B 45-Ausbau: Variante 1 wird Vorzugsvariante
Der Landkreis Darmstadt-Dieburg hat sich nach Abschluss der Umweltverträglichkeitsstudie für Variante 1 beim Ausbau der B 45 zwischen Dieburg und Groß-Umstadt entschieden.
Beim Ausbau der B 45 zwischen Dieburg und Groß-Umstadt ist ein wichtiger Planungsschritt erreicht. Nach Abschluss des zweiten Teils der Umweltverträglichkeitsstudie soll Variante 1 als Vorzugsvariante an das Bundesverkehrsministerium übermittelt werden. Das Projekt wird gemeinsam mit dem Land Hessen, dem Odenwaldkreis und beteiligten Kommunen vorangetrieben.
Unterschiede zwischen den Varianten
Zwei Varianten waren bei der Bewertung verblieben. Der wesentliche Unterschied liegt in der Gestaltung der Knotenpunkte am Semder Kreuz und am Anschluss der K 125 zur Kompostieranlage. Variante 3 sieht am Semder Kreuz ein Brückenbauwerk vor; der Anschluss der K 125 ist dort nicht mit allen Fahrbeziehungen möglich. Bei Variante 1 sind die Knotenpunkte – mit Ausnahme des Dieburger Kreuzes – als plangleiche Knotenpunkte mit Lichtsignalanlagen vorgesehen.
Die Wirkungsanalyse zeigte, dass Variante 1 aus Umweltsicht günstiger ist. Ausschlaggebend waren der geringere Flächenverbrauch, weniger Eingriffe in Biotope, geringere Versiegelung sowie geringere Auswirkungen auf Trinkwasserschutzgebiete und Waldflächen. Auch in raumstruktureller Hinsicht erwies sich Variante 1 als besser. Da Verkehrswirkung, Sicherheit und Kosten beider Varianten annähernd gleich sind, wird Variante 1 zur Vorzugsvariante.
Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 19. Mai 2026.