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BlaulichtRheingau-Taunus-Kreis

20.08., 12:30

Gewitterfront verursacht Dutzende Einsätze im Rheingau-Taunus-Kreis

Eine Gewitterfront hat am Mittwochabend zu 24 Feuerwehreinsätzen in 13 Gemeinden und Städten geführt; Sachschäden entstanden durch umgestürzte Bäume, herabfallende Äste und gelöste Solarpanels.

Zwischen 20 und 22 Uhr am Mittwoch führte eine Gewitterfront im Rheingau-Taunus-Kreis zu zahlreichen Einsätzen von Feuerwehr, Katastrophenschutz und Rettungsdienst. Umgestürzte Bäume und große Äste blockierten Straßen, beschädigten Stromleitungen und Fahrzeuge. In mehreren Fällen lösten sich Solarpanels von Hausdächern und fielen auf geparkte Autos herab.

Sperrungen und Evakuierungen
Im Bereich des Schützenhauses in Hattenheim (Gemarkung Eltville) waren die Sturmschäden erheblich genug, um eine Evakuierung des Gebäudes zu veranlassen. Rund um das Kloster Eberbach wurden Zufahrtswege durch herabgefallenes Material blockiert; Feuerwehr und Straßenmeisterei räumten diese auf. Die Landesstraße L3320 war von der Nacht bis zum Mittag des nächsten Tages wegen Aufräumarbeiten vollgesperrt. Die letzte Einsatzkraft kehrte kurz nach 1 Uhr nachts zur Station zurück. Nach Angaben der Behörden gab es ausschließlich Sachschäden, keine Personenschäden. Die Leitstelle verstärkte ihr Personal während des Einsatzes.

Quelle: Pressestelle Feuerwehr, Katastrophenschutz und Rettungsdienst Rheingau-Taunus-Kreis, Mitteilung vom 20.08.2026.

19.08., 20:06

Brandgeruch aus Belgien löst über 50 Notrufe aus

Rauch von Großbränden in Belgien hat am Montag im Rheingau-Taunus-Kreis zu massivem Brandgeruch und einer Flut von Notrufen geführt.

Am Montag war in weiten Teilen des Rheingau-Taunus-Kreises erneut deutlicher Brandgeruch wahrnehmbar. Die Ursache liegt nach Angaben der Leitstelle beim Raucheintrag von größeren Bränden in Belgien.

Trotz vorheriger Warnmitteilungen über Apps und Social Media gingen zwischen 15:45 Uhr und kurz nach 16:45 Uhr mehr als 50 Notrufe allein wegen des Brandgeruchs ein. Um die Erreichbarkeit für echte Notfälle zu sichern, erhöhte die Zentrale Leitstelle ihre Kapazitäten.

Geänderte Alarmierungspraxis

In Absprache mit Feuerwehrführern wurde das Vorgehen angepasst: Künftig wird bei reinem Brandgeruch ohne weitere Hinweise keine Feuerwehr alarmiert. Einsätze erfolgen nur noch bei Meldungen von sichtbarer Rauchentwicklung, Flammen oder anderen konkreten Brandzeichen. Am Vortag wurden acht Einsätze ausgelöst, in allen Fällen ließ sich kein eigenständiger Brand feststellen.

Der Kreis appelliert an die Bevölkerung, Warnmitteilungen zu beachten und nur bei konkreten Brandanzeichen die 112 zu wählen. Bei stärkerer Rauchbelastung werden geschlossene Fenster und abgeschaltete Außenlüftung empfohlen.

Quelle: Pressestelle Feuerwehr, Katastrophenschutz und Rettungsdienst Rheingau-Taunus-Kreis, Mitteilung vom 17. August 2026.

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