Land fördert KI-Infrastruktur am DFKI Kaiserslautern mit 20 Millionen Euro
Die Landesregierung stellt 20 Millionen Euro für den Ausbau der Recheninfrastruktur des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kaiserslautern bereit.
Wirtschaftsminister Michael Ebling und Wissenschaftsminister Clemens Hoch haben das DFKI sowie die Fraunhofer-Institute IESE und ITWM in Kaiserslautern besucht. Dabei kündigten sie die Förderung für das geplante Infrastrukturprojekt CompAI an, das die KI-Rechenkapazitäten und Dateninfrastrukturen des DFKI erweitern soll. Die Mittel stammen aus dem Sondervermögen "Rheinland-Pfalz-Plan für Bildung, Klima und Infrastruktur" und werden von zwei Ministerien gemeinsam bereitgestellt.
Ziel des Projekts ist die Bereitstellung leistungsstarker GPU-Rechenkapazitäten sowie moderner Speicher- und Dateninfrastrukturen. Laut DFKI-Geschäftsführer Andreas Dengel ermöglicht dies den Betrieb neuester KI-Prozessoren und schaffe Rahmenbedingungen für ihre Nutzung. Davon sollen neben dem DFKI auch mittelständische Unternehmen und Start-ups profitieren.
Kaiserslautern gehört zu den Schwerpunkten der KI-Forschung in Rheinland-Pfalz. Neben dem DFKI sind dort die Fraunhofer-Institute ITWM und IESE sowie die Technische Universität Kaiserslautern-Landau ansässig. Diese Einrichtungen bündeln ihre Kompetenzen im Leistungszentrum Simulations- und Softwarebasierte Innovation.
Quelle: Pressestelle Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Energie und Klima sowie Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Gesundheit Rheinland-Pfalz, Mitteilung vom 3. August 2026.