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19.08., 20:18

Weniger Wohnbaugenehmigungen in Rheinland-Pfalz im ersten Halbjahr 2026

Die Zahl der genehmigten Wohnungen in Rheinland-Pfalz ist im ersten Halbjahr 2026 leicht gesunken und bleibt auf dem niedrigen Niveau der vergangenen Jahre.

Im ersten Halbjahr 2026 wurden in Rheinland-Pfalz insgesamt 4.693 neue Wohnungen in Wohngebäuden genehmigt. Das sind 5,2 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Damit setzt sich der Trend der niedrigen Genehmigungszahlen seit 2023 fort und bleibt deutlich unter den Höchstständen von Anfang der 2020er Jahre.

Verteilung auf Gebäudetypen
Etwa 64 Prozent der genehmigten Wohnungen sollen in Mehrfamilienhäusern entstehen (3.014 Wohnungen), 26 Prozent in Einfamilienhäusern (1.209) und zehn Prozent in Zweifamilienhäusern (470). Alle drei Kategorien verzeichneten Rückgänge gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Die veranschlagten Baukosten für die geplanten Maßnahmen belaufen sich auf rund 1,2 Milliarden Euro – sieben Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Die durchschnittliche Wohnfläche pro Wohnung lag bei knapp 103 Quadratmetern.

Regionale Unterschiede
Große Unterschiede zeigen sich zwischen kreisfreien Städten und Landkreisen. In den Städten sank die Zahl der Genehmigungen um 41,6 Prozent, während sie in den Landkreisen um 12,9 Prozent anstieg. Frankenthal verzeichnete mit etwa 50 Wohnungen je 10.000 Einwohner den höchsten Wert, Pirmasens mit zwei Wohnungen den niedrigsten. Bei den Landkreisen führte Bad Dürkheim mit knapp 19 Wohnungen je 10.000 Personen, während Kusel mit knapp vier Wohnungen den niedrigsten Wert aufwies.

Quelle: Pressestelle Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, Mitteilung vom 19. August 2026.

31.07., 12:00

Gewerbeanmeldungen in Rheinland-Pfalz im ersten Quartal 2026 gestiegen

Im ersten Quartal 2026 wurden in Rheinland-Pfalz deutlich mehr Gewerbeanmeldungen registriert als im Vorjahreszeitraum – besonders Nebenerwerbsbetriebe legten zu.

Von insgesamt 9.342 Neugründungen entfielen die meisten auf den Nebenerwerb, wo ein Anstieg von knapp 34 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2025 verzeichnet wurde. Dies entspricht einem Gesamtplus von 14 Prozent bei den Neugründungen.

Betriebsgründungen und regionale Unterschiede

Die Zahl der sogenannten Betriebsgründungen – also Betriebe mit größerer wirtschaftlicher Bedeutung – stieg um 3,1 Prozent auf 1.656. Handel sowie Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen stellten mit knapp 18 Prozent den größten Anteil, gefolgt von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen mit 13 Prozent.

Regional führt Ludwigshafen mit 7,4 Betriebsgründungen je 10.000 Einwohner, gefolgt von Kaiserslautern (7,1) und Zweibrücken (7,0). Der Kreis Bad Dürkheim liegt bei den Landkreisen mit 5,1 an der Spitze. Neustadt an der Weinstraße verzeichnete mit 2,5 den niedrigsten Wert unter den kreisfreien Städten.

Zusätzlich wurden 7.686 sonstige Neugründungen registriert – ein Zuwachs von rund 17 Prozent. Diese umfassen vor allem Kleinunternehmen ohne Handelsregistereintrag und Nebenerwerbsbetriebe.

Quelle: Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, Mitteilung vom 12. Juni 2026