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19.08., 19:08

Mehr als 90 Prozent der bayerischen Staatskantinen erfüllen Bio- und Regionalziel

Die meisten staatlichen Kantinen in Bayern beziehen bereits mindestens die Hälfte ihrer Lebensmittel aus regionaler oder ökologischer Erzeugung — ein Jahr vor der Zielvorgabe.

Von 91 bewirtschafteten staatlichen Kantinen in Bayern erfüllen 82 die Vorgabe, mindestens 50 Prozent ihrer Lebensmittel aus regionaler und ökologischer Erzeugung zu beziehen. Die Bayerische Staatsregierung hatte sich dieses Ziel 2020 gesetzt. Im Jahr 2023 erreichten erst 64 Prozent der Kantinen diese Quote, 2024 dann 81 Prozent.

Täglich versorgen die Kantinen mehr als 15.500 Gäste — vom kleineren Betrieb mit etwa 50 Mahlzeiten bis zu großen Einrichtungen mit über 1.000 Mahlzeiten pro Tag. Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber würdigte die Leistung und verwies darauf, dass die Kantinen dies trotz steigender Kosten, Personalengpässen und schwankenden Gästezahlen erreicht hätten.

Unterstützung durch das Ministerium

Die hohe Quote an regionalen und ökologischen Lebensmitteln stärkt lokale Wertschöpfungsketten und schafft verlässliche Absatzmöglichkeiten für Landwirtschaftsbetriebe. Das Landwirtschaftsministerium begleitet die Kantinen mit Beratung, Vernetzungsveranstaltungen und praktischer Unterstützung bei der Beschaffung regionaler Produkte.

Quelle: Pressestelle Bayerisches Landesministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus, Mitteilung vom 14. August 2026.

05.08., 13:30

Landkreis Hof startet fünf Genussreisen 2026

Das Regionalmanagement des Landkreises Hof lädt ab September zu fünf Genussreisen ein, bei denen Besucher regionale Produzenten und deren Handwerk kennenlernen können.

Die Genussreise Hofer Land geht in die zweite Auflage. Nach drei ausgebuchten Veranstaltungen im vergangenen Jahr bietet das Regionalmanagement des Landkreises Hof nun fünf verschiedene Touren an – erstmals auch mit einem speziellen Angebot für Kinder und Jugendliche.

Die Reisen führen zu regionalen Erzeugern und Betrieben. Besucher erleben dabei direkt, wie hochwertige Lebensmittel entstehen, von der Bienenzucht über Fischzucht und Käseherstellung bis zur Fleischproduktion. Das Motto lautet: "Erleben, wo's herkommt".

Die fünf Termine:
Am 25. September führt die Kinder-Genussreise "Honig – Auf den Spuren der fleißigen Bienen" auf dem Biohof Schaller in Rehau (8 Euro). Die Tour "Räucherduft und Kloßgenuss" findet am 2. Oktober statt (25 Euro). Am 16. Oktober dreht sich "Deftig & Heftig" um Braukunst und Metzgerhandwerk (50 Euro). Am 31. Oktober folgt "Käse und Naturgenuss" (20 Euro). Den Abschluss bildet am 13. November "Weide trifft Stroh" zur Weiderind- und Strohschweinehaltung (30 Euro). Die Teilnehmerzahl ist jeweils begrenzt. Anmeldungen sind über das Regionalmanagement möglich.

Quelle: Pressestelle Landkreis Hof, Mitteilung vom 5. August 2026.

05.08., 12:30

IHK lehnt geplante Bettensteuer in Oberhausen ab

Die Industrie- und Handelskammer wendet sich gegen Pläne der Stadt Oberhausen, eine Bettensteuer einzuführen, und warnt vor Wettbewerbsnachteilen für Hotels.

Die IHK für Essen, Mülheim an der Ruhr und Oberhausen lehnt die geplante Einführung einer Bettensteuer in Oberhausen ab. Nach Ansicht der Kammer würde eine solche Abgabe in der gegenwärtigen wirtschaftlichen Situation ein falsches Signal setzen und Hotels zusätzlich belasten.

Befürchtete Folgen für Hotellerie

Die Bettensteuer hätte erhebliche Konsequenzen: Neben erhöhtem Preisdruck entstünde für Betriebe und Verwaltung zusätzliche Bürokratie. Hotels müssten neue Prozesse einführen, Personal schulen und IT-Systeme anpassen. Hauptgeschäftsführerin Kerstin Groß warnt, dass dies die Wettbewerbsfähigkeit der Oberhausener Hotellerie weiter schwäche, besonders in einem Markt mit preisempfindlichen Kunden. Gäste könnten auf umliegende Städte ohne Beherbergungssteuer ausweichen.

Die Hotellerie sei bereits durch Pandemie, gestiegene Energiekosten und Fachkräftemangel unter Druck. Oberhausen verzeichne etwa 600.000 Übernachtungen jährlich, ein großer Anteil entfalle auf Auslandsgäste und Geschäftsreisende. Die IHK appelliert an die Stadt, auf die Bettensteuer zu verzichten und stattdessen den Wirtschafts- und Tourismusstandort zu stärken.

Quelle: Pressestelle IHK für Essen, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen, Mitteilung vom 23.02.2026.

01.08., 02:00

NRW präsentiert sich auf Internationaler Grüner Woche in Berlin

20 Aussteller aus Nordrhein-Westfalen zeigen vom 20. bis 29. Januar ihre Produkte auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin.

Unter dem Motto "Gutes und Nachhaltiges aus NRW" werden sich nordrheinwestfälische Unternehmen und Organisationen auf der Messe präsentieren. Der gemeinsame Messestand wird von verschiedenen Betrieben aus den Bereichen Landwirtschaft, Handwerk, Tourismus und Naturschutz bestückt.

Pressegesprächstermin

Zu einem Pressegespräch mit Fototermin lädt das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) am Donnerstag, 12. Januar 2017, um 11:00 Uhr ins Foyer der LANUV-Zentrale in Essen (Wallneyer-Straße 6) ein. Dort werden LANUV-Abteilungsleiterin Dr. Barbara Köllner, der Koordinator des NRW-Messestands Jürgen Sons und Vertreter der ausstellenden Organisationen für Interviews und Fotografien zur Verfügung stehen. Die Aussteller werden ihre regionalen Produkte präsentieren.

Quelle: Pressestelle LANUV, Mitteilung vom 9. Januar 2017.

31.07., 12:00

IHK lehnt geplante Bettensteuer in Oberhausen ab

Die Industrie- und Handelskammer warnt vor einer Bettensteuer in Oberhausen und befürchtet wirtschaftliche Nachteile für Hotels und den Tourismusstandort.

Die IHK für Essen, Mülheim an der Ruhr und Oberhausen spricht sich gegen die Einführung einer Bettensteuer in Oberhausen aus. Nach Ansicht der Kammer würde eine solche Abgabe in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ein falsches Signal an Wirtschaft, Gäste und Investoren setzen.

Die IHK befürchtet erhebliche Folgen für Beherbergungsbetriebe: verstärkter Wettbewerbsdruck, erhöhter Verwaltungsaufwand und zusätzliche Bürokratie. Die Hotellerie müsste neue Prozesse einführen, Personal schulen und Systeme anpassen. Dies treffe eine Branche, die bereits durch Pandemie, Energiepreissteigerungen und Fachkräftemangel unter Druck steht.

Sorge um Gästewechsel zu Nachbarstädten

Ein großer Teil der etwa 600.000 Übernachtungen in Oberhausen stamme von Auslandsgästen oder Geschäftskunden. Diese könnten auf umliegende Städte ohne Beherbergungssteuer ausweichen, was zu Umsatzverlusten führe. Die IHK appelliert an die Oberhausener Stadtpolitik, auf die Bettensteuer zu verzichten. Eine leistungsstarke Hotellerie sei entscheidend für die Standortattraktivität.

Quelle: Industrie- und Handelskammer für Essen, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen zu Essen, Mitteilung vom 23. Februar 2026.