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BlaulichtStendal

21.08., 12:30

Flucht vor Polizeikontrolle endet mit Unfall auf B 188

Ein 27-jähriger Autofahrer ist am Mittwochnachmittag auf der Bundesstraße 188 bei Böhne vor einer Polizeikontrolle geflohen und verunfallt.

Der Mann war mit einem Audi in Richtung Stendal unterwegs, als Polizisten ihn anhalten wollten. Statt zu stoppen, beschleunigte der Fahrer sein Fahrzeug deutlich über die zulässige Geschwindigkeit und entzog sich der Kontrolle.

Die Flucht endete abrupt, als der Audi nach rechts von der Fahrbahn abkam und verunfallte. Der 27-jährige Fahrer kam dabei zu Schaden.

Quelle: Pressestelle Polizeipräsidium Brandenburg, Mitteilung vom 19. August 2026.

21.08., 12:30

Bundespolizei vollstreckt Haftbefehle am Bahnhof Stendal

Die Bundespolizei hat am Donnerstag einen 63-Jährigen am Hauptbahnhof Stendal festgenommen, nachdem zwei Haftbefehle gegen ihn vorlagen.

Eine Streife der Bundespolizei kontrollierte am 20. August 2026 um 18:38 Uhr einen Mann auf dem Bahnsteig 1 des Hauptbahnhofs Stendal. Die Überprüfung seiner Personalien ergab zwei offene Haftbefehle der Staatsanwaltschaft Stendal.

Zwei Verurteilungen offen
Der Mann war im März 2023 wegen Diebstahls zu 600 Euro Geldstrafe oder 40 Tagen Ersatzfreiheitsstrafe verurteilt worden. Er zahlte einen Großteil, ließ aber einen Rest offen. Im August 2026 erging daraufhin ein Vollstreckungshaftbefehl. Ein zweites Verfahren stammt aus Juni 2025: Das Amtsgericht Stendal verurteilte den 63-Jährigen wegen Diebstahls geringwertiger Sachen zu 900 Euro oder 60 Tagen Haft. Auch hier zahlte er nicht und stellte sich nicht zum Haftantritt.

Die Bundespolizisten nahmen den Mann fest. Da er den erforderlichen Betrag von insgesamt 930 Euro nicht aufbringen konnte, wurde er in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Dort muss er eine 33-tägige Restersatzfreiheitsstrafe verbüßen.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Magdeburg, Pressemitteilung vom 21. August 2026

31.07., 12:00

Ortsfeuerwehr Schönhausen erhält neues Hilfeleistungslöschfahrzeug

Die Ortsfeuerwehr Schönhausen/Elbe im Landkreis Stendal hat ein neues Hilfeleistungslöschfahrzeug erhalten, das das Land Sachsen-Anhalt mit 190.000 Euro gefördert hat.

Innenministerin Dr. Tamara Zieschang hat das Fahrzeug am 11. Juli 2026 offiziell übergeben. Das Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF) 20 ist für Brandbekämpfung, technische Hilfeleistung und Menschenrettung ausgelegt. Es verfügt über einen Löschwassertank mit 2.000 Litern Fassungsvermögen und bietet Platz für bis zu neun Einsatzkräfte.

Das Ministerium für Inneres und Sport unterstützt Kommunen in Sachsen-Anhalt kontinuierlich beim Brandschutz durch Fördermittel für Fahrzeuge, Feuerwehrhäuser und Löschwasserentnahmestellen. Im Jahr 2026 stehen insgesamt über 25 Millionen Euro zur Verfügung, davon fließen Mittel in den Neu- und Umbau von 19 Feuerwehrhäusern und die Beschaffung von 70 Einsatzfahrzeugen. Zusätzlich sind rund 5 Millionen Euro aus einem Sondervermögen für Infrastruktur verfügbar.

Auch in den kommenden Jahren sind weitere Investitionen geplant: 2027 sollen 78 Fahrzeuge gefördert werden, 2028 54 Fahrzeuge. Für Feuerwehrhäuser sind 2027 elf und 2028 13 Bauvorhaben vorgesehen.

Quelle: Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Mitteilung vom 11. Juli 2026.

31.07., 12:00

Sachsen-Anhalt führt neue Leitstellensoftware in der Polizei ein

Die Landespolizei Sachsen-Anhalt setzt landesweit ein neues Softwaresystem zur Einsatzsteuerung ein, das die Leitstellen modernisieren soll.

Nach einer zweijährigen Planungs- und Umsetzungsphase wird die Leitstellensoftware eOCS künftig in allen Lage- und Führungszentren sowie den Einsatzführungsstellen der Polizeiinspektionen eingesetzt. Das System soll Einsätze schneller, präziser und effizienter koordinieren.

Browserbasiertes System mit erweiterten Funktionen

Die neue Software arbeitet vollständig browserbasiert und benötigt keine lokale Installation. Sie unterstützt den gesamten Prozess vom Notrufeingang über die Disposition bis zur Dokumentation und verknüpft verschiedene Informations- und Kommunikationsquellen in einer gemeinsamen Arbeitsumgebung. Gegenüber dem bisherigen System ELDIS 3 bietet eOCS optimierte Einsatzortsuche sowie erweiterte Dispositions- und Alarmierungsfunktionen.

Die stufenweise Einführung begann im Mai 2026 in Dessau-Roßlau, im Juni folgte Halle (Saale). Bis Ende Juni soll die Implementierung auch in den Inspektionen Magdeburg und Stendal abgeschlossen sein. Zusätzlich wurde eine mobile Anbindung (resQnect MOBILE) geschaffen, die Einsatzkräfte im Außendienst direkt in die digitale Leitstellenkommunikation einbindet.

Die Gesamtkosten des Modernisierungsprojekts belaufen sich auf rund 5,8 Millionen Euro.

Quelle: Landesportal Sachsen-Anhalt, Ministerium für Inneres und Sport, Mitteilung vom 17. Juni 2026.

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