Stadion-Neubau in Oldenburg erhält grünes Licht von EU und Kommunalaufsicht
Die Europäische Kommission hat die öffentliche Finanzierung des geplanten Stadions an der Maastrichter Straße genehmigt, die Kommunalaufsicht hat keine Bedenken gegen die finanzielle Absicherung durch die Stadt.
Der Stadion-Neubau an der Maastrichter Straße kann wie geplant realisiert werden. Die Europäische Kommission hat am 12. August die von der Stadt Oldenburg angemeldete öffentliche Finanzierung genehmigt. Die zugunsten der Stadion Oldenburg GmbH & Co. KG vorgesehenen Beihilfen in Höhe von 75 Millionen Euro wurden als mit dem europäischen Beihilferecht vereinbar eingestuft.
Die Kommission stellte fest, dass die Maßnahme erforderlich ist, um einen attraktiven Veranstaltungsort für Sport- und Kulturveranstaltungen zu entwickeln, da eine ausreichende private Finanzierung fehlt. Sie befand die geplante Unterstützung zudem für verhältnismäßig.
Finanzierung und weitere Schritte
Die Kommunalaufsicht im Niedersächsischen Innenministerium teilte mit Schreiben vom 16. Juli mit, dass sie die Beschlüsse zur Übernahme einer Ausfallbürgschaft und zur Abgabe einer Patronatserklärung zur Kenntnis genommen und nicht beanstandet hat. Die Finanzierung erfolgt durch einen Eigenkapitalzuschuss von 15 Millionen Euro sowie Bankdarlehen mit städtischer Bürgschaft.
Der Totalunternehmer Baugesellschaft Walter Hellmich GmbH hat den Zuschlag zu einem Pauschalfestpreis von 57,3 Millionen Euro zuzüglich 2,36 Millionen Euro Baunebenkosten erhalten. Baubeginn ist für 1. Juli 2027 vorgesehen, die Fertigstellung wird für Ende 2028 oder Anfang 2029 angestrebt.
Quelle: Pressestelle Stadt Oldenburg, Mitteilung vom 12. August 2026.