19.08., 19:08
Das Bezirksamt Mitte lädt zu zwei kostenlosen Informationsveranstaltungen ein, um EU-Bürger über ihre Wahlrechte bei der Bezirksverordnetenwahl am 20. September 2026 zu informieren.
Bezirksbürgermeisterin Stefanie Remlinger kündigte zwei Informationstermine für EU-Bürgerinnen und EU-Bürger an. Die Veranstaltungen sollen vor der Wahl zur Bezirksverordnetenversammlung (BVV) stattfinden.
Im Mittelpunkt stehen das Wahlrecht, der Ablauf der BVV-Wahl und die Möglichkeiten zur politischen Mitbestimmung im Bezirk. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Quelle: Presseportal des Landes Berlin, Mitteilung vom 14. August 2026.
11.08., 12:30
Der CDU-Landesvorsitzende und Spitzenkandidat Daniel Peters besucht diese Woche weitere Orte in Mecklenburg-Vorpommern. Die Tournee führt ihn zu Unternehmen, Handwerksbetrieben und Bürgergesprächen.
Daniel Peters, Landesvorsitzender der CDU und Spitzenkandidat zur Landtagswahl, setzt seine Sommertour durch Mecklenburg-Vorpommern fort. Nach Etappen an der Seenplatte und in Neubrandenburg stehen in den kommenden Tagen weitere Unternehmensbesuche, Gespräche mit Handwerksbetrieben, Sozialeinrichtungen und Bürgerbegegnungen auf dem Programm.
Peters äußert sich kritisch zur bisherigen Landespolitik. Nach seinen Worten haben die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern genug von "bürokratischer Überregulierung und ideologischer Bevormundung". Er verweist auf eine Arbeitslosenquote von 7,7 Prozent und den Verlust von rund 10.000 Industrie- und Bauarbeitsplätzen in den vergangenen fünf Jahren. Die CDU biete stattdessen "Steuerliche Vernunft, spürbaren Bürokratieabbau und eine Sozialpolitik, die Arbeit belohnt", so Peters. Diese Politik wolle die CDU "direkt vor Ort mit den Bürgerinnen und Bürgern" diskutieren.
Quelle: CDU Landesverband Mecklenburg-Vorpommern, Mitteilung vom 11. August 2026.
31.07., 13:30
Allendorf (Lumda) und Hüttenberg gehören zu zwölf neuen Kommunen, die das Land Hessen in sein Dorfentwicklungsprogramm aufgenommen hat.
Am 4. Juli 2026 wurden beide Gemeinden im Rahmen einer Sommertour von Heimatminister Ingmar Jung in Hünfelden-Mensfelden anerkannt. Die Förderung läuft über sechseinhalb Jahre.
Allendorf setzt auf soziales Miteinander
Die Stadt Allendorf im Landkreis Gießen mit etwa 4.000 Einwohnern konzentriert sich auf ihre drei Stadtteile Climbach, Nordeck und Winnen. Während die Kernstadt bereits seit 2025 städtebauförderung erhält, stehen in den Stadtteilen die Stärkung des sozialen Miteinanders und die Belebung historischer Ortskerne im Mittelpunkt. Geplant sind neue Treffpunkte, Sanierungen von Back- und Bürgerhäusern sowie Verbesserungen der Aufenthaltsqualität. Bei der Erstellung des Kommunalen Entwicklungskonzepts beteiligten sich Bürger an Ortsrundgängen und Workshops.
Hüttenberg plant neue Mitte
Hüttenberg im Lahn-Dill-Kreis, entstanden aus der Fusion von Hochelheim und Hörnsheim, plant eine "Neue Mitte" und modernen Wohnraum im historischen Ortskern. Die Gemeinde sieht das Programm als Chance, räumlich und sozial zusammenzuwachsen. Auch kulturelle Besonderheiten wie die Hüttenberger Hoftore sollen bewahrt werden.
Quelle: Pressestelle Landkreis Gießen, Mitteilung vom 9. Juli 2026.
31.07., 13:00
Die neue Generalkonsulin der Türkei in Nürnberg, Fatma Taşan Cebeci, hat sich Mitte Januar ins Goldene Buch der Stadt Schwabach eingetragen.
Oberbürgermeister Peter Reiß empfing Cebeci im Rathaus. Die Generalkonsulin ist seit August 2023 in ihrer Position und betreut türkische Bürger in den Regierungsbezirken Mittel-, Ober- und Unterfranken sowie der Oberpfalz.
Im Gespräch standen die Städtepartnerschaft zwischen Kemer und Schwabach im Mittelpunkt. Zudem erörterten Reiß und Cebeci Möglichkeiten, um auch jüngere Generationen stärker zu verbinden. Ein weiteres Thema war die Vernetzung von Unternehmen aus der Region mit türkischen Firmen.
Quelle: Pressestelle Stadt Schwabach, Mitteilung vom 22. Januar 2024
31.07., 13:00
Die Stadt Weimar erlitt einen Rückschlag im Rechtsstreit um das denkmalgeschützte Haus der Frau von Stein – die beklagte Seite hat Widerspruch gegen das im Juni ergangene Versäumnisurteil eingereicht.
Im Juni 2024 erzielte die Stadt Weimar einen ersten Gerichtserfolg: Das Landgericht Erfurt sprach ein Versäumnisurteil, das letztlich die Rückübertragung des Hauses an die Stadt hätte bewirken sollen. Doch die Gegenseite nutzte ihre Frist und erhob durch ihren neuen Prozessbevollmächtigten Einspruch gegen das Urteil.
Damit verlängert sich das Verfahren erneut. Die Stadt Weimar hatte die Klage auf Wiedererwerb des denkmalgeschützten Hauses im August 2020 beim Landgericht Erfurt eingereicht. Zunächst versuchte man, sich außergerichtlich zu einigen; das sogenannte Güterichterverfahren erklärte die Stadt im September 2023 jedoch für gescheitert. Danach kehrte man zur streitigen Verhandlung zurück.
Nächster Termin festgesetzt
Das Landgericht Erfurt hat einen neuen Verhandlungstermin angesetzt: 25. Oktober 2024, 11 Uhr. Dann wird über den Einspruch gegen das Versäumnisurteil und die Hauptsache verhandelt.
Quelle: Pressestelle Stadt Weimar, Mitteilung vom 8. Juli 2024.
31.07., 12:00
In Rheinland-Pfalz haben 2025 insgesamt 14.311 Menschen die deutsche Staatsangehörigkeit erhalten – deutlich mehr als im Vorjahr.
Nach Angaben des Statistischen Landesamts erhielten 7.140 Frauen und 7.171 Männer die deutsche Staatsangehörigkeit. Knapp ein Drittel (32,6 Prozent) der Eingebürgerten lebte bis zu acht Jahren in Deutschland; das Durchschnittsalter lag bei 32 Jahren.
Syrer weiterhin größte Gruppe
Die meisten Einbürgerungen betrafen Syrerinnen und Syrer mit 3.337 Fällen – allerdings mit rückläufiger Tendenz (2024: 4.503). An zweiter Stelle folgten Türkinnen und Türker mit 1.336 Einbürgerungen, deutlich mehr als 2024 (830). Dies wird auch auf die seit Juni 2024 geltenden Regelungen zur erleichterten doppelten Staatsangehörigkeit zurückgeführt: Ausländerinnen und Ausländer müssen ihre bisherige Nationalität bei der Einbürgerung nicht mehr aufgeben.
Regional wurden die meisten Urkunden in Mainz (995), im Landkreis Neuwied (979) und Mainz-Bingen (978) ausgehändigt. Die höchste Einbürgerungsneigung verzeichnete Zweibrücken mit 5,4 Prozent aller dort registrierten Ausländerinnen und Ausländer, gefolgt vom Landkreis Ahrweiler (5,0 Prozent). Landesweit lag die Quote bei 2,3 Prozent.
Quelle: Pressestelle Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, Mitteilung vom 13. Mai 2026.
31.07., 12:00
Nordrhein-Westfalen stellt Gemeinden und Kreisen im Rahmen eines Infrastrukturprogramms zehn Milliarden Euro zur Verfügung; ab Mitte April 2026 können sie Anträge über ein digitales Verfahren einreichen.
Das am 19. Dezember 2025 in Kraft getretene Gesetz über den Nordrhein-Westfalen-Plan für gute Infrastruktur regelt die Verteilung von zehn Milliarden Euro an Gemeinden und Kreisen für Sachinvestitionen. Das Programm erstreckt sich über den Zeitraum von 2025 bis 2036.
Digitales Verfahren ab Mitte April
Die Abwicklung erfolgt vollständig digital. Kommunen können ihre Anträge voraussichtlich ab Mitte April 2026 über das elektronische Verfahren einreichen.
Quelle: Pressestelle des Landes Nordrhein-Westfalen, Mitteilung vom 2. April 2026.
31.07., 12:00
Die Stadt Weimar beendet das außergerichtliche Einigungsverfahren im Streit um das denkmalgeschützte Haus der Frau von Stein und kehrt zur streitigen Verhandlung vor Gericht zurück.
Seit August 2020 führt die Stadt Weimar einen Rechtsstreit vor dem Landgericht Erfurt gegen die derzeitige Eigentümerin des denkmalgeschützten Hauses. Ziel ist der Wiedererwerb des Anwesens. Im Frühjahr 2021 einigten sich die Parteien auf ein Güterichterverfahren, um den Konflikt außergerichtlich und schneller zu lösen.
Ein erstes Treffen in diesem Verfahren fand pandemiebedingt erst Mitte 2022 statt. Seither, so die Stadt, würde die Gegenseite Verzögerungstaktiken einsetzen. Ein weiterer Termin konnte zeitnah nicht vereinbart werden.
Rückkehr zum streitigen Verfahren
Die Stadt Weimar erklärt das Güterichterverfahren deshalb für gescheitert und beantragt die Wiederaufnahme des streitigen Verfahrens. Zwar sei damit ein Prozessrisiko und längere Dauer verbunden, doch stünden im streitigen Verfahren prozessuale Mittel zur Verfügung, um Verschleppungstaktiken entgegenzuwirken.
Quelle: Pressestelle Stadt Weimar, Mitteilung vom 21. September 2023.