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Aus dem RathausDarmstadt

02.08., 01:00

Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg nutzen Künstliche Intelligenz in der Diagnostik

Die Kreiskliniken setzen KI-Systeme in der Kardiologie und Inneren Medizin ein — etwa zur Erkennung von Darmpolypen und zur EKG-Auswertung.

An den Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg kommt Künstliche Intelligenz zunehmend zum Einsatz. In der Kardiologie unterstützt KI die Bildanalyse und wird derzeit für die automatisierte EKG-Beurteilung eingeführt. Die Klinik für Innere Medizin I nutzt seit 2024 ein KI-System zur Polypenerkennung während Darmspiegelungen. Das Programm markiert verdächtige Läsionen, die der Untersucher anschließend beurteilt und gegebenenfalls entfernt.

Prof. Dr. Martin-Walter Welker, Chefarzt der Inneren Medizin I, betont, dass KI ein Hilfsmittel bleibt: "Das funktioniert mittlerweile ganz gut." Ein erfahrener Untersucher erkenne Läsionen auch ohne System. Die KI biete aber zusätzliche Sicherheit gegen Übersehenes — wichtig, da übersehene Polypen zu Krebserkrankungen führen können.

Fortbildung und offene Rechtsfragen

Am 20. Mai findet an der Kreisklinik Groß-Umstadt eine Fortbildung statt. Referentin ist Dr. Nada Abedin von Beust, Gründerin des Unternehmens "AIxMedical", die über KI in der Hepatologie spricht. Ein Workshop behandelt den praktischen Umgang mit KI-Modellen.

Welker sieht Chancen für verbesserte Patientensicherheit und Diagnostik. Ungeklärt sind jedoch rechtlich-ethische Fragen: Wer trägt Verantwortung bei einer KI-gestützten Diagnose? Derzeit haftet der behandelnde Arzt — auch wenn er zu einer anderen Schlussfolgerung als das System kommt.

Quelle: Pressestelle Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 24. April 2026.

02.08., 01:00

Landkreis Darmstadt-Dieburg informiert internationale Studierende über Bleibeperspektiven

Der Landkreis veranstaltet am 26. März 2026 erstmals einen Informationstag für internationale Studierende mit Vorträgen und Beratung zu Aufenthaltsrecht und Berufseinstieg.

Der Landkreis Darmstadt-Dieburg lädt internationale Studierende zu einem Informationstag ein. Die Veranstaltung "Studieren, Planen und Bleiben" findet am 26. März 2026 von 9:30 bis 16:00 Uhr im Loop 5 in Weiterstadt (1. Obergeschoss) statt.

Internationale Studierende sollen Antworten auf Fragen zu ihrem Aufenthalt, Arbeitsmöglichkeiten während des Studiums und ihren beruflichen Perspektiven nach dem Abschluss erhalten. Ziel des Landkreises ist es, aufenthaltsrechtliche Hürden transparenter zu machen und Studierende früh mit der Kreisverwaltung zu vernetzen.

Vorträge und Beratung

Mitarbeiter des Ausländerwesens halten Vorträge zu zentralen Themen wie Studienaufnahme, Arbeitsplatzsuche, Blaue Karte EU, Forschung, Niederlassungserlaubnis und selbstständiger Tätigkeit. Die Vorträge werden in deutscher und englischer Sprache angeboten. Zusätzlich sind Informationsstände im Foyer besetzt, wo Studierende individuelle Fragen stellen und Kontakte zu Sachbearbeitern knüpfen können.

Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 20. Februar 2026.

01.08., 13:00

Online-Kfz-Zulassung im Landkreis Darmstadt-Dieburg wird häufiger genutzt

Im Landkreis Darmstadt-Dieburg steigt die Zahl der Fahrzeugzulassungen über das Online-Portal i-Kfz deutlich.

Fahrzeughalter im Landkreis Darmstadt-Dieburg können viele Zulassungsvorgänge inzwischen von zu Hause aus online bearbeiten. Das Portal i-Kfz ermöglicht unter anderem Anmeldungen, Abmeldungen, Ummeldungen und Adressänderungen ohne Termin in der Zulassungsstelle.

Steigende Nutzerzahlen

Die Nachfrage wächst: 2025 wurden über i-Kfz insgesamt 3.149 Fahrzeuge online zugelassen. In den ersten drei Monaten des Jahres 2026 kamen bereits 2.165 Zulassungen hinzu. Zusätzlich verarbeitete der Landkreis 2025 weitere 8.802 Vorgänge über eine digitale Großkundenschnittstelle, die von Autohäusern und Flottenbetreibern genutzt wird.

Landrat Klaus Peter Schellhaas erklärte, dass die Verwaltung damit den Bürgerservice alltagstauglicher gestalten wolle.

Für die Nutzung werden ein Personalausweis mit aktivierter Online-Ausweisfunktion oder eine Anmeldung über die BundID benötigt. Der Landkreis empfiehlt, nur die offizielle Website zu nutzen, um Kosten durch Drittanbieter zu vermeiden.

Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 6. Mai 2026.

01.08., 01:00

Bickenbach erhält Förderung für inklusiven Spielplatz

Die Gemeinde Bickenbach bekommt knapp 101.000 Euro aus dem LEADER-Programm des Landes Hessen für die Umgestaltung des Spielplatzes Leierhans zu einem inklusiven Spiel- und Begegnungsraum.

Der Zuwendungsbescheid wurde am 28. Januar 2026 auf dem Spielplatz Am Hartenauer Feld übergeben. Das Projekt zielt darauf ab, einen Raum zu schaffen, in dem Kinder mit und ohne Beeinträchtigung gemeinsam spielen können.

Geplante Umgestaltung
Etwa die Hälfte des bestehenden Spielplatzes soll inklusiv umgestaltet werden. Geplant sind unter anderem ein Klettergerät, eine Drehscheibe, eine Nestschaukel, eine Hängematte, eine Holzrampe mit Seil sowie ein Trampolin. Hinzu kommen barrierefreie Wege, Orientierungshilfen, ein Behindertenparkplatz am Eingang sowie Schattenplätze und ein Duftgarten. Die Fertigstellung ist für Ende 2026 geplant.

Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt 212.548,24 Euro brutto. Die LEADER-Förderung deckt 60 Prozent der förderfähigen Nettokosten ab. Projektträgerin ist die Gemeinde Bickenbach.

Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 28. Januar 2026.

31.07., 13:00

Landkreis Darmstadt-Dieburg startet neue Webseite

Der Landkreis Darmstadt-Dieburg hat seine Internetpräsenz umgestaltet und bietet nun einen barrierefreien Zugang zu Verwaltungsinformationen und -leistungen.

Die neue Webseite www.ladadi.de ist seit kurzem online. Das Angebot wurde vollständig neu konzipiert und soll Bürgerinnen und Bürgern einen schnelleren Zugang zu Informationen der Kreisverwaltung ermöglichen – sowohl am Computer als auch auf dem Smartphone.

Navigation nach Lebenslagen

Das Kommunikationsteam der Kreisverwaltung strukturierte die Website zusammen mit den Fachabteilungen neu. Die Benutzerführung orientiert sich nun nach Lebenslagen statt nach Behördenaufbau. Das Design folgt stärker dem Landkreis-Design. Die aktualisierte Struktur soll auch die Mitarbeitenden entlasten, da weniger Wechsel zwischen digitalen und analogen Abläufen nötig sind.

Der Relaunch wurde über knapp zwei Jahre hinweg umgesetzt. Technisch basiert die neue Seite auf dem Content Management System der ekom21, die Sicherheitsarchitektur ist damit auf dem aktuellen Stand. Landrat Klaus Peter Schellhaas bezeichnet den Relaunch als "wichtigen Meilenstein" der digitalen Strategie des Landkreises.

Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 28. Januar 2026.

31.07., 13:00

Alterstraumatologisches Zentrum der Kreiskliniken erneut zertifiziert

Das Alterstraumatologische Zentrum der Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg hat die Rezertifizierung nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie erhalten. Das Zertifikat gilt bis 2029.

Das Alterstraumatologische Zentrum (ATZ) der Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg behandelt Bruchverletzungen bei Patienten ab 70 Jahren. Dazu gehören Hüftgelenks-, Oberarm-, Speichen- und Beckenfrakturen sowie Brüche an Prothesen und Wirbelsäulenverletzungen.

Zertifizierung seit zehn Jahren
Seit 2016 unterzieht sich das Zentrum freiwillig der Qualitätskontrolle der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie. Überprüft werden dabei Prozess- und Strukturqualität, darunter wissenschaftlich fundierte Behandlungspfade und die interdisziplinäre Zusammenarbeit. An der Behandlung sind die Kliniken für Geriatrie und Unfallchirurgie/Orthopädie beteiligt, ebenso die Zentrale Notaufnahme, Anästhesie und Radiologie.

Bundesweit gibt es nach Angaben der Mitteilung unter etwa 1900 Akutkrankenhäusern nur 201 Alterstraumazentren mit dieser DGU-Auszeichnung.

Quelle: Pressestelle Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 28. Januar 2026.

31.07., 13:00

Landkreis plant Modell für bezahlbaren Wohnraum

Kreisbeigeordnete Christel Sprößler hat ein dreisäuliges Konzept vorgestellt, das der Wohnungsknappheit im Landkreis Darmstadt-Dieburg entgegenwirken soll.

Der Landkreis Darmstadt-Dieburg sieht sich mit einem wachsenden Mangel an bezahlbarem Wohnraum konfrontiert. Während die Einwohnerzahl zwischen 2014 und 2024 um 4,8 Prozent stieg, nahm der Wohnungsbestand im gleichen Zeitraum nur um 2,7 Prozent zu. Die Mieten stiegen um 35 bis 40 Prozent, die Leerstandsquote lag bei nur 1,5 Prozent. Damit liegt das Problem nicht bei leerstehendem Wohnraum, sondern bei einem unzureichenden Angebot günstiger Wohnungen.

Drei Säulen des Konzepts

Das von Kreisbeigeordneter und Sozialdezernentin Christel Sprößler entwickelte Modell basiert auf drei Elementen: Erstens sollen Mittel für die Unterbringung von Geflüchteten teilweise in den Neubau von Wohnungen fließen, die später als bezahlbarer Wohnraum zur Verfügung stehen. Zielgruppe sind vorrangig Senioren. Mögliche Mietpreise liegen bei etwa sieben Euro pro Quadratmeter. Zweitens prüft der Kreis ein eigenes Förderprogramm für Neubauten und Sanierungen. Drittens soll eine interkommunale Gesellschaft den Wissensaustausch fördern und Investoren mit Kommunen zusammenbringen. Der Kreis orientiert sich dabei an Modellen aus Mittelhessen, insbesondere aus dem Landkreis Gießen.

Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 19. Februar 2026.

31.07., 12:01

Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg bieten neue OP-Methode für Beckenbodensenkung an

Die Frauenklinik der Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg führt nun eine minimalinvasive Operationsmethode durch, bei der der Beckenboden über kleine Schnitte mit einem Band angehoben wird.

Die Klinik für Frauenheilkunde an den Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg hat ihr Operationsspektrum erweitert. Patientinnen mit schwerer Beckenbodensenkung können sich nun einer laparoskopisch-minimalinvasiven Methode unterziehen. Dabei werden drei jeweils ein Zentimeter große Schnitte am Nabel und Unterbauch gesetzt, über die ein feines Band den Beckenboden nach oben zieht und am Kreuzbein befestigt wird.

Vorteil gegenüber bisheriger Methode
Das Verfahren ermöglicht die Erhaltung der Gebärmutter und ermöglicht Frauen nach dem Eingriff eine Schwangerschaft, wie Chefarzt Alexander Ispas erklärt. Bislang wurde bei schweren Senkungen über die Scheide operiert und mit Netzen gearbeitet. Diese Methode kommt weiterhin zum Einsatz, die Wahl hängt vom Einzelfall ab.

Mehr als 20 Operationen nach der neuen Methode wurden bereits durchgeführt. Im näheren Umkreis bieten lediglich Wiesbaden, Mainz und Frankfurt diesen Eingriff an.

Eine Beckenbodensenkung entsteht durch Schwächung des Beckenbodens. Ursachen sind unter anderem Schwangerschaft, Übergewicht oder chronischer Husten. Symptome reichen von Druckgefühlen bis zur Inkontinenz.

Quelle: Pressestelle Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 30. Juli 2026.

31.07., 12:00

Landkreis setzt reformiertes Vergaberecht um

Der Landkreis Darmstadt-Dieburg wendet die neue Fassung des Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetzes ab sofort an und erhofft sich dadurch schnellere öffentliche Investitionen.

Der Kreisausschuss beschloss am 30. Juni 2026, die reformierten gesetzlichen Regelungen bereits für alle Vergabeverfahren anzuwenden, die ab 1. Juli 2026 eingeleitet werden. Das Ziel der Landesreform ist es, öffentliche Investitionen zu beschleunigen und Verwaltungen sowie Unternehmen von Bürokratie zu entlasten – ohne faire Arbeitsbedingungen und fairen Wettbewerb zu gefährden.

Vereinfachungen im Vergabeverfahren
Zu den wichtigsten Änderungen gehören höhere Grenzen für direkte Vergaben: Liefer- und Dienstleistungen bis 100.000 Euro und Bauleistungen bis 750.000 Euro können ohne umfassendes Ausschreibungsverfahren vergeben werden. Öffentliche Auftraggeber erhalten zudem mehr Flexibilität bei der Wahl des Vergabeverfahrens unterhalb der EU-Schwellenwerte. Nach dem sogenannten Bestbieterprinzip müssen Nachweise künftig erst vom Unternehmen mit Zuschlag erbracht werden, was besonders kleine und mittlere Betriebe entlasten soll.

Gleichzeitig bleiben Tariftreue und faire Wettbewerbsbedingungen Kernprinzipien. Erweiterte Kontroll- und Sanktionsmöglichkeiten sollen Lohndumping verhindern. Der Landkreis investiert nach eigener Aussage regelmäßig in Schulen, Kreisstraßen, Brand- und Katastrophenschutz sowie digitale Infrastruktur.

Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 6. Juli 2026.

31.07., 12:00

Datenplattform für Jugend und Soziales gestartet

Der Landkreis Darmstadt-Dieburg und der Wetteraukreis haben am 24. Juni 2026 eine gemeinsame digitale Plattform in Betrieb genommen, die Daten aus den Bereichen Jugend und Soziales zusammenführt.

Die beiden Landkreise haben eine gemeinsame Datenplattform entwickelt, um Informationen aus den Bereichen Jugend und Soziales zu sammeln, aufzubereiten und zu analysieren. Jeder Landkreis verfügt dabei über eine eigene, technisch unabhängige Instanz der Plattform. Das Hessische Ministerium für Digitalisierung und Innovation hat den Aufbau gefördert.

Ziel ist es, Daten aus verschiedenen Quellen zusammenzuführen und mithilfe moderner Analysewerkzeuge Erkenntnisse über die soziale Lage zu gewinnen. Dies soll den Verwaltungen helfen, Ressourcen und finanzielle Mittel künftig bedarfsorientierter einzusetzen.

Öffentlicher Zugang geplant

Ein Besonderheit: Von Anfang an wurde das Thema Open Data berücksichtigt. Die Plattform steht Mitarbeitern beider Kreisverwaltungen zur Verfügung und wird teilweise auch für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. In den kommenden Monaten sollen die verschiedenen Themenfelder schrittweise erweitert und die Daten regelmäßig aktualisiert werden.

Die Datenplattform des Landkreises Darmstadt-Dieburg ist unter https://data.ladadi.de/ erreichbar, die des Wetteraukreises unter https://daten.wetteraukreis.de/.

Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 24. Juni 2026.

31.07., 12:00

Kindertagespflegepersonen können Pflegeerlaubnis nun online beantragen

Der Landkreis Darmstadt-Dieburg hat ein digitales Antragsverfahren für die Pflegeerlaubnis von Kindertagespflegepersonen eingeführt.

Ab sofort können Kindertagespflegepersonen, die neu im Landkreis Darmstadt-Dieburg tätig werden, ihren Antrag auf Pflegeerlaubnis online beim Jugendamt stellen. Das digitale Verfahren ersetzt damit die bisherige papiergebundene Antragstellung.

Die Pflegeerlaubnis wird nach bestandener Grundqualifizierung und Eignungsprüfung erteilt und muss alle fünf Jahre erneuert werden. Über das Serviceportal des Landkreises können Antragstellende alle erforderlichen Unterlagen digital einreichen. Auch bereits tätige Kindertagespflegepersonen können Änderungen ihrer Tätigkeit und persönliche Daten nun online melden.

Das neue Angebot soll die Bearbeitungszeiten verkürzen und Verwaltungsabläufe effizienter gestalten. Derzeit betreuen 120 Kindertagespflegepersonen im Landkreis 489 Kinder unter drei Jahren.

Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 16. Juni 2026

31.07., 12:00

Landkreis Darmstadt-Dieburg: Spielraum und Grenzen bei Tierseuchen-Bekämpfung

Der Landkreis Darmstadt-Dieburg ist verpflichtet, Tierseuchen zu bekämpfen – muss sich dabei aber an EU- und Bundesrecht halten und hat nur begrenzte Handlungsspielräume.

Das Veterinäramt des Landkreises Darmstadt-Dieburg handelt bei der Bekämpfung von Tierseuchen wie Afrikanischer Schweinepest (ASP), Vogelgrippe, Blauzungenkrankheit und Pferdeherpes auf Grundlage des Tiergesundheitsgesetzes. Diese Maßnahmen sollen Tiergesundheit schützen, wirtschaftliche Schäden begrenzen und gegebenenfalls Übertragungen auf Menschen verhindern.

Das Tierseuchenrecht wird stark durch EU-Recht geprägt, daneben gelten nationale und landesrechtliche Vorgaben. Der Landkreis als untere Behörde ist gegenüber übergeordneten Stellen wie dem Regierungspräsidium weisungsgebunden. Dennoch nutzt er bestehende Spielräume: Bei der ASP etwa errichtete der Kreis in Eigeninitiative einen Zaun am Pfungstädter Moor und zahlte anfangs als erster hessischer Kreis 100 Euro Abschussprämie. Später lockerte er früher als andere Kreise Jagdverbote.

Unterschiedliche Ansätze bei verschiedenen Seuchen

Bei der Vogelgrippe erließ der Landkreis eine Stallpflicht für Geflügel präventiv, bevor Fälle im Kreisgebiet auftraten, weil sich die Seuche schnell über Wildvögel ausbreitet. Bei Impfungen gibt es seuchen-abhängig unterschiedliche Regelungen: Geflügelimpfungen sind in Deutschland nicht ohne Weiteres zulässig, da geimpfte Tiere Viren ausscheiden können und dies Handelsbeschränkungen auslöst. Bei der Blauzungenkrankheit ist Impfung dagegen ein wichtiges Instrument.

Das Veterinäramt führt regelmäßige Monitorings bei Wildschweinen, Hausschweinen, Wiederkäuern und Geflügel durch. Seit 2026 gehört Pferdeherpes EHV-1 zu den meldepflichtigen Tierseuchen.

Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 6. Juli 2026.

31.07., 12:00

Landkreis Darmstadt-Dieburg schließt Zulassungs-Außenstelle in Dieburg

Der Landkreis Darmstadt-Dieburg schließt zum 30. September 2026 die Zulassungs-Außenstelle in der Frankfurter Straße in Dieburg und setzt verstärkt auf digitale Fahrzeugzulassung.

Der Landkreis Darmstadt-Dieburg reagiert auf die wachsende Digitalisierung im Zulassungswesen und optimiert seine Struktur. Bereits mehr als zehn Prozent der Zulassungsvorgänge werden online über das System i-Kfz abgewickelt, mit steigender Tendenz.

Online-Zulassung rund um die Uhr

Das Online-Service i-Kfz ist 24 Stunden verfügbar. Bürgerinnen und Bürger können Zulassungsanträge von zu Hause oder unterwegs einreichen – ohne Termin und Anfahrt. Erklärvideos unterstützen beim Ausfüllen. Nach erfolgreicher Zulassung erhalten Antragstellende einen vorläufigen Zulassungsbescheid und können sofort fahren; die endgültigen Unterlagen und Plaketten folgen per Post.

Persönliche Beratung bleibt möglich

Wer sein Anliegen nicht online erledigen kann oder Unterstützung benötigt, kann die Zulassungsstellen in Groß-Umstadt, Ober-Ramstadt und Weiterstadt nutzen. Der Hauptstandort im Kreishaus Dieburg bleibt erhalten und bearbeitet zentrale Aufgaben wie Fahrzeugangelegenheiten und Betriebserlaubnisse. Der Landkreis empfiehlt, vor einer Terminbuchung zu prüfen, ob das Anliegen über i-Kfz erledigt werden kann.

Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 30. Juni 2026.

31.07., 12:00

Landkreis Darmstadt-Dieburg 2024 mit Wanderungsgewinn

Der Landkreis Darmstadt-Dieburg verzeichnet 2024 deutlich mehr Zuzüge als Wegzüge – insbesondere bei Familien.

Im Jahr 2024 sind in den Landkreis Darmstadt-Dieburg 20.134 Menschen gezogen, während 18.992 fortgezogen sind. Dies ergibt einen Wanderungsgewinn von rund 1.100 Personen. Der Zugewinn war besonders bei Familien zu verzeichnen: In den Altersgruppen der unter 18-Jährigen und der 30- bis unter 50-Jährigen wurden mehr Zuzüge als Wegzüge registriert. Auch junge Erwachsene zwischen 25 und 30 Jahren trugen leicht positiv bei. Dagegen verließen mehr Menschen im Alter von 18 bis 25 Jahren und ab 50 Jahren den Landkreis als hinzuzogen.

Woher die Zugezogenen stammen

Von den 2024 Zugezogenen stammte knapp 28 Prozent aus einer anderen Gemeinde innerhalb des Landkreises. 12,4 Prozent kamen aus Darmstadt, 35,8 Prozent aus anderen deutschen Regionen und 20,6 Prozent aus dem Ausland. Ein wesentlicher Teil des Wanderungsgewinns ist auf Zuwanderung aus dem Ausland zurückzuführen. Die Ukraine war 2024 das häufigste Herkunftsland von außerhalb Deutschlands, die dortige Zuwanderung ist jedoch erneut rückläufig. Die meisten Umzüge fanden innerhalb von benachbarten Kommunen statt, auch grenzübergreifend.

Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 21. Mai 2026.

31.07., 12:00

Kreiskliniken bauen Orthopädie-Angebot aus

Die Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg erweitern ihre Leistungen in der Behandlung von Gelenkerkrankungen und Wirbelsäulenleiden — seit Anfang 2026 gibt es auch in Groß-Umstadt ein Department für Orthopädie und Endoprothetik.

Die Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg erweitern ihr Angebot zur Behandlung muskuloskelettaler Erkrankungen. Seit Januar 2026 betreiben sie ein Department für Orthopädie und Endoprothetik am Standort Groß-Umstadt. Damit sollen Patienten, insbesondere aus dem östlichen Landkreis, wohnortnah versorgt werden können. Bislang wurden künstliche Hüft- und Kniegelenke fast ausschließlich am Standort Jugenheim eingesetzt.

Spezialisierung und Kapazität
Das Jugenheimer OrthoCentrum setzt pro Jahr etwa 1300 Endoprothesen ein, darunter mehr als 100 Wechseloperationen. Groß-Umstadt soll zum Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung zertifiziert werden. Die höchsten Standards erfüllt die Klinik bereits jetzt.

Die Kreiskliniken gründen ein Centrum für MuskuloSkelettale Medizin, in dem sieben spezialisierte Departments zusammenwirken. Dazu zählen in Jugenheim das Endoprothetik-Zentrum, eine Schmerzklinik sowie Rehabilitation; in Groß-Umstadt die Unfallchirurgie und das neue Orthopädie-Department. Übergreifend werden Wirbelsäulenchirurgie und Plastische Chirurgie angeboten.

Derzeit setzen die Kreiskliniken bundesweit einzigartig drei Robotersysteme für Knie-Endoprothesen ein. In Jugenheim wurden in vier Monaten vier individualisierte Hüftprothesen implantiert.

Quelle: Pressestelle Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 07.05.2026.

31.07., 12:00

Digitaler Fahrzeugschein: QR-Code bei Zulassung im Landkreis

Die Zulassungsbehörde des Landkreises Darmstadt-Dieburg stellt seit Einführung der i-Kfz-App den QR-Code für den digitalen Fahrzeugschein direkt bei Neu- und Ummeldungen aus.

Fahrzeughalterinnen und Fahrzeughalter im Landkreis Darmstadt-Dieburg können die Zulassungsbescheinigung Teil I seit der Einführung der bundesweiten i-Kfz-App auf dem Smartphone speichern und bei Kontrollen digital vorweisen. Wer sein Fahrzeug neu zulässt oder ummildet, erhält den erforderlichen QR-Code direkt im Rahmen des Zulassungsvorgangs und kann das Dokument sofort in die App übernehmen.

Wird der QR-Code zu einem späteren Zeitpunkt separat beantragt, fallen 5,10 Euro an. Der digitale Fahrzeugschein ermöglicht es, Fahrzeugdokumente jederzeit auf dem Smartphone mitzuführen und bei Bedarf mit weiteren berechtigten Personen zu teilen.

Die Zulassungsbehörde berichtet von großem Interesse an dem Angebot. Weitere Informationen sind unter www.ladadi.de/zulassung verfügbar.

Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 11.06.2026

31.07., 12:00

TÜV bestätigt ISO-Zertifizierung der Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg

Die Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg haben nach einer Vor-Ort-Prüfung erneut die Zertifizierung nach ISO 9001:2015 erhalten.

Der TÜV Rheinland hat die Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg nach einer Inspektion vom 4. bis 6. März 2026 erneut zertifiziert. Die Prüfer bescheinigten dem Klinikverbund dabei besondere Stärken in den Bereichen Qualitätsstrukturen, Patienteninformation, Digitalisierung, Ausbildung und Angebotsausbau.

Die ISO-9001-Zertifizierung bescheinigt ein funktionierendes Qualitätsmanagementsystem: Behandlungs- und Verwaltungsabläufe sind schriftlich definiert, werden regelmäßig überprüft und systematisch verbessert. Im Prüfbericht wurden insgesamt 28 positive Feststellungen dokumentiert.

Digitalisierung und medizinische Ausrichtung

Besonders gelobt wurde die Umstellung des Krankenhaus-IT-Systems auf NEXUS NG, das eine elektronische Patientenakte und digitale Kommunikation ermöglicht. Die Kreiskliniken fungieren dabei selbst als Referenzklinik für das System. Zudem baut die Einrichtung ihre Kardiologie aus und wird nun um ein zweites Herzkatheterlabor erweitert. Die Zertifizierung umfasst alle Standorte: Groß-Umstadt mit dem Zentrum für Seelische Gesundheit, die Tagesklinik Dieburg und die Spezialklinik Jugenheim.

Quelle: Pressestelle Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 2. Juni 2026.

31.07., 12:00

Landkreis Darmstadt-Dieburg: Antrag für Begleitetes Fahren ab 17 jetzt online möglich

Ab 1. Mai können Anträge für das Begleitete Fahren ab 17 Jahren (BF17) im Landkreis Darmstadt-Dieburg digital gestellt werden.

Der Landkreis Darmstadt-Dieburg erweitert sein Online-Serviceangebot: Ab dem 1. Mai ist es möglich, den Antrag für das Begleitete Fahren ab 17 Jahren digital einzureichen. Antragsteller können dann den gesamten Prozess von zu Hause aus durchführen — von der Identifizierung über das Hochladen von Unterlagen bis zur Bezahlung.

Technische Voraussetzungen
Für den Online-Antrag ist ein sogenannter Online-Ausweis erforderlich. Akzeptiert werden ein Personalausweis mit aktivierter eID-Funktion, ein elektronischer Aufenthaltstitel oder eine Identitätskarte mit eID-Funktion. Zusätzlich ist ein NFC-fähiges Smartphone und die installierte AusweisApp2 notwendig. Alternativ ist eine Authentifizierung über das Nutzerkonto Bund möglich. Die eID-Funktion muss vorab beim Einwohnermeldeamt aktiviert werden, falls dies noch nicht geschehen ist.

Der digitale BF17-Antrag ist Teil eines wachsenden Online-Angebots des Landkreises für Fahrerlaubnisangelegenheiten. Weitere Informationen sind auf der Website des Landkreises verfügbar.

Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 29. April 2026.

31.07., 12:00

Gesundheitsamt zieht 2027 zum Marienhospital um

Das gemeinsame Gesundheitsamt von Darmstadt und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg wird Anfang 2027 in das ehemalige Marienhospital am Martinspfad umziehen.

Das Gesundheitsamt wird seine bisherige Adresse in der Niersteiner Straße 3 verlassen und in drei Etagen des Bettenhauses des ehemaligen Marienhospitals (Martinspfad 72, 64285 Darmstadt) einziehen. Der Mietvertrag mit der neuen Eigentümerin Emon Service GmbH wurde geschlossen und von Vorstand und Zweckverbandsversammlung genehmigt.

Sanierungsbedarf als Grund
Das aktuelle Gebäude aus den 1960er Jahren ist stark sanierungsbedürftig. Nach Gutachten wäre eine energetische und bauliche Ertüchtigung unwirtschaftlich. Hinzu kommt: Der Gebäudegrundriss ist für die Aufgaben des Amts ungeeignet und zu klein. Seit der Coronapandemie und neuen Aufgaben musste das Gesundheitsamt zusätzliche Räume anmieten.

Der neue Standort soll modernes Arbeitsumfeld bieten. Die gute Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln und ausreichend Besucherparkplätze werden als Vorteile hervorgehoben. Nach dem Umzug sollen die Flächen in der Niersteiner Straße für Wohnbebauung zur Verfügung stehen.

Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 3. Februar 2026.

31.07., 12:00

Landkreis lockert Jagdeinschränkungen für Schwarzwild

Der Landkreis Darmstadt-Dieburg reduziert ab 9. Januar die Abstandsflächen für Jagden auf Schwarzwild und erlaubt die Verwertung erlegter Tiere in der Kernzone.

Seit mehr als zwei Monaten gibt es im Landkreis Darmstadt-Dieburg keinen positiven Fall der Afrikanischen Schweinepest (ASP) mehr. Darauf gestützt, lockert die Kreisverwaltung mit einer neuen Allgemeinverfügung die bisherigen Jagdeinschränkungen.

Verkleinerte Abstandsflächen und neue Verwertungsmöglichkeiten

Die sogenannten weißen Zonen an den Bundesstraßen 26 und 38 sowie an der A5 sind mittlerweile vollständig eingezäunt und dienen als wildschweinfreie Gebiete. Deshalb können Drück- und Erntejagden künftig näher an diese Zonen heranrücken: Der Mindestabstand reduziert sich auf zwei Kilometer zur äußeren und drei Kilometer zur inneren Zaunlinie der weißen Zone.

Neu ist auch die Erlaubnis, erlegte Tiere nach negativer ASP-Blutprobe selbst zu verwerten, statt die bisherige Abschussprämie von 200 Euro zu nehmen. Die Verwendung muss sich auf den eigenen Haushalt beschränken oder in einem zertifizierten Betrieb erfolgen.

Anmeldung von Drückjagden beim Veterinäramt unter www.ladadi.de/asp oder per E-Mail veterinaeramt@ladadi.de sowie 06152/881-1820 erforderlich.

Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 8. Januar 2026.

31.07., 12:00

Orthopäde Dr. Schache kehrt zu Kreiskliniken zurück

An den Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg übernimmt Dr. Thorsten Schache die Leitung des neu gegründeten Departments Endoprothetik.

Dr. Thorsten Schache wird neuer Leiter des Departments Endoprothetik in der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie an den Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg. Der 57-jährige Facharzt war bereits von 2011 bis 2012 als Sektionsleiter Endoprothetik in Groß-Umstadt tätig und kehrt nun an den Standort zurück.

Das Department ist Teil des neuen "Centrum für MuskuloSkelettale Medizin" (CMSM), das mehrere hochspezialisierte Bereiche umfasst. In Groß-Umstadt soll unter Schaches Leitung ein Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung etabliert werden. Schache arbeitete zuletzt als Chefarzt der Abteilung Orthopädie und Unfallchirurgie am Kreiskrankenhaus Bergstraße in Heppenheim. Davor war er leitender Oberarzt an der Uniklinik Frankfurt tätig.

Prof. Dr. Peter Schräder, Ärztlicher Leiter der Kreiskliniken, begrüßt die Rückkehr: "Ich bin froh, dass wir Dr. Schache für unsere tiefergehende Spezialisierung gewinnen konnten. Mit ihm sind wir sicher, auch in Groß-Umstadt ein Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung etablieren zu können."

Quelle: Pressestelle Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 26. Januar 2026.

31.07., 12:00

Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg mit positivem Ausblick

Die Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg haben beim Neujahrsempfang eine deutlich gestiegene Patientenzahl und Wachstum als Erfolgsfaktoren des abgelaufenen Jahres hervorgehoben.

Beim Neujahrsempfang der Kreiskliniken in Groß-Umstadt zog Landrat Klaus Peter Schellhaas Bilanz: Das Jahr 2025 sei das erste gewesen, in dem die Klinik nach Eröffnung des neuen Bettenhauses zwölf Monate unter Volllast betrieben wurde. Die erhoffte Steigerung der Patientenzahlen sei eingetreten. Dies ermögliche einen optimistischen Blick nach vorne.

Betriebsleiterin Pelin Meyer bestätigte, dass die Kreiskliniken im Clinotel-Verband der 65 angehörenden Krankenhäuser das stärkste Wachstum verzeichnet hätten. Zudem entstehe derzeit ein kardiologisches Kompetenzzentrum, und eine Technologiepartnerschaft mit Siemens Healthineers sei etabliert worden.

Regionale Bedeutung

Der Landrat verwies auf eine WifOR-Studie, die zeige, dass jeder zugeführte Euro an Fördermitteln vier Euro an regionaler Wertschöpfung auslöse. Dies widerspreche dem Argumentationsmuster, wonach nur große Häuser berechtigt seien. Gasredner Prof. Dr. Andreas Beivers von der Hochschule Fresenius beschrieb den Strukturwandel in der Gesundheitsversorgung als unvermeidbar, aber gestaltbar: Deutschland habe das drittteuerste Gesundheitssystem in Europa, könne aber von anderen Ländern lernen und Kosten sparen, ohne Leistungen zu verschlechtern.

Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 23. Januar 2026.

31.07., 12:00

Elke Reichert wird neue Präsidentin des LANUV NRW

Das Kabinett Nordrhein-Westfalens hat die Ingenieurwissenschaftlerin Elke Reichert zur neuen Präsidentin des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz berufen.

Die 56-jährige Reichert wird ihr Amt am 1. Februar 2024 antreten. Sie folgt auf Dr. Sibylle Pawlowski, die ins Bundesumweltministerium wechselte.

Reichert war bislang Leiterin des Dezernats "Umwelt, Mobilität und Bau" beim Rheinisch-Bergischen Kreis. Ihre berufliche Laufbahn umfasst Tätigkeiten bei der Stadt Mönchengladbach als Leiterin der Abteilung "Wasser, Abwasser" sowie beim Rheinisch-Bergischen Kreis als Leiterin des Amts für Umweltschutz. Nach einem Studium des Bauingenieurwesens an der Technischen Universität Darmstadt spezialisierte sie sich auf Siedlungswasserwirtschaft sowie Straßen- und Verkehrswesen.

Das LANUV ist eine technisch-wissenschaftliche Fachbehörde mit etwa 1500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an insgesamt 15 Dienststellen. Hauptstandorte befinden sich in Recklinghausen, Essen und Duisburg. Die Behörde ist unter anderem für Naturschutz, Gewässerschutz, Luftreinhaltung, Bodenschutz und Tierschutz zuständig.

Quelle: Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW, Mitteilung vom 20. Dezember 2023.

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