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05.08., 12:30

IHK lehnt geplante Bettensteuer in Oberhausen ab

Die Industrie- und Handelskammer wendet sich gegen Pläne der Stadt Oberhausen, eine Bettensteuer einzuführen, und warnt vor Wettbewerbsnachteilen für Hotels.

Die IHK für Essen, Mülheim an der Ruhr und Oberhausen lehnt die geplante Einführung einer Bettensteuer in Oberhausen ab. Nach Ansicht der Kammer würde eine solche Abgabe in der gegenwärtigen wirtschaftlichen Situation ein falsches Signal setzen und Hotels zusätzlich belasten.

Befürchtete Folgen für Hotellerie

Die Bettensteuer hätte erhebliche Konsequenzen: Neben erhöhtem Preisdruck entstünde für Betriebe und Verwaltung zusätzliche Bürokratie. Hotels müssten neue Prozesse einführen, Personal schulen und IT-Systeme anpassen. Hauptgeschäftsführerin Kerstin Groß warnt, dass dies die Wettbewerbsfähigkeit der Oberhausener Hotellerie weiter schwäche, besonders in einem Markt mit preisempfindlichen Kunden. Gäste könnten auf umliegende Städte ohne Beherbergungssteuer ausweichen.

Die Hotellerie sei bereits durch Pandemie, gestiegene Energiekosten und Fachkräftemangel unter Druck. Oberhausen verzeichne etwa 600.000 Übernachtungen jährlich, ein großer Anteil entfalle auf Auslandsgäste und Geschäftsreisende. Die IHK appelliert an die Stadt, auf die Bettensteuer zu verzichten und stattdessen den Wirtschafts- und Tourismusstandort zu stärken.

Quelle: Pressestelle IHK für Essen, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen, Mitteilung vom 23.02.2026.

31.07., 12:00

IHK lehnt geplante Bettensteuer in Oberhausen ab

Die Industrie- und Handelskammer warnt vor einer Bettensteuer in Oberhausen und befürchtet wirtschaftliche Nachteile für Hotels und den Tourismusstandort.

Die IHK für Essen, Mülheim an der Ruhr und Oberhausen spricht sich gegen die Einführung einer Bettensteuer in Oberhausen aus. Nach Ansicht der Kammer würde eine solche Abgabe in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ein falsches Signal an Wirtschaft, Gäste und Investoren setzen.

Die IHK befürchtet erhebliche Folgen für Beherbergungsbetriebe: verstärkter Wettbewerbsdruck, erhöhter Verwaltungsaufwand und zusätzliche Bürokratie. Die Hotellerie müsste neue Prozesse einführen, Personal schulen und Systeme anpassen. Dies treffe eine Branche, die bereits durch Pandemie, Energiepreissteigerungen und Fachkräftemangel unter Druck steht.

Sorge um Gästewechsel zu Nachbarstädten

Ein großer Teil der etwa 600.000 Übernachtungen in Oberhausen stamme von Auslandsgästen oder Geschäftskunden. Diese könnten auf umliegende Städte ohne Beherbergungssteuer ausweichen, was zu Umsatzverlusten führe. Die IHK appelliert an die Oberhausener Stadtpolitik, auf die Bettensteuer zu verzichten. Eine leistungsstarke Hotellerie sei entscheidend für die Standortattraktivität.

Quelle: Industrie- und Handelskammer für Essen, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen zu Essen, Mitteilung vom 23. Februar 2026.