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VerkehrDarmstadt-Dieburg

31.07., 12:00

B 45-Ausbau: Variante 1 wird Vorzugsvariante

Der Landkreis Darmstadt-Dieburg hat sich nach Abschluss der Umweltverträglichkeitsstudie für Variante 1 beim Ausbau der B 45 zwischen Dieburg und Groß-Umstadt entschieden.

Beim Ausbau der B 45 zwischen Dieburg und Groß-Umstadt ist ein wichtiger Planungsschritt erreicht. Nach Abschluss des zweiten Teils der Umweltverträglichkeitsstudie soll Variante 1 als Vorzugsvariante an das Bundesverkehrsministerium übermittelt werden. Das Projekt wird gemeinsam mit dem Land Hessen, dem Odenwaldkreis und beteiligten Kommunen vorangetrieben.

Unterschiede zwischen den Varianten

Zwei Varianten waren bei der Bewertung verblieben. Der wesentliche Unterschied liegt in der Gestaltung der Knotenpunkte am Semder Kreuz und am Anschluss der K 125 zur Kompostieranlage. Variante 3 sieht am Semder Kreuz ein Brückenbauwerk vor; der Anschluss der K 125 ist dort nicht mit allen Fahrbeziehungen möglich. Bei Variante 1 sind die Knotenpunkte – mit Ausnahme des Dieburger Kreuzes – als plangleiche Knotenpunkte mit Lichtsignalanlagen vorgesehen.

Die Wirkungsanalyse zeigte, dass Variante 1 aus Umweltsicht günstiger ist. Ausschlaggebend waren der geringere Flächenverbrauch, weniger Eingriffe in Biotope, geringere Versiegelung sowie geringere Auswirkungen auf Trinkwasserschutzgebiete und Waldflächen. Auch in raumstruktureller Hinsicht erwies sich Variante 1 als besser. Da Verkehrswirkung, Sicherheit und Kosten beider Varianten annähernd gleich sind, wird Variante 1 zur Vorzugsvariante.

Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 19. Mai 2026.

31.07., 12:00

Vorzugsvariante für B-38-Umgehung Groß-Bieberau festgelegt

Der Landkreis Darmstadt-Dieburg hat die Vorplanung für die B-38-Umgehung Groß-Bieberau abgeschlossen; das Bundesministerium für Verkehr hat die östliche Trasse (Variante B) genehmigt.

Die Planungen für die rund 2,5 Kilometer lange Umgehungsstraße sind vorangekommen. Nach der im Dezember 2025 abgeschlossenen Vorplanung steht nun fest, dass die östliche Variante B als umweltverträglichste Lösung realisiert werden soll. Das Bundesministerium für Verkehr hat diese Trassenführung genehmigt.

Landrat Klaus Peter Schellhaas sagte, dies ermögliche die Fortsetzung des Planungsprozesses wie geplant. Der Landkreis hatte 2021 eine Planungsvereinbarung mit dem Land Hessen, der Stadt Groß-Bieberau und dem Odenwaldkreis geschlossen, um die Planung zu beschleunigen.

Nächste Schritte

Die Entwurfsplanung soll im dritten Quartal 2026 beginnen und etwa zwei Jahre dauern. Das Büro Drees & Sommer aus Frankfurt wurde mit der Projektsteuerung beauftragt. Im Verlauf der Entwurfsplanung sind Beteiligungen von Behörden, Naturschutzverbänden und weiteren Interessengruppen vorgesehen. Eine Bürgerbeteiligung ist noch 2026 geplant. Die Baukosten werden auf etwa 18 Millionen Euro geschätzt.

Die Umgehung soll die Ortsdurchfahrt Groß-Bieberaus entlasten und die Reisezeit in den Odenwald und zur Metropolregion Frankfurt-Rhein-Main verkürzen.

Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 20. Januar 2026.