Gewitterfront verursacht Dutzende Einsätze im Rheingau-Taunus-Kreis
Eine Gewitterfront hat am Mittwochabend zu 24 Feuerwehreinsätzen in 13 Gemeinden und Städten geführt; Sachschäden entstanden durch umgestürzte Bäume, herabfallende Äste und gelöste Solarpanels.
Zwischen 20 und 22 Uhr am Mittwoch führte eine Gewitterfront im Rheingau-Taunus-Kreis zu zahlreichen Einsätzen von Feuerwehr, Katastrophenschutz und Rettungsdienst. Umgestürzte Bäume und große Äste blockierten Straßen, beschädigten Stromleitungen und Fahrzeuge. In mehreren Fällen lösten sich Solarpanels von Hausdächern und fielen auf geparkte Autos herab.
Sperrungen und Evakuierungen
Im Bereich des Schützenhauses in Hattenheim (Gemarkung Eltville) waren die Sturmschäden erheblich genug, um eine Evakuierung des Gebäudes zu veranlassen. Rund um das Kloster Eberbach wurden Zufahrtswege durch herabgefallenes Material blockiert; Feuerwehr und Straßenmeisterei räumten diese auf. Die Landesstraße L3320 war von der Nacht bis zum Mittag des nächsten Tages wegen Aufräumarbeiten vollgesperrt. Die letzte Einsatzkraft kehrte kurz nach 1 Uhr nachts zur Station zurück. Nach Angaben der Behörden gab es ausschließlich Sachschäden, keine Personenschäden. Die Leitstelle verstärkte ihr Personal während des Einsatzes.
Quelle: Pressestelle Feuerwehr, Katastrophenschutz und Rettungsdienst Rheingau-Taunus-Kreis, Mitteilung vom 20.08.2026.