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21.08., 01:00

Bruttoinlandsprodukt in Sachsen-Anhalt 2024 leicht gestiegen

Das nominale Bruttoinlandsprodukt in Sachsen-Anhalt ist 2024 um 1,7 Prozent auf 79,5 Milliarden Euro gewachsen, wobei Halle (Saale) den stärksten Zuwachs verzeichnete.

Nach Angaben des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt wuchs die Summe aller in der Region produzierten Waren und Dienstleistungen um 1,3 Milliarden Euro gegenüber 2023.

Unterschiedliche Entwicklung in den Regionen

Halle (Saale) erzielte 2024 das höchste Wachstum mit einem Plus von 5,2 Prozent. Die Landeshauptstadt Magdeburg folgte mit 4,3 Prozent Zuwachs und erwirtschaftete damit 13,6 Prozent des Bruttoinlandsproduktes des gesamten Landes. Der Saalekreis verzeichnete einen Anstieg von 4,2 Prozent. Das Bruttoinlandsprodukt je erwerbstätiger Person lag dort über 100.000 Euro.

Hingegen mussten die Landkreise Anhalt-Bitterfeld (minus 2,3 Prozent), Mansfeld-Südharz (minus 2,2 Prozent) und Harz (minus 0,2 Prozent) Rückgänge verbuchen.

Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Mitteilung vom 20. August 2026.

05.08., 12:30

Niedersachsen schafft neues Kreditprogramm für Sportstättenbau

Ab Januar 2027 können niedersächsische Sportvereine über die NBank mit einer Landesbürgschaft von 50 Millionen Euro Darlehen für Neubau und Sanierung von Sportstätten aufnehmen.

Das Programm "NBank Investkredit Sport" soll Vereinen helfen, Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen ihrer Sportstätten zu finanzieren. Viele Vereine scheitern bislang bei klassischen Banken, da ihnen oft die erforderliche Bonität bescheinigt wird.

Umfang und Konditionen

Darlehen können zwischen 100.000 Euro und 4 Millionen Euro betragen. Dabei können bis zu 80 Prozent der förderfähigen Investitionskosten finanziert werden. Das Angebot richtet sich an rechtsfähige niedersächsische Sportvereine, die Mitglied im LandesSportBund Niedersachsen sind. Förderfähig sind Investitionen in Neubau, Umbau, Erweiterung, Grundinstandsetzung und Modernisierung von Sportstätten.

Ausgeschlossen sind Vorhaben mit überwiegend wirtschaftlicher oder gewinnorientierter Ausrichtung, Vorhaben von Vereinen in finanziellen Schwierigkeiten und Umschuldungen bereits abgeschlossener Maßnahmen. Weitere Details zu Fördervoraussetzungen und dem Antragsverfahren werden vor Programmstart veröffentlicht.

Quelle: Pressestelle Niedersächsisches Ministerium für Inneres, Sport und Digitalisierung, Mitteilung vom 04.08.2026.

31.07., 12:00

Hugo-Junkers-Preis 2026: Sachsen-Anhalt zeichnet Forschungs- und Innovationsprojekte aus

Wissenschaftsminister Armin Willingmann hat die Preisträger des Hugo-Junkers-Preises 2026 ausgezeichnet und damit herausragende Forschungs- und Entwicklungsleistungen aus dem Land gewürdigt.

Der Preis, der höchstdotierte Innovationspreis des Landes, wurde in vier Kategorien vergeben. Insgesamt 80.000 Euro Preisgelder gingen an die siegreichen Projekte aus Wissenschaft und Wirtschaft.

Zu den ersten Platzierungen zählten die Universität Halle zusammen mit dem Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie in der Kategorie Grundlagenforschung, der Medizintechnik-Forschungscampus STIMULATE der Universität Magdeburg bei der angewandten Forschung, die Laempe Mössner Sinto GmbH im Bereich Produkte und Dienstleistungen sowie das Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme beim Sonderpreis für Klimawandelanpassung.

Die ausgezeichneten Projekte beschäftigen sich mit Themen wie KI-gestützten Verfahren zur Vorhersage von Krebswirkstoff-Mechanismen, kabellosen MRT-Spulen, 3D-Drucktechnologie für die Gießereiindustrie und skalierbaren Systemen zur chemischen Speicherung erneuerbarer Energie.

Willingmann betonte die Bedeutung des engen Zusammenspiels zwischen Wissenschaft und Wirtschaft für den Transfer von Forschungsergebnissen in praktische Anwendungen. Die Preisverleihung fand im Magdeburger Jahrtausendturm statt.

Quelle: Pressestelle Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt Sachsen-Anhalt, Mitteilung vom 11. Juni 2026.