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WirtschaftHalle (Saale)

21.08., 12:30

Schweinebestand in Sachsen-Anhalt um knapp 4 Prozent gestiegen

Zum Stichtag 3. Mai 2026 wurden in Sachsen-Anhalt rund 1,01 Millionen Schweine gehalten – ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr.

In 150 landwirtschaftlichen Betrieben Sachsen-Anhalts wurden zum Stichtag 3. Mai 2026 insgesamt 1 005 700 Schweine gehalten. Das waren etwa 37 100 Tiere mehr als im Vorjahreszeitraum – ein Anstieg von 3,8 Prozent. Die Anzahl der Betriebe, die Schweine halten, blieb unverändert.

Ferkel machten knapp die Hälfte des erfassten Schweinebestandes aus. Der Sektor wurde von Großbetrieben dominiert.

Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Mitteilung vom 21. August 2026.

21.08., 01:00

Bruttoinlandsprodukt in Sachsen-Anhalt 2024 leicht gestiegen

Das nominale Bruttoinlandsprodukt in Sachsen-Anhalt ist 2024 um 1,7 Prozent auf 79,5 Milliarden Euro gewachsen, wobei Halle (Saale) den stärksten Zuwachs verzeichnete.

Nach Angaben des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt wuchs die Summe aller in der Region produzierten Waren und Dienstleistungen um 1,3 Milliarden Euro gegenüber 2023.

Unterschiedliche Entwicklung in den Regionen

Halle (Saale) erzielte 2024 das höchste Wachstum mit einem Plus von 5,2 Prozent. Die Landeshauptstadt Magdeburg folgte mit 4,3 Prozent Zuwachs und erwirtschaftete damit 13,6 Prozent des Bruttoinlandsproduktes des gesamten Landes. Der Saalekreis verzeichnete einen Anstieg von 4,2 Prozent. Das Bruttoinlandsprodukt je erwerbstätiger Person lag dort über 100.000 Euro.

Hingegen mussten die Landkreise Anhalt-Bitterfeld (minus 2,3 Prozent), Mansfeld-Südharz (minus 2,2 Prozent) und Harz (minus 0,2 Prozent) Rückgänge verbuchen.

Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Mitteilung vom 20. August 2026.

21.08., 01:00

Tourismus in Sachsen-Anhalt: Gästeankünfte im Juni gesunken

Die Beherbergungsbetriebe in Sachsen-Anhalt verzeichneten im Juni 2026 weniger Besucher als im Vorjahr.

Im Juni 2026 registrierten die Beherbergungsbetriebe in Sachsen-Anhalt knapp 353 200 Gästeankünfte und rund 824 800 Übernachtungen. Das entspricht einem Rückgang von 4,4 % bei den Gästen und 4,3 % bei den Übernachtungen gegenüber Juni 2025, wie das Statistische Landesamt mitteilt.

Unterschiedliche Entwicklungen bei In- und Ausländern

Während inländische Gäste in rückläufigen Zahlen resultierten, verzeichnete der internationale Tourismus Zuwächse. Bei den Reisegebieten des Landes zeigten sich unterschiedliche Trends: vier von fünf Reisegebieten verbuchten Rückgänge.

Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Mitteilung vom 20. August 2026.

19.08., 20:18

Sachsen-Anhalts Bauhauptgewerbe verzeichnet leichtes Umsatzplus

Die Bauunternehmen in Sachsen-Anhalt haben in der ersten Jahreshälfte 2026 ihre Umsätze moderat gesteigert, während die Beschäftigung zurückging.

Das Bauhauptgewerbe in Sachsen-Anhalt erzielte im ersten Halbjahr 2026 einen Gesamtumsatz von 1.337,5 Millionen Euro. Das sind nach Angaben des Statistischen Landesamts 13,9 Millionen Euro beziehungsweise 1,0 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres (nicht preisbereinigt).

An der Steigerung waren insbesondere die Aufträge im Tiefbau beteiligt. Der Sektor Hochbau sowie Vorbereitende Baustellenarbeiten verzeichneten dagegen weniger Umsatz.

In den 292 erfassten Betrieben des Bauhauptgewerbes sank die Zahl der Beschäftigten im Jahresvergleich.

Quelle: Pressestelle Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Mitteilung vom 19. August 2026.

19.08., 20:06

Industrieumsätze in Sachsen-Anhalt im ersten Halbjahr gestiegen

Die Industrie in Sachsen-Anhalt hat im ersten Halbjahr 2026 deutlich mehr Umsatz erwirtschaftet, während die Beschäftigtenzahl sank.

Im ersten Halbjahr 2026 erzielte das Verarbeitende Gewerbe sowie der Bergbau und die Gewinnung von Steinen und Erden in Sachsen-Anhalt einen Gesamtumsatz von 23,8 Milliarden Euro. Das entspricht einem Anstieg von 5,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Landesamt mitteilt.

Die Auftragseingänge in der Industrie legten um 4,3 Prozent zu. Allerdings sank die Beschätigtenzahl in den 578 erfassten Betrieben um 3,0 Prozent auf 100.752 tätige Personen.

Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Mitteilung vom 17. August 2026.

19.08., 19:08

Gewerbeanmeldungen in Sachsen-Anhalt im ersten Halbjahr 2026 gestiegen

Die Zahl der Gewerbeanmeldungen in Sachsen-Anhalt ist im ersten Halbjahr 2026 um 7,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gewachsen.

Nach Angaben des Statistischen Landesamtes wurden von Januar bis Juni 2026 insgesamt 6.604 Gewerbeanmeldungen und 5.078 Gewerbeabmeldungen registriert. Der Überschuss der Anmeldungen gegenüber Abmeldungen stieg damit auf 1.526 – ein Anstieg gegenüber dem ersten Quartal, das einen Saldo von plus 769 verzeichnet hatte.

Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr

Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2025 stiegen die Gewerbeanmeldungen um 7,6 Prozent. Die Gewerbeabmeldungen hingegen gingen um 1,1 Prozent zurück. Besonders deutlich fiel der Zuwachs im Landkreis Jerichower Land aus, wo die Anmeldungen um 19,0 Prozent zunahmen.

Die meisten Anmeldungen erfolgten im Bereich Handel sowie Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen.

Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Mitteilung vom 13. August 2026.

19.08., 19:08

MINT-Beschäftigung in Sachsen-Anhalt gesunken

2025 arbeiteten 230 000 Menschen in Sachsen-Anhalt in einem MINT-Beruf — das sind 4,6 Prozent weniger als im Vorjahr.

Nach Angaben des Statistischen Landesamtes waren 23,7 Prozent der 971 000 Erwerbstätigen im Land in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik tätig. Damit lag Sachsen-Anhalt über dem bundesweiten Durchschnitt von 22,9 Prozent.

Im Vergleich zu 2024 sank die Zahl der MINT-Beschäftigten jedoch um 4,6 Prozent. Das Landesamt vermerkt zudem, dass Frauen im MINT-Bereich unterrepräsentiert sind.

Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Mitteilung vom 14. August 2026.

10.08., 12:30

Schulmaterialien in Sachsen-Anhalt seit 2021 deutlich teurer geworden

Schreibwaren und Zeichenmaterial sind zwischen 2021 und 2025 in Sachsen-Anhalt um ein Viertel im Preis gestiegen — stärker als die allgemeine Verbraucherpreisinflation.

Zum bevorstehenden Schulbeginn zeigt sich bei den Kosten für Schulmaterialien ein deutlicher Preisanstieg. Nach Daten der Verbraucherpreisstatistik sind Schreibwaren und Zeichenmaterialien zwischen 2021 und 2025 um 26,0 Prozent teurer geworden. Der Verbraucherpreisindex insgesamt stieg im gleichen Zeitraum um 19,7 Prozent.

Auch Schulbücher verteuerten sich: Ihre Preise lagen 2025 um 18,1 Prozent über dem Niveau von 2021. Im bisherigen Jahresverlauf 2026 zeigt sich bei Papierprodukten dagegen eine Trendumkehr — jeden Monat gab es Preisrückgänge oder stagnierende Preise im Vergleich zum jeweiligen Vorjahresmonat.

Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Mitteilung vom 10. August 2026.

05.08., 12:30

Sachsen-Anhalt: 94 Prozent des Einkommens für Konsum ausgegeben

In Sachsen-Anhalt flossen 2024 rund 94,2 Prozent des verfügbaren Einkommens der privaten Haushalte in Konsumausgaben.

Nach Angaben des Statistischen Landesamtes gab jede Einwohnerin und jeder Einwohner Sachsen-Anhalts 2024 durchschnittlich 24 768 EUR für Konsumzwecke aus. Das verfügbare Einkommen lag im Schnitt bei 26 297 EUR pro Kopf.

Sparquote bleibt niedrig

Der nicht konsumierte Teil des verfügbaren Einkommens wird als Sparen erfasst. 2024 wurden in Sachsen-Anhalt je Einwohnerin und Einwohner 1 960 EUR gespart. Damit liegt die Sparquote des Landes weiterhin unter dem Durchschnitt. Pro Kopf fiel die Zunahme der Konsumausgaben in Sachsen-Anhalt höher aus als im Länderdurchschnitt.

Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Mitteilung vom 5. August 2026.

04.08., 12:30

Sachsen-Anhalt: 293 Einkommensmillionäre 2022 registriert

Die Zahl der Einkommensmillionärinnen und -millionäre in Sachsen-Anhalt ist 2022 gestiegen, während ihr Gesamteinkommen sank.

Im Jahr 2022 lebten in Sachsen-Anhalt 293 Einkommensmillionärinnen und -millionäre. Das sind 10 mehr als im Vorjahr 2021, als es 283 waren – ein Anstieg um 3,5 Prozent.

Bezogen auf die Bevölkerung des Landes entfielen damit 1,4 Einkommensmillionärinnen und -millionäre auf je 10 000 Einwohnerinnen und Einwohner. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes verzeichnete die Landeshauptstadt Magdeburg den größten Anstieg innerhalb der vergangenen fünf Jahre.

Das zu versteuernde Gesamteinkommen dieser Steuerpflichtigen belief sich 2022 auf 577,8 Millionen Euro. Im Vergleich zum Vorjahr sank dieses Einkommen damit um 2,9 Prozent.

Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Mitteilung vom 04.08.2026.

03.08., 12:30

Weinbauflächen in Sachsen-Anhalt deutlich gewachsen

Die bestockten Rebflächen in Sachsen-Anhalt sind zwischen 2015 und 2025 von 668 auf 756 Hektar angewachsen, mit besonders starkem Zuwachs beim Weißwein.

Nach Angaben des Statistischen Landesamts Sachsen-Anhalt ist die Gesamtfläche der Weinanbauflächen im Land um 88 Hektar gestiegen. Der Weißweinanbau verzeichnete dabei das stärkste Wachstum: Die bestockte Fläche nahm von 505 Hektar im Jahr 2015 auf 592 Hektar im Jahr 2025 zu – ein Plus von 17,2 Prozent.

Bei Rotweinen zeigten sich dagegen Schwankungen ohne klaren Trend. Die Rotweinflächen schwankten zwischen 159 Hektar im Jahr 2024 und 167 Hektar im Jahr 2018.

Saale-Unstrut als Hauptanbauregion

Das Anbaugebiet Saale-Unstrut bleibt das wichtigste Weinanbaugebiet des Landes und verfügt über eine Fläche von 712 Hektar.

Quelle: Pressestelle Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Mitteilung vom 3. August 2026.

31.07., 12:01

Verbraucherpreise in Sachsen-Anhalt im Juli deutlich gestiegen

Die Inflationsrate in Sachsen-Anhalt ist im Juli auf 2,7 Prozent angewachsen, wie das Statistische Landesamt mitteilte.

Das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt registrierte im Juli einen stärkeren Anstieg der Verbraucherpreise als in den Vormonaten. Der Verbraucherpreisindex erreichte einen Wert von 127,3 Punkten (Basis 2020 = 100) und lag damit 2,7 Prozent über dem Vorjahresmonat. Gegenüber Juni stiegen die Verbraucherpreise um 0,5 Prozent.

Besonders deutlich verteuerten sich Kraftstoffe im Juli. Auch bei der Hauptgruppe Gesundheit verzeichnete das Landesamt eine merkliche Preissteigerung im Vergleich zum Vormonat.

Quelle: Pressestelle Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Mitteilung vom 30. Juli 2026.

31.07., 12:00

Hugo-Junkers-Preis 2026: Sachsen-Anhalt zeichnet Forschungs- und Innovationsprojekte aus

Wissenschaftsminister Armin Willingmann hat die Preisträger des Hugo-Junkers-Preises 2026 ausgezeichnet und damit herausragende Forschungs- und Entwicklungsleistungen aus dem Land gewürdigt.

Der Preis, der höchstdotierte Innovationspreis des Landes, wurde in vier Kategorien vergeben. Insgesamt 80.000 Euro Preisgelder gingen an die siegreichen Projekte aus Wissenschaft und Wirtschaft.

Zu den ersten Platzierungen zählten die Universität Halle zusammen mit dem Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie in der Kategorie Grundlagenforschung, der Medizintechnik-Forschungscampus STIMULATE der Universität Magdeburg bei der angewandten Forschung, die Laempe Mössner Sinto GmbH im Bereich Produkte und Dienstleistungen sowie das Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme beim Sonderpreis für Klimawandelanpassung.

Die ausgezeichneten Projekte beschäftigen sich mit Themen wie KI-gestützten Verfahren zur Vorhersage von Krebswirkstoff-Mechanismen, kabellosen MRT-Spulen, 3D-Drucktechnologie für die Gießereiindustrie und skalierbaren Systemen zur chemischen Speicherung erneuerbarer Energie.

Willingmann betonte die Bedeutung des engen Zusammenspiels zwischen Wissenschaft und Wirtschaft für den Transfer von Forschungsergebnissen in praktische Anwendungen. Die Preisverleihung fand im Magdeburger Jahrtausendturm statt.

Quelle: Pressestelle Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt Sachsen-Anhalt, Mitteilung vom 11. Juni 2026.

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