Oldenburg: Stadt und Zoll kontrollieren Jugendliche bei Vape-Konsum
Bei einer Jugendschutzkontrolle in der Oldenburger Innenstadt haben Stadt und Zoll elf illegale Vapes sichergestellt und Jugendliche direkt angesprochen.
Am Freitag, 7. August, führten Mitarbeitende der Stadt Oldenburg aus den Fachdiensten Kinder- und Jugendschutz sowie Zentraler Außendienst zusammen mit dem Zoll eine Kontrolle durch. Im Fokus standen nicht Einzelhandelsgeschäfte, sondern typische Treffpunkte von Jugendlichen in der Innenstadt.
Die Einsatzkräfte sprachen Jugendliche direkt an, klärten über Jugendschutzbestimmungen auf und informierten über gesundheitliche Risiken von Vapes. Bei der Kontrolle wurden insgesamt elf Vapes sichergestellt, teilweise handelte es sich um Produkte, die nicht für Deutschland zugelassen sind oder gegen geltende Regelungen verstoßen. Die jüngste kontrollierte Person war elf Jahre alt.
Gesundheitliche Risiken
Nach deutschem Jugendschutzgesetz ist der Konsum von E-Zigaretten erst ab 18 Jahren erlaubt. Nikotin kann die Gehirnentwicklung beeinträchtigen und zu Abhängigkeit führen. Hinzu kommen mögliche Schadstoffe in den Liquids sowie unbekannte Inhaltsstoffe bei nicht zugelassenen Produkten. Die Stadt plant weitere Kontrollen sowie Informationsangebote für Jugendliche und Eltern, um nachhaltig den Jugendschutz zu stärken.
Quelle: Pressestelle Stadt Oldenburg, Mitteilung vom 11. August 2026.