Rostocker Seebäder erhalten staatliche Anerkennung erneuert
Die vier Rostocker Seebäder Warnemünde, Diedrichshagen, Hohe Düne und Markgrafenheide haben ihre staatliche Anerkennung erneuert erhalten.
Staatssekretär Jochen Schulte aus dem Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit hat am 4. August die Anerkennungsurkunden an die Hansestadt Rostock übergeben. Die vier Ortsteile tragen den Titel "Seebad" bereits seit 1996.
Im Anerkennungsverfahren wurde bestätigt, dass alle vier Seebäder die Anforderungen des Kurortgesetzes Mecklenburg-Vorpommern erfüllen. Dazu zählen eine gute Badewasserqualität, touristische Infrastruktur, Freizeit- und Gesundheitsangebote sowie medizinische Versorgung.
2025 verzeichnete Rostock inklusive seiner Seebäder 2,3 Millionen Übernachtungen und rangiert damit an zweiter Stelle in Mecklenburg-Vorpommern. Seit 1990 hat das Land 49 touristische Infrastrukturvorhaben in Rostock mit rund 147 Millionen Euro gefördert, darunter die Landstromanlage Warnemünde und die Promenadengestaltung. In den vergangenen 30 Jahren wurden zudem 57 gewerbliche Investitionsvorhaben mit etwa 72 Millionen Euro unterstützt, wodurch rund 900 Arbeitsplätze entstanden und über 2.500 gesichert wurden.
Mit der im Juni beschlossenen Novellierung des Kurortgesetzes werden künftig Anerkennungen grundsätzlich für maximal 15 Jahre erteilt. Neue Anerkennungsarten wie das See- und Thalassoheilbad werden eingeführt, die Anforderungen für Tourismusorte verschärft.
Quelle: Pressestelle Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Mecklenburg-Vorpommern, Mitteilung vom 4. August 2026.