Mitteilung vom 18. August 2026.

19.08., 20:18Halle (Saale)

20-Jährige nutzt fremdes Bahnticket und bedroht Bedienstete

Eine junge Frau ist am Bahnhof Halle festgestellt worden, nachdem sie mit einem fremden Deutschlandticket reiste und Bahnpersonal bedrohte.

Am 18. August 2026 kontrollierten Bahnbedienstete eine 20-jährige Fahrgastin im Zug von Leipzig nach Halle (Saale). Bei der Fahrscheinkontrolle legte sie ein Deutschlandticket vor, das nicht auf ihren Namen ausgestellt war.

Als der Zug am Flughafen Leipzig/Halle hielt, versuchte die junge Frau, das Zuginnere zu verlassen. Eine Zugbegleiterin und ein Sicherheitsmitarbeiter hinderten sie daran. Daraufhin beleidigte und bedrohte sie die Bahnbediensteten, die umgehend die Bundespolizei verständigten.

Eine Streife des Bundespolizeirevieres Halle (Saale) traf am Hauptbahnhof Halle ein und nahm die russische Staatsangehörige zur Personalienfeststellung mit zur Dienststelle. Die Beamten fertigten Strafanzeigen wegen Betrugs, Beleidigung und Bedrohung.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Magdeburg, Mitteilung vom 19. August 2026

19.08., 20:06Leipzig

Branddirektion Leipzig wirbt auf dem Markt um Nachwuchs

Die Leipziger Branddirektion stellt ihre Berufe und Aufgaben bei Blaulichttagen auf dem Leipziger Markt vor.

Die Branddirektion Leipzig nutzt die Blaulichttage, um potenzielle Bewerberinnen und Bewerber anzusprechen. Axel Schuh, Leiter der Branddirektion, sieht darin eine Möglichkeit, die Vielfalt der Berufe in seiner Behörde zu zeigen.

Laut Schuh sollen die Veranstaltungen junge Menschen für die Arbeit bei der Feuerwehr interessieren. Die Branddirektion betont damit die Bedeutung von gut ausgebildetem und engagiertem Personal für die städtische Sicherheit.

Quelle: Pressestelle Stadt Leipzig, Mitteilung vom 17. August 2026.

19.08., 20:06Görlitz

Mann ertrinkt in Tonloch bei Vierkirchen

Ein 30-jähriger Mann ist am Sonntag beim Schwimmen in einem Gewässer bei Vierkirchen in Sachsen ums Leben gekommen.

Am frühen Sonntagnachmittag ereignete sich an dem Tonloch, einer alten Tongrube bei Vierkirchen, Ortsteil Buchholz, ein Badeunfall. Zeugen beobachteten einen Mann, der beim Schwimmen in Schwierigkeiten geriet und daraufhin nicht mehr an der Wasseroberfläche zu sehen war. Sie verständigten sofort Rettungskräfte und Polizei.

Die Einsatzkräfte suchten intensiv nach dem 30-Jährigen. Neben Polizeibeamten des Reviers Görlitz waren die Feuerwehr mit einer Drohne sowie angeforderte Taucher im Einsatz. Die Suchmaßnahmen zogen sich bis zum späten Nachmittag hin.

Die Einsatzkräfte bargen den Mann schließlich aus dem See. Ein Notarzt konnte nur noch seinen Tod feststellen. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen aufgenommen und Kriminaltechniker ihre Arbeit aufgenommen.

Quelle: Medienservice Sachsen, Mitteilung vom 16. August 2026.

19.08., 20:06Dresden

Kippa auf Alaunstraße entwendet – Polizei sucht Zeugen

In Dresden-Äußere Neustadt hat ein Unbekannter einem 55-Jährigen die Kopfbedeckung entwendet und ist mit dem Fahrrad geflohen.

Am Mittwoch ist auf der Alaunstraße in der Äußeren Neustadt ein Mann Opfer eines Diebstahls geworden. Ein Unbekannter sprach den 55-Jährigen an und bat, seine Kippa sehen zu dürfen. Nach der Übergabe flüchtete der Täter mit einem Fahrrad.

Täterbeschreibung

Der Gesuchte ist etwa 20 Jahre alt, circa 1,75 Meter groß und von schlanker Statur. Er hat schwarze kurze Haare und einen Drei-Tage-Bart. Zur Tatzeit trug er eine schwarze Hose und ein Oberteil in den Farben gelb, grün und rot. Das Fluchtfahrrad war schwarz mit Federgabel.

Der Staatsschutz der Dresdner Polizei hat die Ermittlungen übernommen. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer (0351) 483 22 33 bei der Polizeidirektion Dresden zu melden.

Quelle: Medienservice Sachsen / Landeshauptstadt Dresden, Mitteilung vom 19. August 2026.

19.08., 19:08Leipzig

Polizei sucht nach vermisster 54-Jähriger aus Leipzig

Seit dem 13. August wird eine 54-jährige Frau aus Leipzig-Nordost vermisst; die Polizei schließt eine medizinische Notlage nicht aus und bittet die Öffentlichkeit um Hilfe.

Seit Mittwoch, 13. August, wird eine 54-jährige Frau aus der Friedrichshafner Straße in Leipzig vermisst. Die Frau wurde zuletzt an ihrer Wohnanschrift gesehen und entfernte sich danach in unbekannte Richtung.

Medizinische Notlage möglich

Nach bisherigen Erkenntnissen kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich die Vermisste in einer medizinischen Notlage befindet. Die bisherigen Suchmaßnahmen haben bislang nicht zu ihrem Auffinden geführt.

Die Polizeidirektion Leipzig sucht nach Zeuginnen und Zeugen, die die Frau gesehen haben oder wissen, wo sie sich aufhalten könnte. Hinweise nimmt das Polizeirevier Leipzig-Nord entgegen: Essener Straße 6, 04129 Leipzig, Telefon (0341) 5935-0. Eine ausführliche Beschreibung und Bilder der Vermissten sind auf der Website der Polizei Sachsen abrufbar.

Quelle: Medienservice Sachsen, Mitteilung vom 14. August 2026.

19.08., 19:08Dresden

Zwei mutmaßliche IS-Kämpfer in Dresden und Königstein festgenommen

Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden hat Anfang August zwei irakische Männer verhaftet, denen Mitgliedschaft in der Terrororganisation »Islamischer Staat« vorgeworfen wird.

Das Polizeiliche Terrorismus Abwehrzentrum des Landeskriminalamtes Sachsen nahm die beiden irakischen Staatsbürger (33 und 27 Jahre alt) am 11. und 13. August in Dresden und Königstein fest. Ein Haftbefehl des Oberlandesgerichts Dresden lag vor.

Den Männern wird vorgeworfen, zwischen Februar 2016 und Mai 2017 beziehungsweise zwischen April 2016 und Februar 2017 als Kämpfer in Kampfverbänden des »Islamischen Staates« tätig gewesen zu sein. Sie sollen zudem monatlich für diese Tätigkeit entlohnt worden sein.

Bei Wohnungsdurchsuchungen in beiden Städten stellten Ermittler Mobiltelefone, einen Laptop und Ausweisdokumente sicher. Ein Ermittlungsrichter beim Oberlandesgericht Dresden setzte die Haftbefehle in Vollzug. Die Auswertung der sichergestellten Gegenstände läuft noch.

Quelle: Medienservice Sachsen, Mitteilung vom 14. August 2026.

19.08., 19:08Chemnitz

Chemnitzer Berufsfeuerwehr feiert doppeltes Jubiläum

Die Berufsfeuerwehr Chemnitz wird in diesem Jahr 160 Jahre alt, die Feuerwache 1 besteht seit 120 Jahren — zu beiden Anlässen laden Stadt und Feuerwehr zu Veranstaltungen ein.

Bürgermeister Knut Kunze und der Amtsleiter der Feuerwehr, René Kraus, laden am Donnerstag, 20. August, um 13 Uhr zu einem Pressegespräch in die Feuerwache 1 (Schadestraße 11). Dort sollen die historischen Hintergründe beider Jubiläen beleuchtet und die Entwicklung des Feuerwehrwesens in Chemnitz nachgezeichnet werden.

Im Mittelpunkt steht die Rolle der Berufsfeuerwehr für den Brandschutz der Stadt sowie die Bedeutung der ehrenamtlichen Kräfte. Die öffentliche Feier findet am Samstag, 5. September, statt: Mit einem Tag der offenen Tür in der Feuerwache 1 sollen beide Jubiläen begangen werden.

Quelle: Pressestelle Stadt Chemnitz, Mitteilung vom 14. August 2026.

19.08., 19:08Erzgebirgskreis

Hubschrauber stürzt bei Forstarbeiten ab – Pilot stirbt

Bei Forstarbeiten in einem Waldgebiet bei Neudorf ist am Freitagvormittag ein Hubschrauber abgestürzt. Der Pilot kam ums Leben.

Der Unfall ereignete sich in einem Waldgebiet bei Sehmatal-Neudorf im Erzgebirgskreis. Der Helikopter war für Forstarbeiten im Einsatz, als er aus bisher ungeklärter Ursache abstürzte.

Arbeiter, die sich am Boden befanden, zogen den Piloten aus dem Wrack. Die Maschine geriet in Brand. Einsatzkräfte löschten das Feuer und verhinderten eine weitere Ausbreitung. Trotz sofortiger Maßnahmen vor Ort erlag der Pilot seinen Verletzungen.

Ermittlungen eingeleitet

Die Chemnitzer Kriminalpolizei hat gemeinsam mit der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Die Arbeiten am Unglücksort dauerten zum Zeitpunkt der Meldung noch an.

Quelle: Medienservice Sachsen, Mitteilung vom 14. August 2026

19.08., 19:08Chemnitz

Etwa 400 Polizisten sicherten Fußballspiel Chemnitzer FC gegen Aue ab

Beim Heimspiel des Chemnitzer FC gegen den FC Erzgebirge Aue kam es zu mehreren Zwischenfällen; die Polizei leitete Ermittlungsverfahren ein.

Die Polizeidirektion Chemnitz setzte am 15. August etwa 400 Einsatzkräfte ein, um das Fußballspiel zwischen dem Chemnitzer FC und dem FC Erzgebirge Aue zu sichern. Unterstützung kam von der sächsischen Bereitschaftspolizei sowie von Beamten aus Thüringen und Sachsen-Anhalt.

Rund 1.200 Heimfans marschierten gegen 13:00 Uhr vom Friedensplatz zum Stadion. Während des Marsches zündeten Teilnehmer mehrfach Pyrotechnik. Etwa 140 der rund 2.000 Gästefans kamen mit dem Zug an und wurden unter Polizeischutz zum Stadion geleitet. Die übrigen Gäste reisten mit Bussen und Privatfahrzeugen an; die Parkplätze waren zeitnah ausgelastet.

Zwischenfälle im Stadion

Während des Spiels zündeten Fans der Gästemannschaft wiederholt Bengalos. In der Halbzeitpause brachten Unbekannte einen Schriftzug mit schwarzer Farbe an einer Wand des Gästefanblocks an. Nach dem Anpfiff der zweiten Halbzeit warfen Gästefans mehrere Tennisbälle auf das Spielfeld. Ein Mann (26) aus dem Heimbereich beleidigte zwei Polizisten; ein Unbekannter aus dem Gästebereich einen Polizisten.

Nach Spielende entwendeten vier Heimfans am Thomas-Mann-Platz einer Gruppe von Gästefans unter Gewaltandrohung einen Wimpel und drei T-Shirts. Die Polizei stellte zwei mutmaßliche Täter (40 und 20 Jahre alt) sowie die gestohlenen Gegenstände fest. Die Polizeidirektion Chemnitz leitete Verfahren wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung, Pyrotechnik, Sachbeschädigung, Beleidigung und Raub ein.

Quelle: Medienservice Sachsen, Mitteilung vom 15.08.2026

19.08., 19:08Görlitz

Präventionskino in Görlitz: Warnung vor Betrugsmethoden

Am 2. September zeigt der Filmpalast Görlitz Kurzfilme und Theaterstücke über Telefonbetrug und falsche Polizisten – eine Veranstaltung mehrerer Organisationen zur Prävention.

Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien, Filmpalast Görlitz, Seniorenvertretung Görlitz, Verbraucherzentrale und Polizeidirektion Görlitz laden am 2. September zur zweiten Auflage des "Görlitzer Präventionskinos" ein. Die Veranstaltung findet von 10 bis 13 Uhr im Filmpalast in der Jakobstraße 16 statt.

Programm gegen Betrugsmethoden

Statt eines Spielfilms werden Kurzfilme zu Themen wie Telefonbetrug, falsche Polizisten und vermeintliche Bankmitarbeiter gezeigt. Vertreter der beteiligten Organisationen führen zudem ein Theaterstück auf, das zeigt, wie Täter vorgehen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zu Gesprächen mit Fachleuten. Der Eintritt kostet 4 Euro und beinhaltet Kaffee und Kuchen.

Medienschaffende sind zur Veranstaltung eingeladen. Anmeldungen werden bis 28. August unter medien.pd-gr@polizei.sachsen.de entgegengenommen.

Quelle: Medienservice Sachsen, Mitteilung vom 14. August 2026

19.08., 19:08Dresden

Anklage gegen zwei Verdächtige wegen internationaler Betrugsbande erhoben

Die Staatsanwaltschaft Dresden hat zwei Personen angeklagt, die als Teil einer international agierenden Bande durch betrügerische Geschäfte Millionenschäden verursacht haben sollen.

Die Staatsanwaltschaft Dresden hat Anklage gegen einen 38-jährigen Serben und eine 39-jährige Frau mit schwedischer und bosnisch-herzegowinischer Staatsangehörigkeit zur Großen Strafkammer des Landgerichts Dresden eingereicht. Ihnen wird gewerbsmäßiger Bandenbetrug, bandenmäßige Geldfälschung und Verabredung zum gewerbsmäßigen Bandenbetrug vorgeworfen.

Millionenschäden durch betrügerische Geschäfte

Die Beschuldigten sollen seit Januar 2023 als Teil einer international tätigen Bande durch sogenannte RIP-Deals Unternehmer betrogen haben. Bei dieser Betrugsform wird Kaufabsicht vorgetäuscht, um Geschäftsleute zur Übergabe von Vermögenswerten gegen Falschgeld zu bewegen. Der 38-Jährige soll einen Schaden von etwa 1,85 Millionen Euro, die 39-Jährige von etwa 780.000 Euro verursacht haben. Unter den Geschädigten sind auch zwei Dresdner Unternehmer, denen zusammen etwa 240.000 Euro Schaden entstanden sein soll.

Die beiden Verdächtigen wurden am 3. Dezember 2025 bei einem internationalen Einsatz in Deutschland, Schweden, Belgien und Italien festgenommen. Sie sitzen seitdem in Untersuchungshaft. Das Landgericht Dresden entscheidet nun über die Zulassung der Anklage und setzt einen Termin zur Hauptverhandlung fest.

Quelle: Medienservice Sachsen, Mitteilung vom 14. August 2026.

12.08., 12:30Leipzig

Polizei sucht nach vermisstem 55-Jährigen aus Leipzig

Die Polizeidirektion Leipzig fahndet nach einem Mann, der seit dem 11. August vermisst wird und möglicherweise hilflos ist.

Seit dem 11. August wird ein 55-Jähriger aus dem Leipziger Ortsteil Zentrum vermisst. Der Mann wurde zuletzt am Parkkrankenhaus Leipzig in der Strümpellstraße in Probstheida gesehen.

Nach Angaben der Polizei kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich der Vermisste in einem hilflosen Zustand befindet. Die bisherigen Suchmaßnahmen haben bislang nicht zu seinem Auffinden geführt.

Zeugensuche

Die Polizeidirektion Leipzig bittet die Öffentlichkeit um Mithilfe. Wer den Mann gesehen hat, mit ihm Kontakt hatte oder weiß, wo er sich aufhalten könnte, wird gebeten, sich beim Polizeirevier Südost zu melden: Richard-Lehmann-Straße 19, 04275 Leipzig, Telefon (0341) 3030 - 0. Ausführliche Beschreibung und Bilder des Vermissten sind auf der Website der Polizei Sachsen verfügbar.

Quelle: Medienservice Sachsen / Polizeidirektion Leipzig, Mitteilung vom 12. August 2026

12.08., 01:00Leipzig

500 Liter Diesel von Sattelzug gestohlen

Unbekannte Täter haben in der Nacht zu Dienstag auf einem Parkplatz der Autobahn 9 einen großen Mengen Dieselkraftstoff aus einem Sattelzug entwendet.

Der Fahrer des Fahrzeugs bemerkte den Diebstahl bei seiner morgendlichen Abfahrtskontrolle auf dem Parkplatz Borker Heide in Fahrtrichtung Leipzig. Der Tankdeckel war geöffnet worden, insgesamt 500 Liter Dieselkraftstoff fehlten.

Die Polizei sicherte Spuren am Tatort und nahm eine Strafanzeige auf. Der Schaden wird auf etwa 1.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Internetwache Brandenburg, Mitteilung vom 11. August 2026

10.08., 12:30Görlitz

Zwei Verdächtige wegen Drogenhandels in Untersuchungshaft

Die Staatsanwaltschaft Görlitz ermittelt gegen einen 27-Jährigen und eine 23-Jährige wegen des Verdachts des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge.

Die Polizei stellte die 23-jährige Frau am Donnerstag, 6. August, gegen 17:30 Uhr am Bahnhof Hagenwerder in Görlitz fest. Sie trug etwa 133 Gramm Heroin unter ihrer Kleidung verborgen bei sich.

Bei einer anschließenden Durchsuchung der Wohnanschrift der Beschuldigten in Seifhennersdorf wurden weitere 9 Gramm Heroin sichergestellt. Der 27-jährige Mann hielt sich dort auf und wurde ebenfalls in Gewahrsam genommen.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Görlitz erließ das Amtsgericht Görlitz am 7. August Haftbefehle gegen beide Beschuldigten. Beide befinden sich nun in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

Quelle: Pressestelle Medienservice Sachsen, Gemeinsame Mitteilung der Staatsanwaltschaft Görlitz und Polizeidirektion Görlitz vom 10. August 2026.

06.08., 13:30Leipzig

Rheinland-Pfalz verstärkt Drohnenabwehr nach Fund in Leipzig

Nach dem Fund einer mit Sprengstoff bestückten Drohne am Flughafen Leipzig/Halle intensiviert Rheinland-Pfalz seine Maßnahmen zur polizeilichen Drohnenabwehr.

Das Bundesministerium des Innern hat die Innenressorts der Bundesländer am Mittwoch über die Sicherheitslage und das weitere Vorgehen unterrichtet. Innenstaatssekretär Dirk Herber nahm an der Lageunterrichtung teil. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen in die Fortentwicklung der Drohnenabwehr in Rheinland-Pfalz einfließen.

Innenminister Achim Schwickert erklärte, dass der Vorfall den bisherigen Kurs des Landes bestätige. Rheinland-Pfalz habe bereits 2024 seine polizeiliche Drohnenabwehr strategisch neu ausgerichtet und zähle bundesweit zu den führenden Standorten in diesem Bereich. Bis Ende 2027 investiert das Land nach eigenen Angaben sieben Millionen Euro in moderne Technik, neue Einsatzkonzepte und die Ausbildung spezialisierter Einsatzkräfte.

Zusammenarbeit mit Bund und Partnern

Schwickert betonte, dass Drohnenabwehr kein Einzellandthema sei. Rheinland-Pfalz arbeitet mit der Bundespolizei, der Bundeswehr, den US-Streitkräften und Betreibern kritischer Infrastruktur zusammen. Ein Schwerpunkt ist die Kooperation mit der US Air Force zur Entwicklung und Erprobung von Detektionsverfahren. Das Land bringt seine Erfahrungen zudem im Gemeinsamen Drohnenabwehrzentrum (GDAZ) und in Bund-Länder-Arbeitsstrukturen ein.

Quelle: Pressestelle Ministerium des Innern für Integration und Verkehr Rheinland-Pfalz, Mitteilung vom 6. August 2026.

05.08., 01:30Leipzig

Haftbefehl gegen Tatverdächtige nach versuchtem Tötungsdelikt in Leipzig

Eine 63-jährige Frau ist wegen versuchten Mordes in Haft, nachdem sie am Montag einen 54-jährigen Mann in Leipzig schwer verletzt hat.

Nach einem versuchten Tötungsdelikt am Montag, 3. August, gegen 12:25 Uhr auf der Georg-Schumann-Straße in Leipzig-Möckern hat ein Ermittlungsrichter des Amtsgerichtes Leipzig einen Haftbefehl gegen die 63-jährige Tatverdächtige erlassen. Sie ist wegen dringenden Tatverdachts des versuchten Mordes und der gefährlichen Körperverletzung in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert worden.

Das Gericht sah nach bisherigen Ermittlungen das Mordmerkmal der Heimtücke als gegeben an. Der 54-jährige Geschädigte wird stationär ärztlich behandelt und befindet sich nicht mehr in Lebensgefahr.

Die Beschuldigte war noch am Montag von Polizeikräften gestellt und vorläufig festgenommen worden. Die Staatsanwaltschaft führt weitere Ermittlungen zu Geschehensablauf, Hintergründen, Motiven und zur Person der Tatverdächtigen durch, darunter auch zu möglichen psychischen Auffälligkeiten.

Quelle: Medienservice Sachsen, Mitteilung vom 4. August 2026

04.08., 01:30Dresden

Verdacht des versuchten Totschlags in Dresden – Tatverdächtiger in Haft

Die Staatsanwaltschaft Dresden ermittelt gegen einen 20-Jährigen wegen des Verdachts des versuchten Totschlags nach einer Auseinandersetzung am Postplatz.

Am Abend des 1. August 2026 kam es am Postplatz in Dresden zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen. Nach Angaben der Ermittler soll der 20-jährige Tatverdächtige, ein syrischer Staatsangehöriger, im Verlauf der Konfrontation ein Messer gezogen und einem der Beteiligten hinterhergerannt sein.

Der Mann soll das Messer gegen die linke obere Körperhälfte seines Gegenübers eingesetzt haben. Das Opfer erlitt eine Stichverletzung und musste notfallmäßig operiert werden. Der Tatverdächtige wurde noch am Tatort festgenommen und sitzt seit dem 2. August 2026 in Untersuchungshaft.

Quelle: Medienservice Sachsen, Mitteilung vom 3. August 2026.

03.08., 13:00Dresden

Zeugenaufruf nach Auseinandersetzung in S-Bahn S 8

Die Bundespolizeiinspektion Dresden sucht nach Zeugen für eine körperliche Auseinandersetzung in der S-Bahn-Linie S 8 zwischen Radeberg und Pulsnitz.

In der Nacht vom 30. auf den 31. Juli 2026 kam es zwischen 00:00 und 00:30 Uhr in der S-Bahn S 8 auf der Strecke zwischen den Haltepunkten Radeberg und Pulsnitz zu einer verbalen und körperlichen Auseinandersetzung. Nach Angaben der Bundespolizeiinspektion Dresden war die Kontrolle eines abgelaufenen Fahrscheins Auslöser des Vorfalls. An dem Konflikt waren ein Zugbegleiter und zwei männliche Fahrgäste beteiligt.

Die Bundespolizei bittet Zeugen um Hinweise. Gesucht werden Personen, die sich in der betreffenden Nacht in der S 8 von Dresden/Radeberg in Richtung Pulsnitz befanden und die Auseinandersetzung beobachtet haben oder Angaben zum Verhalten der Beteiligten oder zum genauen Tathergang machen können.

Kontakt: Bundespolizeiinspektion Dresden, Telefon 0351 / 81502 - 0. Alternativ können Hinweise bei jeder Polizeidienststelle oder über die kostenfreie Hotline der Bundespolizei unter 0800 / 6 888 000 abgegeben werden.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Dresden, Mitteilung vom 3. August 2026.

03.08., 12:30Chemnitz

Bundespolizei findet sieben Hundewelpen ohne Papiere am Grenzübergang

Beamte der Bundespolizei haben am Grenzübergang Reitzenhain eine rumänische Fahrerin mit sieben Hundewelpen kontrolliert, für die gültige Dokumente fehlten.

Bei einer Grenzkontrolle am Freitag um 15:20 Uhr stellten Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion Chemnitz eine 48-jährige rumänische Staatsangehörige fest, die sieben Hundewelpen im Auto transportierte. Die Frau konnte für die Tiere keine erforderlichen Papiere vorlegen. Nach ihren Angaben sollten die Welpen nach Belgien gebracht werden.

Tiere in schlechtem Zustand

Die Hundewelpen befanden sich in Pappkartons, die nicht ausreichend belüftet waren. Wasser und Futter waren nicht vorhanden. Die Bundespolizei verständigte daraufhin das Veterinäramt. Eine Amtstierärztin kam vor Ort, und die Tiere wurden in ein Tierheim gebracht.

Gegen die Fahrerin wird ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Chemnitz, Mitteilung vom 3. August 2026.

03.08., 12:30Görlitz

Anklage gegen 33-Jährigen wegen Körperverletzung mit Todesfolge

Die Staatsanwaltschaft Görlitz hat gegen einen 33-jährigen Mann Anklage vor dem Landgericht Görlitz erhoben, weil er einen anderen Mann tödlich verletzt haben soll.

Der Angeschuldigte soll einen 39-Jährigen in der Nacht auf den 19. Juli 2025 auf einem Festgelände in Boxberg gestoßen haben. Der Mann stürzte gegen eine Betoneinfassung vor einer Bühne. Der 39-Jährige starb etwa zwei Wochen später an den Folgen schwerer Kopfverletzungen.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten vor, den Mann "derart heftig und unvermittelt" gestoßen zu haben. Der Fall wird vor der Großen Strafkammer des Landgerichts Görlitz verhandelt, die als Schwurgericht tätig wird.

Die Höchststrafe für Körperverletzung mit Todesfolge beträgt 15 Jahre Freiheitsstrafe, in minder schweren Fällen bis zu 10 Jahre.

Quelle: Medienservice Sachsen, Mitteilung vom 3. August 2026.

31.07., 12:01Nordsachsen

Präventionsmobil der Polizei macht Tour durch Region Leipzig

Die Polizeidirektion Leipzig informiert von Ende August bis Mitte September an 14 Orten über Betrug, Einbruchschutz und Diebstahlprävention.

Vom 25. August bis zum 11. September 2026 ist das Präventionsmobil der Polizeidirektion Leipzig in Gemeinden der Landkreise Leipzig und Nordsachsen sowie in Leipzig selbst unterwegs. An insgesamt 14 Etappenstationen bieten Fachleute des Fachdienstes Prävention zusammen mit örtlichen Bürgerpolizistinnen und Bürgerpolizisten kostenlose Beratungsgespräche an.

Schwerpunktthemen
Im Mittelpunkt stehen drei Themenbereiche: Aufklärung über aktuelle Betrugsmaschen wie Schockanrufe und Enkeltricks, praktische Tipps zum Einbruchschutz von Wohnungen und Häusern sowie Ratschläge zum Schutz vor Diebstahl im öffentlichen Raum und bei Fahrzeugen. Die Experten zeigen anhand von Anschauungsobjekten, wie Sicherheitstechnik an Fenstern und Türen funktioniert, und halten umfangreiches Informationsmaterial bereit.

Die Beratungsteams sind jeweils von 10:00 bis 16:00 Uhr an zentralen Orten wie Marktplätzen und Rathäusern präsent. Am 3. September in Zwenkau (Hafenstraße 1) kooperiert das Präventionsmobil von 11:00 bis 17:00 Uhr mit der Wasserschutzpolizei und informiert zusätzlich über Sicherheit auf Gewässern. Dort besteht die Möglichkeit, Bootsmotoren und maritime Gegenstände kostenlos gravieren zu lassen. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

Quelle: Pressestelle Polizeidirektion Leipzig / Medienservice Sachsen, Mitteilung vom 30. Juli 2026.

31.07., 12:00Mannheim

Sachsen-Anhalt führt Früherkennungssystem für Gewalttäter ein

Die Landespolizei Sachsen-Anhalt hat ein landesweit einheitliches Verfahren zur Früherkennung von Personen mit Gewaltpotential gestartet.

Auf einer Fachtagung am 3. Juli 2026 wurde rund 250 Vertreterinnen und Vertretern aller Polizeibehörden, der Fachhochschule Polizei und des Ministeriums für Inneres und Sport das Handlungskonzept "Früherkennungs- und Bedrohungsmanagement Sachsen-Anhalt" präsentiert. Innenministerin Dr. Tamara Zieschang betonte die Notwendigkeit des Systems: "Gefahren entstehen nicht aus dem Nichts. Oft gibt es im Vorfeld Hinweise, Signale und Entwicklungen."

Drei-Stufen-Modell
Das Konzept folgt dem Grundsatz "Erkennen – Bewerten – Handeln" und definiert eine landeseinheitliche Risikobewertung sowie klare Vorgaben zu Abläufen und Zuständigkeiten. Die polizeiliche Bearbeitung erfolgt in drei Stufen: Früherkennung durch alle Bediensteten, Analyse und Fallmanagement in den Polizeiinspektionen sowie eine zentrale Fachstelle im Landeskriminalamt. Das Verfahren setzt bewusst früh und niederschwellig an und bezieht weitere Behörden und Netzwerkpartner ein, da Früherkennung nicht allein polizeiliche Aufgabe ist.

Quelle: Landesportal Sachsen-Anhalt – Ministerium für Inneres und Sport, Mitteilung vom 3. Juli 2026.

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