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21.08., 12:30

SIHK bietet Sprechtag zur Unternehmensbewertung an

Die Südwestfälische Industrie- und Handelskammer zu Hagen veranstaltet am 3. September einen Sprechtag zum Thema Unternehmensbewertung.

Unternehmer und Interessierte können sich am Donnerstag, 3. September, bei der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer (SIHK) zu Hagen zum Thema Unternehmensbewertung beraten lassen. Der Sprechtag richtet sich an Betriebsinhaber, die den fairen Wert ihres Unternehmens ermitteln möchten – etwa beim Verkauf, bei Erbschaften oder Versicherungen.

Anmeldungen werden bis zum 26. August 2026 entgegengenommen.

Quelle: Pressestelle SIHK zu Hagen, Mitteilung vom 21. August 2026.

01.08., 13:00

Sechs Betriebe erhalten Mittelstandspreis "Ludwig"

Die Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg und die Handwerkskammer zu Köln haben am 9. Juni sechs Unternehmen aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis mit dem Mittelstandspreis "Ludwig" ausgezeichnet.

Die Preisverleihung fand im GOP Varieté-Theater Bonn vor über 200 Gästen statt. Ausgezeichnet wurden die AeroMates GmbH, das Kosmetikinstitut Susann Muth, Modullogic – Zimmerei Pauls, die MindPort GmbH, die Heinrich Becker Söhne GmbH & Co. KG und die Drehwerk 17/19 Kulturbetriebs GmbH.

Der nach Ludwig van Beethoven benannte Preis wird seit 2012 an innovative und zukunftsgewandte Unternehmen der Region vergeben. Insgesamt waren 23 Unternehmen nominiert worden. An der Veranstaltung nahm die stellvertretende Ministerpräsidentin und Wirtschaftsministerin von Nordrhein-Westfalen, Mona Neubaur, teil.

Die Kategorien: Das Kosmetikinstitut Susann Muth erhielt den Preis in der Kategorie Marketing, Modullogic – Zimmerei Pauls in der Kategorie Nachhaltigkeit und die AeroMates GmbH in der Kategorie Wachstum. Die MindPort GmbH wurde in der Kategorie Innovation ausgezeichnet. Heinrich Becker Söhne und Drehwerk 17/19 erhielten Sonderpreise für zukunftsfähiges Unternehmertum.

Quelle: Pressestelle IHK Bonn/Rhein-Sieg, Mitteilung vom 10. Juni 2026.

01.08., 01:00

Hagen-Pakt 2026 bis 2035 unterzeichnet

Ministerin Ina Scharrenbach, Oberbürgermeister Dennis Rehbein und Vertreter von Wohnungsunternehmen haben am 20. Mai 2026 einen Pakt zur Stadtentwicklung unterzeichnet.

Der sogenannte Hagen-Pakt 2026 bis 2035 wurde am 20. Mai 2026 von Ministerin Ina Scharrenbach, Oberbürgermeister Dennis Rehbein sowie Vertretern der Arbeitsgemeinschaft der Hagener Wohnungsunternehmen und der Hagener Erschließungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH unterzeichnet.

Der Pakt sieht vor, Wohnungsüberhänge und Problemimmobilien zu beseitigen. Zudem ist der Aufbau eines Europacenters geplant.

Quelle: Pressestelle, Mitteilung vom 20. Mai 2026.

31.07., 12:00

Wirtschaftsverbände fordern regionales Verkehrskonzept für Bonn und Rhein-Sieg

IHK, Kreishandwerkerschaft und Handwerkskammer drängen auf eine stärkere Zusammenarbeit bei der Verkehrsplanung und haben eine Studie mit Empfehlungen vorgelegt.

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg, die Kreishandwerkerschaft Bonn/Rhein-Sieg und die Handwerkskammer zu Köln fordern ein integriertes Verkehrskonzept für Bonn und den Rhein-Sieg-Kreis. Nach ihrer Ansicht gibt es bislang kein ganzheitliches Konzept für die Region. Am 26. Mai stellten die Verbände eine Studie vor, in der Verkehrsplaner der Durth Roos Consulting GmbH und der isi GmbH ihre Erkenntnisse präsentierten.

Wirtschaftsverkehr soll stärker beachtet werden

Nach Angaben der Studienautoren wurde der Wirtschaftsverkehr bei der Umsetzung des 2012 aufgestellten Verkehrsentwicklungsplans der Stadt Bonn zu wenig berücksichtigt. Die Studie empfiehlt einen integrierten Mobilitätsplan mit Leitfäden für nachhaltige urbane Mobilität und Logistik. Zu den weiteren Handlungsempfehlungen gehören ein leistungsfähiges Hauptroutennetz für Wirtschaftsverkehr, die Stärkung von ÖPNV und Radverkehr sowie flexible Fahrspurnutzung.

IHK-Präsident Stefan Hagen betont, dass die Infrastruktur der Region lange ein Standortvorteil war, sich ihr Zustand aber verschlechtert habe. Dies zeige sich etwa bei der Nordbrücke. Die Handwerkskammer sieht zudem Potenzial in bereits bestehenden Ansätzen wie Wirtschaftsparkplätzen für die letzte Meile bei Lieferungen.

Quelle: Pressestelle IHK Bonn/Rhein-Sieg, Mitteilung vom 27. Mai 2026.

31.07., 12:00

Konjunkturumfrage: Wirtschaft in Bonn/Rhein-Sieg durch Nahost-Konflikt belastet

Die Industrie- und Handelskammer meldet einen deutlichen Rückgang des Konjunkturklimas in der Region – der Geschäftsklimaindex ist gesunken.

Der Krieg im Nahen Osten wirkt sich auf die wirtschaftliche Entwicklung in Bonn/Rhein-Sieg aus. Das belegt die aktuelle Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg. Der Konjunkturklimaindikator ist um elf Punkte auf 85 Punkte gesunken. Besonders die Erwartungen von Unternehmen an ihre zukünftige Geschäftsentwicklung haben sich verschlechtert.

Industrie und Einzelhandel unter Druck

In der Industrie liegt der Geschäftsklimaindex bei 82 Punkten. Mehr als die Hälfte der Betriebe plant, Investitionen zu reduzieren. Im Einzelhandel ist die Stimmung so schlecht wie seit dem Corona-Höhepunkt nicht mehr. Auch Unternehmen im Verkehrssektor leiden, hauptsächlich durch gestiegene Kraftstoffpreise.

An der Umfrage im April und Mai 2026 beteiligten sich etwa 300 Unternehmen. Ein vollständiger Wirtschaftslagebericht ist unter www.ihk-bonn.de/konjunktur abrufbar.

Quelle: Pressestelle IHK Bonn/Rhein-Sieg, Mitteilung vom 29.05.2026.

31.07., 12:00

Konjunktur in Bonn/Rhein-Sieg bleibt gedämpft

Die Industrie- und Handelskammer registriert in ihrer aktuellen Umfrage weiterhin schwache Geschäftserwartungen in der Region — und identifiziert den gestiegenen Krankenstand als zusätzliche Belastung für Betriebe.

Der Konjunkturbericht der IHK Bonn/Rhein-Sieg zeigt für die regionale Wirtschaft keine Besserung. Der Konjunkturklimaindikator liegt mit 96 Punkten nur minimal über dem Vorjahreswert und bleibt damit unter der Marke von 100, die auf positive Entwicklung hindeutet. Lediglich knapp 20 Prozent der befragten Unternehmen erwarten eine Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Lage.

Krankenstand als zusätzliche Last

In einer Sonderbefragung berichten etwa 60 Prozent der Betriebe von gestiegenem Krankenstand in den vergangenen Jahren. Bei neun von zehn dieser Unternehmen führt das zu erhöhter Belastung der verbleibenden Beschäftigten. Nach Angaben der IHK zählen neben dem hohen Krankheitsstand auch überlastete Infrastruktur, Fachkräftemangel und Zollkonflikte zu den Herausforderungen vor Ort.

Zwei Drittel der Unternehmen fordern Strukturreformen im Gesundheitswesen, 80 Prozent sehen Potenzial in verstärkter Gesundheitsprävention. An der Konjunkturumfrage beteiligten sich im Januar 2026 rund 350 Unternehmen.

Quelle: Pressestelle IHK Bonn/Rhein-Sieg, Mitteilung vom 19. Februar 2026.

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