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12.08., 01:00

Forschungsprojekt untersucht Agri-Photovoltaik im Apfelanbau in Gelsdorf

Ein Forschungsprojekt in Gelsdorf kombiniert Photovoltaik-Anlagen mit Apfelanbau, um Obstbäume vor Hitze zu schützen und gleichzeitig Solarenergie zu erzeugen.

Wirtschafts- und Klimastaatssekretär Daniel Stich hat sich über ein Forschungsprojekt zur sogenannten Agri-Photovoltaik (Agri-PV) informiert. Das Vorhaben untersucht, wie Photovoltaik-Anlagen auf Agrarflächen den Obstanbau vor den Folgen des Klimawandels schützen können.

Versuch auf 9.100 Quadratmetern

Auf einer rund 9.100 Quadratmeter großen Versuchsfläche in Gelsdorf werden unter anderem Pflanzenentwicklung, Ertrag und Fruchtqualität beobachtet. Die Anlagen sollen die Apfelbäume vor intensiver Sonneneinstrahlung und Wetterextremen bewahren.

Nach bisherigen Erkenntnissen zeigt sich eine deutliche Reduzierung von Sonnenbrandschäden bei den Äpfeln. Allerdings wurde auch eine leichte Verzögerung der Fruchtreife festgestellt. Die wissenschaftlichen Untersuchungen sind noch nicht abgeschlossen. Das Projekt gehört zu den ersten in Deutschland, bei denen Agri-Photovoltaik gemeinsam mit Apfelanbau systematisch untersucht wird. Beteiligt sind unter anderem das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme, das Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Rheinpfalz und mehrere Unternehmen.

Quelle: Pressestelle Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Energie und Klima Rheinland-Pfalz, Mitteilung vom 11.08.2026.

07.08., 12:30

Handwerkskammer vergibt Goldene Meisterbriefe

Die Handwerkskammer Rheinhessen überreicht am 21. Oktober 2026 Goldene Meisterbriefe an Handwerksmeister mit 50-jähriger Berufserfahrung.

Am Mittwoch, 21. Oktober 2026, findet im Haus des Handwerks die feierliche Übergabe der Urkunden statt. Der Goldene Meisterbrief wird an Handwerksmeister verliehen, die vor 50 Jahren ihre Meisterprüfung in Mainz abgelegt haben oder ihren Beruf selbstständig ausgeübt beziehungsweise überwiegend als Mitarbeiter im Handwerk tätig waren.

Auch Personen, die vor 1976 die Meisterprüfung bestanden haben und die übrigen Voraussetzungen erfüllen, können die Urkunde nachträglich erhalten. Interessierte können Anträge mit entsprechenden Nachweisen beim Fachbereich Prüfungswesen der Handwerkskammer Rheinhessen einreichen.

Quelle: Handwerkskammer Rheinhessen, Mitteilung vom 7. August 2026.

06.08., 01:00

Lithium-Projekt in Landau wird mit 17 Millionen Euro gefördert

Wirtschaftsminister Michael Ebling hat das EU-Innovationsprojekt "Zero Carbon Lithium" der Vulcan Energie Ressourcen GmbH in Landau besucht, das CO2-neutral Lithium gewinnen soll.

Das Unternehmen Vulcan Energie Ressourcen GmbH verfolgt das Ziel, den Rohstoff Lithium in Rheinland-Pfalz ohne CO2-Emissionen zu produzieren. Das Land fördert das Projekt mit rund 17 Millionen Euro im Rahmen eines europäischen Finanzierungsrahmens.

Lithium wird für die Herstellung von Batterien und Akkumulatoren benötigt, insbesondere in der Elektrofahrzeugindustrie und für Stromspeicher. Das Projekt umfasst Standorte in Landau-Queichheim und Insheim. Nach der Gewinnung des lithiumhaltigen Thermalwassers wird das Lithiumchlorid nach Frankfurt-Höchst transportiert und dort zu Lithiumhydroxid verarbeitet.

Finanzierung und Partner

Vulcan Energy investiert insgesamt 690 Millionen Euro in die Projekte in Hessen und Rheinland-Pfalz. Der Bund unterstützt mit 103,6 Millionen Euro, wobei die Bundesländer Rheinland-Pfalz und Hessen 30 Prozent kofinanzieren. Das Unternehmen arbeitet bereits mit Partnern wie der BASF SE und Volkswagen zusammen.

Quelle: Pressestelle Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Energie und Klima Rheinland-Pfalz, Mitteilung vom 04.08.2026.

05.08., 13:00

Land fördert virtuelle Tourist-Information in der Südeifel mit einer Million Euro

Das Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Energie und Klima unterstützt die Felsenland Südeifel Tourismus GmbH mit einer Förderung von rund einer Million Euro beim Aufbau einer KI-gestützten virtuellen Tourist-Information.

Wirtschafts- und Tourismusminister Michael Ebling übergab den Förderbescheid im Dinosaurierpark Teufelsschlucht in Ernzen. Das Projekt soll ein flächendeckendes digitales Informations- und Beratungssystem für die Region aufbauen.

Kernelemente des Systems

Im Mittelpunkt stehen barrierefreie Informationskioske sowie eine App, die Besucherinnen und Besucher mithilfe künstlicher Intelligenz individuell mit touristischen Informationen versorgt. Dadurch sollen die touristischen Angebote der Region besser miteinander vernetzt und die Informationen für Gäste verbessert werden.

Die Felsenland Südeifel Tourismus GmbH setzt das Vorhaben als landkreisübergreifendes Kooperationsprojekt gemeinsam mit regionalen touristischen Partnern um. Es trägt zur interkommunalen Zusammenarbeit bei. Das Land stellt gemeinsam mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) rund eine Million Euro zur Verfügung. Das Projekt ist Teil der Landesstrategie zur Unterstützung innovativer und nachhaltiger Tourismusprojekte.

Quelle: Pressestelle Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Energie und Klima Rheinland-Pfalz, Mitteilung vom 05.08.2026.

05.08., 13:00

Land fördert KI-Infrastruktur am DFKI Kaiserslautern mit 20 Millionen Euro

Die Landesregierung stellt 20 Millionen Euro für den Ausbau der Recheninfrastruktur des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kaiserslautern bereit.

Wirtschaftsminister Michael Ebling und Wissenschaftsminister Clemens Hoch haben das DFKI sowie die Fraunhofer-Institute IESE und ITWM in Kaiserslautern besucht. Dabei kündigten sie die Förderung für das geplante Infrastrukturprojekt CompAI an, das die KI-Rechenkapazitäten und Dateninfrastrukturen des DFKI erweitern soll. Die Mittel stammen aus dem Sondervermögen "Rheinland-Pfalz-Plan für Bildung, Klima und Infrastruktur" und werden von zwei Ministerien gemeinsam bereitgestellt.

Ziel des Projekts ist die Bereitstellung leistungsstarker GPU-Rechenkapazitäten sowie moderner Speicher- und Dateninfrastrukturen. Laut DFKI-Geschäftsführer Andreas Dengel ermöglicht dies den Betrieb neuester KI-Prozessoren und schaffe Rahmenbedingungen für ihre Nutzung. Davon sollen neben dem DFKI auch mittelständische Unternehmen und Start-ups profitieren.

Kaiserslautern gehört zu den Schwerpunkten der KI-Forschung in Rheinland-Pfalz. Neben dem DFKI sind dort die Fraunhofer-Institute ITWM und IESE sowie die Technische Universität Kaiserslautern-Landau ansässig. Diese Einrichtungen bündeln ihre Kompetenzen im Leistungszentrum Simulations- und Softwarebasierte Innovation.

Quelle: Pressestelle Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Energie und Klima sowie Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Gesundheit Rheinland-Pfalz, Mitteilung vom 3. August 2026.

31.07., 12:00

Güterumschlag in rheinland-pfälzischen Häfen im Q1 gestiegen

Der Frachtumschlag in Rheinland-Pfalz ist im ersten Quartal 2026 gewachsen, getrieben durch höhere Exporte.

Der Güterversand in rheinland-pfälzischen Häfen stieg im ersten Quartal 2026 um etwa 200.000 Tonnen auf 1,9 Millionen Tonnen (plus 12 Prozent). Der Güterempfang blieb mit 2,6 Millionen Tonnen nahezu unverändert (minus etwa ein Prozent).

Unterschiedliche Entwicklungen nach Güterarten

Deutliche Zuwächse zeigten sich bei Nahrungs- und Genussmitteln (211.000 Tonnen; plus 60 Prozent) sowie bei Erzeugnissen der Land- und Forstwirtschaft (281.000 Tonnen; plus 66 Prozent). Auch die Umschlagmenge von Maschinen und Ausrüstungen verdoppelte sich auf 25.000 Tonnen. Rückgänge verzeichneten hingegen chemische Erzeugnisse (1,1 Millionen Tonnen; minus 4,5 Prozent) und Kokerei- sowie Mineralerzeugnisse (etwa eine Million Tonnen; minus 6,5 Prozent).

Unterschiede zwischen den Häfen

Die Häfen entwickelten sich uneinheitlich: Ludwigshafen, der größte Hafen des Landes, verzeichnete 1,5 Millionen Tonnen (minus 9,4 Prozent). Die Häfen Mainz (722.000 Tonnen; plus 11,9 Prozent) und Andernach (589.000 Tonnen; plus 25,6 Prozent) legten deutlich zu.

Quelle: Pressestelle Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, Mitteilung vom 26.06.2026.

31.07., 12:00

Güterumschlag in rheinland-pfälzischen Häfen gesunken

Die Häfen in Rheinland-Pfalz verzeichneten im Berichtszeitraum einen Rückgang beim Güterversand, während der Empfang stabil blieb.

Der Frachtumschlag in den Häfen Rheinland-Pfalz ist gesunken. Der Güterempfang fiel geringfügig um 0,3 Prozent auf etwa 10,6 Millionen Tonnen, während der Versand um 2,6 Prozent auf 7,8 Millionen Tonnen zurückging.

Unterschiedliche Entwicklung nach Güterart

Die höchsten Umschlagmengen entfielen auf chemische Erzeugnisse (4,2 Millionen Tonnen, minus 1,1 Prozent) und Kokerei- sowie Mineralölerzeugnisse (4,2 Millionen Tonnen, plus 0,7 Prozent). Erze, Steine und Erden erreichten etwa 3,8 Millionen Tonnen mit einem Plus von 8,3 Prozent. Den stärksten Zuwachs verzeichnete die Sparte Nahrungs- und Genussmittel mit 9,8 Prozent auf 717.000 Tonnen. Deutlich zurück ging der Umschlag bei Maschinen und Ausrüstungen, der um 67,2 Prozent auf 65.000 Tonnen sank.

Starke Unterschiede zwischen den Häfen

Ludwigshafen, der größte Hafen des Landes, verzeichnete Wachstum mit 5,7 Millionen Tonnen (plus 4,3 Prozent). Mainz kam auf 2,9 Millionen Tonnen (minus 6,7 Prozent), Andernach auf 2,4 Millionen Tonnen (minus 1,8 Prozent).

Quelle: Pressestelle Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, Mitteilung vom 31. März 2026.

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