Rheinland-Pfalz: Wanderungsgewinn 2025 deutlich geringer als im Vorjahr
Rheinland-Pfalz verzeichnet 2025 einen deutlich niedrigeren Wanderungsgewinn als in den Vorjahren – insbesondere wegen gesunkener Zuzüge aus dem Ausland.
Nach Angaben des Statistischen Landesamts zogen 2025 rund 72.300 Menschen aus dem Ausland nach Rheinland-Pfalz. Das ist ein Rückgang gegenüber 2024, als es noch 83.400 waren. Etwa 62.300 dieser Zuzüge betrafen Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit. Die größten Gruppen stammten aus Rumänien (mehr als 9.400), der Ukraine (rund 8.800), der Türkei (fast 3.700) und Bulgarien (annähernd 3.300). Gleichzeitig verließen rund 47.100 Ausländerinnen und Ausländer das Land. Per Saldo ergibt sich ein Zuwanderungsüberschuss von rund 15.200 nichtdeutschen Personen.
Binnenwanderung und regionale Unterschiede
Innerhalb Deutschlands zogen rund 65.300 Menschen nach Rheinland-Pfalz, während gut 64.000 das Land verließen. Damit entstand ein leichtes Zuwanderungsplus von rund 1.300 Personen. Besonders von den Nachbarländern Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen und dem Saarland zogen mehr Menschen zu als fort – zusammen ein Plus von über 2.000 Personen. Fast alle kreisfreien Städte und Landkreise verzeichneten Zuwanderungsgewinne. Die stärksten waren die Landkreise Ahrweiler (rund 1.100) und Bad Kreuznach (rund 1.000) sowie die Stadt Trier (rund 1.000).
Quelle: Pressestelle Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, Mitteilung vom 08.05.2026.