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01.08., 01:00

Region erneuert Forderungen zum Ausbau der Bundesstraße 87

Wirtschaftskammern und Kommunen aus Sachsen und Brandenburg fordern mit der erneuerten Torgauer Erklärung 2.0 schnellere Planung und Finanzierung des Ausbaus der Bundesstraße 87.

Die IHK zu Leipzig, die IHK Cottbus, die Städte Torgau und Leipzig sowie die Landkreise Nordsachsen und Elbe-Elster haben ihre Forderungen zum Ausbau der Bundesstraße 87 erneuert. Die sogenannte Torgauer Erklärung 2.0 richtet sich an die Bundesregierung sowie die Landesregierungen in Sachsen und Brandenburg und fordert Planungsbeschleunigung sowie einen verbindlichen Zeitplan für den Ausbau.

Geplante Maßnahmen

Zentral sind die Forderungen nach beschleunigter Planung von Ortsumfahrungen in Torgau, Mockrehna, Doberschütz, Taucha und Herzberg (Elster) sowie einem dreispurigen Ausbau von Streckenabschnitten zwischen Leipzig und der Lausitz. Die Region wartet nach eigenen Angaben bereits über 20 Jahre auf Fortschritte.

Die B87 von Leipzig über Torgau und Herzberg bis nach Frankfurt (Oder) ist nach Darstellung der Unterzeichner für etwa 2.000 Betriebe mit rund 20.000 Beschäftigten zentral. Täglich nutzen bis zu 15.000 Fahrzeuge die Strecke, etwa ein Viertel davon Lastkraftwagen. Die Verkehrslast wächst um etwa zwei Prozent jährlich. Im Herbst 2026 ist eine gemeinsame Fach- und Dialogveranstaltung geplant.

Quelle: IHK zu Leipzig, Mitteilung vom 12. Juni 2026.

31.07., 12:00

IHKs fordern stärkere Priorität für Ausbau der Bundesstraße 87

Die Industrie- und Handelskammern zu Leipzig und Cottbus haben beim Straßeninfrastrukturdialog in Torgau ein klares Bekenntnis zum Ausbau der B87 gefordert, die sie als infrastrukturelle Bottleneck zwischen der Lausitz und Leipzig bezeichnen.

Die Bundesstraße 87 verbindet Leipzig über Torgau, Herzberg und Lübben mit Frankfurt/Oder. Nach Ansicht der beiden Industrie- und Handelskammern ist die Strecke im Bundesverkehrswegeplan 2030 nicht mit ausreichender Priorität berücksichtigt und bremst damit die wirtschaftliche Entwicklung an der sächsisch-brandenburgischen Landesgrenze aus.

Beim Infrastrukturdialog in Torgau, an dem 50 Vertreter aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik teilnahmen, wurden Engpässe und Handlungsbedarfe konkretisiert. Gefordert werden eine Planungsbeschleunigung bei den Ortsumfahrungen Torgau, Mockrena, Doberschütz und Taucha sowie ein verbindlicher Zeitplan für einen dreispurigen Ausbau von Streckenabschnitten. Die IHK-Vertreter nennen auch eine zusätzliche Elbbrücke als notwendig zur Verkehrsentlastung und -sicherheit.

Belastung und Wirtschaft
Über 20.000 Beschäftigte und 2.000 Betriebe sind laut IHK direkt auf die B87 angewiesen. Täglich befahren bis zu 15.000 Fahrzeuge die Strecke, etwa ein Viertel davon sind Lastkraftwagen. Der Verkehr wächst jährlich um etwa zwei Prozent. Staus, Engstellen und häufige Unfälle durch riskante Überholmanöver beeinträchtigen sowohl Anwohner als auch Betriebe und touristische Zentren.

Quelle: Pressestelle IHK zu Leipzig, Mitteilung vom 10.11.2025.