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04.08., 01:30

IHK und Energy Hub Wilhelmshaven fordern Ausbau der Schieneninfrastruktur

Eine aktualisierte Analyse zeigt: Für die wachsenden Verkehrsmengen in der Region Weser-Ems reichen die vorhandenen Schienenkapazitäten nicht aus – Ausbaupläne müssen jetzt umgesetzt werden.

Die Oldenburgische IHK hat zusammen mit dem Energy Hub Wilhelmshaven eine Kapazitätsanalyse der Schieneninfrastruktur in der Region Weser-Ems vorlegen lassen. Das Verkehrswissenschaftliche Institut der RWTH Aachen untersuchte dabei, ob das bestehende Netz den prognostizierten Personen- und Güterverkehr bewältigen kann – unter Berücksichtigung der Entwicklung Wilhelmshavens als Energy Hub.

Konkrete Handlungsbedarfe

Die Analyse identifiziert mehrere Engpässe. In Sande werde ein zusätzlicher Bahnsteig notwendig. Darüber hinaus müssen die Strecken von Oldenburg nach Bremen und Osnabrück ausgebaut werden. Geplant sind: eine neue Eisenbahnbrücke in Oldenburg mit Stellwerk und Pferdemarkbrücke, Überholmöglichkeiten für Ganzzüge zwischen Brake und Hude, der zweigleisige Ausbau und die Elektrifizierung der Strecke Oldenburg–Osnabrück sowie Kapazitätserweiterungen zwischen Oldenburg und Bremen.

Die IHK betont: Der Hafen allein ist nicht die Grenze des Wachstums – entscheidend ist die Hinterlandanbindung per Schiene. Da Wilhelmshaven keinen Binnenwasserstraßenanschluss hat, gewinnt die Bahn zusätzlich an Bedeutung. Die Erkenntnisse sollen Grundlage für den neuen Bundesverkehrswegeplan werden.

Quelle: Pressestelle Oldenburgische IHK, Mitteilung vom 13. Mai 2026.

31.07., 12:00

IHK und Energy Hub legen aktualisierte Schienenanalyse vor

Eine Kapazitätsanalyse zeigt: Die Schieneninfrastruktur in der Region Weser-Ems muss ausgebaut werden, um künftigen Personen- und Güterverkehr bewältigen zu können.

Die Oldenburgische IHK und der Energy Hub Wilhelmshaven haben eine aktualisierte Kapazitätsanalyse der Schieneninfrastruktur in der Region Weser-Ems vorstellt. Das Gutachten wurde durch das Verkehrswissenschaftliche Institut der RWTH Aachen erstellt und berücksichtigt auch die prognostizierten Verkehrsmengen des Energy Hub Wilhelmshaven.

Handlungsbedarf bestätigt
Die Analyse bestätigt erheblichen Ausbaubedarf. Insbesondere auf der Strecke zwischen Oldenburg und Sande wird ein zusätzlicher Bahnsteig gefordert. Auch die Verbindungen von Oldenburg nach Bremen und Osnabrück müssen laut Gutachten kapazitätsmäßig erweitert werden.

Die IHK nennt folgende Maßnahmen als prioritär: der Neubau der Eisenbahnbrücke in Oldenburg mit neuem Stellwerk, Überholmöglichkeiten für Ganzzüge zwischen Brake und Hude, der zweigleisige Ausbau und die Elektrifizierung der Strecke Oldenburg–Osnabrück sowie Kapazitätserweiterungen zwischen Oldenburg und Bremen.

Felix Jahn, IHK-Geschäftsführer für Verkehr, betont die Dringlichkeit: "Der Infrastrukturausbau dauert lange – vor diesem Hintergrund ist 2040 eigentlich schon morgen." Die IHK plant Gespräche mit dem Bundesverkehrsministerium, um die Vorrangigkeit des Streckenausbaus zu sichern.

Quelle: Pressestelle Oldenburgische Industrie- und Handelskammer, Mitteilung vom 13. Mai 2026.