21.08., 12:30Hagen
Die Südwestfälische Industrie- und Handelskammer zu Hagen veranstaltet am 3. September einen Sprechtag zum Thema Unternehmensbewertung.
Unternehmer und Interessierte können sich am Donnerstag, 3. September, bei der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer (SIHK) zu Hagen zum Thema Unternehmensbewertung beraten lassen. Der Sprechtag richtet sich an Betriebsinhaber, die den fairen Wert ihres Unternehmens ermitteln möchten – etwa beim Verkauf, bei Erbschaften oder Versicherungen.
Anmeldungen werden bis zum 26. August 2026 entgegengenommen.
Quelle: Pressestelle SIHK zu Hagen, Mitteilung vom 21. August 2026.
20.08., 12:30Düren
Der Kreis Düren unterstützt als Projektpartner Unternehmen dabei, ihre Energie- und Produktionssysteme klimafreundlicher umzugestalten.
Das Interreg-Projekt EMR H2-HUBs richtet sich an Betriebe in der Euregio Maas-Rhein (EMR). Ziel ist es, Unternehmen bei der Modernisierung ihrer Energie- und Produktionssysteme zu begleiten. Der Fokus liegt darauf, diese zukunfts- und wettbewerbsfähig sowie klimafreundlich weiterzuentwickeln.
Der Kreis Düren fungiert als Projektpartner und bietet Beratung für interessierte Unternehmen an. Betriebe, die ihre Systeme entsprechend anpassen möchten, können sich an den Kreis wenden.
Quelle: Pressestelle Kreis Düren, Mitteilung vom 20. August 2026.
19.08., 20:18Bonn
Die Stadtwerke Bonn haben ihr Geschäftsjahr 2025 trotz schwieriger Rahmenbedingungen wirtschaftlich stabiler abgeschlossen als prognostiziert.
Die Stadtwerke Bonn (SWB) präsentieren ein Geschäftsjahr 2025, das wirtschaftlich besser ausfiel als ursprünglich geplant. Das Unternehmen habe die Herausforderungen des Jahres bewältigt und dabei eine stabile Entwicklung erreicht.
Die Stadtwerke erbringen Dienstleistungen in den Bereichen Energie, Wasser und Verkehr in Bonn. Genauere Angaben zu Kennzahlen oder konkreten Geschäftsergebnissen sind nicht Bestandteil dieser Mitteilung.
Quelle: Pressestelle Bundesstadt Bonn, Mitteilung vom 18. August 2026.
19.08., 20:18Münster
Die Stadt Münster bietet ab sofort 55 Grundstücke in einem neuen Wohngebiet zum Kauf an – für Einfamilienhäuser, Doppel- und Reihenhäuser.
Im nördlichen Bereich des geplanten Neubaugebiets "Albachten – Südlich Weseler Straße / Östlich Hohe Geist" stellt die Stadt Münster 55 Baugrundstücke zur Verfügung. Interessierte können sich bis zum 15. Oktober 2026 online beim Amt für Immobilienmanagement um eines der Grundstücke bewerben.
Die Flächen eignen sich für die Bebauung mit Einfamilienhäusern, Doppel- und Reihenhäusern. Das Gebiet liegt im nordöstlichen Bereich des Stadtbezirks.
Quelle: Pressestelle Stadt Münster, Mitteilung vom 19. August 2026.
19.08., 20:18Bonn
Die Stadtwerke Bonn (SWB) haben in diesem Jahr 39 neue Auszubildende in ihre Fachkräfteentwicklung aufgenommen.
Die Stadtwerke Bonn (SWB) setzen auf Nachwuchsförderung im Bereich Energie und Mobilität. Mit 39 neuen Auszubildenden in diesem Jahr investiert das Unternehmen in die Ausbildung von Fachkräften für die kommenden Jahre.
Quelle: Pressestelle Bundesstadt Bonn, Mitteilung vom 18.08.2026
19.08., 19:08München
Die meisten staatlichen Kantinen in Bayern beziehen bereits mindestens die Hälfte ihrer Lebensmittel aus regionaler oder ökologischer Erzeugung — ein Jahr vor der Zielvorgabe.
Von 91 bewirtschafteten staatlichen Kantinen in Bayern erfüllen 82 die Vorgabe, mindestens 50 Prozent ihrer Lebensmittel aus regionaler und ökologischer Erzeugung zu beziehen. Die Bayerische Staatsregierung hatte sich dieses Ziel 2020 gesetzt. Im Jahr 2023 erreichten erst 64 Prozent der Kantinen diese Quote, 2024 dann 81 Prozent.
Täglich versorgen die Kantinen mehr als 15.500 Gäste — vom kleineren Betrieb mit etwa 50 Mahlzeiten bis zu großen Einrichtungen mit über 1.000 Mahlzeiten pro Tag. Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber würdigte die Leistung und verwies darauf, dass die Kantinen dies trotz steigender Kosten, Personalengpässen und schwankenden Gästezahlen erreicht hätten.
Unterstützung durch das Ministerium
Die hohe Quote an regionalen und ökologischen Lebensmitteln stärkt lokale Wertschöpfungsketten und schafft verlässliche Absatzmöglichkeiten für Landwirtschaftsbetriebe. Das Landwirtschaftsministerium begleitet die Kantinen mit Beratung, Vernetzungsveranstaltungen und praktischer Unterstützung bei der Beschaffung regionaler Produkte.
Quelle: Pressestelle Bayerisches Landesministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus, Mitteilung vom 14. August 2026.
11.08., 12:30Münster
Das Familienunternehmen Kuhr hat das ehemalige britische Kasernengebäude im Oxford-Quartier gekauft und will es zu Wohnungen umbauen.
Die ehemalige "Mannschaftsküche" der früheren britischen Kaserne im Oxford-Quartier in Gievenbeck hat einen neuen Eigentümer. Das Münsteraner Familienunternehmen Kuhr unterzeichnete den Kaufvertrag mit der städtischen Tochtergesellschaft KonvOY am 3. August.
Sanierung und Neubau
Das denkmalgeschützte Bestandsgebäude soll saniert und für 26 Wohnungen umgebaut werden. Zusätzlich ist ein Neubau mit acht weiteren Wohnungen geplant. Die Wohnungen im Bestandsgebäude reichen nach Angaben der Stadt von Apartments mit rund 20 Quadratmetern bis zu größeren Einheiten.
Quelle: Pressestelle Stadt Münster, Mitteilung vom 11. August 2026.
09.08., 12:00Dortmund
Die Handwerkskammer Dortmund sucht Fotografien von selbstständigen Handwerkerinnen und Handwerkern — Einsendeschluss ist der 4. Oktober 2026.
Zum vierten Mal veranstaltet die Handwerkskammer Dortmund den Photo.Award. Fotografinnen und Fotografen aller Erfahrungsstufen sind aufgefordert, selbstständig tätige Handwerkerinnen und Handwerker in ihrem Beruf zu porträtieren. Das Thema umfasst Szenen von Gründungen und Betriebsübergaben bis zur Nachfolgeregelung innerhalb von Familien.
Die eingereichten Arbeiten sollen Aspekte wie Stolz, Freiheit, Verantwortung, Innovation oder Tradition der Selbstständigkeit im Handwerk abbilden. Jeder Beitrag besteht aus mindestens einem Einzelbild oder einer Serie von bis zu sechs Aufnahmen. Die Fotos können künstlerisch-konzeptionell, illustrativ oder dokumentarisch gestaltet sein.
Preise und Ausstellung
Das Preisgeld beträgt insgesamt 8.000 Euro: 3.500 Euro für den ersten, 2.500 Euro für den zweiten und 2.000 Euro für den dritten Platz. Ab November 2026 zeigt die Handwerkskammer die ausgewählten Arbeiten in einer Ausstellung. Die drei Preisträger werden im Rahmen einer Vernissage im November geehrt. Weitere Informationen und das Anmeldeformular sind unter hwk-do.de/photoaward abrufbar.
Quelle: Handwerkskammer Dortmund, Mitteilung vom 4. August 2026.
06.08., 13:30Bonn
Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg entwickelt ein KI-gestütztes Verfahren zur Wiederbewaldung mit Drohnen, das Saatgut punktgenau in den Boden einbringt.
Ministerin Silke Gorißen hat sich am 6. August 2026 im Arnsberger Wald das Forschungsprojekt "Garrulus" angesehen. Das vom Land mit 1,78 Millionen Euro geförderte Projekt der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg entwickelt eine Technologie zur präzisen Wiederbewaldung geschädigter Waldflächen.
Wie die Technologie funktioniert
Das Verfahren nutzt zwei spezialisierte Drohnen: Eine Messdrohne erfasst zunächst die Waldfläche mit verschiedenen Sensoren. Künstliche-Intelligenz-Modelle analysieren die Aufnahmen und erkennen Baumstümpfe, Konkurrenzvegetation und geeignete Stellen. Anschließend setzt eine Saatdrohne Saatgutkapseln mithilfe eines Druckluftmechanismus punktgenau dort ein, wo die Keimung die besten Chancen hat. Dies unterscheidet sich von anderen Drohnensystemen, die Saatgut breitwürfig verteilen.
Das Projekt läuft seit 2021. Ende 2025 wurde der gesamte technische Ablauf erstmals unter realen Bedingungen erfolgreich getestet. Im laufenden Jahr werden die Entwicklung der Keimlinge und weitere Optimierungen wissenschaftlich begleitet. Die aktuelle Phase dauert bis Ende 2026.
Quelle: Pressestelle Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW, Mitteilung vom 6. August 2026.
06.08., 12:30Bonn
Die Bundesstadt Bonn bietet etwa zwei Hektar Ackerfläche in Beuel zur Pacht an – bevorzugt für ökologische Bewirtschaftung.
Die Stadt Bonn schreibt rund 1,97 Hektar Ackerfläche im Stadtteil Beuel zur Verpachtung aus. Die Fläche soll vorrangig ökologisch bewirtschaftet werden.
Interessierte Landwirtinnen und Landwirte können ihre Bewerbung bis zum 6. September 2026 einreichen.
Quelle: Pressestelle Bundesstadt Bonn, Mitteilung vom 6. August 2026.
05.08., 13:30Hof
Das Regionalmanagement des Landkreises Hof lädt ab September zu fünf Genussreisen ein, bei denen Besucher regionale Produzenten und deren Handwerk kennenlernen können.
Die Genussreise Hofer Land geht in die zweite Auflage. Nach drei ausgebuchten Veranstaltungen im vergangenen Jahr bietet das Regionalmanagement des Landkreises Hof nun fünf verschiedene Touren an – erstmals auch mit einem speziellen Angebot für Kinder und Jugendliche.
Die Reisen führen zu regionalen Erzeugern und Betrieben. Besucher erleben dabei direkt, wie hochwertige Lebensmittel entstehen, von der Bienenzucht über Fischzucht und Käseherstellung bis zur Fleischproduktion. Das Motto lautet: "Erleben, wo's herkommt".
Die fünf Termine:
Am 25. September führt die Kinder-Genussreise "Honig – Auf den Spuren der fleißigen Bienen" auf dem Biohof Schaller in Rehau (8 Euro). Die Tour "Räucherduft und Kloßgenuss" findet am 2. Oktober statt (25 Euro). Am 16. Oktober dreht sich "Deftig & Heftig" um Braukunst und Metzgerhandwerk (50 Euro). Am 31. Oktober folgt "Käse und Naturgenuss" (20 Euro). Den Abschluss bildet am 13. November "Weide trifft Stroh" zur Weiderind- und Strohschweinehaltung (30 Euro). Die Teilnehmerzahl ist jeweils begrenzt. Anmeldungen sind über das Regionalmanagement möglich.
Quelle: Pressestelle Landkreis Hof, Mitteilung vom 5. August 2026.
05.08., 12:30Dortmund
Die Stadt Dortmund veranstaltet vom 9. bis 13. November einen Innovationssprint, um Geschäftsmodelle für nachhaltiges, zirkuläres Bauen zu entwickeln.
Der Bausektor verursacht in Deutschland etwa 40 Prozent der CO2-Emissionen und 55 Prozent des Abfallaufkommens. Das Projekt DoZirkulär2030 und das Team greenhouse.ruhr organisieren daher den INNOSPRINT Zirkuläres Bauen – ein fünftägiges Innovationsformat für Gründer, Startups, Unternehmen und Einzelpersonen aus der Bauwirtschaft und angrenzenden Dienstleistungen.
Ablauf und Anmeldung
Der Sprint findet vom 9. bis 13. November täglich von 9 bis 16 Uhr im Innovationsraum Projektor (Kleppingstraße 28) statt. Teilnehmende erhalten fachliche Unterstützung durch Experten, Workshops, Exkursionen und Matchmaking. Maximal acht Teams oder Einzelpersonen können teilnehmen. Bewerbungen sind bis 30. September online unter greenhouse.ruhr möglich. Die öffentliche Abschlussveranstaltung mit Pitch und Prämierung findet am 20. November im Reinoldinum statt.
Preisgeld und Themen
Alle Teams erhalten mindestens 2.000 Euro. Die TOP 3 erhalten zusätzlich 5.000, 4.000 und 3.000 Euro. Gesucht sind Ideen zu drei Schwerpunktthemen: Rückbau und Wiederverwendung von Materialien, Sekundärbaustoffe und Materialkreisläufe sowie digitale Planungslösungen für zirkuläres Bauen.
Quelle: Pressestelle Stadt Dortmund, Mitteilung vom 5. August 2026.
05.08., 12:30Oberhausen
Die Industrie- und Handelskammer wendet sich gegen Pläne der Stadt Oberhausen, eine Bettensteuer einzuführen, und warnt vor Wettbewerbsnachteilen für Hotels.
Die IHK für Essen, Mülheim an der Ruhr und Oberhausen lehnt die geplante Einführung einer Bettensteuer in Oberhausen ab. Nach Ansicht der Kammer würde eine solche Abgabe in der gegenwärtigen wirtschaftlichen Situation ein falsches Signal setzen und Hotels zusätzlich belasten.
Befürchtete Folgen für Hotellerie
Die Bettensteuer hätte erhebliche Konsequenzen: Neben erhöhtem Preisdruck entstünde für Betriebe und Verwaltung zusätzliche Bürokratie. Hotels müssten neue Prozesse einführen, Personal schulen und IT-Systeme anpassen. Hauptgeschäftsführerin Kerstin Groß warnt, dass dies die Wettbewerbsfähigkeit der Oberhausener Hotellerie weiter schwäche, besonders in einem Markt mit preisempfindlichen Kunden. Gäste könnten auf umliegende Städte ohne Beherbergungssteuer ausweichen.
Die Hotellerie sei bereits durch Pandemie, gestiegene Energiekosten und Fachkräftemangel unter Druck. Oberhausen verzeichne etwa 600.000 Übernachtungen jährlich, ein großer Anteil entfalle auf Auslandsgäste und Geschäftsreisende. Die IHK appelliert an die Stadt, auf die Bettensteuer zu verzichten und stattdessen den Wirtschafts- und Tourismusstandort zu stärken.
Quelle: Pressestelle IHK für Essen, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen, Mitteilung vom 23.02.2026.
01.08., 13:00Rhein-Sieg-Kreis
Die Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg und die Handwerkskammer zu Köln haben am 9. Juni sechs Unternehmen aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis mit dem Mittelstandspreis "Ludwig" ausgezeichnet.
Die Preisverleihung fand im GOP Varieté-Theater Bonn vor über 200 Gästen statt. Ausgezeichnet wurden die AeroMates GmbH, das Kosmetikinstitut Susann Muth, Modullogic – Zimmerei Pauls, die MindPort GmbH, die Heinrich Becker Söhne GmbH & Co. KG und die Drehwerk 17/19 Kulturbetriebs GmbH.
Der nach Ludwig van Beethoven benannte Preis wird seit 2012 an innovative und zukunftsgewandte Unternehmen der Region vergeben. Insgesamt waren 23 Unternehmen nominiert worden. An der Veranstaltung nahm die stellvertretende Ministerpräsidentin und Wirtschaftsministerin von Nordrhein-Westfalen, Mona Neubaur, teil.
Die Kategorien: Das Kosmetikinstitut Susann Muth erhielt den Preis in der Kategorie Marketing, Modullogic – Zimmerei Pauls in der Kategorie Nachhaltigkeit und die AeroMates GmbH in der Kategorie Wachstum. Die MindPort GmbH wurde in der Kategorie Innovation ausgezeichnet. Heinrich Becker Söhne und Drehwerk 17/19 erhielten Sonderpreise für zukunftsfähiges Unternehmertum.
Quelle: Pressestelle IHK Bonn/Rhein-Sieg, Mitteilung vom 10. Juni 2026.
01.08., 02:30Olpe
Der Kreis Olpe hat vorläufige Bewilligungen für das Bundesförderprogramm 'Graue Flecken' erhalten und beginnt nun die Akquisitionsphase für den Glasfaserausbau.
Der Kreis Olpe hat einen Förderantrag nach dem Bundesförderprogramm "Graue Flecken RL 2.0" gestellt und die vorläufigen Bewilligungen von Bund und Land erhalten. Damit können nun die Planungen für den geförderten Breitbandausbau konkretisiert werden.
Akquisitionsphase startet
In der kommenden Akquisitionsphase werden etwa 4.080 Haushalte und 530 Unternehmen im Kreis Olpe angesprochen. Diese können sich für den Glasfaserausbau anmelden und dadurch die Voraussetzungen für eine Förderung durch das Bundesförderprogramm erfüllen.
Quelle: Pressestelle Landkreis Olpe, Mitteilung vom 22. Mai 2026
01.08., 02:00Essen
20 Aussteller aus Nordrhein-Westfalen zeigen vom 20. bis 29. Januar ihre Produkte auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin.
Unter dem Motto "Gutes und Nachhaltiges aus NRW" werden sich nordrheinwestfälische Unternehmen und Organisationen auf der Messe präsentieren. Der gemeinsame Messestand wird von verschiedenen Betrieben aus den Bereichen Landwirtschaft, Handwerk, Tourismus und Naturschutz bestückt.
Pressegesprächstermin
Zu einem Pressegespräch mit Fototermin lädt das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) am Donnerstag, 12. Januar 2017, um 11:00 Uhr ins Foyer der LANUV-Zentrale in Essen (Wallneyer-Straße 6) ein. Dort werden LANUV-Abteilungsleiterin Dr. Barbara Köllner, der Koordinator des NRW-Messestands Jürgen Sons und Vertreter der ausstellenden Organisationen für Interviews und Fotografien zur Verfügung stehen. Die Aussteller werden ihre regionalen Produkte präsentieren.
Quelle: Pressestelle LANUV, Mitteilung vom 9. Januar 2017.
01.08., 01:00Hagen
Ministerin Ina Scharrenbach, Oberbürgermeister Dennis Rehbein und Vertreter von Wohnungsunternehmen haben am 20. Mai 2026 einen Pakt zur Stadtentwicklung unterzeichnet.
Der sogenannte Hagen-Pakt 2026 bis 2035 wurde am 20. Mai 2026 von Ministerin Ina Scharrenbach, Oberbürgermeister Dennis Rehbein sowie Vertretern der Arbeitsgemeinschaft der Hagener Wohnungsunternehmen und der Hagener Erschließungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH unterzeichnet.
Der Pakt sieht vor, Wohnungsüberhänge und Problemimmobilien zu beseitigen. Zudem ist der Aufbau eines Europacenters geplant.
Quelle: Pressestelle, Mitteilung vom 20. Mai 2026.
01.08., 01:00Bonn
Die Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg sieht Risiken für die regionale Wirtschaft durch anhaltende militärische Auseinandersetzungen im Nahen Osten.
Bislang seien vor allem einzelne Unternehmen mit Verbindungen in die Konfliktregion und kurzfristigen Energieverträgen betroffen, teilt die IHK mit. Mit längerer Dauer des Konflikts drohen aber größere Auswirkungen, insbesondere über steigende Energiepreise. Während Betriebe derzeit noch vielfach auf langfristige Lieferverträge für Öl und Gas zurückgreifen könnten, müssten diese mittelfristig erneuert werden — dann zu möglicherweise höheren Konditionen. In Einzelfällen träfen Unternehmen schon jetzt auf diese Situation.
Psychologische Belastung erschwert Konjunkturerholung
Neben direkten Kostensteigerungen warnt die IHK vor psychologischen Effekten. Der anhaltende Krisenmodus seit 2020 verunsichere Unternehmen und gefährde zarte Hoffnungen auf wirtschaftliche Erholung. Impulse aus globalem Handel seien vorerst nicht zu erwarten. Die IHK fordert die Bundesregierung auf, ihre finanzpolitischen Spielräume gezielter zu nutzen, die Binnenkonjunktur anzukurbeln und Unternehmenssteuern früher zu senken. Der Konflikt unterstreiche zudem die Notwendigkeit widerstandsfähigerer Lieferketten und diversifizierter Energieimporte. In der Region gibt es etwa 125 energieintensive Betriebe mit rund 16.000 Beschäftigten.
Quelle: Pressestelle IHK Bonn/Rhein-Sieg, Mitteilung vom 12. März 2026.
01.08., 01:00Bonn
Eine Untersuchung der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg zeigt, dass die Region bei der digitalen Vernetzung Defizite hat – insbesondere bei der Verbindung kommunaler Plattformen und dem Glasfaserausbau.
Die IT-Branche in Bonn/Rhein-Sieg beschäftigt nach Angaben der Industrie- und Handelskammer über 25.000 Menschen in etwa 4.500 Betrieben. Im Auftrag der IHK hat die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg untersucht, wie gut die Region bei der Digitalisierung vorankommt und wo Verbesserungspotenziale liegen.
Plattformen nicht vernetzt
Die Studie zeigt ein zentrales Problem: Kommunen in der Region betreiben zwar digitale Plattformen, diese sind aber in der Regel nicht miteinander verbunden. Unterschiedliche Datenmodelle und Zugriffsprotokolle erschweren den Austausch. Prof. Dr. Michael Rademacher von der Hochschule weist darauf hin, dass Unternehmen derzeit kaum diese Daten für eigene Geschätsideen nutzen können. Ein regional einheitliches Datenrahmenwerk auf Basis offener Standards könnte hier Abhilfe schaffen.
Unterschiede bei Glasfaser
Bei der Glasfaser-Anbindung gibt es große Unterschiede zwischen den Kommunen. Während in Bornheim und Windeck über 80 Prozent der Unternehmen direkt ans Glasfasernetz angeschlossen sind, erreichen fünf Kommunen des IHK-Bezirks – darunter Bonn und Siegburg – weniger als 20 Prozent Abdeckung. Für den Ausbau empfiehlt Rademacher, Leerrohre bei Infrastrukturvorhaben mitzuverlegen.
Beim 5G-Mobilfunk schneidet die Region besser ab: Bonn hat nahezu flächendeckende 5G-Versorgung, der Rhein-Sieg-Kreis erreicht 96 Prozent Abdeckung.
Fachkräftemangel
Der IT-Wirtschaft selbst fehlen bereits über 500 Arbeitskräfte. Bis 2035 könnte dieser Mangel auf bis zu 1.500 Stellen anwachsen.
Quelle: Pressestelle IHK Bonn/Rhein-Sieg, Mitteilung vom 13. März 2026.
31.07., 13:00Olpe
Der Kreis Olpe hat die vorläufige Bewilligung für ein Bundesförderprogramm zum Glasfaserausbau erhalten und startet nun die Akquisitionsphase.
Der Kreis Olpe hat einen Förderantrag nach dem Bundesförderprogramm "Graue Flecken" RL 2.0 gestellt und die vorläufigen Bewilligungen von Bund und Land erhalten. Damit können nun Haushalte und Unternehmen in der Region beim Glasfaserausbau berücksichtigt werden.
In der beginnenden Akquisitionsphase werden etwa 4.080 Haushalte und 530 Unternehmen angesprochen. Sie erhalten Informationen zur Möglichkeit, sich am geförderten Ausbau zu beteiligen.
Das Programm zielt darauf ab, Bereiche mit schlechter oder fehlender Breitbandversorgung — die sogenannten "Grauen Flecken" — mit Glasfasertechnik auszustatten.
Quelle: Pressestelle Kreis Olpe, Mitteilung vom 22.05.2026
31.07., 12:01Bonn
Die Industrie- und Handelskammer warnt vor wirtschaftlichen Belastungen für Hotels, Gastronomie und Veranstalter durch die Vollsperrung der Bonner Nordbrücke.
Im Mai bewertete ein Viertel der befragten Tourismusunternehmen in der Region ihre Geschäftslage noch als gut. Die Erwartungen für die kommenden Monate fielen jedoch deutlich zurückhaltender aus als im Vorjahr.
Sperrung schränkt Erreichbarkeit ein
Nach Einschätzung der Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg stellt die Nordbrückensperrung eine besondere Herausforderung dar. Erste Rückmeldungen aus der Branche deuten darauf hin, dass die Verkehrseinschränkungen Gäste, Betriebe und Veranstalter merklich belasten. Die Geschäftsführerin Standortpolitik und Unternehmensförderung warnt: Unklar erscheinende Anreisewege könnten dazu führen, dass Buchungen, Veranstaltungen und spontane Besuche ausfallen oder in andere Städte abwandern.
Die IHK fordert daher eine gezielte Kommunikationskampagne, um die tatsächliche Erreichbarkeit der Region trotz Sperrung deutlich zu machen. Die wirtschaftlichen Auswirkungen will die Kammer in kommenden Umfragen weiter untersuchen.
Quelle: Pressestelle IHK Bonn/Rhein-Sieg, Mitteilung vom 30. Juli 2026.
31.07., 12:00Höxter
Die Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld hat ihre Ausbildungstour 2026 gestartet und macht Station im Kreis Höxter.
Zum Auftakt der Ausbildungstour 2026 besuchte IHK-Präsident Jörn Wahl-Schwentker am 22. Juli das Unternehmen SPIER in Steinheim im Kreis Höxter.
Mit der Tour möchte die Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld auf Ausbildungsmöglichkeiten in der Region aufmerksam machen und Betriebe sowie Ausbildungsinteressierte miteinander verbinden.
Quelle: Pressestelle Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld, Mitteilung vom 22. Juli 2026.
31.07., 12:00Steinfurt
Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Steinfurt arbeitet an einem Verbundprojekt mit, das nachhaltiges Bauen in der Region voranbringen soll.
Die Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft Steinfurt mbH (WESt) ist Projektpartnerin im Verbundprojekt "AziBauM – Allianz zirkuläres Bauen Münsterland". Die Handwerkskammer Münster koordiniert das Vorhaben.
Das Projekt wird vom Land Nordrhein-Westfalen durch den EFRE-Förderaufruf "Regio.NRW – Transformation" unterstützt. Die Förderung beträgt rund 1,9 Millionen Euro. Das Gesamtvolumen des Projekts liegt bei etwa 2,3 Millionen Euro.
Quelle: Pressestelle Kreis Steinfurt, Mitteilung vom 29. Juli 2026.
31.07., 12:00Steinfurt
Der Kreis Steinfurt lädt am 8. September zu einem Feldtag ein, um Anpassungsmaßnahmen der Landwirtschaft an den Klimawandel zu zeigen.
Das Amt für Klimaschutz und Nachhaltigkeit des Kreises Steinfurt organisiert einen Feldtag zu den Themen Agroforst und Direktsaat. Im Mittelpunkt stehen Maßnahmen, die Landwirtschaftsbetriebe bei der Anpassung an Klimafolgen unterstützen können.
Praktischer Austausch vor Ort
Agroforstsysteme kombinieren Landwirtschaft oder Gartenbau mit dem Anbau von Bäumen und Gehölzen. Diese Methode soll Betriebe vor Hitze und Starkregen schützen und bietet Vorteile für Landwirtinnen und Landwirte sowie für Natur und Klima. Auch die reduzierte Bodenbearbeitung wird als Anpassungsstrategie diskutiert. Der Feldtag findet am 8. September in Steinfurt statt und richtet sich an interessierte Betriebsleiterinnen und Betriebsleiter.
Quelle: Pressestelle Kreis Steinfurt, Mitteilung vom 29. Juli 2026.
31.07., 12:00Euskirchen
Die Region baut Windkraft, Solaranlagen und Biomasse schneller aus als geplant: Statt 2028 könnte bereits Anfang 2027 die Fünf-Gigawatt-Marke erreicht werden.
Im Rheinischen Revier sind derzeit 4,5 Gigawatt an erneuerbaren Energieanlagen in Betrieb. Seit Ende 2020 hat sich die installierte Leistung damit nahezu verdoppelt. Nach dem Gigawattpakt, einem Bündnis aus Kommunen, Kreisen, Energieunternehmen und dem Land Nordrhein-Westfalen, soll bis 2028 eine Leistung von mindestens fünf Gigawatt erreicht werden. Aktuelle Entwicklungen deuten darauf hin, dass dieses Ziel bereits Anfang 2027 übertroffen sein könnte.
Unternehmen nutzen erneuerbare Energien
Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur besuchte am 17. Juli zwei Betriebe der Region. Das Eisenwerk Brühl investiert in eine Photovoltaikanlage mit rund sieben Megawattpeak auf Gebäude- und Parkplatzflächen. Der Agrar-Service von Meer in Euskirchen betreibt eine Biogasanlage mit einer Leistung von etwa 3,5 Megawatt, die Strom, Wärme und Biomethan erzeugt.
Bund und Land unterstützen den Strukturwandel mit bis zu 14,8 Milliarden Euro. Bislang wurden 708 Strukturwandelprojekte mit einem Fördervolumen von rund 3,1 Milliarden Euro bewilligt.
Quelle: Pressestelle des Ministeriums für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, Mitteilung vom 17.07.2026.
31.07., 12:00Steinfurt
Die beiden Regionalmanagements haben am Freitag den Startschuss für 44 neue Kleinprojekte im Fördergebiet Steinfurter und Tecklenburger Land gegeben.
Mit einem Grillabend an den Saerbecker Energiewelten wurden am 17. Juli die Projektträgerinnen und Projektträger der neuen LEADER-Kleinprojekte zusammengebracht. Nach Angaben des Landkreises nutzte die Gruppe die Gelegenheit, sich kennenzulernen und ihre geplanten Vorhaben vorzustellen.
Die 44 Projekte verteilen sich auf die Regionen Steinfurter Land und Tecklenburger Land. Das Spektrum der geplanten Maßnahmen reicht nach Angaben der Kreisverwaltung unter anderem in den Bereich Dorfentwicklung.
Quelle: Pressestelle Kreis Steinfurt, Mitteilung vom 17. Juli 2026.
31.07., 12:00Münster
In Münster hat am 13. Juli 2026 der Bau der zweiten Ausbaustufe der Fraunhofer-Einrichtung Forschungsfertigung Batteriezelle (FFB) begonnen.
Mit einem Richtfest gaben Ministerpräsident Hendrik Wüst, Wirtschaftsministerin Mona Neubaur und Bundesforschungsministerin Dorothee Bär am 13. Juli 2026 den Startschuss für den entscheidenden Bauabschnitt. Auf einem rund 39.000 Quadratmeter großen Grundstück entstehe eine europaweit einzigartige Forschungsinfrastruktur für Batteriezellen im Gigawatt-Maßstab.
Investitionen und Struktur
Bund und Land investieren zusammen rund eine Milliarde Euro. Der Bund stellt bis zu 750 Millionen Euro für den Forschungsbetrieb bereit, Nordrhein-Westfalen investiert rund 320 Millionen Euro als Bauherr. Konsortialführerin ist die Fraunhofer-Gesellschaft, die das Projekt zusammen mit dem MEET-Batterieforschungszentrum der Universität Münster, dem Lehrstuhl PEM der RWTH Aachen und dem Helmholtz-Institut Münster realisiert.
Seit Anfang 2024 ist die "FFB PreFab" als erster Bauabschnitt in Betrieb. Mehr als 140 Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen arbeiten dort bereits an der industrienahen Batteriezellproduktion. Der zweite Bauabschnitt soll auf mehr als 20.000 Quadratmetern Produktionsanlagen im Gigafactory-Maßstab bereitstellen. Beide Gebäude zusammen sollen Unternehmen ermöglichen, Produktionsprozesse, neue Batteriezellen und innovative Anlagentechnik zu erproben und weiterzuentwickeln.
Quelle: Pressestelle des Ministeriums für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, Mitteilung vom 13. Juli 2026.
31.07., 12:00Euskirchen
Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur hat sich beim Erftverband und beim Unternehmen Pfeifer & Langen ein Bild vom Wiederaufbau nach der Hochwasserkatastrophe von 2021 gemacht.
Ministerin Neubaur besichtigte die Kläranlage Köttingen in Erftstadt-Köttingen, die zu den am stärksten vom Hochwasser betroffenen Kläranlagen in Nordrhein-Westfalen gehörte. Der Erftverband investiert nach eigenen Angaben in Hochwasserrückhaltebecken, digitale Warnsysteme und interkommunale Projekte entlang der Erft.
Im Anschluss besuchte die Ministerin ein Werk des Zuckerkonzerns Pfeifer & Langen in Euskirchen, das ebenfalls massiv durch die Flutkatastrophe beschädigt wurde. Mit Unterstützung des Landes seien die Schäden mittlerweile behoben worden. Ein Fokus der Investitionen vor Ort liegt der Mitteilung zufolge auf der Steigerung der Energieeffizienz durch Abwärmenutzung.
Unterstützung durch das Land
Das Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie hat betroffene Unternehmen beim Wiederaufbau unterstützt – mit Mitteln aus Bundesprogrammen für Sachschäden und Einkommensausfälle. Bei der NRW.BANK wurden insgesamt 1.780 Anträge auf Wiederaufbauhilfe eingereicht. Bislang wurden demnach Fördermittel in Höhe von knapp 400 Millionen Euro bewilligt.
Quelle: Pressestelle Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie NRW, Mitteilung vom 20.07.2026.
31.07., 12:00Dortmund
Die Vollversammlung der Handwerkskammer Dortmund hat Olesja Mouelhi-Ort mit großer Mehrheit zur neuen Hauptgeschäftsführerin gewählt — sie ist die erste Frau in dieser Position.
Ab dem 1. Juli übernimmt die 41-Jährige die Leitung der Handwerkskammer. Sie verantwortet damit strategische und operative Steuerung der Verwaltung, Personalführung sowie Umsetzung von Beschlüssen des Präsidiums, Vorstands und der Vollversammlung.
Laufbahn in der Kammer
Mouelhi-Ort arbeitet seit 2014 bei der Handwerkskammer Dortmund. Sie leitete zunächst bis 2017 die Hauptabteilung Gewerbe- und Wirtschaftsförderung sowie Ausbildungsberatung. Danach war sie als Geschäftsführerin für Gewerbeförderung und Berufsbildungspolitik tätig; später kam der Bereich Organisationsentwicklung und Kommunikation hinzu. Davor war sie von 2011 bis 2014 als Consultant in der Energiewirtschaft tätig.
Die Handwerkskammer Dortmund betreut nach eigenen Angaben über 20.600 Mitgliedsbetriebe im Kammerbezirk, der die Hellweg-Lippe-Region, Dortmund, Bochum, Hagen, Herne und den Ennepe-Ruhr-Kreis umfasst.
Quelle: Pressestelle Handwerkskammer Dortmund, Mitteilung vom 10. Juni 2026.
31.07., 12:00Rhein-Sieg-Kreis
IHK, Kreishandwerkerschaft und Handwerkskammer drängen auf eine stärkere Zusammenarbeit bei der Verkehrsplanung und haben eine Studie mit Empfehlungen vorgelegt.
Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg, die Kreishandwerkerschaft Bonn/Rhein-Sieg und die Handwerkskammer zu Köln fordern ein integriertes Verkehrskonzept für Bonn und den Rhein-Sieg-Kreis. Nach ihrer Ansicht gibt es bislang kein ganzheitliches Konzept für die Region. Am 26. Mai stellten die Verbände eine Studie vor, in der Verkehrsplaner der Durth Roos Consulting GmbH und der isi GmbH ihre Erkenntnisse präsentierten.
Wirtschaftsverkehr soll stärker beachtet werden
Nach Angaben der Studienautoren wurde der Wirtschaftsverkehr bei der Umsetzung des 2012 aufgestellten Verkehrsentwicklungsplans der Stadt Bonn zu wenig berücksichtigt. Die Studie empfiehlt einen integrierten Mobilitätsplan mit Leitfäden für nachhaltige urbane Mobilität und Logistik. Zu den weiteren Handlungsempfehlungen gehören ein leistungsfähiges Hauptroutennetz für Wirtschaftsverkehr, die Stärkung von ÖPNV und Radverkehr sowie flexible Fahrspurnutzung.
IHK-Präsident Stefan Hagen betont, dass die Infrastruktur der Region lange ein Standortvorteil war, sich ihr Zustand aber verschlechtert habe. Dies zeige sich etwa bei der Nordbrücke. Die Handwerkskammer sieht zudem Potenzial in bereits bestehenden Ansätzen wie Wirtschaftsparkplätzen für die letzte Meile bei Lieferungen.
Quelle: Pressestelle IHK Bonn/Rhein-Sieg, Mitteilung vom 27. Mai 2026.
31.07., 12:00Dortmund
Die Hans Kanngiesser GmbH & Co. KG wurde von der Handwerkskammer Dortmund für ihr Engagement bei der Ausbildung von Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte ausgezeichnet.
Anlässlich des bundesweiten Diversity-Tags zeichneten Handwerkskammern in Nordrhein-Westfalen sieben Betriebe für ihre Integrationsarbeit aus. Die Handwerkskammer Dortmund vergab den Integrationspreis Handwerk NRW an das Elektrohandwerksbetrieb Hans Kanngiesser GmbH & Co. KG. Vizepräsidentin Kerstin Feix überreichte den Preis an Geschäftsführerin Britta Kanngiesser.
Ausbildung als Schlüssel zur Integration
Das 1924 gegründete Familienunternehmen hat in den vergangenen 25 Jahren nahezu 100 Elektroniker ausgebildet. Aktuell befinden sich fünf junge Menschen mit nicht-deutschem Hintergrund in der Ausbildung. Besonders hervorgehoben wird die Integration eines ukrainischen Geflüchteten im zweiten Lehrjahr. Das Unternehmen unterstützt ihn durch individuelle Lernbegleitung, regelmäßige Feedbackgespräche und KI-gestützte Übersetzungen von Lernunterlagen. Sprachförderung und strukturierte Begleitung sind feste Bestandteile des Ausbildungskonzepts. Nach eigenen Angaben soll die Unterstützung auch anderen Mitarbeitenden mit nicht deutscher Muttersprache offenstehen.
Der Integrationspreis wird alle zwei Jahre von Handwerkskammern und dem NRW-Integrationsministerium vergeben. Jedes ausgezeichnete Unternehmen erhält 500 Euro.
Quelle: Pressestelle Handwerkskammer Dortmund, Mitteilung vom 22. Mai 2026.
31.07., 12:00Bonn
Die Industrie- und Handelskammer meldet einen deutlichen Rückgang des Konjunkturklimas in der Region – der Geschäftsklimaindex ist gesunken.
Der Krieg im Nahen Osten wirkt sich auf die wirtschaftliche Entwicklung in Bonn/Rhein-Sieg aus. Das belegt die aktuelle Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg. Der Konjunkturklimaindikator ist um elf Punkte auf 85 Punkte gesunken. Besonders die Erwartungen von Unternehmen an ihre zukünftige Geschäftsentwicklung haben sich verschlechtert.
Industrie und Einzelhandel unter Druck
In der Industrie liegt der Geschäftsklimaindex bei 82 Punkten. Mehr als die Hälfte der Betriebe plant, Investitionen zu reduzieren. Im Einzelhandel ist die Stimmung so schlecht wie seit dem Corona-Höhepunkt nicht mehr. Auch Unternehmen im Verkehrssektor leiden, hauptsächlich durch gestiegene Kraftstoffpreise.
An der Umfrage im April und Mai 2026 beteiligten sich etwa 300 Unternehmen. Ein vollständiger Wirtschaftslagebericht ist unter www.ihk-bonn.de/konjunktur abrufbar.
Quelle: Pressestelle IHK Bonn/Rhein-Sieg, Mitteilung vom 29.05.2026.
31.07., 12:00Rhein-Sieg-Kreis
Zur Jahresmitte 2025/26 zeigt sich der Ausbildungsmarkt in der Region gespalten: Die Zahl der Ausbildungsinteressierten steigt, während die gemeldeten Ausbildungsstellen deutlich sinken.
Die Agentur für Arbeit Bonn/Rhein-Sieg, die IHK, die Kreishandwerkerschaft und die Handwerkskammer zu Köln haben ihre Halbjahresbilanz zum Ausbildungsjahr 2025/26 vorgestellt. Demnach wurden seit Beginn des Berichtsjahres 3.104 Ausbildungsstellen gemeldet – ein Rückgang von 1.133 Stellen oder 26,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Unter Berücksichtigung einer statistischen Untererfassung wird die tatsächliche Zahl auf etwa 3.240 Stellen geschätzt, was einem Minus von 23,5 Prozent entspricht.
Mehr Interessenten trotz weniger Stellen
Parallel dazu stieg die Zahl der Ausbildungsinteressierten auf 3.791 – ein Plus von 134 Personen oder 3,7 Prozent. Derzeit sind 2.639 junge Menschen ohne Stelle, denen etwa 1.890 offene Positionen gegenüberstehen. Die Agentur für Arbeit führt den gestiegenen Andrang auch auf intensivierte Berufsberatung an Schulen zurück.
Die stärksten Rückgänge verzeichnen der öffentliche Dienst und der Einzelhandel, der dennoch die größte Gruppe an Ausbildungsstellen stellt. Die IHK registrierte hingegen einen leichten Zuwachs um 4,6 Prozent auf 569 Verträge im Bereich Industrie, Handel und Dienstleistungen. Das Handwerk verzeichnet bislang 241 Ausbildungsverträge im Raum Bonn/Rhein-Sieg, ein Rückgang um 37 Verträge. Die Kooperationspartner gehen von weiterer Dynamik aus, da das Ausbildungsjahr erst zum Herbst beginnt.
Quelle: IHK Bonn/Rhein-Sieg Pressemitteilung vom 1. April 2026.
31.07., 12:00Bonn
Die Industrie- und Handelskammer registriert in ihrer aktuellen Umfrage weiterhin schwache Geschäftserwartungen in der Region — und identifiziert den gestiegenen Krankenstand als zusätzliche Belastung für Betriebe.
Der Konjunkturbericht der IHK Bonn/Rhein-Sieg zeigt für die regionale Wirtschaft keine Besserung. Der Konjunkturklimaindikator liegt mit 96 Punkten nur minimal über dem Vorjahreswert und bleibt damit unter der Marke von 100, die auf positive Entwicklung hindeutet. Lediglich knapp 20 Prozent der befragten Unternehmen erwarten eine Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Lage.
Krankenstand als zusätzliche Last
In einer Sonderbefragung berichten etwa 60 Prozent der Betriebe von gestiegenem Krankenstand in den vergangenen Jahren. Bei neun von zehn dieser Unternehmen führt das zu erhöhter Belastung der verbleibenden Beschäftigten. Nach Angaben der IHK zählen neben dem hohen Krankheitsstand auch überlastete Infrastruktur, Fachkräftemangel und Zollkonflikte zu den Herausforderungen vor Ort.
Zwei Drittel der Unternehmen fordern Strukturreformen im Gesundheitswesen, 80 Prozent sehen Potenzial in verstärkter Gesundheitsprävention. An der Konjunkturumfrage beteiligten sich im Januar 2026 rund 350 Unternehmen.
Quelle: Pressestelle IHK Bonn/Rhein-Sieg, Mitteilung vom 19. Februar 2026.
31.07., 12:00Bonn
Die IHK Bonn/Rhein-Sieg wirbt unter dem Motto "Mitwählen statt mitlaufen" für die Teilnahme an der Wahl zur Vollversammlung im September und Oktober 2026.
Im Wahljahr 2026 startet die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg eine Kampagne zur bevorstehenden Vollversammlungswahl. Die rund 55.000 Mitgliedsbetriebe der IHK bestimmen im Herbst, wer die 58 Sitze in dem Gremium besetzt.
Online-Wahl erstmals möglich
Neu in diesem Jahr ist die Möglichkeit der Online-Wahl. Der Wahlzeitraum erstreckt sich über vier Wochen in September und Oktober 2026. Informationen zur Wahl und zur Kandidatur finden Interessierte auf der Website wahl.ihk-bonn.de.
Die IHK bewirbt die Wahl mit Videos, Social-Media-Inhalten und einer Sonderausgabe des IHK-Magazins. Das Kampagnen-Design zeigt eine Kombination mehrerer fiktiver Unternehmerpersönlichkeiten und soll die Vielfalt der Mitgliederbetriebe aus unterschiedlichen Branchen abbilden. IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Hubertus Hille betont: "Die Vollversammlung ist das Parlament der Wirtschaft in unserer Region. Alle IHK-Mitglieder haben eine Stimme und können mitentscheiden." Die Vollversammlung wird alle fünf Jahre gewählt und spiegelt die Branchen- und Wirtschaftsstruktur des IHK-Bezirks wider.
Quelle: Pressestelle IHK Bonn/Rhein-Sieg, Mitteilung vom 6. Februar 2026.
31.07., 12:00Oberhausen
Die Industrie- und Handelskammer warnt vor einer Bettensteuer in Oberhausen und befürchtet wirtschaftliche Nachteile für Hotels und den Tourismusstandort.
Die IHK für Essen, Mülheim an der Ruhr und Oberhausen spricht sich gegen die Einführung einer Bettensteuer in Oberhausen aus. Nach Ansicht der Kammer würde eine solche Abgabe in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ein falsches Signal an Wirtschaft, Gäste und Investoren setzen.
Die IHK befürchtet erhebliche Folgen für Beherbergungsbetriebe: verstärkter Wettbewerbsdruck, erhöhter Verwaltungsaufwand und zusätzliche Bürokratie. Die Hotellerie müsste neue Prozesse einführen, Personal schulen und Systeme anpassen. Dies treffe eine Branche, die bereits durch Pandemie, Energiepreissteigerungen und Fachkräftemangel unter Druck steht.
Sorge um Gästewechsel zu Nachbarstädten
Ein großer Teil der etwa 600.000 Übernachtungen in Oberhausen stamme von Auslandsgästen oder Geschäftskunden. Diese könnten auf umliegende Städte ohne Beherbergungssteuer ausweichen, was zu Umsatzverlusten führe. Die IHK appelliert an die Oberhausener Stadtpolitik, auf die Bettensteuer zu verzichten. Eine leistungsstarke Hotellerie sei entscheidend für die Standortattraktivität.
Quelle: Industrie- und Handelskammer für Essen, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen zu Essen, Mitteilung vom 23. Februar 2026.
31.07., 12:00Düren
Der Kreis Düren hat für das Jahr 2025 Förderungsmittel für den Wohnungsbau in Höhe von 13,8 Millionen Euro erhalten.
Dem Kreis Düren wurden für das Jahr 2025 insgesamt 13,8 Millionen Euro an Wohnungsbaumitteln zugewiesen. Diese Mittel stehen zur Unterstützung von Wohnungsbauprojekten im Kreisgebiet zur Verfügung.
Quelle: Pressestelle Kreis Düren, Mitteilung vom 28. Januar 2026.
31.07., 12:00Gütersloh
Agentur für Arbeit und Jobcenter ziehen Jahresbilanz: Trotz mehr Arbeitslosen ist die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung gestiegen.
Die Agentur für Arbeit und das Jobcenter Kreis Gütersloh haben ihre Bilanz zum Arbeitsmarkt des Jahres 2025 vorgelegt. Das Fazit zeigt ein gemischtes Bild: Während die Arbeitslosenzahlen im Kreis angestiegen sind, nahm gleichzeitig auch die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu.
Die Entwicklung wird nach Angaben der Behörden durch die konjunkturelle Situation geprägt. Trotz des Anstiegs der Arbeitslosenzahlen bescheinigen Agentur und Jobcenter dem Arbeitsmarkt eine anhaltend hohe Dynamik.
Quelle: Pressestelle Kreis Gütersloh, Mitteilung vom 9. Januar 2026
31.07., 12:00Düren
Die Rurenergie GmbH bietet Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, sich an einem Windkraftvorhaben zu investieren.
Privatpersonen können sich finanziell an einem Windenergie-Projekt der Rurenergie GmbH beteiligen. Das Unternehmen wird mehrheitlich von kommunalen Trägern getragen: dem Kreis Düren, den Stadtwerken Düren und Jülich sowie der Stolberger Energie- und Wasserversorgung (EWV).
Durch die Beteiligung erhalten Anleger die Möglichkeit, in erneuerbare Energien vor Ort zu investieren und an den Erträgen teilzuhaben.
Quelle: Pressestelle Kreis Düren, Mitteilung vom 30. September 2025.
31.07., 12:00Bonn
Giulia Pugnaghi wurde am 12. Dezember 2024 vom Rat der Stadt Bonn zur neuen Vorstandsvorsitzenden der Bonner Energie Agentur (BEA) bestimmt.
Der Rat der Stadt Bonn hat Giulia Pugnaghi mit sofortiger Wirkung zur Vorstandsvorsitzenden der Bonner Energie Agentur ernannt. Die Entscheidung fiel am 12. Dezember 2024.
Quelle: Pressestelle Bundesstadt Bonn, Mitteilung vom 20. Dezember 2024.
31.07., 12:00Bonn
Bonn verzeichnet einer aktuellen Untersuchung zufolge bundesweit die zweithöchste Gründungsquote.
Auf 1.000 Einwohner entfallen statistisch 3,87 Neugründungen. Damit rangiert die Bundesstadt vor Berlin und behauptet sich als attraktiver Standort für Gründerinnen und Gründer.
Die Untersuchung belegt dem Bericht zufolge, dass Bonn Unternehmensneugründungen in überdurchschnittlichem Maße anzieht.
Quelle: Pressestelle Bundesstadt Bonn, Mitteilung vom 18. Dezember 2024.
31.07., 12:00Bielefeld
Der neue Mietspiegel für Bielefeld dokumentiert einen moderaten Anstieg des Mietniveaus: Die Mietpreise sind im Durchschnitt um 7 Prozent gestiegen.
Der aktuelle Mietspiegel für Bielefeld zeigt eine moderate Entwicklung des Wohnungsmarktes. Nach Angaben der Stadt sind die Mietpreise durchschnittlich um 7 Prozent angewachsen.
Der Mietspiegel dient als Orientierungshilfe für Vermietende und Mietende bei der Festsetzung und Überprüfung von Mietpreisen und wird regelmäßig aktualisiert.
Quelle: Pressestelle Stadt Bielefeld, Mitteilung vom 6. März 2024.