11.08., 12:30
Die Handwerkskammer Oldenburg hat ein Positionspapier für die Kommunalwahl am 13. September veröffentlicht, in dem sie Forderungen an die künftigen Kommunalvertretungen richtet.
Die Handwerkskammer Oldenburg hat anlässlich der Kommunalwahl am 13. September ein Positionspapier veröffentlicht. Darin bündelt das niedersächsische Handwerk seine Forderungen mit kommunalem Bezug.
Nach Angaben der Kammer sind beim kommenden Urnengang über 533.000 Beschäftigte im niedersächsischen Handwerk sowie über 87.000 Betriebsinhaberinnen und -inhaber stimmberechtigt. Gewählt werden die Mitglieder von mehr als 2.000 Kommunalvertretungen.
Zentrale Forderungen
Das Positionspapier fordert schnellere und digitalere Verwaltungen mit vereinfachten Genehmigungsverfahren. Zudem verlangt das Handwerk praxistaugliche Lösungen für Wirtschaftsverkehr, etwa funktionierende Verkehrsführung und handwerkerfreundliche Parkregelungen. Als dritten Punkt nennt die Kammer die Stärkung beruflicher Bildung vor Ort, bessere Berufsorientierung und eine verlässliche Erreichbarkeit von Lernorten. Präsident Eckhard Stein der Handwerkskammer Oldenburg sagte: "Das Handwerk verfügt über ein erhebliches Wählerpotenzial. Für Kandidatinnen und Kandidaten bedeutet das: Die Anliegen des Handwerks gehören im Wahlkampf klar auf die Agenda."
Quelle: Pressestelle Handwerkskammer Oldenburg, Mitteilung vom 11. August 2026.
06.08., 01:30
Die IHK Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim veranstaltet am 6. August einen kostenlosen Sprechtag für angehende Unternehmer.
Die IHK Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim organisiert zusammen mit der Rechtsanwaltskammer für den Oberlandesgerichtsbezirk Oldenburg am 6. August 2026 einen Sprechtag für Existenzgründer. Die Veranstaltung findet von 14 bis 17 Uhr in Lingen statt.
Angehende Unternehmer können sich dort zu rechtlichen Fragen rund um die Gründung beraten lassen. Rechtsanwälte stehen für Gespräche zur Verfügung.
Quelle: Pressestelle IHK Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim, Mitteilung vom 18. Mai 2026.
05.08., 12:30
Am 23. September bieten Handwerkskammer und IHK Ostfriesland einen hybriden Beratungstag für Erfinder an – online und vor Ort in Emden.
Die Handwerkskammer für Ostfriesland und die Industrie- und Handelskammer für Ostfriesland und Papenburg veranstalten am Mittwoch, 23. September, ab 9 Uhr einen kostenlosen Erfindersprechtag. Interessierte können ihre halbstündigen Einzelberatungen online oder in Präsenz in der IHK, Ringstraße 4 in Emden, wahrnehmen.
Zielgruppe und Themen
Das Angebot richtet sich an Inhaberinnen und Inhaber von Handwerksbetrieben, deren Mitarbeitende sowie freie Erfinder mit handwerksbezogenen Ideen. Innovationsberater der Kammern und ein Patentanwalt informieren über gewerbliche Schutzrechte wie Patente, eingetragene Designs und Marken. Sie erläutern Vermarktungsmöglichkeiten, rechtliche Rahmenbedingungen und Förderprogramme.
Anmeldungen sind online unter www.hwk-aurich.de/erfinder möglich. Ansprechpartner ist Daniel Bigl, Telefon 04941 1797-60 oder d.bigl@hwk-aurich.de.
Quelle: Pressestelle Handwerkskammer für Ostfriesland, Mitteilung vom 5. August 2026.
04.08., 01:30
Eine aktualisierte Analyse zeigt: Für die wachsenden Verkehrsmengen in der Region Weser-Ems reichen die vorhandenen Schienenkapazitäten nicht aus – Ausbaupläne müssen jetzt umgesetzt werden.
Die Oldenburgische IHK hat zusammen mit dem Energy Hub Wilhelmshaven eine Kapazitätsanalyse der Schieneninfrastruktur in der Region Weser-Ems vorlegen lassen. Das Verkehrswissenschaftliche Institut der RWTH Aachen untersuchte dabei, ob das bestehende Netz den prognostizierten Personen- und Güterverkehr bewältigen kann – unter Berücksichtigung der Entwicklung Wilhelmshavens als Energy Hub.
Konkrete Handlungsbedarfe
Die Analyse identifiziert mehrere Engpässe. In Sande werde ein zusätzlicher Bahnsteig notwendig. Darüber hinaus müssen die Strecken von Oldenburg nach Bremen und Osnabrück ausgebaut werden. Geplant sind: eine neue Eisenbahnbrücke in Oldenburg mit Stellwerk und Pferdemarkbrücke, Überholmöglichkeiten für Ganzzüge zwischen Brake und Hude, der zweigleisige Ausbau und die Elektrifizierung der Strecke Oldenburg–Osnabrück sowie Kapazitätserweiterungen zwischen Oldenburg und Bremen.
Die IHK betont: Der Hafen allein ist nicht die Grenze des Wachstums – entscheidend ist die Hinterlandanbindung per Schiene. Da Wilhelmshaven keinen Binnenwasserstraßenanschluss hat, gewinnt die Bahn zusätzlich an Bedeutung. Die Erkenntnisse sollen Grundlage für den neuen Bundesverkehrswegeplan werden.
Quelle: Pressestelle Oldenburgische IHK, Mitteilung vom 13. Mai 2026.
03.08., 12:30
Die IHK Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim veranstaltet am 6. August 2026 einen Sprechtag für angehende Unternehmer.
Am 6. August 2026 findet von 14 bis 17 Uhr in Lingen ein Rechtsanwaltssprechtag für Existenzgründer statt. Die IHK Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim und die Rechtsanwaltskammer für den Oberlandesgerichtsbezirk Oldenburg führen die Veranstaltung gemeinsam durch.
Gründer können sich während des Sprechtags zu rechtlichen Fragen rund um die Unternehmensgründung informieren und beraten lassen.
Quelle: IHK Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim, Mitteilung vom 18.05.2026.
31.07., 13:00
Die wirtschaftliche Stimmung in der Region hat im ersten Quartal 2026 erheblich nachgelassen – Grund sind unter anderem gestiegene Energiepreise infolge des Nahost-Konflikts.
Der Konjunkturklimaindex der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer (IHK) ist um 8,7 Punkte auf 84,8 Zähler gefallen (Vorjahr: 94,5 Punkte). Bis Februar deutete sich noch eine leichte Erholung an, die durch den Kriegsausbruch im Nahen Osten gebremst wurde.
Besonders Industrie, Handel sowie Transport- und Logistik leiden unter dem gestiegenen Kostendruck. Lediglich das Baugewerbe mit guter Auftragsreichweite und Teile des Dienstleistungssektors bewerten ihre Lage als zufriedenstellend.
Sorgen und Forderungen
Der steigende Kostendruck könnte die Inflation anheizen und – bei Zinserhöhungen durch die Europäische Zentralbank – auch die Kaufkraft privater Haushalte senken. Alle Branchen rechnen mit ungünstiger Entwicklung. IHK-Geschäftsführer Björn Schaeper fordert einen klaren wirtschaftspolitischen Kurs statt Einzelmaßnahmen: "Die bisher angekündigten Maßnahmen bleiben letztlich nur ein Tropfen auf den heißen Stein." Nötig seien Bürokratieabbau, schnellere Verfahren, dauerhafte Senkung der Energie- und Arbeitskosten sowie eine verlässliche Energieversorgung.
Quelle: Pressestelle Oldenburgische Industrie- und Handelskammer, Mitteilung vom 27. April 2026.
31.07., 12:00
Eine Kapazitätsanalyse zeigt: Die Schieneninfrastruktur in der Region Weser-Ems muss ausgebaut werden, um künftigen Personen- und Güterverkehr bewältigen zu können.
Die Oldenburgische IHK und der Energy Hub Wilhelmshaven haben eine aktualisierte Kapazitätsanalyse der Schieneninfrastruktur in der Region Weser-Ems vorstellt. Das Gutachten wurde durch das Verkehrswissenschaftliche Institut der RWTH Aachen erstellt und berücksichtigt auch die prognostizierten Verkehrsmengen des Energy Hub Wilhelmshaven.
Handlungsbedarf bestätigt
Die Analyse bestätigt erheblichen Ausbaubedarf. Insbesondere auf der Strecke zwischen Oldenburg und Sande wird ein zusätzlicher Bahnsteig gefordert. Auch die Verbindungen von Oldenburg nach Bremen und Osnabrück müssen laut Gutachten kapazitätsmäßig erweitert werden.
Die IHK nennt folgende Maßnahmen als prioritär: der Neubau der Eisenbahnbrücke in Oldenburg mit neuem Stellwerk, Überholmöglichkeiten für Ganzzüge zwischen Brake und Hude, der zweigleisige Ausbau und die Elektrifizierung der Strecke Oldenburg–Osnabrück sowie Kapazitätserweiterungen zwischen Oldenburg und Bremen.
Felix Jahn, IHK-Geschäftsführer für Verkehr, betont die Dringlichkeit: "Der Infrastrukturausbau dauert lange – vor diesem Hintergrund ist 2040 eigentlich schon morgen." Die IHK plant Gespräche mit dem Bundesverkehrsministerium, um die Vorrangigkeit des Streckenausbaus zu sichern.
Quelle: Pressestelle Oldenburgische Industrie- und Handelskammer, Mitteilung vom 13. Mai 2026.
31.07., 12:00
Eine Analyse der RWTH Aachen zeigt das Potenzial der Bahnstrecke; IHK und Landkreis sehen Bedarf für Investitionen, um Güterverkehr von der Straße auf die Schiene zu verlagern.
Die Bahnstrecke Hude–Nordenham ist derzeit weitgehend eingleisig. Eine von der Oldenburgischen IHK und dem Landkreis Wesermarsch beauftragte Studie der RWTH Aachen hat die Leistungsfähigkeit untersucht. Während die Strecke nach bisherigen Prognosen für 2040 ausreichend dimensioniert wäre, warnen die Hochschulforscher vor Engpässen bei wachsendem Güterverkehr.
Kurzfristige Maßnahmen und langfristige Ziele
Als schnell umzusetzbare Lösung schlagen die Experten die Verlängerung der Überholgleise in Elsfleth und Neuenkoop vor. Langfristig fordern Landrat Stephan Siefken und IHK-Präsident Jan Müller einen zweigleisigen Ausbau des Abschnitts Hude–Brake. Mehrere Unternehmen der Region – darunter Norddeutsche Seekabelwerke, Kronos, Glencore und Steelwind – haben Interesse an einer zuverlässigeren Bahnverbindung bekundet. Siefken begründet den Ausbau mit wirtschaftlichem Wachstum, verbesserter Mobilität im ländlichen Raum und Klimaschutz. Nach Aussage Müllers wird der Vorschlag bei der DB InfraGo nicht abgelehnt; nun müssen Finanzierungsquellen erschlossen werden.
Quelle: Pressestelle Landkreis Wesermarsch, Mitteilung vom 24. April 2026.