In Münster hat am 13. Juli 2026 der Bau der zweiten Ausbaustufe der Fraunhofer-Einrichtung Forschungsfertigung Batteriezelle (FFB) begonnen.
Mit einem Richtfest gaben Ministerpräsident Hendrik Wüst, Wirtschaftsministerin Mona Neubaur und Bundesforschungsministerin Dorothee Bär am 13. Juli 2026 den Startschuss für den entscheidenden Bauabschnitt. Auf einem rund 39.000 Quadratmeter großen Grundstück entstehe eine europaweit einzigartige Forschungsinfrastruktur für Batteriezellen im Gigawatt-Maßstab.
Investitionen und Struktur
Bund und Land investieren zusammen rund eine Milliarde Euro. Der Bund stellt bis zu 750 Millionen Euro für den Forschungsbetrieb bereit, Nordrhein-Westfalen investiert rund 320 Millionen Euro als Bauherr. Konsortialführerin ist die Fraunhofer-Gesellschaft, die das Projekt zusammen mit dem MEET-Batterieforschungszentrum der Universität Münster, dem Lehrstuhl PEM der RWTH Aachen und dem Helmholtz-Institut Münster realisiert.
Seit Anfang 2024 ist die "FFB PreFab" als erster Bauabschnitt in Betrieb. Mehr als 140 Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen arbeiten dort bereits an der industrienahen Batteriezellproduktion. Der zweite Bauabschnitt soll auf mehr als 20.000 Quadratmetern Produktionsanlagen im Gigafactory-Maßstab bereitstellen. Beide Gebäude zusammen sollen Unternehmen ermöglichen, Produktionsprozesse, neue Batteriezellen und innovative Anlagentechnik zu erproben und weiterzuentwickeln.
Quelle: Pressestelle des Ministeriums für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, Mitteilung vom 13. Juli 2026.