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Aus dem RathausDortmund

31.07., 12:00

Neue Vernetzungsstelle gegen Umweltkriminalität startet

Nordrhein-Westfalen hat zum Jahresbeginn eine Vernetzungsstelle Umweltkriminalität im Landeskriminalamt etabliert, um die Zusammenarbeit von Polizei, Umweltbehörden und Justiz zu intensivieren.

Das Landeskriminalamt in Düsseldorf hat zum Januar 2024 eine neue Vernetzungsstelle für Umweltkriminalität gegründet. Innenminister Herbert Reul stellte die Dienststelle am 24. Januar 2024 offiziell vor. Sie soll Behörden, die gegen Umweltstraftaten vorgehen, enger miteinander verbinden und standardisierte Konzepte zur Bekämpfung, Verfolgung und Prävention entwickeln.

Kooperation mehrerer Institutionen
Die Stelle fungiert als Bindeglied zwischen der Staatsanwaltschaft Dortmund, dem Landesamt für Natur-, Umwelt- und Verbraucherschutz NRW (LANUV), Bezirksregierungen, Wasserschutzpolizei und Feuerwehr. Die Vernetzungsstelle ist mit vier Polizeibeamten und Fachkräften aus Umweltingenieurwesen und Finanzanalysen besetzt.

Nach Angaben von LKA-Direktor Ingo Wünsch ist Umweltkriminalität wirtschaftlich oft sehr lukrativ. Häufig seien organisierte und strukturierte Vorgehensweisen beteiligt. Daher ist die Vernetzungsstelle in der Abteilung zur Bekämpfung Organisierter Kriminalität angesiedelt.

Quelle: Pressestelle Ministerium des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen, Mitteilung vom 25. Januar 2024.

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