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24.07., 12:30

Polizei verstärkt Kontrollen an Kriminalitätsschwerpunkten in drei Städten

Die Polizeidirektion Göttingen intensiviert ihre Präsenz an als "gefährlich" eingestuften Orten in Hameln, Hildesheim und Göttingen und hat dabei 75 Messer sichergestellt.

Die Polizeidirektion Göttingen setzt verstärkte Maßnahmen zur Sicherung von Kriminalitätsschwerpunkten um. In Hameln (seit Ende 2023), Hildesheim (seit Oktober 2024) und Göttingen (seit April 2026) wurden Bereiche rechtlich als "gefährliche Orte" eingestuft. Dies ermöglicht verdachtsunabhängige Personenüberprüfungen und Durchsuchungen zur Straftatenverhütung.

Bilanz der Maßnahmen

In Hameln führten rund 470 Personenüberprüfungen zur Sicherstellung von zwei Schreckschusswaffen, fünf Messern und weiteren gefährlichen Gegenständen. In Hildesheim wurden bis Ende Juni über 4.700 Maßnahmen durchgeführt, darunter 1.771 Personalien-Feststellungen und 898 Durchsuchungen; die Zahl registrierter Verbrechen ist deutlich rückläufig. In Göttingen kontrollierten Beamte bis Ende Juni 942 Personen, stellten 36 Messer sowie weitere Waffen sicher und erteilten 52 Platzverweise und 11 Aufenthaltsverbote.

Insgesamt wurden an allen drei Orten 75 Messer sichergestellt. Die Stadt Göttingen ergänzte die Maßnahmen durch eine Waffenverbotszone in der Innenstadt (seit Februar 2026). Polizeidirektorin Tanja Wulff-Bruhn betont, dass das professionelle Vorgehen erste positive Tendenzen zeige und die Rückmeldungen aus Politik und Gesellschaft durchweg positiv ausfallen.

Quelle: Pressestelle Polizeidirektion Göttingen, Mitteilung vom 24.07.2026

24.07., 02:00

Zwei Männer nach Körperverletzung in Hildesheim in Untersuchungshaft

Nach einem Überfall auf einen 19-Jährigen im Butterborn sind zwei Tatverdächtige festgenommen und in Haft genommen worden.

Zwei Männer im Alter von 19 und 23 Jahren stehen unter Verdacht, einen 19-Jährigen am Dienstag, 21. Juli, gegen 22:25 Uhr im Butterborn angegriffen zu haben. Nach bisherigen Ermittlungen kam es zwischen den Beschuldigten und dem Opfer zu einem lautstarken Streit auf offener Straße, an dem auch weitere unbekannte Personen beteiligt waren.

Im Verlauf des Streits sollen die beiden Tatverdächtigen das Opfer durch Faustschläge und Tritte verletzt haben. Der 19-Jährige erlitt Kopfverletzungen und wurde von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht, wo er stationär aufgenommen wurde.

Haft angeordnet

Die Tatverdächtigen wurden noch in der Nacht zu Mittwoch aufgrund von Zeugenaussagen identifiziert und vorläufig festgenommen. Beide haben nach Angaben der Polizei keinen festen Wohnsitz in Deutschland. Die Staatsanwaltschaft Hildesheim beantragte Untersuchungshaft wegen Fluchtgefahr, dem das Amtsgericht stattgab. Am Donnerstag wurden der 19-Jährige in eine Jugendanstalt und der 23-Jährige in eine Justizvollzugsanstalt verbracht. Die Ermittlungen zu den genauen Hintergründen dauern an.

Quelle: Pressestelle Staatsanwaltschaft Hildesheim / Polizeiinspektion Hildesheim, Mitteilung vom 23. Juli 2026.

21.07., 01:00

Polizei sucht nach vermisstem 15-Jährigen

Die Polizeiinspektion Hildesheim bittet die Öffentlichkeit um Hilfe bei der Suche nach einem Jugendlichen, der sich seit Mai aus einer Jugendhilfeeinrichtung entfernt hat.

Ein 15-jähriger Junge wird vermisst. Er hatte sich am 9. Mai 2026 aus einer Jugendhilfeeinrichtung entfernt, in der er untergebracht war. Seither fehlt von ihm jede Spur.

Mögliche Aufenthaltsorte

Die Polizei geht davon aus, dass der Jugendliche möglicherweise die Region Hildesheim verlassen hat. Als mögliche Aufenthaltsorte werden der Bereich Liebenau im Landkreis Goslar und der Raum Salzgitter genannt.

Wer Hinweise zum Aufenthaltsort oder sonstige sachdienliche Angaben machen kann, wird gebeten, die Polizeiinspektion Hildesheim unter der Telefonnummer 05121/939-115 oder jede andere Polizeidienststelle zu kontaktieren.

Quelle: Pressestelle Polizeiinspektion Hildesheim, Mitteilung vom 20.07.2026

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