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KulturMitte

19.08., 20:06

Kraftwerk Mitte feiert 15 Jahre Umbau zum Kulturstandort

Das Kraftwerk Mitte in Dresden wird am 5. September mit einem Fest gefeiert – es markiert 15 Jahre seit Planungsbeginn der Umwandlung des früheren Industrieareals.

Das Kulturgelände Kraftwerk Mitte wird am Sonnabend, 5. September 2026, mit einem Fest begangen. Der Anlass ist doppelt: Vor 15 Jahren begannen die Planungen zur Neugestaltung des ehemaligen Industrieareals. Zehn Jahre später, im Dezember 2016, wurden die ersten Spielstätten eröffnet.

Die Landeshauptstadt Dresden ließ vier neue Spielstätten und Probebühnen errichten. Diese nutzen die Staatsoperette Dresden und das tjg. theater junge generation. Das Areal entwickelte sich damit zu einem Kultur- und Kreativstandort.

Quelle: Online-Redaktion Landeshauptstadt Dresden, Mitteilung vom 17. August 2026.

19.08., 20:06

Lange Nacht der Manufakturen in Berlin-Mitte geplant

Am 17. Oktober 2026 öffnen Werkstätten und Ateliers in mehreren Berliner Stadtteilen erstmals zu einer gemeinsamen Veranstaltung ihre Türen.

Die Bezirksbürgermeisterin von Mitte, Stefanie Remlinger, kündigt die erste Lange Nacht der Manufakturen an. Die Veranstaltung findet am 17. Oktober 2026 statt und dauert von 16 bis 24 Uhr.

Teilnehmen können Manufakturen, Werkstätten und Ateliers aus den Stadtteilen Mitte, Wedding, Moabit, Tiergarten, Gesundbrunnen und dem Hansaviertel. Sie zeigen während der Veranstaltung ihre Arbeitsprozesse und ermöglichen Besucherinnen und Besuchern Einblicke in ihre Produktion.

Bewerbungen willkommen

Interessierte Handwerksbetriebe aus dem Bezirk können sich ab sofort für eine Teilnahme bewerben.

Quelle: Presseportal des Landes Berlin, Mitteilung vom 17. August 2026.

12.08., 12:30

Kleines hoftheater zieht nach Mümmelmannsberg

Das Privattheater öffnet 2027 seine neue Spielstätte im Gemeindezentrum der Kirche in Steinbek, nachdem es seine bisherige Heimat in Horn aufgeben musste.

Das kleine hoftheater erhält eine neue Heimat in Hamburg-Mitte. Nach der Schließung seiner bisherigen Spielstätte in der Martinskirche in Horn im Mai 2026 zieht das Theater 2027 ins Gemeindezentrum der Kirche in Steinbek nach Mümmelmannsberg. Die Kirchengemeinde hatte die bisherigen Räume wegen Eigenbedarfs gekündigt.

Das Gemeindezentrum bietet künftig rund 240 Quadratmeter Fläche mit Bühne, Backstagebereich und Lagermöglichkeiten. Der denkmalgeschützte Gemeindesaal wird denkmalgerecht für den Theaterbetrieb umgebaut, dabei werden Bühne und Theatertechnik installiert.

Traditionsreiches Privattheater

Das kleine hoftheater wurde 1985 gegründet und bringt pro Spielzeit bis zu acht Produktionen auf die Bühne — Komödien, Krimis und klassische Sprechtheater- sowie Musikproduktionen. Die letzten 20 Jahre war es in Horn beheimatet. Das Theater hat ein großes Stammpublikum vor allem aus den östlichen Stadtteilen wie Hamm, Horn und Billstedt. Die gute U-Bahn-Anbindung des neuen Standorts soll die Erreichbarkeit für Besucher sichern.

Quelle: Pressestelle Behörde für Kultur und Medien Hamburg, Mitteilung vom 12. August 2026.

11.08., 01:00

Wormser Theater startet neue Spielzeit im September

Das Wormser Theater beginnt Mitte September mit seiner neuen Spielzeit, eröffnet mit Kindertheaterwoche und Sonderkonzerten.

Das Wormser Theater startet Mitte September in die neue Spielzeit. Wie in den Vorjahren markiert die Kindertheaterwoche den Auftakt des Programms. Begleitend finden Sonderkonzerte statt.

Quelle: Pressestelle Stadt Worms, Mitteilung vom 10. August 2026

08.08., 02:00

Gestohlenes Kriegerdenkmal "Trauerndes Kind" nach Harburg zurückgebracht

Die Bronzeskulptur wurde von der Polizei sichergestellt und soll nach ihrer Restaurierung an ihren ursprünglichen Standort vor der St. Johanniskirche zurück.

Die rund 90 Zentimeter hohe Bronzeskulptur "Trauerndes Kind" des Künstlers Hendrik-André Schulz ist nach ihrem Diebstahl vor einem Jahr wiedergefunden worden. Das Landeskriminalamt der Polizei Hamburg hatte das Kunstwerk im Winter 2025 auf der Veddel sichergestellt und in dieser Woche an das Bezirksamt Harburg übergeben.

Beschädigte Statue wird restauriert

Die Statue weist erhebliche Beschädigungen auf, kann aber fachgerecht restauriert werden. Die Gießerei Edel und Stahl hat bereits ihre Bereitschaft zur Restaurierung erklärt. Anschließend werden das Bezirksamt Harburg und die Kirchengemeinde Harburg-Mitte die Wiederaufstellung vorbereiten.

Das Denkmal entstand 1988 und zeigt ein kniende, weinendes Kind inmitten zerschossener Soldatenhelme. Zusammen mit der Skulptur "Harburger Soldat" bildet es vor der St. Johanniskirche an der Bremer Straße ein Mahnmal gegen Krieg und Gewalt. Es ist Teil des Harburger Kunstpfades mit insgesamt 26 Werken im öffentlichen Raum.

Nach Angaben der Polizei konnten die Täter bislang noch nicht ermittelt werden.

Quelle: Pressestelle Bezirksamt Harburg, Mitteilung vom 6. August 2026.

07.08., 13:30

Zusätzliche Baustellenführungen im Dortmunder Zukunftsgarten

Die Stadt Dortmund bietet wegen großer Nachfrage zwei weitere Termine für Baustellenführungen im entstehenden Zukunftsgarten an der Kokerei Hansa an.

Im Rahmen der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027 Ruhrgebiet entsteht rund um die Kokerei Hansa in Dortmund ein neuer Park mit Spiel-, Sport- und Aufenthaltsflächen. Die ursprünglich angebotenen Führungstermine waren schnell ausgebucht, daher stellt die IGA 2027 nun zwei weitere Termine zur Verfügung.

Termine und Anmeldung
Baustellenführungen finden am Freitag, 14. August, und am Freitag, 11. September, jeweils von 16:30 bis 18 Uhr sowie von 18 bis 19:30 Uhr statt. Treffpunkt ist die Kokerei Hansa, Emscherallee 11. Anmeldungen sind bis 9 Uhr am jeweiligen Führungstag unter iga2027.ruhr/baustellenfuehrungen möglich. Die Führungen sind kostenfrei.

Nur noch bis Mitte Oktober 2026 sind Baustellenführungen möglich. Danach konzentrieren sich die Arbeiten auf die Fertigstellung. Zur Eröffnung der IGA am 23. April 2027 wird das Gelände der Öffentlichkeit dann wieder zugänglich sein. Die Routen verlaufen teilweise durch Baubereiche und sind nicht barrierefrei; festes Schuhwerk ist erforderlich.

Quelle: Pressestelle Stadt Dortmund, Mitteilung vom 7. August 2026.

06.08., 12:30

Brandenburg fördert historische Gärten und Parks – Pressefahrt zu Klimaanpassungsprojekten

Kulturministerin Schüle und Infrastrukturminister Crumbach haben historische Schlossparks in Baruth, Altdöbern und Lauchhammer besucht, um Maßnahmen zur Erhaltung und Klimaanpassung von Gartendenkmalen zu besichtigen.

Bei einer gemeinsamen Sommer-Pressefahrt haben Kulturministerin Dr. Manja Schüle, Infrastrukturminister Robert Crumbach und Landeskonservator Prof. Dr. Thomas Drachenberg drei historische Schlossparks in der Region besucht. Auf dem Programm standen Anlagen in Baruth (Teltow-Fläming), Altdöbern und Lauchhammer (beide Oberspreewald-Lausitz).

Herausforderungen durch Klimawandel
Die Parks sollen künftig widerstandsfähiger gegen Klimafolgen wie Trockenheit und Extremwetterereignisse werden. Das Land fördert dazu mehrere Projekte: Ein EFRE-finanziertes Vorhaben mit 1,5 Millionen Euro untersucht in etwa 300 der rund 400 denkmalgeschützten Gärten und Parks Brandenburgs systematisch Klimaschäden und entwickelt Handlungsempfehlungen. Zudem stehen bis 2027 insgesamt bis zu 30 Millionen Euro für Klimaanpassungsmaßnahmen an historischen Gärten bereit.

Jugendbauhütte und Bergbausanierung
Im Schlosspark Altdöbern arbeitet seit 2009 eine internationale Jugendbauhütte zur Gartendenkmalpflege. Seit Beginn hatten 153 Jugendliche aus 15 Ländern dort die Möglichkeit, sich zu engagieren. Das Land hat für das Projekt von 2009 bis 2022 insgesamt 1,2 Millionen Euro bereitgestellt. Im aktuellen Förderzeitraum 2022 bis 2027 sind rund 470.000 Euro für fünf Durchgänge bewilligt. Der Park wurde lange durch die Grundwasserabsenkung des nahen Tagebaus beeinträchtigt.

Quelle: Pressestelle Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Mitteilung vom 6. August 2026.

03.08., 13:30

Baumlehrpfad im Wildpark Ludwigshafen eingeweiht

Der Wildpark Ludwigshafen hat am 3. August 2026 einen neuen Baumlehrpfad eröffnet, der mit einer Spende des Rotary Clubs Limburgerhof/Vorderpfalz entstanden ist.

Im Wildpark Ludwigshafen-Rheingönheim wurde am Montag, 3. August 2026, ein Baumlehrpfad offiziell in Betrieb genommen. Der Rotary Club Limburgerhof/Vorderpfalz unterstützte das Projekt mit einer Spende von 7.000 Euro.

Der Lehrpfad ist mit zehn verschiedenen Baumarten bepflanzt worden: Feldahorn, Bergahorn, Spitzahorn, Schwarzerle, Rotbuche, Gemeine Esche, Traubeneiche, Trauerweide, Silberlinde und Flatterulme. Jeder Baum ist mit Informationstafeln versehen, um Besuchern – insbesondere Kindern – Wissenswertes über die Arten zu vermitteln.

Weitere Pflanzungen geplant

Mit dem verbliebenen Rest der Spende in Höhe von etwa 1.400 Euro sollen in der nächsten Pflanzsaison weitere Bäume beschafft werden. Diese sollen bei einer speziellen Pflanzaktion für Kinder zum Einsatz kommen. Der Wildpark verfolgt damit das Ziel, Besuchern die Natur nahezubringen und Kinder für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt zu begeistern.

Quelle: Pressestelle Stadtverwaltung Ludwigshafen, Mitteilung vom 3. August 2026.

02.08., 13:00

Weimarer Dreieck-Preis 2025 für deutsch-polnisch-französisches Jugendprojekt

Das europäische Jugendprojekt »Jazda!« erhält den Weimarer Dreieck-Preis 2025 für seinen Austausch junger Erwachsener zu den Themen Migration, Grenzen und Identität.

Die Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung und ihre Projektpartner — das Museum Friedland, der Internationale Bund und das FIEF — wurden am 27. August 2025 mit dem Weimarer Dreieck-Preis ausgezeichnet. Der Preis ist mit 2.000 Euro dotiert und würdigt das Projekt »Jazda! Deutsch-Polnisch-Französischer Begegnungszyklus von jungen Erwachsenen«.

Austausch über historische und aktuelle Themen

Das Projekt bringt junge Erwachsene aus Frankreich, Deutschland und Polen zusammen. Sie besuchen historische Orte, beschäftigen sich mit Migrationsgeschichte und aktuellen Fragen von Vielfalt in der Gesellschaft. Die Teilnehmenden dokumentieren ihre Ergebnisse durch Kunst, Tanz und Fotografie und zeigen sie in Ausstellungen. Bislang fanden zwei Zyklen statt — 2022 sowie 2023/2024.

Die Verleihung fand im Rahmen des Jubiläumskongresses »15 Jahre Weimarer Dreieck e.V.« in der Weimarhalle statt. Der Preis wird jährlich vom Weimarer Dreieck e.V. und der Stadt Weimar vergeben.

Quelle: Pressestelle Stadt Weimar, Mitteilung vom 28. August 2025.

01.08., 01:00

Weimars Bauhaus-Ausstellung in Zamość eröffnet

Die mobile Ausstellung zur Geschichte des Bauhaus ist seit 24. Juli in der polnischen Partnerstadt Zamość zu Gast.

Weimars "Kleinste Bauhaus-Ausstellung der Welt" hat ihre zweite Station erreicht. Seit 24. Juli ist sie in der Kulturakademie von Zamość bis Mitte September zu sehen. Zur Eröffnung reisten Dr. Claudia Kolb (Dezernentin für Bauen und Verkehr), Katrin Götz (Vorsitzende des Weimarer Stadtrates) und Dr. Cornelia Erdmann (Kuratorin) in die polnische Partnerstadt.

Die Ausstellung zeigt Werke und Ideen aus der Gründungszeit des Staatlichen Bauhauses: Visionen von Gropius, Farbexperimente Kandinskys, textile Entwürfe von Benita Koch-Otte sowie den Nachbau von Marcel Breuers Latten-Stuhl, auf dem Besucher probesitzen können.

Parallel zur Eröffnung besuchte eine internationale Gruppe junger Menschen aus Weimar, Blois und Zamość die Ausstellung. Die Jugendlichen waren im Rahmen des "Weimarer Dreiecks Sommercamp" zu Gast und setzten sich mit den Themen Europa, Demokratie und Vielfalt auseinander.

Nach Zamość reist die Ausstellung weiter nach Schowkwa (Ukraine), dann nach Blois (Frankreich) im Dezember sowie nach Siena (Italien) und Trier im kommenden Jahr. Der Auftakt fand im April in Hämeenlinna (Finnland) statt.

Quelle: Pressestelle Stadt Weimar, Mitteilung vom 12. August 2025

31.07., 13:00

Goldschlägerhandwerk in Schwabach als immaterielles Kulturerbe anerkannt

Das Goldschlägerhandwerk der Stadt Schwabach ist in das bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen worden.

Das Goldschlägerhandwerk wurde Mitte November im Schloss Saarbrücken offiziell als Träger einer neu in das bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommenen Kulturform geehrt. Oberbürgermeister Peter Reiß nahm die entsprechende Urkunde bei einem Festakt entgegen. Zur Delegation gehörten neben Projektverantwortlichen und städtischen Referenten auch der Goldschläger Werner Auer und Vertreter der Blattgold-Unternehmen Eytzinger und Noris.

Schwabacher Handwerk im bundesweiten Verzeichnis

Insgesamt wurden bei der Veranstaltung 18 Kulturformen ausgezeichnet. Werner Auer präsentierte dabei das Goldschlägerhandwerk: Er zeigte Gewicht und Handhabung eines Goldschlägerhammers sowie die extreme Dünnheit von Blattgold. Das bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes umfasst nun 168 Einträge. Schwabach wurde beim ersten Versuch aufgenommen, während andere Traditionen sich mehrfach bewerben mussten.

Die UNESCO unterstützt seit mehr als 20 Jahren den Erhalt lebendiger Traditionen in Bereichen wie Handwerkstechnik, Tanz und Musik. Im Frühjahr 2024 war das Goldschlägerhandwerk bereits in das bayerische Verzeichnis aufgenommen worden.

Quelle: Pressestelle Stadt Schwabach, Mitteilung vom 21. November 2025.

31.07., 13:00

Tag des offenen Denkmals in Weimar am 8. September

Die Stadt Weimar sucht Eigentümer von denkmalgeschützten Gebäuden und Anlagen, die ihre Objekte beim Tag des offenen Denkmals der Öffentlichkeit zugänglich machen möchten.

Der bundesweite Tag des offenen Denkmals findet in diesem Jahr am 8. September unter dem Motto "Wahr-Zeichen. Zeitzeugen der Geschichte" statt. Denkmale werden als Zeugnisse der Vergangenheit verstanden, die durch ihre Form, ihr Material und ihre Dekoration von historischen Zusammenhängen berichten.

Die Stadt Weimar ruft Besitzer von denkmalgeschützten Gebäuden, Parkanlagen und weiteren geschichtlichen Objekten auf, ihre Denkmale für interessierte Besucher zu öffnen oder andere Programmpunkte beizutragen. Anmeldungen werden bis zum 31. Mai 2023 unter denkmalschutz@stadtweimar.de entgegengenommen. Das vollständige Programm soll ab Mitte August verfügbar sein.

Quelle: Pressestelle Stadt Weimar, Mitteilung vom 27. März 2024.

31.07., 12:00

Pumptrack-Anlage in Memmingen-Ost eröffnet

Über die Sommerferien können Besucher in Memmingen-Ost eine Pumptrack-Anlage nutzen, die am 30. Juli aufgebaut wird.

Eine mobile Pumptrack-Anlage wird über die Sommerferien im Memminger Osten installiert. Die Anlage entsteht auf einer Grünfläche an der Ecke Tiroler Ring/Augsburger Straße und wird am Donnerstag, 30. Juli, aufgebaut. Ab 31. Juli steht sie zur Nutzung zur Verfügung.

Mit Fahrrädern, Rollern, Inlineskates, Skateboards oder Laufrädern können Besucher die Bahnen der modularen Anlage nutzen. Ermöglicht wird das Angebot durch eine Spende des Krematoriums. Der Pumptrack ist Teil des Projekts Soziale Stadt Ost und wird bis Mitte September betrieben; der Abbau erfolgt am 14. September.

Die Anlage soll als Treffpunkt fungieren und Kontakte zwischen Besuchern fördern. Ziel ist auch, die körperliche Aktivität von Kindern und Erwachsenen zu unterstützen.

Quelle: Pressestelle Stadt Memmingen, Mitteilung vom 29. Juli 2026.

31.07., 12:00

Spielplatz Am Kirschbach in Niedergrunstedt wiedereröffnet

Der Spielplatz Am Kirschbach in Niedergrunstedt ist nach knapp einem Jahr Sanierung und Umgestaltung fertiggestellt und steht wieder zur Verfügung.

Die Arbeiten begannen im Sommer 2025 und wurden in Teilabschnitten durchgeführt, sodass einzelne Bereiche bereits während der Bauzeit nutzbar blieben. Mitte 2025 wurden zunächst die Sechseck-Schaukel instandgesetzt und eine überdachte Sitzgruppe errichtet.

Neue Spielgeräte und Gestaltung

Im Anschluss erfolgte eine Neugestaltung der Spielanlage am Hang. Dort entstand eine Spielkombination mit überdachter Sechseck-Hütte, Hangrutsche, Seilbrücke, Rutschstange und verschiedenen Aufstiegsmöglichkeiten. Eine Balancierstrecke am Eingang wurde aus aufgearbeiteten Hölzern eines abgebauten Räuberspielplatzes hergestellt. Der Sandspielbereich wurde neu angelegt und durch eine Einfassung aus Robinienstämmen erweitert. Zusätzlich wurde eine Kleinkindschaukel installiert.

Die Sanierung und Umgestaltung erfolgte durch die Spielplatzunterhaltung des Eigenbetriebs Kommunalservice der Stadt Weimar. Die Ausstattung, Spielgeräte und Fallschutzmaterialien kosteten etwa 35.000 Euro aus städtischen Haushaltsmitteln. Verzögerungen entstanden durch einen langen Winter und schlechte Bodenverhältnisse am Standort.

Quelle: Stadt Weimar – Aktuelle Nachrichten, Mitteilung vom 14.07.2026

31.07., 12:00

Kulturscheune in Niedergrunstedt erhält neue Dacheindeckung

Die denkmalgeschützte Scheune am Hofatelier in Niedergrunstedt ist mit neuen Ziegeln eingedeckt worden.

Die Arbeiten begannen Mitte September und wurden von der Firma Dach Schneider durchgeführt. Besonderheit des Projekts: Die Dachdecker-Auszubildenden des Unternehmens führten die Arbeiten eigenverantwortlich aus. Sie verlegten Unterspannbahn und Biberschwanzdoppeldeckung, führten Blecharbeiten durch und installierten die Dachentwässerung.

Der Grund für die Sanierung war der schlechte Zustand der historischen Ziegel, die Regenwasser nicht mehr abhielten. Die Kosten für die Instandsetzung belaufen sich auf etwa 30.000 Euro. Das Amt für Gebäudewirtschaft war für Planung und Bauüberwachung zuständig.

Quelle: Pressestelle Stadt Weimar, Mitteilung vom 28. Oktober 2025.

31.07., 12:00

Bauhaus-Ausstellung startet Europareise in Finnland

Eine mobile Ausstellung mit Werken und Ideen aus der Gründungszeit des Bauhauses reist durch Weimars Partnerstädte – den Anfang macht ab Mai die finnische Stadt Hämeenlinna.

Die sogenannte Kleinste Bauhaus-Ausstellung der Welt beginnt ihre Reise durch europäische Städte. Das in Weimar gefertigte Kunstwerk (1,50 x 2,30 x 0,90 Meter) wird Anfang Mai in Hämeenlinna eröffnet und ist dort bis Mitte Juli in der Hauptbibliothek zu sehen. Zur Eröffnung kommen Weimars Oberbürgermeister Peter Kleine und Vertreter der finnischen Stadt zusammen.

Stationen der Reise
Nach Hämeenlinna führt die mobile Ausstellung im Sommer ins polnische Zamość, danach ins ukrainische Schowkwa. Im Dezember folgt die französische Stadt Blois, im kommenden Jahr dann Trier und Siena in Italien.

Die Ausstellung präsentiert Werke und Ideen aus der frühen Bauhaus-Zeit, darunter Farbexperimente von Wassily Kandinsky, textile Entwürfe von Benita Koch-Otte sowie Visionen von Walter Gropius. Ein Highlight ist ein nachgebauter Lattenstuhl von Marcel Breuer, auf dem Besucher probesitzen können. Die Ausstellung zeigt das Bauhaus-Prinzip der Verbindung von Kunst, Handwerk und Technologie bis in die heutige Zeit.

Quelle: Pressestelle Stadt Weimar, Mitteilung vom 29. April 2025.

31.07., 12:00

Bauhaus-Ausstellung in finnischer Partnerstadt eröffnet

Eine mobile Bauhaus-Ausstellung aus Weimar ist in der finnischen Stadt Hämeenlinna eröffnet worden und wird dort bis Mitte Juli gezeigt.

Weimars Oberbürgermeister Peter Kleine, die Kuratorin Dr. Cornelia Erdmann und Weimars Städtepartnerschaftsreferentin Susanne Heine haben die Ausstellung gemeinsam mit dem Kulturbeauftragten Hämeenlinnas, Janne Nieminen, eröffnet. Bei der Veranstaltung waren Mitglieder der Finnisch-Deutschen-Gesellschaft und weitere Gäste aus Hämeenlinna anwesend.

Die Ausstellung präsentiert Werke und Ideen aus der Gründungszeit des Bauhauses – darunter Arbeiten von Wassily Kandinsky, textile Entwürfe von Benita Koch-Otte und einen begehbaren Nachbau des Latten-Stuhls von Marcel Breuer. Die Weimarer Delegation nutzte den Besuch auch für Arbeitsgespräche zu Themen der Kinder- und Jugendkultur sowie weitere kulturelle Austausche mit Vertretern der Partnerstadt.

Nach Hämeenlinna setzt die mobile Ausstellung ihre Reise fort: Sie wird in Zamosc (Polen), Schowkwa (Ukraine) und Blois (Frankreich) gezeigt. Im kommenden Jahr sind Siena (Italien) und Trier geplant. Die Ausstellung ist eine Kooperation der Stadt Weimar mit der Klassik Stiftung Weimar/Bauhaus-Museum und wird vom Verein Bauhaus.Weimar.Moderne Die Kunstfreunde e.V. gefördert.

Quelle: Pressestelle Stadt Weimar, Mitteilung vom 5. Mai 2025.

31.07., 12:00

TeleVisionale: Renommiertes Film- und Serienfestival kommt nach Weimar

Das deutschsprachige Film- und Serienfestival TeleVisionale wird erstmals im Dezember 2025 in Weimar ausgerichtet und soll dort künftig jährlich stattfinden.

Vom 1. bis 5. Dezember 2025 findet die TeleVisionale erstmals in Weimar statt. Das renommierte Festival für deutschsprachige Fernsehfilme und Serien wird unter der Leitung von Urs Spörri (künstlerischer Leiter) und Daniela Ginten (Geschäftsführerin) organisiert. Künftig soll das Festival jeden Winter in der Thüringer Kulturstadt ausgetragen werden.

Während der fünf Festivaltage werden mehrere Preise vergeben: der Fernsehfilmpreis der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste, der Deutsche Serienpreis, der 3satPublikumspreis und der Rolf-Hans Müller Preis für Filmmusiknachwuchs. Zentrale Veranstaltungsorte sind die Weimarhalle mit ihrem umgebauten Großen Saal sowie weitere Spielstätten. Geplant sind öffentliche Jurydiskussionen, Talkformate und Networking-Veranstaltungen für die Branche.

Die meisten Veranstaltungen sind kostenlos zugänglich. Ausnahme: Die Preisverleihung am 5. Dezember erfordert eine Kaufkarte (Vorverkauf ab Sommer). Der Einreichungsstart für Produktionen ist am 10. März, Einreichschluss der 27. April. Die Nominierungen werden im September bekanntgegeben.

Quelle: Pressestelle Stadt Weimar und TeleVisionale Film- und Serienfestival, Mitteilung vom 5. Februar 2025.

31.07., 12:00

Neuer Spielplatz im Zeughof entsteht

In Weimar wird im Zeughof hinter dem Haus der Weimarer Republik ein neuer Spielplatz mit Motorikparcours entstehen.

Nach Jahren ohne Spielmöglichkeit an dieser Stelle entsteht im Zeughof wieder ein Spielareal für Kinder. Der neue Platz wird einen Balancier- und Motorikparcours mit Balancierstämmen, Palisaden und Stelzen bieten. Beschattet durch hohe Bäume und mit Sitzmöglichkeiten für Eltern sowie einer Blühwiese soll das Areal bis Mitte Oktober fertiggestellt sein.

Kooperation ermöglicht das Projekt

Der frühere Zeughofspielplatz existierte bis 2020, musste aber dem Erweiterungsgebäude des Hauses der Weimarer Republik weichen. Der Verein Weimarer Republik e.V. finanziert die Spielgeräte und Teile der Umfeldgestaltung; die Stadt Weimar trägt Kosten für Bodenbelag und Blühwiese. Die geplante Lösung besteht aus nachhaltigen Holzmaterialien und gilt als Übergangslösung, bis ein umfassendes Konzept für das gesamte Areal zwischen Theaterplatz und Donndorfbrunnen erstellt wird. Der Baubeginn ist für den 28. August vorgesehen.

Quelle: Aktuelle Nachrichten der Stadt Weimar, Mitteilung vom 23. August 2023.

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