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Aus dem RathausMansfeld-Südharz

01.08., 12:00

21 neue Beamte im Justizvollzug Sachsen-Anhalt vereidigt

In Magdeburg haben 21 Absolventinnen und Absolventen ihre Ausbildung im Justizvollzugsdienst erfolgreich beendet und wurden von Staatssekretär Steffen Eckold vereidigt.

Im Ministerium für Justiz und Verbraucherschutz in Magdeburg übergab Staatssekretär Steffen Eckold am Domplatz Ernennungsurkunden an 21 Frauen und Männer, die ihre Laufbahnprüfung bestanden haben. Nach ihrer Übernahme in den Landesdienst werden sie als Beamte auf Probe in den Justizvollzugsanstalten Sachsen-Anhalts tätig sein.

Neue Auszubildende starten

Bei der gleichen Veranstaltung wurden zudem 39 neue Anwärterinnen und Anwärter begrüßt, die nun ihre Ausbildung beginnen. Von ihnen werden 35 im Allgemeinen Justizvollzugsdienst und vier im Allgemeinen Vollzugs- und Verwaltungsdienst bei Justizvollzugseinrichtungen arbeiten.

Der 24-monatige Vorbereitungsdienst findet an vier Standorten statt: den Justizvollzugsanstalten Burg, Halle (Saale) und Volkstedt sowie der Jugendanstalt Raßnitz. Während der Ausbildung erhalten Anwärterinnen und Anwärter eine monatliche Nettovergütung von etwa 1.900 Euro (Steuerklasse 1) zuzüglich weiterer Leistungen wie Weihnachtsgeld.

Quelle: Landesportal Sachsen-Anhalt, Ministerium für Justiz und Verbraucherschutz, Mitteilung vom 31. Juli 2026.

31.07., 12:00

Grundsteinlegung für Um- und Erweiterungsbau der JVA Volkstedt

In Volkstedt haben Vertreter des Landes Sachsen-Anhalt am 8. Mai 2026 den Grundstein für den Um- und Erweiterungsbau der Justizvollzugsanstalt gelegt.

Die Justizvollzugsanstalt (JVA) Volkstedt in Lutherstadt Eisleben wird um- und erweitert. Franziska Weidinger (Justizministerium), Michael Richter (Finanzministerium) und Thomas Poege (Immobilien- und Projektmanagementgesellschaft Sachsen-Anhalt) legten am 8. Mai den Grundstein für das Projekt.

Zwei Bauabschnitte geplant
Im ersten Bauabschnitt entstehen zwei neue Hafthäuser, ein zentrales Pforten- und Schleusengebäude, neue Freistundenhöfe sowie Infrastruktureinrichtungen. Der zweite Bauabschnitt umfasst die Sanierung und Umgestaltung bestehender Gebäude. Die Gesamtbaukosten betragen rund 240 Millionen Euro. Die neuen Gebäude sollen 2028 in Betrieb gehen.

Die Belegungskapazität am Standort erhöht sich von derzeit 191 auf künftig etwa 285 Haftplätze. Die Energieversorgung erfolgt teilweise durch Geothermie, Luft-Wärmepumpen und Photovoltaik-Anlagen. Die neue Außenmauer wird etwa 680 Meter lang und sechs Meter hoch.

Quelle: Landesportal Sachsen-Anhalt, Ministerium der Finanzen, Mitteilung vom 8. Mai 2026.