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WirtschaftSachsen-Anhalt

21.08., 12:30Halle (Saale)

Schweinebestand in Sachsen-Anhalt um knapp 4 Prozent gestiegen

Zum Stichtag 3. Mai 2026 wurden in Sachsen-Anhalt rund 1,01 Millionen Schweine gehalten – ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr.

In 150 landwirtschaftlichen Betrieben Sachsen-Anhalts wurden zum Stichtag 3. Mai 2026 insgesamt 1 005 700 Schweine gehalten. Das waren etwa 37 100 Tiere mehr als im Vorjahreszeitraum – ein Anstieg von 3,8 Prozent. Die Anzahl der Betriebe, die Schweine halten, blieb unverändert.

Ferkel machten knapp die Hälfte des erfassten Schweinebestandes aus. Der Sektor wurde von Großbetrieben dominiert.

Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Mitteilung vom 21. August 2026.

21.08., 01:00Saalekreis

Bruttoinlandsprodukt in Sachsen-Anhalt 2024 leicht gestiegen

Das nominale Bruttoinlandsprodukt in Sachsen-Anhalt ist 2024 um 1,7 Prozent auf 79,5 Milliarden Euro gewachsen, wobei Halle (Saale) den stärksten Zuwachs verzeichnete.

Nach Angaben des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt wuchs die Summe aller in der Region produzierten Waren und Dienstleistungen um 1,3 Milliarden Euro gegenüber 2023.

Unterschiedliche Entwicklung in den Regionen

Halle (Saale) erzielte 2024 das höchste Wachstum mit einem Plus von 5,2 Prozent. Die Landeshauptstadt Magdeburg folgte mit 4,3 Prozent Zuwachs und erwirtschaftete damit 13,6 Prozent des Bruttoinlandsproduktes des gesamten Landes. Der Saalekreis verzeichnete einen Anstieg von 4,2 Prozent. Das Bruttoinlandsprodukt je erwerbstätiger Person lag dort über 100.000 Euro.

Hingegen mussten die Landkreise Anhalt-Bitterfeld (minus 2,3 Prozent), Mansfeld-Südharz (minus 2,2 Prozent) und Harz (minus 0,2 Prozent) Rückgänge verbuchen.

Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Mitteilung vom 20. August 2026.

21.08., 01:00Halle (Saale)

Tourismus in Sachsen-Anhalt: Gästeankünfte im Juni gesunken

Die Beherbergungsbetriebe in Sachsen-Anhalt verzeichneten im Juni 2026 weniger Besucher als im Vorjahr.

Im Juni 2026 registrierten die Beherbergungsbetriebe in Sachsen-Anhalt knapp 353 200 Gästeankünfte und rund 824 800 Übernachtungen. Das entspricht einem Rückgang von 4,4 % bei den Gästen und 4,3 % bei den Übernachtungen gegenüber Juni 2025, wie das Statistische Landesamt mitteilt.

Unterschiedliche Entwicklungen bei In- und Ausländern

Während inländische Gäste in rückläufigen Zahlen resultierten, verzeichnete der internationale Tourismus Zuwächse. Bei den Reisegebieten des Landes zeigten sich unterschiedliche Trends: vier von fünf Reisegebieten verbuchten Rückgänge.

Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Mitteilung vom 20. August 2026.

19.08., 20:18Halle (Saale)

Sachsen-Anhalts Bauhauptgewerbe verzeichnet leichtes Umsatzplus

Die Bauunternehmen in Sachsen-Anhalt haben in der ersten Jahreshälfte 2026 ihre Umsätze moderat gesteigert, während die Beschäftigung zurückging.

Das Bauhauptgewerbe in Sachsen-Anhalt erzielte im ersten Halbjahr 2026 einen Gesamtumsatz von 1.337,5 Millionen Euro. Das sind nach Angaben des Statistischen Landesamts 13,9 Millionen Euro beziehungsweise 1,0 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres (nicht preisbereinigt).

An der Steigerung waren insbesondere die Aufträge im Tiefbau beteiligt. Der Sektor Hochbau sowie Vorbereitende Baustellenarbeiten verzeichneten dagegen weniger Umsatz.

In den 292 erfassten Betrieben des Bauhauptgewerbes sank die Zahl der Beschäftigten im Jahresvergleich.

Quelle: Pressestelle Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Mitteilung vom 19. August 2026.

19.08., 20:06Halle (Saale)

Industrieumsätze in Sachsen-Anhalt im ersten Halbjahr gestiegen

Die Industrie in Sachsen-Anhalt hat im ersten Halbjahr 2026 deutlich mehr Umsatz erwirtschaftet, während die Beschäftigtenzahl sank.

Im ersten Halbjahr 2026 erzielte das Verarbeitende Gewerbe sowie der Bergbau und die Gewinnung von Steinen und Erden in Sachsen-Anhalt einen Gesamtumsatz von 23,8 Milliarden Euro. Das entspricht einem Anstieg von 5,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Landesamt mitteilt.

Die Auftragseingänge in der Industrie legten um 4,3 Prozent zu. Allerdings sank die Beschätigtenzahl in den 578 erfassten Betrieben um 3,0 Prozent auf 100.752 tätige Personen.

Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Mitteilung vom 17. August 2026.

19.08., 19:08Jerichower Land

Gewerbeanmeldungen in Sachsen-Anhalt im ersten Halbjahr 2026 gestiegen

Die Zahl der Gewerbeanmeldungen in Sachsen-Anhalt ist im ersten Halbjahr 2026 um 7,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gewachsen.

Nach Angaben des Statistischen Landesamtes wurden von Januar bis Juni 2026 insgesamt 6.604 Gewerbeanmeldungen und 5.078 Gewerbeabmeldungen registriert. Der Überschuss der Anmeldungen gegenüber Abmeldungen stieg damit auf 1.526 – ein Anstieg gegenüber dem ersten Quartal, das einen Saldo von plus 769 verzeichnet hatte.

Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr

Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2025 stiegen die Gewerbeanmeldungen um 7,6 Prozent. Die Gewerbeabmeldungen hingegen gingen um 1,1 Prozent zurück. Besonders deutlich fiel der Zuwachs im Landkreis Jerichower Land aus, wo die Anmeldungen um 19,0 Prozent zunahmen.

Die meisten Anmeldungen erfolgten im Bereich Handel sowie Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen.

Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Mitteilung vom 13. August 2026.

19.08., 19:08Halle (Saale)

MINT-Beschäftigung in Sachsen-Anhalt gesunken

2025 arbeiteten 230 000 Menschen in Sachsen-Anhalt in einem MINT-Beruf — das sind 4,6 Prozent weniger als im Vorjahr.

Nach Angaben des Statistischen Landesamtes waren 23,7 Prozent der 971 000 Erwerbstätigen im Land in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik tätig. Damit lag Sachsen-Anhalt über dem bundesweiten Durchschnitt von 22,9 Prozent.

Im Vergleich zu 2024 sank die Zahl der MINT-Beschäftigten jedoch um 4,6 Prozent. Das Landesamt vermerkt zudem, dass Frauen im MINT-Bereich unterrepräsentiert sind.

Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Mitteilung vom 14. August 2026.

11.08., 12:30Magdeburg

Matching-Abend für Unternehmensnachfolge in Magdeburg

Die Handwerkskammer Magdeburg veranstaltet am 26. August einen Abend, auf dem Betriebsinhaber und Nachfolgeinteressierte zusammenkommen.

Unternehmer, die einen Nachfolger suchen, und Gründungsinteressierte, die einen bestehenden Betrieb übernehmen möchten, erhalten am 26. August die Gelegenheit, sich kennenzulernen. Der "Matching-Abend zur Unternehmensnachfolge" findet von 17 bis 20 Uhr im Haus des Handwerks an der Gareisstraße 10 in Magdeburg statt.

Organisiert wird die Veranstaltung von der Handwerkskammer Magdeburg gemeinsam mit der Landeshauptstadt Magdeburg und der Industrie- und Handelskammer Magdeburg. Betriebsinhaberinnen und Betriebsinhaber stellen ihre Unternehmen vor, während Übernahmeinteressierte ihre Qualifikationen und Pläne präsentieren. Im anschließenden Branchen-Matching können beide Seiten konkrete Gespräche führen.

Fachleute der Beratervereinigung Unternehmensnachfolge Sachsen-Anhalt, der Investitionsbank Sachsen-Anhalt und der Bürgschaftsbank/MBG Sachsen-Anhalt stehen für Fragen zu steuerlichen, rechtlichen und finanziellen Fragen bereit. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung bis 19. August ist erforderlich: www.hwk-magdeburg.de/termine

Quelle: Handwerkskammer Magdeburg, Mitteilung vom 11. August 2026.

10.08., 12:30Halle (Saale)

Schulmaterialien in Sachsen-Anhalt seit 2021 deutlich teurer geworden

Schreibwaren und Zeichenmaterial sind zwischen 2021 und 2025 in Sachsen-Anhalt um ein Viertel im Preis gestiegen — stärker als die allgemeine Verbraucherpreisinflation.

Zum bevorstehenden Schulbeginn zeigt sich bei den Kosten für Schulmaterialien ein deutlicher Preisanstieg. Nach Daten der Verbraucherpreisstatistik sind Schreibwaren und Zeichenmaterialien zwischen 2021 und 2025 um 26,0 Prozent teurer geworden. Der Verbraucherpreisindex insgesamt stieg im gleichen Zeitraum um 19,7 Prozent.

Auch Schulbücher verteuerten sich: Ihre Preise lagen 2025 um 18,1 Prozent über dem Niveau von 2021. Im bisherigen Jahresverlauf 2026 zeigt sich bei Papierprodukten dagegen eine Trendumkehr — jeden Monat gab es Preisrückgänge oder stagnierende Preise im Vergleich zum jeweiligen Vorjahresmonat.

Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Mitteilung vom 10. August 2026.

05.08., 12:30Harz

Niedersachsen schafft neues Kreditprogramm für Sportstättenbau

Ab Januar 2027 können niedersächsische Sportvereine über die NBank mit einer Landesbürgschaft von 50 Millionen Euro Darlehen für Neubau und Sanierung von Sportstätten aufnehmen.

Das Programm "NBank Investkredit Sport" soll Vereinen helfen, Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen ihrer Sportstätten zu finanzieren. Viele Vereine scheitern bislang bei klassischen Banken, da ihnen oft die erforderliche Bonität bescheinigt wird.

Umfang und Konditionen

Darlehen können zwischen 100.000 Euro und 4 Millionen Euro betragen. Dabei können bis zu 80 Prozent der förderfähigen Investitionskosten finanziert werden. Das Angebot richtet sich an rechtsfähige niedersächsische Sportvereine, die Mitglied im LandesSportBund Niedersachsen sind. Förderfähig sind Investitionen in Neubau, Umbau, Erweiterung, Grundinstandsetzung und Modernisierung von Sportstätten.

Ausgeschlossen sind Vorhaben mit überwiegend wirtschaftlicher oder gewinnorientierter Ausrichtung, Vorhaben von Vereinen in finanziellen Schwierigkeiten und Umschuldungen bereits abgeschlossener Maßnahmen. Weitere Details zu Fördervoraussetzungen und dem Antragsverfahren werden vor Programmstart veröffentlicht.

Quelle: Pressestelle Niedersächsisches Ministerium für Inneres, Sport und Digitalisierung, Mitteilung vom 04.08.2026.

05.08., 12:30Halle (Saale)

Sachsen-Anhalt: 94 Prozent des Einkommens für Konsum ausgegeben

In Sachsen-Anhalt flossen 2024 rund 94,2 Prozent des verfügbaren Einkommens der privaten Haushalte in Konsumausgaben.

Nach Angaben des Statistischen Landesamtes gab jede Einwohnerin und jeder Einwohner Sachsen-Anhalts 2024 durchschnittlich 24 768 EUR für Konsumzwecke aus. Das verfügbare Einkommen lag im Schnitt bei 26 297 EUR pro Kopf.

Sparquote bleibt niedrig

Der nicht konsumierte Teil des verfügbaren Einkommens wird als Sparen erfasst. 2024 wurden in Sachsen-Anhalt je Einwohnerin und Einwohner 1 960 EUR gespart. Damit liegt die Sparquote des Landes weiterhin unter dem Durchschnitt. Pro Kopf fiel die Zunahme der Konsumausgaben in Sachsen-Anhalt höher aus als im Länderdurchschnitt.

Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Mitteilung vom 5. August 2026.

04.08., 12:30Halle (Saale)

Sachsen-Anhalt: 293 Einkommensmillionäre 2022 registriert

Die Zahl der Einkommensmillionärinnen und -millionäre in Sachsen-Anhalt ist 2022 gestiegen, während ihr Gesamteinkommen sank.

Im Jahr 2022 lebten in Sachsen-Anhalt 293 Einkommensmillionärinnen und -millionäre. Das sind 10 mehr als im Vorjahr 2021, als es 283 waren – ein Anstieg um 3,5 Prozent.

Bezogen auf die Bevölkerung des Landes entfielen damit 1,4 Einkommensmillionärinnen und -millionäre auf je 10 000 Einwohnerinnen und Einwohner. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes verzeichnete die Landeshauptstadt Magdeburg den größten Anstieg innerhalb der vergangenen fünf Jahre.

Das zu versteuernde Gesamteinkommen dieser Steuerpflichtigen belief sich 2022 auf 577,8 Millionen Euro. Im Vergleich zum Vorjahr sank dieses Einkommen damit um 2,9 Prozent.

Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Mitteilung vom 04.08.2026.

03.08., 13:30Altmarkkreis Salzwedel

Klötzer Unternehmen Knufmann GmbH erhält AURA-Award 2026

Die Knufmann GmbH aus Klötze ist mit dem Nachhaltigkeitspreis AURA-Award 2026 ausgezeichnet worden. Das Unternehmen stellt Produkte auf Algenbasis her.

Umweltminister Prof. Dr. Armin Willingmann hat die Knufmann GmbH aus Klötze heute mit dem AURA-Award 2026 geehrt. Die Auszeichnung würdigt das Engagement des 2010 gegründeten Unternehmens für nachhaltige Produkte auf Algenbasis unter der Marke "PureRaw".

Das Sortiment umfasst etwa 200 Produkte: Mikro- und Makroalgen, Nahrungsergänzungsmittel sowie pflanzliche Alternativen wie den Ei-Ersatz BOBEI® auf Basis der Mikroalge Chlorella, für den die Knufmann GmbH 2018 den Hugo Junkers Preis erhielt. Nach Unternehmensangaben benötigen Algen bei der Herstellung deutlich weniger Wasser als traditionelle Rohstoffe und wachsen schneller als Landpflanzen, ohne fruchtbare Ackerflächen zu beanspruchen.

Das Unternehmen beschäftigt derzeit acht Mitarbeiter direkt; am Standort Klötze arbeiten insgesamt etwa 14 Menschen. Es kooperiert mit der Hochschule Anhalt sowie weiteren Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft. Der AURA-Award besteht aus einer Trophäe aus nachhaltigem Holz, einem Imagefilm im Wert von rund 3.000 Euro und einer Urkunde. Der Preis wird jährlich an drei kleine und mittlere Unternehmen aus Sachsen-Anhalt vergeben.

Quelle: Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt, Mitteilung vom 3. August 2026.

03.08., 12:30Halle (Saale)

Weinbauflächen in Sachsen-Anhalt deutlich gewachsen

Die bestockten Rebflächen in Sachsen-Anhalt sind zwischen 2015 und 2025 von 668 auf 756 Hektar angewachsen, mit besonders starkem Zuwachs beim Weißwein.

Nach Angaben des Statistischen Landesamts Sachsen-Anhalt ist die Gesamtfläche der Weinanbauflächen im Land um 88 Hektar gestiegen. Der Weißweinanbau verzeichnete dabei das stärkste Wachstum: Die bestockte Fläche nahm von 505 Hektar im Jahr 2015 auf 592 Hektar im Jahr 2025 zu – ein Plus von 17,2 Prozent.

Bei Rotweinen zeigten sich dagegen Schwankungen ohne klaren Trend. Die Rotweinflächen schwankten zwischen 159 Hektar im Jahr 2024 und 167 Hektar im Jahr 2018.

Saale-Unstrut als Hauptanbauregion

Das Anbaugebiet Saale-Unstrut bleibt das wichtigste Weinanbaugebiet des Landes und verfügt über eine Fläche von 712 Hektar.

Quelle: Pressestelle Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Mitteilung vom 3. August 2026.

02.08., 02:30Magdeburg

Brauerei Bodenstein erhält Kulinarischen Stern 2026

Die Brauerei Bodenstein Brau- und Vertriebsgesellschaft mbH in Magdeburg ist beim Wettbewerb "Kulinarisches Sachsen-Anhalt" ausgezeichnet worden und erhielt ein offizielles Hofschild.

Staatssekretär Gert Zender übergab gemeinsam mit der Agrarmarketinggesellschaft Sachsen-Anhalt (AMG) das Schild für den Gewinn eines Kulinarischen Sterns 2026. Das Bier "Diamant Bier (Dunkel)" wurde in der Kategorie Bier ausgezeichnet.

Traditionen und Handwerk
Die Brauerei Bodenstein zählt zu den traditionsreichsten Brauereien Magdeburgs. Sie wurde am 8. August 1823 gegründet und gilt als älteste industrielle Brauerei der Landeshauptstadt. Anfang der 2020er-Jahre wurde die historische Marke wiederbelebt.

Das ausgezeichnete "Diamant Bier (Dunkel)" ist ein ungespundetes Kellerbier, das nach traditioneller Brauart hergestellt wird. Es wird ohne kalte Reifung und Filtration direkt aus dem Lagerkeller abgefüllt und bleibt dadurch naturbelassen. Das Bier zeichnet sich nach Angaben der Brauerei durch eine milde Malznote, weiche Holzaromen und einen ausgewogenen Geschmack aus.

Mit dem "Kulinarischen Stern" werden Lebensmittelproduzenten geehrt, die moderne, innovative und kreative Produkte herstellen. Die Auszeichnung gilt als Gütesiegel für Qualität und Regionalität.

Quelle: Landesportal Sachsen-Anhalt – Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten, Mitteilung vom 21. Juli 2026.

02.08., 01:30Magdeburg

Magdeburger Elektrounternehmen L&W tritt Umweltallianz bei

Das Magdeburger Unternehmen L&W Elektro- und Datentechnik GmbH ist von Energie-Staatssekretär Thomas Wünsch in die Umweltallianz Sachsen-Anhalts aufgenommen worden.

Das 1998 gegründete Unternehmen mit rund 50 Beschäftigten spezialisiert sich auf Elektroinstallationen für Einkaufszentren, Arztpraxen und Büroflächen sowie auf digitale SmartHome-Lösungen. Nach eigenen Angaben liegt ein Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit und Fachkräftesicherung.

L&W hat sich zur Teilnahme am Handwerks-Check "Nachhaltigkeit360°" verpflichtet. Das Unternehmen setzt nach eigenen Angaben auf energieeffiziente Technologien und nachhaltige Gebäudetechnik. Bei der Übernahme des neuen Standorts in Magdeburg wurde ein Bestandsgebäude energetisch saniert, ausgestattet mit Photovoltaikanlage, Wärmepumpe und LED-Beleuchtung.

Über die Umweltallianz
Das Bündnis wurde 1999 von der Landesregierung gegründet und hat derzeit etwa 220 Partner aus verschiedenen Branchen. Mitglieder müssen mindestens eine freiwillige Umweltschutzleistung umsetzen, die über gesetzliche Anforderungen hinausgeht. L&W investiert 2026 eigenen Angaben zufolge rund 130.000 Euro in Ausbau und Ausstattung der eigenen Lehrwerkstatt.

Quelle: Landesportal Sachsen-Anhalt, Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt, Mitteilung vom 28. Juli 2026.

31.07., 12:01Halle (Saale)

Verbraucherpreise in Sachsen-Anhalt im Juli deutlich gestiegen

Die Inflationsrate in Sachsen-Anhalt ist im Juli auf 2,7 Prozent angewachsen, wie das Statistische Landesamt mitteilte.

Das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt registrierte im Juli einen stärkeren Anstieg der Verbraucherpreise als in den Vormonaten. Der Verbraucherpreisindex erreichte einen Wert von 127,3 Punkten (Basis 2020 = 100) und lag damit 2,7 Prozent über dem Vorjahresmonat. Gegenüber Juni stiegen die Verbraucherpreise um 0,5 Prozent.

Besonders deutlich verteuerten sich Kraftstoffe im Juli. Auch bei der Hauptgruppe Gesundheit verzeichnete das Landesamt eine merkliche Preissteigerung im Vergleich zum Vormonat.

Quelle: Pressestelle Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Mitteilung vom 30. Juli 2026.

31.07., 12:00Hof

Hof Tendler baut Kichererbsen in der Altmark an

Der familiengeführte Hof Tendler in Gardelegen-Jeseritz kultiviert seit 2021 Kichererbsen – eine Kultur, die von den sandigen Böden der Region profitiert.

Landwirtschaftsstaatssekretär Gert Zender besuchte den Hof und sprach mit den Betreibern Henrik und Catharina Tendler über den Anbau der Hülsenfrüchte. Die Pflanzen befinden sich derzeit in der Wachstumsphase mit weißen Blüten; die Ernte erfolgt zwischen Ende August und Mitte Oktober.

Standortvorteile und geringe Anforderungen

Kichererbsen eignen sich besonders für die Altmark: Sie benötigen wenig Wasser, keinen Stickstoffdünger und sind wenig anfällig für Krankheiten. Die trockenen, sandigen Böden der Region fördern das Wachstum. Derzeit werden drei Sorten angebaut.

Als größte Herausforderung gelten die Keimbedingungen. Da in Deutschland noch wenig Erfahrung mit dem Anbau besteht, testet Henrik Tendler vieles selbst – etwa den optimalen Aussaatzeitpunkt. Dies führt zu unsicheren jährlichen Erträgen. Weitere Themen beim Besuch waren Direktvermarktung und agrarpolitische Entwicklungen.

Quelle: Landesportal Sachsen-Anhalt – Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten, Mitteilung vom 22. Juli 2026.

31.07., 12:00Mansfeld-Südharz

Kupferspurenradweg erhält 14,8 Millionen Euro Förderung

Der Landkreis Mansfeld-Südharz bekommt Fördermittel aus Bundes- und Landesmitteln für den Ausbau des Kupferspurenradwegs in drei Abschnitten.

Staatssekretärin Stefanie Pötzsch hat dem Landkreis Mansfeld-Südharz am Süßen See drei Förderbescheide übergeben. Insgesamt 14,8 Millionen Euro aus dem Investitionsgesetz Kohleregionen fließen in die Entwicklung des Kupferspurenradwegs.

Die Mittel sind für drei Teilbereiche vorgesehen: Nord, Ost und West. Mit ihnen sollen touristische Infrastruktur erweitert, fehlende Netzverbindungen geschlossen und einheitliche Beschilderungen installiert werden. Eigens entwickelte Infotafeln sollen Orientierung bieten und Informationen zur Region vermitteln.

Der Radweg verbindet Bergbaugeschichte, Naturlandschaften und touristische Angebote miteinander. Das durchgehende Radwegenetz soll das Fahrrad als klimafreundliche Alternative fördern und die touristische Attraktivität der Region erhöhen. Davon profitieren sollen Gastronomie, Hotellerie, Museen und weitere regionale Betriebe.

Quelle: Landesportal Sachsen-Anhalt – Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten, Mitteilung vom 7. Juli 2026.

31.07., 12:00Magdeburg

Sachsen-Anhalt: Neue Regelung für Ackerland-Status bei EU-Agrarförderung

Landwirtschaftliche Betriebe in Sachsen-Anhalt können nun selbst entscheiden, ob Ackerflächen dauerhaft als Ackerland gelten oder zu Dauergrünland werden sollen.

Die EU hat zum 1. Januar 2026 eine neue Regelung zur Vereinfachung der Gemeinsamen Agrarpolitik in Kraft gesetzt. Für Sachsen-Anhalt bedeutet dies: Ackerflächen, die am 1. Januar 2026 als Ackerland galten, behalten diesen Status dauerhaft — unabhängig davon, wie lange später Gras oder Grünfutterpflanzen darauf angebaut werden.

Automatische Umwandlung entfällt
Bislang wurde Ackerland automatisch zu Dauergrünland, wenn fünf Jahre lang in Folge keine Pflugarbeiten stattfanden. Diese Regel entfällt zum Stichtag rückwirkend. Betriebe müssen daher nichts unternehmen, wenn ihre Flächen Ackerland bleiben sollen.

Wer hingegen ausdrücklich möchte, dass Ackerland zu Dauergrünland wird, muss dies aktiv im geografischen Flächennachweis des Agrarantrages kennzeichnen — bis spätestens 30. September 2026. Diese Entscheidung gilt dann dauerhaft und lässt sich später nicht mehr ändern. Landwirtschaftsminister Michael Richter erklärte, die Regelung baue Bürokratie ab und entlaste Betriebe von unnötigen Arbeiten.

Quelle: Landesportal Sachsen-Anhalt, Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten, Mitteilung vom 1. Juli 2026.

31.07., 12:00Wittenberg

Hugo-Junkers-Preis 2026: Sachsen-Anhalt zeichnet Forschungs- und Innovationsprojekte aus

Wissenschaftsminister Armin Willingmann hat die Preisträger des Hugo-Junkers-Preises 2026 ausgezeichnet und damit herausragende Forschungs- und Entwicklungsleistungen aus dem Land gewürdigt.

Der Preis, der höchstdotierte Innovationspreis des Landes, wurde in vier Kategorien vergeben. Insgesamt 80.000 Euro Preisgelder gingen an die siegreichen Projekte aus Wissenschaft und Wirtschaft.

Zu den ersten Platzierungen zählten die Universität Halle zusammen mit dem Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie in der Kategorie Grundlagenforschung, der Medizintechnik-Forschungscampus STIMULATE der Universität Magdeburg bei der angewandten Forschung, die Laempe Mössner Sinto GmbH im Bereich Produkte und Dienstleistungen sowie das Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme beim Sonderpreis für Klimawandelanpassung.

Die ausgezeichneten Projekte beschäftigen sich mit Themen wie KI-gestützten Verfahren zur Vorhersage von Krebswirkstoff-Mechanismen, kabellosen MRT-Spulen, 3D-Drucktechnologie für die Gießereiindustrie und skalierbaren Systemen zur chemischen Speicherung erneuerbarer Energie.

Willingmann betonte die Bedeutung des engen Zusammenspiels zwischen Wissenschaft und Wirtschaft für den Transfer von Forschungsergebnissen in praktische Anwendungen. Die Preisverleihung fand im Magdeburger Jahrtausendturm statt.

Quelle: Pressestelle Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt Sachsen-Anhalt, Mitteilung vom 11. Juni 2026.

31.07., 12:00Börde

Land erwirbt Entwicklungsflächen für High-Tech Park

Sachsen-Anhalt hat am 22. Mai 2026 Grundstücke in Magdeburg, Sülzetal und Wanzleben-Börde erworben, die ursprünglich für Intel vorgesehen waren.

Das Land Sachsen-Anhalt hat notariell einen Grundstückskaufvertrag mit Intel beurkundet. Damit erwarb es Flächen in Magdeburg und der Gemeinde Sülzetal sowie teilweise in Wanzleben-Börde, die Intel nach seiner geänderten Investitionsentscheidung nicht mehr benötigt.

Seit 2024 bereitet die landeseigene High-Tech Park Sachsen-Anhalt GmbH diese Areale planungsrechtlich vor und erschließt sie teilweise infrastrukturell. Dazu gehören Genehmigungsmaßnahmen sowie der Ausbau von Energie-, Wasser-, Verkehrs- und Digitalinfrastrukturen.

Fokus auf Technologieunternehmen

Die Flächen sollen künftig durch die HTP GmbH weiterentwickelt werden. Ziel ist ein international anschlussfähiger High-Tech-Standort für Mikroelektronik, digitale Industrie, KI- und datengetriebene Technologien sowie weitere technologieorientierte Branchen. Die Landeshauptstadt Magdeburg, Sülzetal, Wanzleben-Börde und weitere Partner arbeiten dabei zusammen.

Quelle: Ministerium der Finanzen Sachsen-Anhalt, Mitteilung vom 22. Mai 2026.

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