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Aus dem RathausBremen

20.08., 01:30Bremen

Bremen beschließt KI-Strategie für Verwaltung

Der Bremer Senat hat eine Strategie zur Nutzung von Künstlicher Intelligenz in der Verwaltung verabschiedet.

Die Strategie soll die Servicequalität der Behörden verbessern und Arbeitsschritte intern erleichtern. Sie wurde in Zusammenarbeit mit der Universität Bremen erarbeitet und beinhaltet konkrete Arbeitsschritte sowie Zeitrahmen für die Umsetzung.

Bei der Erstellung waren bereits Mitarbeitende der Behörden eingebunden. Franziska Tell, Sprecherin der Grünen-Fraktion für Digitales und Datenschutz, würdigt das Vorgehen: "Es ist genau richtig, wissenschaftliche Expertise in die Behörden zu holen, um mit der Digitalisierung voranzukommen." Sie hebt hervor, dass die Strategie nicht nur Ziele auflistet, sondern praktische Schritte definiert. "Ebenso erfreulich ist es auch, dass die Mitarbeitenden bereits in den Erstellungsprozess der Strategie eng eingebunden waren."

Quelle: Pressestelle Senat Bremen, Mitteilung vom 18. August 2026.

12.08., 01:00Mainz

Mainz bietet Online-Antragstellung für Genehmigungen

Die Stadt Mainz hat am 10. August 2026 einen elektronischen Service zur Beantragung immissionsschutzrechtlicher Genehmigungen freigeschaltet.

Unternehmen und Betreiber genehmigungsbedürftiger Anlagen können ihre Anträge nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz nun digital über das Portal ELiA-Online stellen. Sie können dort die erforderlichen Unterlagen zusammenstellen und Dokumente wie Gutachten oder Zeichnungen hochladen.

Mainz ist Pilotkommune für Rheinland-Pfalz und erste Kommune des Bundeslandes, die den Service technisch angeschlossen und in Betrieb genommen hat. ELiA-Online wird bereits in Schleswig-Holstein, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Bremen produktiv genutzt.

Die Antragstellung ist möglich über die Website der Stadt Mainz, das Serviceportal Rheinland-Pfalz oder direkt über elia-online.de. Eine immissionsschutzrechtliche Genehmigung ist erforderlich, wenn eine Anlage schädliche Umwelteinwirkungen verursachen oder die Allgemeinheit oder Nachbarschaft gefährden und erheblich beeinträchtigen kann.

Quelle: Pressestelle Stadt Mainz, Mitteilung vom 11. August 2026.

11.08., 02:30Bremerhaven

Bremerhaven kauft Mobilbauschulen mit Bundesmitteln

Der Magistrat Bremerhaven hat den Ankauf von zwei Mobilbauschulen für zwei Schulen beschlossen und finanziert dies über Bundesmittel statt aus dem städtischen Haushalt.

Der Magistrat hat am 7. August 2026 beschlossen, zwei Mobilbauschulen für die Neue Oberschule Lehe und die Neue Grundschule Geestemünde zu kaufen. Die Finanzierung erfolgt durch Bundesmittel aus dem Gesetz zur Finanzierung von Infrastrukturinvestitionen von Ländern und Kommunen (LUKIFG).

Bislang mietet die Stadt die Mobilbauten an. Diese Mietzahlungen belasten den städtischen Haushalt. Nach Angaben von Bürgermeister Torsten Neuhoff würden die Mietkosten in Lehe noch vier Jahre anfallen, in Geestemünde dagegen etwa zwanzig Jahre. Zusammengerechnet bedeute dies rund 15 Millionen Euro an Mietzahlungen.

Der Ankauf der beiden Mobilbauten kostet insgesamt 12,2 Millionen Euro. Da die Bundesförderung die Kosten deckt, entfällt diese Belastung für den städtischen Haushalt. Stadtrat Professor Dr. Hauke Hilz, Dezernent für Schule, sieht darin auch einen Vorteil für die Schulen: "Damit entlasten wir den Haushalt von Mietzahlungen und geben den Schulen Planungssicherheit."

Quelle: Pressestelle Magistrat Bremerhaven, Mitteilung vom 10. August 2026.

07.08., 13:30Bremerhaven

Bremerhaven finanziert Hallengärten im Werftquartier mit 7,1 Millionen Euro

Der Magistrat der Stadt Bremerhaven hat am 7. August 2026 die kommunale Mitfinanzierung für die Hallengärten im Werftquartier beschlossen.

Der Magistrat stellt 7,1 Millionen Euro aus nicht beanspruchten Bundesmitteln (LUKIFG) zur Verfügung. Diese Summe deckt nicht-förderfähige Kosten des Projekts ab, insbesondere den Rückbau der ehemaligen Schiffsbauhalle der Schichau-Seebeck-Werft.

Hallengärten als Kernstück des Quartiers

Die Hallengärten entstehen durch Umgestaltung der alten Werftshalle. Sie sollen begrünt werden und als Erholungspark dienen, während der industrielle Charakter der Halle mit Stützpfeilern erhalten bleibt. Nach Angaben von Bürgermeister Torsten Neuhoff könnten die Hallengärten später auch eine Kita und Schule aufnehmen und sind Teil des westlichen "Grünen Fingers" des Gesamtquartiers.

Die Neugestaltung kostet etwa 6,2 Millionen Euro und soll durch Fördermittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) finanziert werden. Das Land Bremen wird den entsprechenden Förderantrag stellen. Die Fertigstellung ist bis Dezember 2028 geplant.

Quelle: Pressestelle Magistrat Bremerhaven, Mitteilung vom 7. August 2026.

05.08., 12:30Bremen

Bremen erhöht Beamtenbesoldung rückwirkend um 2,5 Prozent

Bremen passt die Bezüge seiner Beamten rückwirkend zum 1. Januar 2024 an eine neue Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts an und muss dafür 120 Millionen Euro für Nachzahlungen aufbringen.

Die Freie Hansestadt Bremen erhöht die Dienst-, Beamtenversorgungs- und Anwärterbezüge rückwirkend zum 1. Januar 2024 um zusätzliche 2,5 Prozent. Die Anpassung folgt einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 17. September 2025 zur verfassungsgemäßen Alimentation im Landesbesoldungsrecht.

Kosten und Finanzierung
Die Nachzahlungen für die Jahre 2024 bis 2026 belaufen sich insgesamt auf 120 Millionen Euro. Hinzu kommen Kosten für die Übertragung eines Tarifvertragsergebnisses vom 14. Februar 2026 auf die Beamten. Die Senatorinnen und Senatoren werden von den Nachzahlungen dauerhaft ausgenommen. Eine im Dezember 2025 ausgezahlte Jahressonderzahlung wird mit den Nachzahlungen verrechnet. Trotz Einsatz von Vorsorgemitteln bleibt eine Finanzierungslücke von rund 76 Millionen Euro, die einen Nachtragshaushalt erforderlich macht.

Neue Maßstäbe für Alimentation
Das Bundesverfassungsgericht hat neue Kriterien für die Besoldung definiert. Die unterste Besoldungsgruppe muss künftig mindestens 80 Prozent des Median-Äquivalenzeinkommens des jeweiligen Landes erreichen. Zudem ist eine fortlaufende Anpassung an wirtschaftliche Entwicklungen erforderlich.

Quelle: Pressestelle des Senats Bremen, Mitteilung vom 4. August 2026

31.07., 13:30Dessau-Roßlau

Elektronische Akte in Arbeitsgerichten Sachsen-Anhalts eingeführt

Die Arbeitsgerichtsbarkeit des Landes Sachsen-Anhalt arbeitet ab sofort komplett mit elektronischen Akten statt Papierdokumenten.

Die elektronische Akte (E-Akte) ist nun in der gesamten Arbeitsgerichtsbarkeit Sachsen-Anhalts im Einsatz. Dies betrifft das Landesarbeitsgericht in Halle (Saale) sowie die vier Arbeitsgerichte in Dessau-Roßlau, Halle (Saale), Magdeburg und Stendal.

Technische Umsetzung
Eingesetzt wird die E-Akten-Software e²A, die von einem Verbund aus Bremen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen, dem Saarland und Sachsen-Anhalt gemeinsam entwickelt wurde. Sachsen-Anhalt nutzt zudem eine Fachanwendung des EUREKA-Fach-Verbundes, dem die meisten Bundesländer angehören.

Der Wechsel von der Papier- zur elektronischen Akte wird mit Herausforderungen in der Startphase begleitet. Reinhard Engshuber, Präsident des Landesarbeitsgerichts, bittet Verfahrensbeteiligte um Verständnis und Geduld, da gerichtliche Schreiben und Urteile derzeit möglicherweise etwas verzögert ankommen.

Mit der Digitalisierung der Arbeitsgerichtsbarkeit wird nun auch in der Verwaltungsgerichtsbarkeit vollständig mit E-Akten gearbeitet. Die Einführung in weiteren Justizbereich läuft derzeit.

Quelle: Landesportal Sachsen-Anhalt / Ministerium für Justiz und Verbraucherschutz, Mitteilung vom 29. Juni 2026.

31.07., 12:00Dessau-Roßlau

Elektronische Akte in Sachsen-Anhalts Sozialgerichtsbarkeit eingeführt

Die Sozialgerichte in Sachsen-Anhalt arbeiten seit kurzem vollständig mit elektronischen Akten statt Papierdokumenten.

In der Sozialgerichtsbarkeit Sachsen-Anhalts ist die elektronische Akte in den vergangenen Wochen schrittweise eingeführt worden. Das Landessozialgericht Sachsen-Anhalt in Halle (Saale) sowie die Sozialgerichte in Halle (Saale), Magdeburg und Dessau-Roßlau setzen nun auf digitale Verfahrensbearbeitung.

Zum Einsatz kommt eine Fachanwendung des e²-Verbundes, dem neben Sachsen-Anhalt auch Bremen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen und das Saarland angehören. Nach der Arbeits- und Verwaltungsgerichtsbarkeit ist die Sozialgerichtsbarkeit nun die dritte Säule der Justiz des Landes mit elektronischer Aktenführung.

Aufgaben der Sozialgerichtsbarkeit

Die Sozialgerichte befassen sich mit öffentlich-rechtlichen Streitigkeiten zwischen Versicherten und Behörden wie Berufsgenossenschaften oder Krankenkassen. Sie prüfen die Rechtmäßigkeit von Verwaltungsentscheidungen etwa in Verfahren zum Grundsicherungsrecht, zur Sozialhilfe oder zum Schwerbehinderten-, Renten- und Krankenversicherungsrecht.

Quelle: Ministerium für Justiz und Verbraucherschutz des Landes Sachsen-Anhalt, Mitteilung vom 6. Juli 2026.

31.07., 12:00Bremen

Unterhaltsvorschussleistungen jetzt online beantragbar

Der Eifelkreis Bitburg-Prüm ermöglicht ab sofort die Antragstellung für Unterhaltsvorschussleistungen über ein Online-Portal.

Die Kreisverwaltung hat eine neue Digitalleistung freigeschaltet: Bürgerinnen und Bürger können Unterhaltsvorschussleistungen künftig online beantragen. Das Portal wurde im Rahmen der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) von Bremen als federführendem Bundesland entwickelt und steht nun zur Verfügung.

Mit diesem Angebot setzt der Eifelkreis Bitburg-Prüm seine Digitalisierung von Verwaltungsleistungen fort.

Quelle: Pressestelle Eifelkreis Bitburg-Prüm, Mitteilung vom 3. April 2023.

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