22.08., 01:30
Die Wiesbadener Polizei sucht nach einem 19-jährigen Mann, der seit Freitagmorgen vermisst wird.
Jason Pandel wird seit Freitag, 21. August 2026, 08:00 Uhr vermisst. Der 19-Jährige verließ seine Wohnung im Wiesbadener Stadtteil Amöneburg in unbekannte Richtung.
Beschreibung: Der Vermisste ist etwa 187 Zentimeter groß, schlank und trägt kurze dunkle Haare. Zuletzt wurde er mit einer schwarzen Mütze, dunkelblauem Hemd, dunkelblauer kurzer Hose und roten Crocs mit Disney-Design bekleidet gesehen.
Sein aktueller Aufenthaltsort ist unbekannt. Die Polizei schließt nicht aus, dass er sich in einer hilfsbedürftigen Lage befinden könnte. Hinweise werden beim 5. Polizeirevier Wiesbaden unter der Telefonnummer 0611/345-2540 und bei jeder anderen Polizeidienststelle entgegengenommen.
Quelle: Polizeipräsidium Westhessen, Pressemitteilung vom 21.08.2026.
22.08., 01:30
Das Polizeipräsidium Westhessen hat rund 110 Ehrenamtliche zu einem Tag der Wertschätzung eingeladen und ihre Unterstützung bei der Präventionsarbeit gewürdigt.
Am 19. August 2026 empfing das Polizeipräsidium Westhessen rund 110 ehrenamtlich Engagierte aus Wiesbaden und den Landkreisen Limburg-Weilburg, Hochtaunus, Main-Taunus und Rheingau-Taunus. Im Fokus standen Angehörige des Freiwilligen Polizeidienstes (FPolD) sowie Sicherheitsberater für Senioren, die die polizeiliche Präventionsarbeit unterstützen.
Polizeivizepräsidentin Katrin Thaler betonte: "Sicherheit entsteht nicht allein durch polizeiliche Maßnahmen. Sie lebt auch von Menschen, die Verantwortung übernehmen, hinschauen und sich für andere einsetzen." Die Ehrenamtlichen seien wichtige Partner der Polizei und stärkten den Zusammenhalt vor Ort.
Programm und Austausch
Das Programm umfasste eine Diensthundevorführung, Informationen zur Spurensicherung und Dokumentenfälschung sowie eine Demonstration einer Polizeidrohne. Zwischen den Programmpunkten hatten die Gäste Zeit für persönliche Gespräche und Netzwerken.
Interessenten für den Freiwilligen Polizeidienst können sich bei ihrer Kommune oder der örtlich zuständigen Polizeidienststelle über Möglichkeiten und Voraussetzungen informieren.
Quelle: Pressestelle Polizeipräsidium Westhessen, Mitteilung vom 21. August 2026.
22.08., 01:30
Die Polizei Wiesbaden hat ihre Öffentlichkeitsfahndung nach einem 19-jährigen Mann zurückgenommen, nachdem dieser wohlbehalten angetroffen wurde.
Die Fahndung war am Freitag, 21. August 2026, um 08:00 Uhr eingeleitet worden. Der Mann konnte inzwischen gefunden werden.
Die Polizei bittet darum, das zur Fahndung verbreitete Bildmaterial nicht weiter zu verwenden.
Quelle: Polizeipräsidium Westhessen, Mitteilung vom 22. August 2026.
22.08., 01:00
Das Hessische Landeskriminalamt hat einen 29-jährigen türkischen Staatsangehörigen festgenommen, der aus einer türkischen Haftanstalt geflohen war.
Beamte des Hessischen Landeskriminalamtes nahmen den Mann am Donnerstagabend in Mainz fest. Gegen ihn liegt ein Auslieferungshaftbefehl des Oberlandesgerichts Rostock vor.
Der 29-Jährige war in der Türkei wegen schwerem sexuellen Missbrauch eines Kindes, Freiheitsberaubung, Körperverletzung mittels Waffe, Bedrohung, Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und mehrfacher Einbruchdiebstähle verurteilt worden. Die Gesamtfreiheitsstrafe betrug mehr als 30 Jahre; eine Restfreiheitsstrafe von über 14 Jahren stand noch aus.
Nach seiner Flucht aus der türkischen Haft hatte sich der Gesuchte zunächst nach Norddeutschland abgesetzt und später in den Bereich Lübeck in Schleswig-Holstein verzogen. Fahnder aus Schleswig-Holstein ersuchten die Zielfahndung des HLKA um Unterstützung. Mit Hilfe des Mobilen Einsatzkommandos konnte der Mann schließlich in Mainz widerstandslos festgenommen werden. Die Vorführung vor dem Haftrichter des Amtsgerichts Mainz erfolgt durch rheinland-pfälzische Polizeibeamte.
Quelle: Pressestelle Hessisches Landeskriminalamt, Mitteilung vom 21.08.2026.
22.08., 01:00
Die Polizei Wiesbaden hat am Montag gemeinsam mit mehreren Behörden Kleintransporter überprüft und dabei zahlreiche Verstöße geahndet.
Am 17. August führte die Polizei Wiesbaden zwischen 08:00 und 16:00 Uhr gemeinsame Verkehrskontrollen des gewerblichen Güterverkehrs durch. An drei Kontrollstellen in Richtung Mainz-Kastel wurden Fahrzeuge überprüft. Die Kontrollen konzentrierten sich auf Kleintransporter mit einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 3,5 Tonnen.
Schwerpunkte und Ergebnisse
Die Einsatzkräfte überprüften 62 Fahrzeuge und 84 Personen. Sie stellten 33 Ordnungswidrigkeiten und sieben Straftaten fest. Schwerpunkte waren der technische Zustand, die Ladungssicherung, Sozialvorschriften sowie Fahrerlaubnisse und Fahrtauglichkeit. Häufigster Verstoß: 14 Fälle mangelhafter Ladungssicherung. Zudem wurden 13 Verstöße gegen die Gurtpflicht registriert.
Drei Fahrzeugführer hatten keine gültige Fahrerlaubnis. In zwei Fällen leitete die Polizei Ermittlungen ein. Ein Fahrer legte einen gefälschten ausländischen Führerschein vor — ein Verfahren wegen Urkundenfälschung wurde eingeleitet. Weitere Verstöße betrafen Gefahrguttransport, Handy-Nutzung und fehlende Versicherung.
Unterstützt wurde die Polizei durch das Hauptzollamt Darmstadt, die Gefahrgutüberwachung und die Stadtpolizei Wiesbaden.
Quelle: Polizeipräsidium Westhessen, Pressestelle, Mitteilung vom 21. August 2026
21.08., 02:30
Die Wiesbadener Polizei ermittelt gegen mehrere Tatverdächtige und sucht Zeugen für Graffitisprayer, Fahrzeugdiebstähle, Einbrüche und Drogenfahrten.
In den vergangenen Tagen registrierte die Polizei in Wiesbaden mehrere Straftaten:
Graffiti und Festnahme
In der Nacht zum Montag, 17. August, wurde ein 34-Jähriger in der Wilhelm-Kalle-Straße in Biebrich festgenommen. Sicherheitspersonal beobachtete ihn gegen 01:15 Uhr beim Besprühen einer Wand. Die Polizei traf ihn vor Ort an, sicherte Spraydosen und leitete ein Ermittlungsverfahren ein. Der Mann wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen.
Fahrzeugdiebstähle
Zwischen dem 26. Juli und 17. August wurde ein weißer Peugeot Boxer aus der Breitenbachstraße in Südost gestohlen. Das Fahrzeug trug die Kennzeichen WI-HS 225. In Dotzheim entwendeten Unbekannte zwischen dem 15. und 17. August einen vorderen rechten Reifen samt Felge von einem grauen Ford in der Karl-Arnold-Straße.
Verkehrsverstoß und Kindergarten-Einbrüche
Am 17. August kontrollierte die Polizei einen 44-Jährigen im Konrad-Adenauer-Ring. Ein Drogenvortest reagierte positiv auf Kokain. Zudem hatte der Mann keine Fahrerlaubnis. Zwischen Freitag und Montag brachen Unbekannte in zwei Kindergärten ein – im Kurt-Schumacher-Ring und in der Roseggerstraße – und entwendeten Bargeld.
Die Polizei bittet Zeugen, sich unter (0611) 345-0 zu melden.
Quelle: Polizeipräsidium Westhessen, Mitteilung vom 18.08.2026
20.08., 12:30
Die hessische Polizei hat von Ende Juni bis Anfang August eine Kampagne gegen Wohnungseinbrüche durchgeführt und dabei über 6.000 Kontrollen sowie zahlreiche Präventionsmaßnahmen umgesetzt.
Das Hessische Landeskriminalamt koordinierte die "Sommerkampagne Wohnungseinbruch 2026" vom 29. Juni bis zum 7. August. Landesweit setzten rund 1.440 Einsatzkräfte die verstärkten Kontroll- und Fahndungsmaßnahmen in insgesamt 470 Einsätzen um.
Kontrollen und Ermittlungserfolge
Die hessischen Polizeipräsidien führten insgesamt 6.047 Kontrollen durch, überwiegend an Bundesautobahnen und überregionalen Reisewegen. Hinzu kamen 122 Durchsuchungen, 22 Sicherstellungen und 28 Platzverweise. Bei Kontrollen von An- und Verkaufsgeschäften stellten die Einsatzkräfte unter anderem eine hochwertige Uhr sicher, die einem Wohnungseinbruch zugeordnet werden konnte. Weitere entwendete Gegenstände wie Elektronik, Schmuck und Fahrräder wurden aufgefunden. Die Ermittlungen führten zur Festnahme mehrerer Tatverdächtiger, darunter ein Mann, dem mehrere Einbruch- und Fahrraddiebstähle zur Last gelegt werden.
Prävention und Öffentlichkeitsarbeit
Parallel zu den repressiven Maßnahmen führten Fachberater der kriminalpolizeilichen Prävention 63 Präventionsstreifen und 56 individuelle Beratungen durch. Insgesamt wurden 782 Bürgergespräche zum Thema Wohnungseinbruchdiebstahl geführt. Die Polizei informierte über Sicherungsmöglichkeiten für Türen und Fenster sowie über Schutzmaßnahmen für das Zuhause. Die Kampagne wurde durch Social-Media-Beiträge und Informationsstände flankiert.
Quelle: Pressestelle Hessisches Landeskriminalamt, Mitteilung vom 20. August 2026.
19.08., 20:06
Die Polizei sucht nach einem 68 Jahre alten Mann, der seit Samstagabend vermisst wird.
Der 68-jährige Micael Müller wird seit Samstagabend gegen 18:00 Uhr vermisst. Nach Angaben der Polizei ist er von schlanker Statur, etwa 166 Zentimeter groß und hat grau meliertes Haar sowie einen Vollbart. Er nutzt einen Rollator und seitlich angebrachte Krücken als Gehhilfen.
Müller ist orientierungslos und nur eingeschränkt gehfähig. Seine aktuelle Kleidung ist unbekannt. Die Polizei kann nicht ausschließen, dass sich der Vermisste in einer hilflosen Lage befindet.
Hinweise werden entgegengenommen
Informationen zum Aufenthaltsort nimmt das 1. Polizeirevier Wiesbaden unter Telefon (0611) 345-2140 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
Quelle: Polizeipräsidium Westhessen, Mitteilung vom 16.08.2026
19.08., 20:06
Seit Montagabend wird eine 23-jährige Frau aus Wiesbaden vermisst. Sie verließ einen Spielplatz in Erbenheim und ist aufgrund einer Beeinträchtigung möglicherweise desorientiert.
Vivien Michelle Bischoff wird seit Montag, 17. August, gegen 20:45 Uhr vermisst. Sie verließ einen Spielplatz in der Emil-Krag-Straße in Wiesbaden Erbenheim in unbekannte Richtung.
Beschreibung: Die Vermisste ist etwa 167 Zentimeter groß und korpulent. Sie trägt kurze Haare und war zuletzt bekleidet mit einem grauen T-Shirt, einer schwarzen Leggings mit rot-weißen Streifen und schwarzen Schuhen.
Aufgrund einer Beeinträchtigung ist die Frau möglicherweise nicht orientiert und könnte sich in einer hilflosen Lage befinden. Hinweise auf ihren aktuellen Aufenthaltsort liegen bislang nicht vor.
Wer Angaben zum Aufenthaltsort von Vivien Michelle Bischoff machen kann, wird gebeten, sich beim 4. Polizeirevier Wiesbaden unter der Nummer (0611) 345-2440 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.
Quelle: Polizeipräsidium Westhessen, Mitteilung vom 17. August 2026
19.08., 20:06
Die Wiesbadener Polizei ermittelt gegen unbekannte Täter in sechs Fällen: Gewaltdelikte im Bahnhofsviertel und zwei Wohnungseinbrüche.
In der vergangenen Woche kam es in Wiesbaden zu mehreren Gewalttaten. Am Freitag, 14. August, wurde ein 28-Jähriger auf dem Dach eines Einkaufszentrums am Bahnhofsplatz von einem Jugendlichen mit einer Glasflasche auf den Kopf geschlagen und erlitt eine Schnittverletzung. Der Täter wird auf 16 bis 18 Jahre geschätzt, ist schlank mit kurzen dunklen lockigen Haaren.
Am Sonntagabend, 16. August, attackierte ein unbekannter Mann einen 59-Jährigen in einem Bus am Bahnhofsplatz nach einem verbalen Streit. Der Angreifer schlug dem Mann mit der Faust gegen den Kopf, worauf dieser zu Boden stürzte und mehrere Verletzungen erlitt. Der Täter wird auf 30 bis 35 Jahre geschätzt, ist übergewichtig mit kurzen blonden Haaren.
In der Nacht zum Samstag, 15. August, sprühte ein unbekannter Mann einem 35-Jährigen in der Bahnhofstraße unvermittelt Pfefferspray ins Gesicht. Am selben Abend verletzte ein Beteiligter einer Auseinandersetzung vor einer Bar in der Wagemannstraße mit Pfefferspray drei unbeteiligte Personen. Die Tätergruppe wird auf fünf bis sechs etwa 1,75 bis 1,80 Meter große Männer geschätzt.
In der Nacht zum Sonntag, 16. August, schlug eine etwa 30-jährige Frau mit langen braunen gelockten Haaren eine 36-Jährige in der Schwalbacher Straße mit einem Schuh auf den Kopf. Zudem wurden zwei Wohnhäuser in der Carlowitzstraße und im Kemmelweg eingebrochen. Bei einem Einbruch wurde Schmuck gestohlen, beim anderen ist derzeit unklar, ob etwas entwendet wurde.
Die Polizei bittet Zeugen, sich unter (0611) 345-0 zu melden.
Quelle: Polizeipräsidium Westhessen, Mitteilung vom 17. August 2026
19.08., 20:06
Ein 18-jähriger Motorradfahrer, der bei einem Unfall in der Otto-Wels-Straße schwer verletzt worden war, ist im Krankenhaus gestorben.
Der Motorradfahrer war am 8. August gegen 19:00 Uhr in einen Verkehrsunfall im Stadtteil Klarenthal verwickelt. Er erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Dort verstarb der 18-Jährige am 15. August an den Folgen seiner Verletzungen.
Der genaue Unfallhergang wird derzeit von der Polizei ermittelt.
Quelle: Polizeipräsidium Westhessen, Mitteilung vom 17.08.2026
19.08., 19:08
Auf der Landstraße zwischen Wiesbaden und Georgenborn ist ein 41-jähriger Autofahrer tödlich verunglückt.
Am Samstag, 15. August, ereignete sich gegen 12:05 Uhr auf der L3038 ein schwerer Verkehrsunfall. Ein 41-jähriger Wiesbadener kam mit seinem Opel Corsa in einem Kurvenbereich von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen Baum am Fahrbahnrand.
Der Fahrer erlitt bei dem Aufprall so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle starb, obwohl Rettungskräfte sofort Reanimationsmaßnahmen einleiteten. Die genaue Unfallursache ist noch unklar.
Die L3038 wurde zwischen Chausseehaus und Georgenborn für die Unfallaufnahme und die Arbeit eines angeordneten Sachverständigen gesperrt. Der Sachschaden wird auf 4.000 Euro geschätzt. Der regionale Verkehrsdienst ermittelt und sucht Zeugen unter Telefon (0611) 345-0.
Quelle: Polizeipräsidium Westhessen, Mitteilung vom 15. August 2026.
12.08., 13:00
Nach einem Diebstahl von über 23.000 Euro aus einer Tankstelle in Wiesbaden-Rheingauviertel hat die Kriminalpolizei einen 44-jährigen Tatverdächtigen festgenommen.
Am 2. August 2026 wurden gegen 21:45 Uhr aus dem Büro einer Tankstelle in der Dotzheimer Straße die Tageseinnahmen entwendet. Der Schaden betrug über 23.000 Euro.
Die Wiesbadener Kriminalpolizei ermittelte den 44-jährigen Tatverdächtigen. Am 5. August 2026 wurde er an seiner Wohnanschrift festgenommen. Bei der Durchsuchung stellte die Polizei rund 21.000 Euro Bargeld sicher.
Am 6. August 2026 wurde der Mann einem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Wiesbaden vorgeführt. Dieser ordnete auf Antrag der Staatsanwaltschaft Wiesbaden die Untersuchungshaft an.
Quelle: Pressestelle Polizeipräsidium Westhessen, Mitteilung vom 12.08.2026.
11.08., 12:30
Ermittler haben eine Drogenschmugglerbande zerschlagen, deren mutmaßlicher Anführer in Bosnien festgenommen wurde. Acht weitere Verdächtige wurden in Deutschland und der Schweiz gefasst.
Das Zollfahndungsamt Frankfurt am Main und das Hessische Landeskriminalamt haben eine Drogenschmugglerbande aus dem Rhein-Main-Gebiet zerschlagen. Der mutmaßliche Kopf der Gruppierung wurde am 17. Juli 2026 in Sarajevo festgenommen und soll nach Deutschland überstellt werden. Bei der Durchsuchung seiner Aufenthaltsräume wurden drei scharfe Schusswaffen und Munition beschlagnahmt.
Der 34-Jährige soll die illegale Einfuhr von mindestens 88 Kilogramm Kokain aus den Niederlanden nach Deutschland veranlasst haben. Er organisierte den Schmuggel mit sogenannten Rauschgiftkurieren, deren Fahrzeuge mit professionellen Verstecken ausgestattet waren. Sieben weitere Tatverdächtige – zwei Frauen und fünf Männer im Alter von 23 bis 39 Jahren – wurden im Mai 2026 in München, Frankfurt am Main und der Schweiz festgenommen und sind in Untersuchungshaft.
Sichergestellte Drogen und Bargeld
Bei Durchsuchungen im Mai 2026 stellten die Ermittler rund 88 Kilogramm Kokain, Crystal-Meth und Amphetamin im einstelligen Kilogrammbereich sowie 145.000 Euro Bargeld sicher. Die Ermittlungen der gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER) von Zoll und Polizei begannen im Frühjahr 2025. Ausgangspunkt waren Sicherstellungen von über 600 Kilogramm verschiedener Betäubungsmittel in leerstehenden Immobilien im April 2025.
Quelle: Hessisches Landeskriminalamt und Zollfahndungsamt Frankfurt am Main, Mitteilung vom 11. August 2026.
11.08., 12:30
Ermittler haben den mutmaßlichen Anführer einer Drogenschmugglerbande in Sarajevo festgenommen und sieben weitere Tatverdächtige in Deutschland und der Schweiz verhaftet.
Das Zollfahndungsamt Frankfurt am Main und das Hessische Landeskriminalamt haben im Auftrag der Staatsanwaltschaft Wiesbaden eine Drogenschmugglerbande zerschlagen. Der mutmaßliche Kopf der Gruppierung, ein 34-Jähriger, wurde am 17. Juli 2026 in Sarajevo festgenommen. Bei der Durchsuchung seiner Räume beschlagnahmten die Behörden drei Schusswaffen und Munition. Er soll nach Deutschland überstellt werden.
Der Mann soll die illegale Einfuhr von mindestens 88 Kilogramm Kokain aus den Niederlanden organisiert haben. Dafür nutzte er sogenannte Rauschgiftkuriere mit professionellen Schmuggelverstecken. Das Rauschgift war für eine europaweite Verteilung bestimmt.
Sicherstellungen und weitere Festnahmen
Im Mai 2026 stellten Zoll- und Polizeikräfte in München, Frankfurt am Main und in der Schweiz etwa 88 Kilogramm Kokain, Crystal-Meth und Amphetamin sowie 145.000 Euro Bargeld sicher. Dabei wurden zwei Frauen und fünf Männer im Alter von 23 bis 39 Jahren festgenommen. Sie befinden sich in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen begannen Anfang 2025 nach der Sicherstellung von über 600 Kilogramm Betäubungsmitteln in vier leer stehenden Immobilien in der Region.
Quelle: Zollfahndungsamt Frankfurt am Main / Hessisches Landeskriminalamt, Gemeinsame Pressemitteilung vom 11. August 2026.
11.08., 01:30
Die Wiesbadener Polizei ermittelt nach mehreren Gewalttaten gegen Männer unterschiedlichen Alters sowie einem Einbruch in ein Einfamilienhaus. Gesucht werden unbekannte Täter.
In Wiesbaden sind innerhalb weniger Tage mehrere Menschen Ziele von Angriffen geworden. Am Freitag wurde ein 35-Jähriger auf dem Luisenplatz von einem Unbekannten geschlagen und getreten. Der Täter soll etwa 18 Jahre alt, etwa 1,75 Meter groß und schlank gewesen sein, mit blonden Haaren, dunkler Kappe und weißem T-Shirt mit dunklem Querstreifen.
Am Samstagabend wurde ein 38-Jähriger auf dem Mauritiusplatz angegriffen. Nach einem verbalen Streit mit zwei Unbekannten schlug ihm einer mit der Faust ins Gesicht. Der Mann stürzte und verletzte sich am Kopf, wurde aber ambulant behandelt. Der Täter war etwa 18 bis 20 Jahre alt, trug blaues T-Shirt, schwarze Hose und schwarze Sneaker.
Ebenfalls am Samstag wurde ein 17-Jähriger in Delkenheim mit Reizstoff angegriffen. Ein Täter sprühte ihm unvermittelt ins Gesicht. Er war etwa 18 bis 19 Jahre alt, circa 1,80 Meter groß, mit schwarzen, wuscheligen Haaren, weißer Jeans und weißem T-Shirt.
Am Sonntag traf ein Feuerwerkskörper einen 16-Jährigen leicht im Nackenbereich. Ein etwa 35-jähriger Mann in dunklem T-Shirt und weißer Jogginghose hatte den entzündeten Gegenstand gezielt in Richtung einer Personengruppe gehalten.
Betrug und Einbruch
Eine 91-Jährige in Wiesbaden-Nordost wurde von zwei Männern bestohlen, die sich als Handwerker ausgegeben und von einem vermeintlichen Wasserschaden im Nachbarhaus berichtet hatten. Sie entwendeten ihre Geldbörse. Die Polizei warnt vor dieser Masche und empfiehlt, vermeintliche Handwerker zu überprüfen.
In der Nacht zum Samstag brachen Unbekannte in ein Einfamilienhaus in Mainz-Kostheim ein, überstiegen einen Terrassenzaun und gelangten durch eine Terrassentür ins Haus. Sie entwendeten Bargeld.
Die Polizei nimmt Hinweise unter (0611) 345-0 entgegen.
Quelle: Polizeipräsidium Westhessen, Pressestelle, Mitteilung vom 10.08.2026
09.08., 13:30
Die Wiesbadener Polizei sucht nach einem 63-Jährigen, der seit Samstagabend vermisst wird und sich möglicherweise in einer hilflosen Lage befindet.
Dominik Dapper aus Wiesbaden wird vermisst. Der Mann verließ am Samstag das Altenheim in der Parkstraße. Seitdem fehlt von ihm jede Spur. Nach derzeitigem Stand kann nicht ausgeschlossen werden, dass er Hilfe benötigt.
Personenbeschreibung: Der Vermisste ist etwa 160 cm groß und von mittlerer Statur. Er hat etwas längere, dunkle Haare und benutzt einen Rollator. Vermutlich trägt er eine Jeanshose, ein kariertes blaues T-Shirt und schwarze Schuhe.
Wer Hinweise auf den Aufenthaltsort hat, wird gebeten, sich beim 1. Polizeirevier Wiesbaden unter Telefon (0611) 345-2140 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.
Quelle: Polizeipräsidium Westhessen, Mitteilung vom 9. August 2026.