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05.08., 13:00

Land fördert KI-Infrastruktur am DFKI Kaiserslautern mit 20 Millionen Euro

Die Landesregierung stellt 20 Millionen Euro für den Ausbau der Recheninfrastruktur des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kaiserslautern bereit.

Wirtschaftsminister Michael Ebling und Wissenschaftsminister Clemens Hoch haben das DFKI sowie die Fraunhofer-Institute IESE und ITWM in Kaiserslautern besucht. Dabei kündigten sie die Förderung für das geplante Infrastrukturprojekt CompAI an, das die KI-Rechenkapazitäten und Dateninfrastrukturen des DFKI erweitern soll. Die Mittel stammen aus dem Sondervermögen "Rheinland-Pfalz-Plan für Bildung, Klima und Infrastruktur" und werden von zwei Ministerien gemeinsam bereitgestellt.

Ziel des Projekts ist die Bereitstellung leistungsstarker GPU-Rechenkapazitäten sowie moderner Speicher- und Dateninfrastrukturen. Laut DFKI-Geschäftsführer Andreas Dengel ermöglicht dies den Betrieb neuester KI-Prozessoren und schaffe Rahmenbedingungen für ihre Nutzung. Davon sollen neben dem DFKI auch mittelständische Unternehmen und Start-ups profitieren.

Kaiserslautern gehört zu den Schwerpunkten der KI-Forschung in Rheinland-Pfalz. Neben dem DFKI sind dort die Fraunhofer-Institute ITWM und IESE sowie die Technische Universität Kaiserslautern-Landau ansässig. Diese Einrichtungen bündeln ihre Kompetenzen im Leistungszentrum Simulations- und Softwarebasierte Innovation.

Quelle: Pressestelle Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Energie und Klima sowie Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Gesundheit Rheinland-Pfalz, Mitteilung vom 3. August 2026.

31.07., 12:00

Gewerbeanmeldungen in Rheinland-Pfalz im ersten Quartal 2026 gestiegen

Im ersten Quartal 2026 wurden in Rheinland-Pfalz deutlich mehr Gewerbeanmeldungen registriert als im Vorjahreszeitraum – besonders Nebenerwerbsbetriebe legten zu.

Von insgesamt 9.342 Neugründungen entfielen die meisten auf den Nebenerwerb, wo ein Anstieg von knapp 34 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2025 verzeichnet wurde. Dies entspricht einem Gesamtplus von 14 Prozent bei den Neugründungen.

Betriebsgründungen und regionale Unterschiede

Die Zahl der sogenannten Betriebsgründungen – also Betriebe mit größerer wirtschaftlicher Bedeutung – stieg um 3,1 Prozent auf 1.656. Handel sowie Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen stellten mit knapp 18 Prozent den größten Anteil, gefolgt von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen mit 13 Prozent.

Regional führt Ludwigshafen mit 7,4 Betriebsgründungen je 10.000 Einwohner, gefolgt von Kaiserslautern (7,1) und Zweibrücken (7,0). Der Kreis Bad Dürkheim liegt bei den Landkreisen mit 5,1 an der Spitze. Neustadt an der Weinstraße verzeichnete mit 2,5 den niedrigsten Wert unter den kreisfreien Städten.

Zusätzlich wurden 7.686 sonstige Neugründungen registriert – ein Zuwachs von rund 17 Prozent. Diese umfassen vor allem Kleinunternehmen ohne Handelsregistereintrag und Nebenerwerbsbetriebe.

Quelle: Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, Mitteilung vom 12. Juni 2026