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21.08., 12:30Dresden

Anklage gegen 47-Jährigen wegen Vergewaltigung und sexueller Nötigung

Die Staatsanwaltschaft Dresden hat Anklage gegen einen 47-jährigen Mann erhoben, der seine Lebensgefährtin über Jahre hinweg unter Einfluss von Betäubungsmitteln sexuell missbraucht haben soll.

Die Staatsanwaltschaft Dresden hat Anklage gegen einen 47-jährigen Deutschen zur Großen Strafkammer des Landgerichts Dresden eingereicht. Der Mann wird beschuldigt, zwischen Anfang 2009 und Dezember 2025 seine 49-jährige Lebensgefährtin in ihrer gemeinsamen Wohnung und Gartenlaube in Großenhain durch die Gabe von Betäubungsmitteln und Alkohol in einen sedierten Zustand versetzt zu haben.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft soll der Beschuldigte die Frau in diesem Zustand in drei Fällen vergewaltigt und in vier Fällen sexuell missbraucht haben. Der Verdacht besteht auch darin, dass er die Taten teilweise gefilmt und die Aufnahmen an Dritte weitergegeben haben soll.

Ein Haftbefehl wurde am 18. Februar 2026 erlassen. Der Mann wurde am 19. Februar festgenommen und sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Zu den Vorwürfen hat er bislang keine Aussagen gemacht. Die Geschädigte hat sich nach Bekanntwerden der Vorwürfe von ihrem Partner getrennt. Das Landgericht Dresden entscheidet nun über die Eröffnung des Hauptverfahrens.

Quelle: Medienservice Sachsen, Mitteilung vom 21. August 2026.

20.08., 01:30Harburg

Landkreis Harburg stärkt Katastrophenschutz und Notfallvorsorge

Der Landkreis Harburg baut seine Strukturen für die Bewältigung von Notfällen und Katastrophen aus.

Der Landkreis Harburg arbeitet daran, die Vorbereitung und Koordination bei medizinischen Notfällen, Unwettern, Waldbränden, Hochwasser und größeren Krisen- oder Katastrophenlagen zu verbessern. Ziel ist es, dass Hilfe schnell erreicht und die Bevölkerung wirksam geschützt wird.

Dazu sollen verlässliche Strukturen und ein reibungsloses Zusammenspiel der beteiligten Behörden, Organisationen und Einsatzkräfte ausgebaut werden.

Quelle: Pressestelle Landkreis Harburg, Mitteilung vom 19.08.2026

19.08., 19:08Görlitz

Präventionskino in Görlitz: Warnung vor Betrugsmethoden

Am 2. September zeigt der Filmpalast Görlitz Kurzfilme und Theaterstücke über Telefonbetrug und falsche Polizisten – eine Veranstaltung mehrerer Organisationen zur Prävention.

Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien, Filmpalast Görlitz, Seniorenvertretung Görlitz, Verbraucherzentrale und Polizeidirektion Görlitz laden am 2. September zur zweiten Auflage des "Görlitzer Präventionskinos" ein. Die Veranstaltung findet von 10 bis 13 Uhr im Filmpalast in der Jakobstraße 16 statt.

Programm gegen Betrugsmethoden

Statt eines Spielfilms werden Kurzfilme zu Themen wie Telefonbetrug, falsche Polizisten und vermeintliche Bankmitarbeiter gezeigt. Vertreter der beteiligten Organisationen führen zudem ein Theaterstück auf, das zeigt, wie Täter vorgehen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zu Gesprächen mit Fachleuten. Der Eintritt kostet 4 Euro und beinhaltet Kaffee und Kuchen.

Medienschaffende sind zur Veranstaltung eingeladen. Anmeldungen werden bis 28. August unter medien.pd-gr@polizei.sachsen.de entgegengenommen.

Quelle: Medienservice Sachsen, Mitteilung vom 14. August 2026

11.08., 13:00Oldenburg

Oldenburg: Stadt und Zoll kontrollieren Jugendliche bei Vape-Konsum

Bei einer Jugendschutzkontrolle in der Oldenburger Innenstadt haben Stadt und Zoll elf illegale Vapes sichergestellt und Jugendliche direkt angesprochen.

Am Freitag, 7. August, führten Mitarbeitende der Stadt Oldenburg aus den Fachdiensten Kinder- und Jugendschutz sowie Zentraler Außendienst zusammen mit dem Zoll eine Kontrolle durch. Im Fokus standen nicht Einzelhandelsgeschäfte, sondern typische Treffpunkte von Jugendlichen in der Innenstadt.

Die Einsatzkräfte sprachen Jugendliche direkt an, klärten über Jugendschutzbestimmungen auf und informierten über gesundheitliche Risiken von Vapes. Bei der Kontrolle wurden insgesamt elf Vapes sichergestellt, teilweise handelte es sich um Produkte, die nicht für Deutschland zugelassen sind oder gegen geltende Regelungen verstoßen. Die jüngste kontrollierte Person war elf Jahre alt.

Gesundheitliche Risiken

Nach deutschem Jugendschutzgesetz ist der Konsum von E-Zigaretten erst ab 18 Jahren erlaubt. Nikotin kann die Gehirnentwicklung beeinträchtigen und zu Abhängigkeit führen. Hinzu kommen mögliche Schadstoffe in den Liquids sowie unbekannte Inhaltsstoffe bei nicht zugelassenen Produkten. Die Stadt plant weitere Kontrollen sowie Informationsangebote für Jugendliche und Eltern, um nachhaltig den Jugendschutz zu stärken.

Quelle: Pressestelle Stadt Oldenburg, Mitteilung vom 11. August 2026.

11.08., 12:30Salzgitter

Salzgitter führt Testkäufe zu Jugendschutzkontrollen durch

Stadt und Polizei Salzgitter haben im Mai Testkäufe durchgeführt, um die Einhaltung von Jugendschutzvorschriften zu überprüfen.

Im Rahmen des Projektes "Sicher und sauber" haben die Stadt Salzgitter und die Polizeiinspektion Salzgitter im Mai Jugendschutzkontrollen durchgeführt. Dabei wurden Testkäufe im Stadtgebiet eingesetzt, um zu prüfen, ob Geschäfte die geltenden Jugendschutzbestimmungen befolgen.

Quelle: Pressestelle Stadt Salzgitter, Mitteilung vom 11. Juni 2026.

06.08., 01:00Diepholz

Ersthelfer-App corhelper im Landkreis Diepholz gestartet

Die Alarmierungs-App corhelper, die bei Verdacht auf Herz-Kreislauf-Stillstand Ersthelfende in der Nähe benachrichtigt, geht im Landkreis Diepholz nach erfolgreicher Pilotphase in den Regelbetrieb.

Seit dem 3. August 2026 ist die Ersthelfer-App corhelper im Landkreis Diepholz offiziell im Regelbetrieb. In der Pilotphase wurden 773 Nutzerinnen und Nutzer registriert, neun Einsätze durchgeführt. Bei allen Einsätzen erreichten die alarmierten Ersthelfenden den Einsatzort in weniger als drei Minuten.

Funktionsweise und Ziel
Bei Verdacht auf einen Herz-Kreislauf-Stillstand alarmiert die Leitstelle parallel zum Rettungsdienst registrierte Ersthelfende in der Nähe des Einsatzortes. Diese können den Einsatz über ihr Smartphone annehmen und werden zur Einsatzstelle navigiert, um sofort lebensrettende Maßnahmen einzuleiten, bis der Rettungsdienst eintrifft.

Ab sofort können sich neben medizinisch qualifizierten Personen auch Menschen registrieren, die innerhalb der vergangenen drei Jahre einen Erste-Hilfe-Kurs absolviert haben. Der Landkreis möchte das Ersthelfernetzwerk weiter ausbauen. Alle registrierten Ersthelfenden sind während ihrer Einsätze versichert: Eigenschäden über den Gemeinde-Unfallversicherungsverband Hannover, Haftpflichtschäden über den Kommunalen Schadenausgleich Hannover.

Quelle: Pressestelle Landkreis Diepholz, Mitteilung vom 5. August 2026.

31.07., 12:00Fulda

Blauzungenkrankheit in Niedersachsen nachgewiesen

Das Virus der Blauzungenkrankheit Serotyp 8 ist erstmals in einem Rinderbestand im Landkreis Göttingen aufgetreten.

Am 17. Juli wurde das Virus der Blauzungenkrankheit des Serotyps 8 (BTV-8) in einem Rinderbestand im Landkreis Göttingen in Niedersachsen nachgewiesen. Dies ist der erste Fall des Virus in Niedersachsen.

Mit dem Nachweis erweitert sich eine Handelsrestriktionszone, die im Juni 2026 nach einem Ausbruch im hessischen Kreis Fulda eingerichtet worden war. Sie erstreckt sich nun auf weite Teile Niedersachsens.

Quelle: Pressestelle Landkreis Harburg, Mitteilung vom 22. Juli 2026.

24.07., 12:30Leer

Stresskissen für Vernehmungen im Polizeikommissariat Emden

Das Polizeikommissariat Emden hat von der Stiftung Opferhilfe Niedersachsen Stresskissen erhalten, die bei Vernehmungen und Befragungen eingesetzt werden sollen.

Die Stiftung Opferhilfe Niedersachsen hat dem Polizeikommissariat Emden Stresskissen übergeben. Claudia Stein und Vanessa Schauka vom Opferhilfebüro Aurich überreichten die Kissen an Kriminalhauptkommissarin Hagen.

Hintergrund des Projekts

Prozessbegleiter der Stiftung hatten beobachtet, dass Zeuginnen und Zeugen in belastenden Situationen häufig nicht wissen, wohin mit ihren Händen. Die Stresskissen sollen ihnen helfen, sich zu entspannen und ein Gefühl von Sicherheit zu vermitteln. Besonders bei Aufregung, Angst oder Unruhe können die Kissen unterstützend wirken.

Hergestellt wurden die handlichen, farbenfrohen Kissen in zwei Größen von der Sozialtherapeutischen Abteilung der Justizvollzugsanstalt für Frauen in Vechta. Damit können auch Kinder von dem Angebot profitieren. Die Stiftung Opferhilfe Niedersachsen unterstützt Menschen, die von Straftaten betroffen sind, unabhängig von einer Anzeige. Sie hilft bei der Bewältigung von Tatfolgen, begleitet Betroffene etwa zu Zeugenaussagen vor Gericht und kann in bestimmten Fällen finanzielle Hilfen vermitteln.

Quelle: Polizeiinspektion Leer/Emden, Mitteilung vom 24.07.2026

24.07., 12:30Göttingen

Polizei verstärkt Kontrollen an Kriminalitätsschwerpunkten in drei Städten

Die Polizeidirektion Göttingen intensiviert ihre Präsenz an als "gefährlich" eingestuften Orten in Hameln, Hildesheim und Göttingen und hat dabei 75 Messer sichergestellt.

Die Polizeidirektion Göttingen setzt verstärkte Maßnahmen zur Sicherung von Kriminalitätsschwerpunkten um. In Hameln (seit Ende 2023), Hildesheim (seit Oktober 2024) und Göttingen (seit April 2026) wurden Bereiche rechtlich als "gefährliche Orte" eingestuft. Dies ermöglicht verdachtsunabhängige Personenüberprüfungen und Durchsuchungen zur Straftatenverhütung.

Bilanz der Maßnahmen

In Hameln führten rund 470 Personenüberprüfungen zur Sicherstellung von zwei Schreckschusswaffen, fünf Messern und weiteren gefährlichen Gegenständen. In Hildesheim wurden bis Ende Juni über 4.700 Maßnahmen durchgeführt, darunter 1.771 Personalien-Feststellungen und 898 Durchsuchungen; die Zahl registrierter Verbrechen ist deutlich rückläufig. In Göttingen kontrollierten Beamte bis Ende Juni 942 Personen, stellten 36 Messer sowie weitere Waffen sicher und erteilten 52 Platzverweise und 11 Aufenthaltsverbote.

Insgesamt wurden an allen drei Orten 75 Messer sichergestellt. Die Stadt Göttingen ergänzte die Maßnahmen durch eine Waffenverbotszone in der Innenstadt (seit Februar 2026). Polizeidirektorin Tanja Wulff-Bruhn betont, dass das professionelle Vorgehen erste positive Tendenzen zeige und die Rückmeldungen aus Politik und Gesellschaft durchweg positiv ausfallen.

Quelle: Pressestelle Polizeidirektion Göttingen, Mitteilung vom 24.07.2026

24.07., 12:30Gifhorn

Betrüger erbeuten sechsstelligen Betrag durch Schockanruf

Ein über 90-Jähriger aus dem Landkreis Gifhorn ist Opfer einer Schockanruf-Betrugsmasche geworden und hat Bargeld sowie Gold an Unbekannte übergeben.

Die Polizeiinspektion Gifhorn warnt vor einer Welle von Schockanrufen, bei denen sich Betrüger als Polizisten, Staatsanwälte oder Ärzte ausgeben. Im Fall eines über 90-Jährigen aus Osloß war die Masche erfolgreich: Ein Anrufer gab sich als Ärztin aus und behauptete, die Tochter des Mannes sei mit Krebsdiagnose ins Krankenhaus eingeliefert worden. Für ein spezielles Medikament aus dem Ausland sei eine Kaution erforderlich. Im Hintergrund waren verzweifelt klingende Rufe zu hören, angeblich von der Tochter.

Der Mann übergab gegen Mittag Bargeld und Gold an einen unbekannten Mann. Der Schaden liegt im sechsstelligen Bereich. Der Abholer wird beschrieben als männlich, etwa 38 bis 40 Jahre alt, 175 Zentimeter groß, normale Statur, deutsches Erscheinungsbild. Er trug einen dunklen Pullover, graue Jogginghose und weiße Schuhe.

Sicherheitsratschläge der Polizei: Beenden Sie solche Gespräche sofort. Kontaktieren Sie die angeblich betroffene Person unter einer Ihnen bekannten Nummer. Geben Sie am Telefon keine persönlichen oder finanziellen Informationen preis und übergeben Sie niemals Geld an Unbekannte. Melden Sie verdächtige Anrufe unter 110.

Quelle: Polizeiinspektion Gifhorn, Mitteilung vom 24.07.2026

24.07., 12:30Cuxhaven

Polizeistation Nordholz nach Sanierung wieder geöffnet

Die Polizeistation Nordholz nimmt ihren Betrieb in der Memelstraße wieder auf, nachdem das Gebäude nach einem Brand saniert werden musste.

Die Beamten der Polizeistation Nordholz sind seit vergangener Woche wieder in ihrer angestammten Dienststelle in der Memelstraße tätig. Das Gebäude war aufgrund von Brandschäden einer umfassenden Sanierung unterzogen worden.

Während der Renovierungsarbeiten waren die Polizistinnen und Polizisten in der Polizeistation Altenwalde untergebracht. Bürger können sich nun wieder direkt vor Ort an die Station wenden.

Quelle: Polizeiinspektion Cuxhaven, Mitteilung vom 24.07.2026

24.07., 02:00Leer

Polizei sucht Zeugen nach Serie von Diebstählen in Leer

Die Polizeiinspektion Leer/Emden ermittelt gegen mehrere Heranwachsende und junge Erwachsene wegen Diebstähle an Baustellen, Gewerbeobjekten und öffentlichen Gebäuden zwischen Ende 2025 und März 2026.

Die Polizeiinspektion Leer/Emden und die Staatsanwaltschaft Aurich ermitteln gegen mehrere Beschuldigte wegen Einbrüchen und Diebstählen in der Stadt Leer. Den Verdächtigen wird vorgeworfen, in Baustellen, Gewerbeobjekte und öffentliche Gebäude eingedrungen zu sein und diverse Gegenstände gestohlen zu haben.

Bei den bisherigen Ermittlungen wurden größere Mengen an Diebesgut sichergestellt. Ein Teil konnte bereits den Eigentümern zugeordnet werden, ein weiterer Teil ist noch ungeklärt.

Zeugenaufruf
Die Polizei bittet Zeugen, die Informationen zu den Taten oder dem Diebesgut haben, sich zu melden. Geschädigte können entwendete Gegenstände durch Beschreibungen, Fotos oder Eigentumsnachweise identifizieren. Bilder der sichergestellten Gegenstände sind auf der Website der Polizeidirektion Osnabrück veröffentlicht.

Hinweise nehmen entgegen: Polizei Leer, Telefon 0491-976900.

Quelle: Polizeiinspektion Leer/Emden, Mitteilung vom 23.07.2026.

24.07., 02:00Hildesheim

Zwei Männer nach Körperverletzung in Hildesheim in Untersuchungshaft

Nach einem Überfall auf einen 19-Jährigen im Butterborn sind zwei Tatverdächtige festgenommen und in Haft genommen worden.

Zwei Männer im Alter von 19 und 23 Jahren stehen unter Verdacht, einen 19-Jährigen am Dienstag, 21. Juli, gegen 22:25 Uhr im Butterborn angegriffen zu haben. Nach bisherigen Ermittlungen kam es zwischen den Beschuldigten und dem Opfer zu einem lautstarken Streit auf offener Straße, an dem auch weitere unbekannte Personen beteiligt waren.

Im Verlauf des Streits sollen die beiden Tatverdächtigen das Opfer durch Faustschläge und Tritte verletzt haben. Der 19-Jährige erlitt Kopfverletzungen und wurde von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht, wo er stationär aufgenommen wurde.

Haft angeordnet

Die Tatverdächtigen wurden noch in der Nacht zu Mittwoch aufgrund von Zeugenaussagen identifiziert und vorläufig festgenommen. Beide haben nach Angaben der Polizei keinen festen Wohnsitz in Deutschland. Die Staatsanwaltschaft Hildesheim beantragte Untersuchungshaft wegen Fluchtgefahr, dem das Amtsgericht stattgab. Am Donnerstag wurden der 19-Jährige in eine Jugendanstalt und der 23-Jährige in eine Justizvollzugsanstalt verbracht. Die Ermittlungen zu den genauen Hintergründen dauern an.

Quelle: Pressestelle Staatsanwaltschaft Hildesheim / Polizeiinspektion Hildesheim, Mitteilung vom 23. Juli 2026.

22.07., 12:30Schaumburg

Polizei Rinteln bietet Fahrradkodierung an

Die Polizei Rinteln führt am 28. September 2026 einen Kodiertermin für Fahrräder durch.

Die Polizei Rinteln codiert am 28. September 2026 zwischen 10 und 15 Uhr Fahrräder. Interessierte können sich telefonisch unter 05751-9646-0 anmelden.

Zur Kodierung sollten Besitzer das Fahrrad, einen Ausweis und möglichst die Kaufrechnung mit Rahmennummer mitbringen. Die Codierung unterstützt laut Polizei bei der Diebstahlprävention und Wiedererlangung von gestohlenen Fahrrädern.

Quelle: Pressestelle Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg, Polizeikommissariat Rinteln, Mitteilung vom 22.07.2026.

22.07., 01:00Gifhorn

Polizei Gifhorn warnt vor betrügerischen Trading-Plattformen

Die Polizeiinspektion Gifhorn ermittelt in zwei Fällen von Anlagebetrug und warnt vor professionell gestalteten, betrügerischen Online-Handelsplattformen.

In zwei Fällen haben Männer aus dem Landkreis Gifhorn Geld an vermeintliche Broker überwiesen. Im ersten Fall war es ein fünfstelliger Betrag. Im zweiten Fall begann das Opfer mit einer kleineren Summe, die tatsächlich zurückgezahlt wurde – ein Vertrauensaufbau, der den Mann später dazu bewog, mehrere Tausend Euro zu investieren. Die Ermittlungen in beiden Fällen dauern an.

So funktioniert die Betrugsmasche

Die Täter betreiben professionell gestaltete Internetseiten, die schnelle Gewinne durch Investitionen in Kryptowährungen, Devisen oder andere Finanzprodukte versprechen. Sie nutzen aufwendige Werbung in sozialen Medien, erfundene Erfolgsgeschichten und missbrauchte Namen prominenter Personen oder bekannter Unternehmen. Nach der Registrierung melden sich vermeintliche Broker, die kompetent und hilfsbereit wirken.

Die ersten Einzahlungen fallen gering aus. Die Plattform zeigt rasch Gewinne an – allerdings sind diese erfunden, ein tatsächlicher Handel findet nicht statt. Manchmal zahlen Betrüger kleine Beträge aus, um Vertrauen zu schaffen. Beim Auszahlungsversuch werden dann plötzlich Steuern, Gebühren oder Provisionen fällig. Weitere Überweisungen folgen – das Geld kommt dennoch nicht zurück.

Warnung und Ratschläge

Die Polizei empfiehlt, Anbieter vor Zahlungen gründlich zu prüfen – etwa über die Datenbank der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Niemals sollten Ausweiskopien, Online-Banking-Zugänge oder Fernzugriffe an Unbekannte gewährt werden. Wer auf Gebühren-Forderungen bei Auszahlungen stößt, sollte kein weiteres Geld überweisen und stattdessen sofort die Bank und die Polizei informieren.

Quelle: Polizeiinspektion Gifhorn, Mitteilung vom 21.07.2026

21.07., 01:00Hildesheim

Polizei sucht nach vermisstem 15-Jährigen

Die Polizeiinspektion Hildesheim bittet die Öffentlichkeit um Hilfe bei der Suche nach einem Jugendlichen, der sich seit Mai aus einer Jugendhilfeeinrichtung entfernt hat.

Ein 15-jähriger Junge wird vermisst. Er hatte sich am 9. Mai 2026 aus einer Jugendhilfeeinrichtung entfernt, in der er untergebracht war. Seither fehlt von ihm jede Spur.

Mögliche Aufenthaltsorte

Die Polizei geht davon aus, dass der Jugendliche möglicherweise die Region Hildesheim verlassen hat. Als mögliche Aufenthaltsorte werden der Bereich Liebenau im Landkreis Goslar und der Raum Salzgitter genannt.

Wer Hinweise zum Aufenthaltsort oder sonstige sachdienliche Angaben machen kann, wird gebeten, die Polizeiinspektion Hildesheim unter der Telefonnummer 05121/939-115 oder jede andere Polizeidienststelle zu kontaktieren.

Quelle: Pressestelle Polizeiinspektion Hildesheim, Mitteilung vom 20.07.2026

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