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Aus dem RathausAhrweiler

31.07., 12:00

Rheinland-Pfalz: Wanderungsgewinn 2025 deutlich geringer als im Vorjahr

Rheinland-Pfalz verzeichnet 2025 einen deutlich niedrigeren Wanderungsgewinn als in den Vorjahren – insbesondere wegen gesunkener Zuzüge aus dem Ausland.

Nach Angaben des Statistischen Landesamts zogen 2025 rund 72.300 Menschen aus dem Ausland nach Rheinland-Pfalz. Das ist ein Rückgang gegenüber 2024, als es noch 83.400 waren. Etwa 62.300 dieser Zuzüge betrafen Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit. Die größten Gruppen stammten aus Rumänien (mehr als 9.400), der Ukraine (rund 8.800), der Türkei (fast 3.700) und Bulgarien (annähernd 3.300). Gleichzeitig verließen rund 47.100 Ausländerinnen und Ausländer das Land. Per Saldo ergibt sich ein Zuwanderungsüberschuss von rund 15.200 nichtdeutschen Personen.

Binnenwanderung und regionale Unterschiede

Innerhalb Deutschlands zogen rund 65.300 Menschen nach Rheinland-Pfalz, während gut 64.000 das Land verließen. Damit entstand ein leichtes Zuwanderungsplus von rund 1.300 Personen. Besonders von den Nachbarländern Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen und dem Saarland zogen mehr Menschen zu als fort – zusammen ein Plus von über 2.000 Personen. Fast alle kreisfreien Städte und Landkreise verzeichneten Zuwanderungsgewinne. Die stärksten waren die Landkreise Ahrweiler (rund 1.100) und Bad Kreuznach (rund 1.000) sowie die Stadt Trier (rund 1.000).

Quelle: Pressestelle Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, Mitteilung vom 08.05.2026.

31.07., 12:00

Wohnungsbaugenehmigungen in Rheinland-Pfalz im ersten Quartal zurückgegangen

Im ersten Quartal 2026 wurden in Rheinland-Pfalz etwa 2.250 Wohnungen in neuen Wohngebäuden genehmigt — ein Rückgang um 5,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Nach Angaben des Statistischen Landesamts kamen bei Neubauten rund 2.250 Wohnungen hinzu. Hinzu kommen etwa 780 Wohnungen durch Umbauten bestehender Wohngebäude (plus 13,1 Prozent). Insgesamt lag die Zahl der genehmigten Wohnungen bei 3.030 (minus 2,9 Prozent zum Vorjahr).

Baukosten und Struktur

Für die Neubaumaßnahmen wurden Baukosten von etwa 595 Millionen Euro veranschlagt — 8,5 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Kosten pro Quadratmeter Wohnfläche sanken um 2,7 Prozent. Knapp 63 Prozent der genehmigten Wohnungen entstehen in Mehrfamilienhäusern, 27 Prozent in Einfamilienhäusern und zehn Prozent in Zweifamilienhäusern.

Regionale Unterschiede

Zwischen den Regionen bestehen erhebliche Unterschiede. In kreisfreien Städten sank die Zahl der Genehmigungen um 25,3 Prozent, in Landkreisen um 0,4 Prozent. Frankenthal verzeichnete mit 32 Wohnungen je 10.000 Einwohner den höchsten Wert unter den Städten, Zweibrücken mit null den niedrigsten. Unter den Landkreisen lag der Kreis Ahrweiler vorne, der Kreis Kusel am Ende der Spanne.

Quelle: Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz (StLA-RP), Mitteilung vom 27. Mai 2026.