22.08., 01:00München
Bayern hat im ersten Halbjahr 2026 Exporte im Wert von 117,3 Milliarden Euro verbucht — ein Plus von 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Das Handelsvolumen Bayerns belief sich in der ersten Jahreshälfte 2026 auf insgesamt 236,5 Milliarden Euro. Neben den genannten Exporten betrugen die Importe 119,2 Milliarden Euro. Besonders kräftig wuchsen die Ausfuhren in EU-Länder: Sie stiegen um 9,5 Prozent. Zuwächse verzeichnete Bayern unter anderem bei den Abnehmerländern Polen, Österreich, Tschechien, Frankreich, Italien, Ungarn und Spanien.
Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger deutete die Steigerung als Zeichen von Stabilität trotz anhaltender geopolitischer Herausforderungen. Rückgänge auf dem US-Markt seien durch Erfolge in anderen Regionen ausgeglichen worden. Er kündigte an, dass er und Staatssekretär Tobias Gotthardt mit Wirtschaftsdelegationen weiterhin internationale Handelspartner besuchen wollen. Ende Oktober 2026 plant Aiwanger eine Reise nach Polen, um sich über bayerische Unternehmensaktivitäten dort zu informieren.
Ein besonderer Erfolg ist die Umwandlung des traditionellen Handelsdefizits mit Polen in einen Überschuss im ersten Halbjahr 2026.
Quelle: Bayerisches Landesportal, Pressestelle des Bayerischen Wirtschaftsministeriums, Mitteilung vom 20. August 2026.
20.08., 01:30Bayreuth
Die Stadt Bayreuth und der Landkreis Bayreuth bieten im Herbst eine Qualifizierung für Beschäftigte an, die als Ansprechpartner für Kollegen mit Pflegeverantwortung tätig werden sollen.
Betriebliche Pflegelotsen sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in Unternehmen als erste Anlaufstelle für Beschäftigte mit Pflegeverantwortung fungieren. Sie vermitteln Wissen über Hilfsangebote in der Region und unterstützen bei der besseren Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Durch flexible Arbeitsmodelle oder angepasste Prozesse können Unternehmen Ausfallzeiten reduzieren und Fachkräfte halten.
Schulungsumfang und Termine
Die dreiteilige Schulung findet an drei Nachmittagen statt: am 27. Oktober sowie am 17. und 24. November. Die Kurse finden in stationären Pflegeeinrichtungen in Bayreuth statt. Pro Unternehmen können bis zu zwei Personen teilnehmen. Die Kosten betragen 85 Euro pro Person und beinhalten neben den Schulungen einen Informationsordner mit regionalen Kontakten.
Anmeldungen sind online unter https://eveeno.com/PflegelotseBayreuth2026 möglich. Weitere Informationen gibt es unter www.pflegelotse.bayreuth.de. Fragen beantwortet Ines Schramm von der Stadt Bayreuth unter 0921 25-2025 oder ines.schramm@stadt.bayreuth.de.
Quelle: Stadt Bayreuth, Mitteilung vom 18. August 2026.
19.08., 20:18München
Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger lehnt die seit 12. August geltende EU-Verpackungsverordnung als zu bürokratisch ab.
Die neue EU-Verpackungsverordnung ist seit dem 12. August in Kraft. Unternehmen müssen die Vorgaben bereits umsetzen, obwohl wichtige Detailregelungen noch ausstehen.
Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger kritisiert die Regelung scharf. Das Ziel von weniger Verpackungsmüll und mehr Recycling sei zwar richtig, doch die EU habe daraus ein "Bürokratiemonster" gemacht. Besonders kleine Betriebe würden durch Nachweise, Dokumentationspflichten und Konformitätserklärungen belastet.
Nach Angaben des Ministers müssen Unternehmen, die europaweit verkaufen, sich im schlechtesten Fall mit 27 Meldesystemen auseinandersetzen. Kleine Versandhändler müssten in jedem EU-Land einen Bevollmächtigten vor Ort haben. Dies sei für viele Betriebe nicht umsetzbar, so Aiwanger.
Bayern hatte sich nach eigenen Angaben frühzeitig um praxisgerechte Vorgaben bemüht und dabei Ausnahmen für bestimmte Kartonverpackungen erreicht.
Quelle: Pressestelle Bayerisches Landesportal, Mitteilung vom 18. August 2026.
19.08., 20:06Straubing-Bogen
Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat beim Unternehmertag des Landkreises Straubing-Bogen bessere Rahmenbedingungen für die Wirtschaft gefordert.
Bei seinem Besuch in Straubing prangerte Aiwanger hohe Energiepreise, Bürokratie, Fachkräftemangel und geopolitische Unsicherheiten an, die Unternehmen belasten. Dabei verzeichnete die bayerische Wirtschaft 2025 ein Wachstum von 0,5 Prozent.
Forderungen des Ministers
Der Minister forderte günstigere Energie durch schnelleren Ausbau erneuerbarer Energien und Speicher. Bundeswirtschaftsministerin Reiche müsse bei der Befüllung von Gasspeichern mehr Tempo machen. Aiwanger verlangte die sofortige Abschaffung der CO2-Steuer, die angesichts von Niedrigwasser und Transportverlagerungen ein Wettbewerbsnachteil sei. Zudem verlangte er eine Entbürokratisierungsoffensive, insbesondere für den Mittelstand.
Positiv äußerte sich Aiwanger über das Handwerk, das wieder mehr Nachwuchs gewinne. Die Wirtschaft im Landkreis Straubing-Bogen beschrieb er als leistungsstark mit geringer Arbeitslosigkeit, reger Gründungstätigkeit und hoher Innovationskraft. Der Freistaat habe von 2016 bis 2025 die gewerbliche Wirtschaft vor Ort mit 35,8 Millionen Euro unterstützt, was Investitionen von etwa 240 Millionen Euro angestoßen habe. Dadurch wurden über 2.200 Arbeitsplätze gesichert und 249 neu geschaffen.
Quelle: Bayerisches Landesportal, Mitteilung vom 15. August 2026.
19.08., 19:08Hof
Die Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten bieten ab November ein zwölftägiges Seminar an, das landwirtschaftliche Betriebe beim Aufbau von Angeboten für Menschen mit besonderen Bedürfnissen unterstützt.
Viele Höfe möchten Menschen mit Behinderungen, älteren Menschen oder Kindern Arbeits-, Förder- oder Betreuungsangebote machen. Ein gemeinsames Seminar der AELF-Standorte Passau und Bamberg richtet sich an Betriebe, die in diesem Bereich neu einsteigen oder bestehende Aktivitäten ausbauen wollen. Teilnehmen können landwirtschaftliche, Forst- und Gartenbaubetriebe.
Vielfältige Geschäftsfelder
Zur Sozialen Landwirtschaft gehören beispielsweise Bauernhofkindergärten, Arbeits- und Förderangebote für Menschen mit Behinderung, tiergestützte Aktivitäten oder Seniorenwohnen auf dem Hof. Laut den Veranstaltern wächst die Nachfrage nach solchen Angeboten — für Höfe ergeben sich dadurch neue Einkommensmöglichkeiten und Chancen bei der Personalgewinnung.
Anmeldungen sind online unter www.stmelf.bayern.de/landwirtschaft/erwerbskombination/soziale-landwirtschaft-seminar-zur möglich. Die Anmeldefrist endet am 28. September 2026. Auskünfte erteilen auch die örtlichen AELF-Stellen sowie Kerstin Rose (AELF Passau, 0851 9593-30) und Katharina Zapf (AELF Bamberg, 0951 8687-0).
Quelle: Pressestelle Landkreis Hof, Mitteilung vom 13. August 2026.
19.08., 19:08Memmingen
Ein Memminger Metzger hält eine kleine Herde Schottischer Hochlandrinder, die für die Stadt Feuchtwiesen beweiden und gleichzeitig hochwertiges Fleisch liefern.
Georg Dauner, Metzgermeister aus Amendingen, betreibt seit 2022 eine Herde Schottischer Hochlandrinder auf familieneigenen landwirtschaftlichen Flächen. Die elf Tiere pflegen dabei auch Ausgleichsflächen der Stadt Memmingen.
Die Rinder eignen sich besonders für extensive Weidehaltung: Sie sind robust und genügsam, benötigen keine Zusatzfütterung und können ganzjährig auf der Weide bleiben – auch der Bulle zusammen mit den Kühen und Kälbern. Durch ihre geringen Trittschäden und die Ausscheidungen fördern die Tiere die Artenvielfalt auf Feuchtwiesen. Ferdinand Fehler, Naturschutzfachkraft der Stadt Memmingen, lobt ihre Eignung als Landschaftspfleger. Die Weideflächen zeigen seltene Pflanzen und ein großes Insektenangebot, das Vögel anzieht.
Neben dem Hobby ist die Herdenhaltung für Dauner auch wirtschaftlich interessant: Das Fleisch der Schottischen Hochlandrinder ist cholesterinarm und regional erzeugt. Die Nachfrage ist groß – der letzte geschlachtete Ochse war bereits verkauft, bevor der Schlachttermin feststand. Dauner ist Mitglied im Verband Deutscher Highland Cattle Züchter und Halter; Infotafeln an den Weideflächen informieren Spaziergänger und Radfahrer über die Vorteile der Rasse und extensiven Haltung.
Quelle: Pressestelle Stadt Memmingen, Mitteilung vom 13. August 2026.
19.08., 19:08München
Die meisten staatlichen Kantinen in Bayern beziehen bereits mindestens die Hälfte ihrer Lebensmittel aus regionaler oder ökologischer Erzeugung — ein Jahr vor der Zielvorgabe.
Von 91 bewirtschafteten staatlichen Kantinen in Bayern erfüllen 82 die Vorgabe, mindestens 50 Prozent ihrer Lebensmittel aus regionaler und ökologischer Erzeugung zu beziehen. Die Bayerische Staatsregierung hatte sich dieses Ziel 2020 gesetzt. Im Jahr 2023 erreichten erst 64 Prozent der Kantinen diese Quote, 2024 dann 81 Prozent.
Täglich versorgen die Kantinen mehr als 15.500 Gäste — vom kleineren Betrieb mit etwa 50 Mahlzeiten bis zu großen Einrichtungen mit über 1.000 Mahlzeiten pro Tag. Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber würdigte die Leistung und verwies darauf, dass die Kantinen dies trotz steigender Kosten, Personalengpässen und schwankenden Gästezahlen erreicht hätten.
Unterstützung durch das Ministerium
Die hohe Quote an regionalen und ökologischen Lebensmitteln stärkt lokale Wertschöpfungsketten und schafft verlässliche Absatzmöglichkeiten für Landwirtschaftsbetriebe. Das Landwirtschaftsministerium begleitet die Kantinen mit Beratung, Vernetzungsveranstaltungen und praktischer Unterstützung bei der Beschaffung regionaler Produkte.
Quelle: Pressestelle Bayerisches Landesministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus, Mitteilung vom 14. August 2026.
19.08., 19:08München
Angesichts der anhaltenden Dürre ermöglicht Bayern Landwirten, zusätzliche Flächen zur Futtergewinnung zu nutzen – auch auf sonst geschützten Flächen.
Das Bayerische Landwirtschaftsministerium hat wegen der Futterknappheit durch Trockenheit neue Regelungen eingeführt. Freiwillige Brachen dürfen künftig zur Futtergewinnung genutzt werden, ebenso Flächen in Öko-Regelungen, dem Bayerischen Kulturlandschaftsprogramm (KULAP) und dem Vertragsnaturschutz. Nutzen Betriebe diese Flächen zur Futtergewinnung, entfällt allerdings die jeweilige Förderprämie.
Ausnahmen für Bio-Betriebe und Feldvogelinseln
Bei Feldvogelinseln besteht eine Sonderregelung: Wird der Aufwuchs nach dem 15. August geerntet, kann die Förderung weiterhin gewährt werden. Ökologische Betriebe erhalten zusätzliche Erleichterungen und dürfen ab sofort Gründüngungsflächen und Körnermaisflächen als Silomais zur Fütterung nutzen. Vor der Nutzung von Förderflächen sollen Betriebe Kontakt mit dem zuständigen Landwirtschaftsamt aufnehmen.
Das Ministerium stellt zudem fachliche Beratung bereit. Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft hat bereits Fachinformationen zu Notreife bei Mais veröffentlicht und will weitere Handlungsempfehlungen folgen lassen. Bayern hatte die Futterversorgungslage bereits als Katastrophenfall im Sinne europäischen Öko-Rechts anerkannt.
Quelle: Bayerisches Landwirtschaftsministerium, Mitteilung vom 13. August 2026
10.08., 12:30Erding
Der langjährige Chef der Privatbrauerei Erdinger Weißbräu, Werner Brombach, ist im Alter von 86 Jahren gestorben.
Werner Brombach prägte das Unternehmen über Jahrzehnte und entwickelte es kontinuierlich weiter. Die Brauerei blieb dabei stets am Standort Erding ansässig.
Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger würdigte Brombach als "herausragende Unternehmerpersönlichkeit". Unter seiner Führung sei aus einer regionalen Brauerei eine weltweit bekannte bayerische Marke geworden. "Erdinger wird bis heute ausschließlich in Erding gebraut", sagte Aiwanger. Brombach habe Arbeitsplätze und Wertschöpfung in der Region gesichert und den Wirtschaftsstandort Erding über Jahrzehnte geprägt. Der Minister würdigte ihn als Vorbild für den bayerischen Mittelstand und sprach der Familie sein Mitgefühl aus.
Quelle: Bayerisches Landesportal, Mitteilung vom 9. August 2026.
09.08., 01:30Regen
Wegen anhaltender Dürre und Futtermangels hat Bayern eine befristete Ausnahmeregelung für Biobetriebe geschaffen, die konventionelles Rau- und Feldfutter zukaufen dürfen.
Dürre und Hitze führen in Bayern zu deutlichen Engpässen bei der Grundfutterversorgung. Das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus hat die mangelhafte Versorgungslage deshalb als Katastrophenfall im Sinne des europäischen Öko-Rechts anerkannt. Dies ermöglicht Bio-Betrieben unter bestimmten Bedingungen, konventionelles Rau- und Feldfutter wie Heu oder Silage zuzukaufen.
Bedingungen und Grenzen
Die Ausnahmen beschränken sich auf Rau- und Feldfutter. Kraftfuttermittel müssen weiterhin aus ökologischer Produktion stammen. Betroffene Betriebe müssen nachweisen, dass gleichwertiges Bio-Grundfutter am Markt nicht verfügbar ist. Die Landesanstalt für Landwirtschaft bearbeitet entsprechende Anträge.
Die Niederschläge von März bis Juli 2026 lagen in Bayern deutlich unter dem Durchschnitt, kombiniert mit hohen Temperaturen und kaltem Frühjahrsstart. Die Regelung gilt ohne regionale Einschränkung, längstens für 12 Monate. Das Ministerium empfiehlt Betrieben, auch mit ihren Bioverständen und Abnehmern Rücksprache zu halten.
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus, Mitteilung vom 7. August 2026.
08.08., 01:30Nürnberg
Bayerns Finanzminister Füracker und BBV-Präsident Felßner haben am 7. August steuerliche Entlastungen für wirtschaftlich bedrängten Betriebe angekündigt, besonders für Schweinehalter.
Angesichts der wirtschaftlichen Schwierigkeiten vieler landwirtschaftlicher Betriebe in Bayern haben Finanzminister Albert Füracker und der Präsident des Bayerischen Bauernverbandes (BBV), Günther Felßner, Maßnahmen zur Unterstützung besprochen. Schweinehalter sind laut Mitteilung besonders betroffen – Erzeugerpreise für Schlachtschweine und Ferkel seien erheblich gefallen. Zudem leiden zahlreiche Höfe unter Trockenheit und Dürre.
Steuerliche Stundungen und Anpassungen
Bayern will im Einzelfall betroffene Betriebe durch steuerliche Stundungen entlasten. Zudem sollen Einkommensteuer-Vorauszahlungen zügig an die aktuelle Ertragslage angepasst werden. Anträge können bei den örtlichen Finanzämtern eingereicht werden.
Auf Bundesebene wollen Füracker und Felßner zusammen auf strukturelle Verbesserungen hinarbeiten – dazu gehören eine steuerliche Risikoausgleichsrücklage und die Verlängerung der sogenannten Tarifglättung für land- und forstwirtschaftliche Einkünfte, um Schwankungen abzufedern.
Quelle: Pressestelle des Bayerischen Ministeriums für Finanzen und Heimat, Mitteilung vom 7. August 2026.
06.08., 02:30München
Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber hat bei der Hauptalmbegehung in Lenggries eine zügige Umsetzung des neuen Wolfsmanagements gefordert und zugleich Kürzungen beim Bergbauernprogramm abgelehnt.
Bei der 79. Hauptalmbegehung in Lenggries sprach sich Kaniber für eine schnelle Ausweisung von Weidegebieten im Alpenraum aus, in denen ein wirksames Wolfsmanagement möglich ist. Der Bund habe den Wolf ins Bundesjagdgesetz aufgenommen; nun müsse Bayern die neuen Möglichkeiten konsequent nutzen. Die Landwirtschaftsverwaltung stelle fachliche Unterstützung bereit.
Mehrere hundert Teilnehmer folgten der Einladung des Almwirtschaftlichen Vereins Oberbayern und der Gemeinde zur Begehung, die zur Ampertal-Alm auf 1.435 Metern führte. Kaniber würdigte die Arbeit der Almbäuerinnen und -bauern und betonte deren Rolle für die Kulturlandschaft und Wirtschaft Bayerns.
Förderung und Finanzierung
Im vergangenen Jahr flossen über Förderprogramme rund 34 Millionen Euro in die bayerische Alm- und Alpwirtschaft. Über das Bergbauernprogramm wurden seit Jahresbeginn bereits mehr als 3,3 Millionen Euro bewilligt. Ein Schwerpunkt liegt auf der Wasserversorgung, die der Freistaat mit Zuschüssen bis 30.000 Euro fördert. Kaniber lehnte vorgeschlagene Kürzungen beim Bergbauernprogramm ab und kündigte an, sich auf europäischer Ebene für eine verlässliche Finanzierung einzusetzen.
Quelle: Bayerisches Landesportal, Mitteilung vom 5. August 2026.
05.08., 13:30Hof
Das Regionalmanagement des Landkreises Hof lädt ab September zu fünf Genussreisen ein, bei denen Besucher regionale Produzenten und deren Handwerk kennenlernen können.
Die Genussreise Hofer Land geht in die zweite Auflage. Nach drei ausgebuchten Veranstaltungen im vergangenen Jahr bietet das Regionalmanagement des Landkreises Hof nun fünf verschiedene Touren an – erstmals auch mit einem speziellen Angebot für Kinder und Jugendliche.
Die Reisen führen zu regionalen Erzeugern und Betrieben. Besucher erleben dabei direkt, wie hochwertige Lebensmittel entstehen, von der Bienenzucht über Fischzucht und Käseherstellung bis zur Fleischproduktion. Das Motto lautet: "Erleben, wo's herkommt".
Die fünf Termine:
Am 25. September führt die Kinder-Genussreise "Honig – Auf den Spuren der fleißigen Bienen" auf dem Biohof Schaller in Rehau (8 Euro). Die Tour "Räucherduft und Kloßgenuss" findet am 2. Oktober statt (25 Euro). Am 16. Oktober dreht sich "Deftig & Heftig" um Braukunst und Metzgerhandwerk (50 Euro). Am 31. Oktober folgt "Käse und Naturgenuss" (20 Euro). Den Abschluss bildet am 13. November "Weide trifft Stroh" zur Weiderind- und Strohschweinehaltung (30 Euro). Die Teilnehmerzahl ist jeweils begrenzt. Anmeldungen sind über das Regionalmanagement möglich.
Quelle: Pressestelle Landkreis Hof, Mitteilung vom 5. August 2026.
04.08., 12:30München
Der Landkreis Rosenheim hat sich mit über 70 Unternehmern dem Thema Betriebsübergabe gewidmet – ein Prozess, der in der Region viele Firmen betrifft.
Beim zweiten Wirtschaftsdialog des Landkreises Rosenheim tauschten sich Unternehmerinnen und Unternehmer mit Experten und erfahrenen Geschäftsinhabern über Strategien für gelungene Firmennachfolgen aus. Der Veranstaltung im Landratsamt wohnten über 70 Vertreterinnen und Vertreter heimischer Betriebe bei.
Rund 52.000 wirtschaftlich attraktive Unternehmen in Bayern stehen bis 2031 vor einer Betriebsübergabe. Eine erfolgreiche Nachfolge benötige meist mehrere Jahre Vorbereitung, erklärte Oliver Nerz von der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern. Im Durchschnitt dauere der Prozess drei bis fünf Jahre. Neben steuerlichen, rechtlichen und finanziellen Aspekten spiele auch die emotionale Komponente eine wichtige Rolle.
Beispiele aus der Region
Zwei Unternehmer berichteten von ihren Erfahrungen: Marius Maier und Michael Obermeyer übernahmen die GUME GmbH in Tuntenhausen extern und prüften dabei rund 100 Betriebe. Julian Richter übergab sein Vater das Unternehmen Spielgeräte Richter in Frasdorf zehn Jahre nach Einstieg in die Geschäftsführung. Beide Modelle – externe und familieninterne Übergabe – erfordern Sorgfalt bei Vorbereitung und Auswahl des Nachfolgers.
Eine Befragung des Landkreises zeigt: Etwa 22 Prozent der Unternehmen rechnen in den kommenden Jahren mit einer Betriebsübergabe, mehr als 80 Prozent davon sehen Unterstützungsbedarf.
Quelle: Pressestelle Landratsamt Rosenheim, Mitteilung vom 4. August 2026.
03.08., 13:30München
Zum UN-Jahr der Landwirtin 2026 stellt das Bayerische Landwirtschaftsministerium sieben Betriebsleiterinnen in den Fokus und zeigt ihre Rolle in der modernen Landwirtschaft.
Das Bayerische Landwirtschaftsministerium hat sieben Filmporträts veröffentlicht, in denen neun Frauen und ihre Höfe porträtiert werden. Die Porträts sollen die Vielfalt und Bedeutung von Betriebsleiterinnen im Freistaat sichtbar machen.
Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber betont, dass Frauen in der Landwirtschaft frische Perspektiven und Innovationen bringen. Laut einer Bäuerinnenstudie des Freistaats führen Frauen formal nur neun Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe eigenverantwortlich. In der Praxis seien sie jedoch häufig die treibende Kraft auf den Höfen – verantwortlich für Buchhaltung, Tierhaltung, Familie und Haushalt sowie strategische Entscheidungen.
Viele Frauen bauen zusätzliche Betriebszweige auf wie Direktvermarktung, Urlaub auf dem Bauernhof oder Bauernhofgastronomie. Diese Diversifizierung eröffnet neue Marktchancen und erhöht die Wertschöpfung pro Fläche.
Quelle: Bayerisches Landesportal, Mitteilung vom 31. Juli 2026.
03.08., 02:00Ingolstadt
Das Kommunalunternehmen Strukturentwicklung Landkreis Pfaffenhofen lädt am 22. Mai zu einer Bustour an die THI ein.
Das Kommunalunternehmen Strukturentwicklung Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm (KUS) organisiert eine Bustour für kleine und mittlere Unternehmen. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 22. Mai, von 16.00 bis 18.30 Uhr statt und führt zur Technischen Hochschule Ingolstadt (THI).
Quelle: Pressestelle Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm, Mitteilung vom 17. April 2025.
02.08., 02:00Passau
Ein Förderprojekt der Wirtschaftsregion Passau geht in eine neue Phase und legt dabei stärker den Fokus auf die Unterstützung regionaler Betriebe.
Die Wirtschaftsregion Passau setzt ihr Förderprojekt fort. In der neuen Phase bleibt die Verbesserung der Fachkräftesituation das übergeordnete Ziel. Künftig soll jedoch ein stärkerer Schwerpunkt auf der direkten Unterstützung heimischer Betriebe liegen.
Teil des Angebots ist eine Azubiplattform, die in Kooperation mit der Organisation Oabat entwickelt wird. Über dieses Projekt sollen Unternehmen und Nachwuchskräfte gezielter zusammengebracht werden.
Quelle: Pressestelle Landkreis Passau, Mitteilung vom 5. März 2022.
01.08., 02:30Deggendorf
Wirtschaftsstaatssekretär Tobias Gotthardt hat sich mit Partnern von europäischen Interreg-B-Projekten ausgetauscht, die Innovation und Wissenstransfer in der Region vorantreiben.
Das Bayerische Wirtschaftsministerium unterstützt grenzüberschreitende Projekte, die Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen im Donauraum vernetzen. Dabei geht es um Technologietransfer, den Strukturwandel in der Automobil- und Zulieferindustrie sowie neue Materialtechnologien.
Zu den vorgestellten Projekten zählt CapTTict mit Beteiligung der Technischen Hochschule Deggendorf. Es fördert die Kommerzialisierung von Forschungsergebnissen in Informations- und Kommunikationstechnologie durch Gründerprogramme und digitale Plattformen. Das Projekt Drive2Transform, koordiniert von der TechBase Regensburg, unterstützt kleine und mittlere Unternehmen beim digitalen Wandel und bei neuen Geschäftsmodellen. Das Projekt RTIT>> mit der Bayern Innovativ GmbH konzentriert sich auf nachhaltige Materialtechnologien und vernetzt bayerische Akteure mit Partnern aus dem Donauraum.
Gotthardt erklärte, Innovationen entstünden heute durch grenzüberschreitenden Austausch. Mit Interreg B fördert die Europäische Union transnationale Zusammenarbeit in großen europäischen Räumen zur Lösung gemeinsamer Herausforderungen.
Quelle: Bayerisches Landesportal, Mitteilung vom 29. Juli 2026.
01.08., 01:30München
Bayern setzt sein Kulturlandschaftsprogramm (KULAP) im kommenden Jahr ohne Änderungen fort und bietet Landwirten damit Planungssicherheit.
Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber hat angekündigt, dass alle KULAP-Maßnahmen aus dem Jahr 2026 unverändert zur Neubeantragung angeboten werden. Die Antragstellung zu den Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen (AUKM) 2027 findet Anfang des kommenden Jahres online statt.
Nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums nehmen derzeit über 60.000 Landwirte an dem Programm teil – mehr als jeder zweite Landwirt in Bayern. Ein Großteil der KULAP-Maßnahmen sei produktionsintegriert gestaltet: Landwirtschaftliche Flächen dienen demnach sowohl der Nahrungsmittelproduktion als auch dem Boden-, Gewässer- und Klimaschutz sowie der Steigerung der Biodiversität.
Für Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen stehen in diesem Jahr über 300 Millionen Euro an EU-, Bundes- und Landesmitteln bereit.
Quelle: Bayerisches Landesportal, Pressestelle Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Mitteilung vom 31. Juli 2026.
31.07., 13:30Landkreis Passau
Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat sich vor Ort über den Fortschritt der Sanierungsarbeiten am Pumpspeicherkraftwerk Happurg informiert.
Das Pumpspeicherkraftwerk Happurg wird derzeit von Uniper mit einem Investitionsvolumen von rund 250 Millionen Euro saniert. Nach Angaben des Unternehmens sind die Arbeiten im Oberbecken größtenteils abgeschlossen; die Maßnahmen in Unterbecken, Druckrohrleitungen und Krafthaus laufen planmäßig. Die Wiederinbetriebnahme ist für 2028 vorgesehen.
Das Kraftwerk war 2011 wegen Schäden im Oberbecken stillgelegt worden. Nach der Sanierung soll es mit einer Leistung von 160 Megawatt und einer Speicherkapazität von 850 Megawattstunden betrieben werden. Bei einer Fallhöhe von über 200 Metern kann es fünf Stunden lang mit voller Leistung Strom einspeisen. Im Falle eines Stromausfalls kann das Werk laut Aiwanger im sogenannten Schwarzstart sofort ohne externe Energiezufuhr in Betrieb genommen werden.
In Bayern sind derzeit vier Pumpspeicher-Standorte aktiv: Langenprozelten, Leitzach, Rabenleite und Oberberg mit zusammen etwa 550 Megawatt Leistung. Das geplante Pumpspeicherwerk Riedl im Landkreis Passau soll die Kapazität um 300 Megawatt erweitern.
Quelle: Pressestelle Bayerisches Landesportal, Mitteilung vom 30.07.2026.
31.07., 13:30Forchheim
Das Bayerische Digitalministerium hat Förderempfehlungen für 16 Spiele-Entwicklungsprojekte mit einem Gesamtvolumen von 871.000 Euro vergeben.
Das Bayerische Digitalministerium hat gemeinsam mit dem FilmFernsehFonds Bayern (FFF Bayern) und der LfA Förderbank Bayern 16 Games-Projekte zur Förderung empfohlen. Die Unterstützung umfasst drei Produktionen, sechs Prototypen und sieben Konzeptentwicklungen.
Die geförderten Studios verteilen sich auf mehrere bayerische Regierungsbezirke: Sieben Projekte stammen aus Oberbayern (München, Unterhaching, Neubiberg), drei aus Schwaben (Kempten, Germaringen), zwei aus Mittelfranken (Nürnberg) und zwei aus Oberfranken (Bayreuth, Forchheim). Je ein Projekt kommt aus Unterfranken (Castell) und der Oberpfalz (Pielenhofen).
Nach Angaben des Ministeriums hat sich die Zahl der Games-Unternehmen im Freistaat seit 2018 mehr als verdoppelt. Mit der neuen Förderrichtlinie soll die Unterstützungskapazität erweitert werden.
Quelle: Bayerisches Landesportal, Mitteilung vom 31.07.2026.
31.07., 13:30München
Angesichts von Trockenheit, steigenden Kosten und Wettbewerbsdruck kündigt Bayern konkrete Hilfen für landwirtschaftliche, forst- und weinbauliche Betriebe an.
Trockenheit, höhere Betriebskosten und Wettbewerbsdruck belasten derzeit viele land- und forstwirtschaftliche Betriebe in Bayern. Dazu kommen steigende Energiekosten und erhöhte Personalausgaben durch den gestiegenen Mindestlohn. Besonders arbeitsintensive Bereiche wie Wein-, Obst- und Gemüsebau geraten dadurch zunehmend unter Druck.
Konkrete Maßnahmen und Hilfen
Der Freistaat setzt mehrere Unterstützungsmaßnahmen um: Bei Futternot können Betriebe freiwillige Brachen zur Futtergewinnung nutzen. Die Futterbörse des Bayerischen Bauernverbands vermittelt Futterangebote und -gesuche. Bayern fördert zudem Mehrgefahrenversicherungen und übernimmt bis zu 50 Prozent der Versicherungsprämien. Für in Schwierigkeiten geratene Betriebe stehen Liquiditätsprogramme der Landwirtschaftlichen Rentenbank zur Verfügung. Die Direktzahlungen und Flächenprämien sollen im Dezember wie geplant ausgezahlt werden.
Waldumbau und Forschung
Bei Bayerns Wäldern liegt der Fokus auf Waldumbau zu widerstandsfähigeren Mischwäldern. Im vergangenen Jahr investierte der Freistaat rund 75 Millionen Euro in die Waldwirtschaft. An der Trockenforschungsstation Schwarzenau werden Kulturarten und Anbausysteme unter Trockenstress erforscht. Für Weinbaubetriebe erhöht Bayern die Förderung für Steillagen um etwa 50 Prozent.
Bayern fordert auf Bundes- und EU-Ebene unter anderem weniger Bürokratie, Aufstockung von Düngehilfen und Änderungen beim geplanten Tierhaltungskennzeichnungsgesetz.
Quelle: Pressestelle des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Mitteilung vom 31. Juli 2026.
31.07., 13:00Ingolstadt
Zwei Unternehmen aus dem Landkreis Pfaffenhofen haben sich beim Gründerpreis Ingolstadt durchgesetzt.
Beim diesjährigen Gründerpreis Ingolstadt wurden zwei Startups aus dem Landkreis Pfaffenhofen ausgezeichnet. Der Wettbewerb würdigte Innovationsfreude, Nachhaltigkeit und unternehmerischen Mut der Gründerinnen und Gründer.
Weitere Einzelheiten zu den prämierten Unternehmen und deren Geschäftsmodellen werden in der Mitteilung nicht genannt.
Quelle: Pressestelle Landkreis Pfaffenhofen, Mitteilung vom 27. Juni 2025.
31.07., 13:00Erlangen
Nürnberg, Fürth, Erlangen und Schwabach führen einen einheitlichen Parkausweis für Handwerksbetriebe ein, um Verwaltungsaufwand zu reduzieren.
Die vier Städte haben sich auf eine gemeinsame Regelung geeinigt: Mit dem neuen Handwerksparkausweis+ können Handwerksbetriebe künftig mit einem einzigen Antrag in allen vier Kommunen parken. Bislang war ein separater Antrag für jede Stadt erforderlich.
Das erlaubt der Ausweis: Handwerksbetriebe dürfen damit ihre Fahrzeuge auf gebührenpflichtigen Parkplätzen bis zu zwei Stunden ohne Parkschein abstellen, in Fußgängerzonen während Lieferzeiten parken, im eingeschränkten Halteverbot halten und auf Bewohnerparkplätzen stehen. Die Regelung gilt für Arbeitseinsätze an Kundenstandorten mit Transport von Werkzeugen oder Material.
Antrag online oder vor Ort: Betriebe können den Ausweis ab sofort bei der Straßenverkehrsbehörde ihrer jeweiligen Stadt beantragen – entweder online über hwk-mittelfranken.de/handwerksparkausweis oder wirtschaft.nuernberg.de sowie persönlich in den Behörden vor Ort. In Schwabach ist das Straßenverkehrsamt erreichbar unter strassenverkehrsamt@schwabach.de oder Mo-Fr 8–12 Uhr.
Quelle: Pressestelle Stadt Schwabach, Mitteilung vom 17. Dezember 2025.
31.07., 12:01München
Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat 50 dynamische mittelständische Unternehmen mit dem Preis "BAYERNS BEST 50" geehrt – bereits zum 25. Mal.
Die ausgezeichneten Betriebe haben in den vergangenen fünf Jahren Umsatz und Mitarbeiterzahl überdurchschnittlich gesteigert. Sie sind über alle bayerischen Regierungsbezirke verteilt und wurden nach objektiven Kriterien von einer unabhängigen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ermittelt.
Zusatzpreise für Unternehmertum und Nachhaltigkeit
Den Sonderpreis "Bayerische Unternehmerin des Jahres" erhält Julia Werner, Geschäftsführerin der WERNER companies GmbH & Co. KG. Sie wurde für ihren wirtschaftlichen Erfolg und ihre aktive Rolle im Betrieb ausgewählt. Der Sonderpreis Nachhaltigkeit geht an die MUNK GmbH. Zwei weitere Preise würdigen die Ausbildungsleistung: Die SUSPA GmbH erhält die Auszeichnung für die meisten Auszubildenden in absoluten Zahlen, die SCHAPFL IT-Scannerkassen GmbH für die beste Quote im Verhältnis zur Beschäftigtenzahl.
Nach Aiwangers Angaben arbeiten 75 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und 77 Prozent aller Auszubildenden in Bayerns Privatwirtschaft im Mittelstand.
Quelle: Bayerisches Landesportal, Pressestelle Bayerisches Wirtschaftsministerium, Mitteilung vom 30. Juli 2026.
31.07., 12:00München
Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat auf die angekündigten Stellenanpassungen bei BMW reagiert und fordert bessere Rahmenbedingungen für die Automobilindustrie.
Nach Medienberichten plant BMW weltweit den Abbau von etwa 8.000 Stellen. Das Unternehmen soll den Personalabbau über natürliche Fluktuation und freiwillige Abfindungsprogramme umsetzen.
Aiwanger bezeichnete BMW als "ein Aushängeschild des Industriestandorts Bayern und einer unserer wichtigsten Arbeitgeber" und nannte den angekündigten Stellenabbau "ein weiteres Alarmsignal". Zwar soll der Personalabbau demnach sozialverträglich erfolgen, doch zeige die Entwicklung den Druck auf die Automobilindustrie.
Forderungen an Bund und EU
Der Minister fordert bessere Rahmenbedingungen auf Bundes- und EU-Ebene. Die EU solle unter anderem die geplante Verschärfung des Utility Factor für Plug-in-Hybride aussetzen und das CO2-Minderungsziel 2035 auf höchstens 90 Prozent reduzieren. Die Bundesregierung soll Kaufanreize prüfen und verstärkt einsetzen. Zudem müssen laut Aiwanger Arbeitszeitregelungen und Lohnnebenkosten international wettbewerbsfähig werden.
Bayern werde seine Automobilindustrie unterstützen und auf Technologieoffenheit statt ideologischer Verbote setzen, erklärte der Minister.
Quelle: Pressestelle Bayerisches Landesportal, Mitteilung vom 28. Juli 2026.
31.07., 12:00Hof
Die Familie Mulzer beendet ihren Gastronomiebetrieb im Kornberghaus zum 20. Dezember 2026 und übernimmt einen Gasthof in Tröstau.
Der Zweckverband Großer Kornberg sucht einen neuen Pächter für die Gastronomie im Kornberghaus. Die derzeitige Pächterfamilie Mulzer wird den Betrieb zum 20. Dezember 2026 beenden und sich mit einem Gasthof in Vordorf in der Gemeinde Tröstau neu aufstellen.
Bis zur Übergabe läuft der Gastronomiebetrieb regulär weiter. Gutscheine der Familie Mulzer, die bis zum 20. Dezember nicht eingelöst werden, behielten ihre Gültigkeit und könnten danach im neuen Betrieb der Familie eingelöst werden, teilte die Pächterfamilie mit.
Interessierte Gastronomen können ihre Bewerbungen an den Zweckverband per Mail an kornberg@landkreis-hof.de senden. Der Zweckverband dankt der Familie Mulzer und ihrem Team für die langjährige Zusammenarbeit und möchte das Kornberghaus als Ausflugsziel und gastronomischen Anlaufpunkt erhalten.
Quelle: Pressestelle Landkreis Hof, Mitteilung vom 28. Juli 2026.
31.07., 12:00Hof
Der familiengeführte Hof Tendler in Gardelegen-Jeseritz kultiviert seit 2021 Kichererbsen – eine Kultur, die von den sandigen Böden der Region profitiert.
Landwirtschaftsstaatssekretär Gert Zender besuchte den Hof und sprach mit den Betreibern Henrik und Catharina Tendler über den Anbau der Hülsenfrüchte. Die Pflanzen befinden sich derzeit in der Wachstumsphase mit weißen Blüten; die Ernte erfolgt zwischen Ende August und Mitte Oktober.
Standortvorteile und geringe Anforderungen
Kichererbsen eignen sich besonders für die Altmark: Sie benötigen wenig Wasser, keinen Stickstoffdünger und sind wenig anfällig für Krankheiten. Die trockenen, sandigen Böden der Region fördern das Wachstum. Derzeit werden drei Sorten angebaut.
Als größte Herausforderung gelten die Keimbedingungen. Da in Deutschland noch wenig Erfahrung mit dem Anbau besteht, testet Henrik Tendler vieles selbst – etwa den optimalen Aussaatzeitpunkt. Dies führt zu unsicheren jährlichen Erträgen. Weitere Themen beim Besuch waren Direktvermarktung und agrarpolitische Entwicklungen.
Quelle: Landesportal Sachsen-Anhalt – Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten, Mitteilung vom 22. Juli 2026.
31.07., 12:00München
Der Bund hat entschieden, dass Bayern Sitzland des deutschen Hubs für Magnetfusionsforschung wird. Der Hub soll um das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik in Garching entstehen.
Der Freistaat Bayern wird zum Standort des deutschen Hubs für Magnetfusionsforschung im Rahmen der Hightech Agenda Deutschland. Die Entscheidung wurde vom Bund in Abstimmung mit den Ländern getroffen. Der Hub konzentriert sich auf das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik in Garching bei München mit einem weiteren Standort in Gundremmingen.
Neben dem Magnetfusions-Hub entstehen zwei weitere Fusionshubs: einer für Laserfusion an den Standorten Hamburg und Biblis, ein dritter für Brennstoffkreisläufe und Materialentwicklung rund um das KIT Karlsruhe. Alle drei Hubs werden in der ersten Phase mit bis zu 125 Millionen Euro gefördert. Die Hubs sollen Start-ups, Wissenschaftseinrichtungen und führende Unternehmen zusammenbringen und den Transfer von Forschungsergebnissen in die Industrie beschleunigen.
Investitionen und Projekte
Bayern stellt für den geplanten Demo-Reaktor "Alpha" bis zu 400 Millionen Euro bereit. Das Start-up Proxima Fusion plant eine Magnetfabrik mit bis zu 1.000 Arbeitsplätzen. Ein Fusions-Demokraftwerk "Stellaris" ist in Gundremmingen vorgesehen. Zudem sollen an bayerischen Hochschulen neue Lehrstühle und Nachwuchsforschungsgruppen zur Fusionswissenschaft entstehen.
Quelle: Pressestelle des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst, Mitteilung vom 28.07.2026.
31.07., 12:00Würzburg
Oberbürgermeister Martin Heilig und die OXG Glasfaser GmbH haben sich auf den Auf- und Ausbau eines Glasfasernetzes für etwa 36.900 Haushalte in Würzburg geeinigt.
Die Stadt Würzburg und die OXG Glasfaser GmbH haben eine Kooperationsvereinbarung zum Glasfaserausbau unterzeichnet. Oberbürgermeister Martin Heilig und Jens Bergerhoff, Bereichsleiter und Prokurist der OXG, besiegelten die Vereinbarung.
Das Glasfasernetz soll im Stadtgebiet Würzburg aufgebaut beziehungsweise erweitert werden und rund 36.900 Haushalte erreichen.
Quelle: Pressestelle Stadt Würzburg, Mitteilung vom 28.07.2026
31.07., 12:00Würzburg
Der Tourismus in Würzburg ist in den ersten fünf Monaten 2026 gewachsen und trägt weiterhin zur wirtschaftlichen Stabilität der Stadt bei.
Die Übernachtungszahlen in Würzburg sind bis Mai 2026 gestiegen. Die Stadt rangiert dabei unter den Top 5 der deutschen Großstädte bei der Zimmerauslastung.
Der Tourismussektor bleibt damit ein bedeutsamer Wirtschaftsfaktor für Würzburg, auch unter wirtschaftlich schwierigeren Bedingungen. Die positive Entwicklung in den ersten Monaten des Jahres unterstreicht die Attraktivität des Reiseziels.
Quelle: Pressestelle Stadt Würzburg, Mitteilung vom 16. Juli 2026.
31.07., 12:00Landsberg am Lech
Landrätin Daniela Groß hat rund 120 Unternehmer zu einem Frühstück in den Penzing Studios auf dem Gelände der area61 eingeladen, um die wirtschaftliche Bedeutung der Filmbranche für den Landkreis zu diskutieren.
Das erste Unternehmerfrühstück der Landrätin fand in den Penzing Studios statt. Die Veranstaltung bot Gästen Einblicke in eines der innovativsten Produktionsstudios Europas. In der sogenannten Hyperbowl, ausgestattet mit 500 Quadratmetern LED-Fläche, verwandelte sich die Wand während des Events in eine Raumstation.
Film- und Medienbranche als Wirtschaftsfaktor
Im Mittelpunkt der Diskussion stand die wirtschaftliche Bedeutung von Film- und Fernsehproduktionen für die Region. Teilnehmer wie der Penzing-Studios-Geschäftsführer Jörn Siegele, Bürgermeister Peter Hammer und andere Unternehmer erläuterten, wie Produktionen Aufträge für Handwerksbetriebe, Hotels und Gastronomie schaffen. Die Studios beschäftigen sich kontinuierlich auf der Suche nach qualifizierten Fachkräften und regionalen Partnern. Zudem zieht die Filmbranche internationale Produktionsteams an und wirkt sich positiv auf den Tourismus aus. Landrätin Groß hob hervor, dass die Penzing Studios mit ihren modernen Einrichtungen eine einzigartige Erfolgsgeschichte für den Landkreis darstellen.
Seit 2022 entstehen auf dem rund 270 Hektar großen Gelände des ehemaligen Fliegerhorsts moderne Produktions- und Studioflächen. Die Hyperbowl zählt zu den größten Virtual-Production-Studios Europas.
Quelle: Pressestelle Landkreis Landsberg, Mitteilung vom 13. Juli 2026.
31.07., 12:00Hof
Der Landkreis Darmstadt-Dieburg ist Genehmigungsbehörde für Agrarförderungen aus EU, Bund und Land – von Einkommensgrundstützung über Ökoregeln bis zu Investitionszuschüssen.
Die Förderung landwirtschaftlicher Betriebe basiert auf der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU. Sie gliedert sich in zwei Säulen: Die erste umfasst Einkommensgrundstützung für jeden bewirtschafteten Hektar, eine Umverteilungsprämie für die ersten 60 Hektare zur Stützung von Familienbetrieben und eine Förderung für Junglandwirte zum Unterstützung des Generationswechsels.
Freiwillige Ökoregeln und Kontrollmechanismen
Zusätzlich können Betriebe freiwillig Ökoregeln umsetzen – etwa Blühflächen, Brachland, erweiterte Fruchtfolgen, Agroforstsysteme oder Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel. Alle Förderungen sind an Anforderungen der Betriebsführung gebunden. Der Landkreis überprüft die Einhaltung auch mittels Fernerkundungssatelliten und künstlicher Intelligenz; bei Verstößen erfolgen Kürzungen oder Sanktionen. Etwa 800 Landwirte im Dienstbezirk des Kreises – zu dem auch Groß-Gerau und Darmstadt gehören – erhalten derzeit solche Mittel.
Die zweite Säule ermöglicht freiwillige Mehrjahr-Projekte nach dem Hessischen Programm für Agrarumwelt- und Landschaftspflege. Darunter fällt auch die Förderung ökologischen Landbaus. Ein weiterer Schwerpunkt sind Investitionen landwirtschaftlicher Betriebe mit bis zu 40 Prozent Förderung – beispielsweise mobile Legehennenställe mit direkter Kundenvermarktung.
Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 20. Juli 2026.
31.07., 12:00Würzburg
Die EU-Kommission hat die öffentlichen Hilfen für den Bau einer Multifunktionsarena in Würzburg genehmigt.
Die EU-Kommission hat festgestellt, dass die geplanten öffentlichen Hilfen für die Multifunktionsarena in Würzburg mit dem EU-Beihilferecht vereinbar sind. Damit ist ein wesentliches Förderhindernis aus dem Weg geräumt.
Die Wettbewerbshüter der Kommission in Brüssel bestätigten die Zulässigkeit der Maßnahmen nach europäischem Beihilferecht.
Quelle: Pressestelle Stadt Würzburg, Mitteilung vom 20.07.2026
31.07., 12:00Rosenheim
Die Stadt Rosenheim zeichnet Dr. Helmut Schwarz, langjähriger Werkleiter des Krones-Standorts, mit der Städtischen Verdienstmedaille aus.
Die Auszeichnung würdigt Schwarz für seine Verdienste um die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt und Region. Der gelernte Maschinenbau-Ingenieur trat 1993 in die damalige Max Kettner GmbH ein, die später in der Krones AG aufging. Unter seiner Leitung wurden die Krones-Werke in Rosenheim und Raubling ausgebaut und moderne Produktions- und Logistikstrukturen geschaffen.
Das Krones-Werk Rosenheim zählt heute zu den wichtigsten Standorten des global tätigen Konzerns und ist weltweit der zweitgrößte Produktionsstandort. Es fungiert als Zentrum für Logistik und Modulproduktion. An den Standorten Rosenheim und Raubling beschäftigt Krones rund 1.200 Mitarbeiter und gehört damit zu den größten Arbeitgebern der Region.
Über seine Tätigkeit als Werksleiter hinaus engagierte sich Schwarz im Hochschulrat und im IHK-Regionalausschuss. Zudem unterstützte er Krones beim Gründerpreis, bei dem er sich 2026 auch als Juror zur Verfügung stellte. Oberbürgermeister Abuzar Erdogan würdigt damit "Innovationskraft, unternehmerischen Weitblick und Verbundenheit mit unserer Region".
Quelle: Pressestelle Stadt Rosenheim, Mitteilung vom 23. Juni 2026.
31.07., 12:00Hof
Private Eigentümer in Seeheim-Jugenheim können im Rahmen des hessischen Dorfentwicklungsprogramms Zuschüsse für Sanierungs- und Umbaumaßnahmen beantragen.
Im Rahmen des hessischen Dorfentwicklungsprogramms werden private Eigentümerinnen und Eigentümer in Seeheim-Jugenheim bei verschiedenen Baumaßnahmen finanziell unterstützt. Ziel ist es, ländliche Räume als lebenswerte Wohn- und Lebensorte zu bewahren und weiterzuentwickeln.
Förderbare Maßnahmen und Zuschüsse
Gefördert werden umfassende Sanierungen und Modernisierungen von Wohngebäuden, die Umnutzung ehemaliger landwirtschaftlicher oder gewerblicher Gebäude zu Wohnraum sowie Energieeffizienzmaßnahmen. Auch die ökologische Gestaltung von Hof- und Freiflächen ist förderfähig, sofern sich die Vorhaben in das Ortsbild einfügen und dem historischen Charakter entsprechen. Die Förderung für private Antragstellende beträgt in der Regel 35 Prozent der Nettokosten, maximal 45.000 Euro pro Vorhaben. Bei Kulturdenkmälern sind bis zu 60.000 Euro möglich, bei Umnutzung ehemaliger Wirtschaftsgebäude zu bis zu drei Wohneinheiten bis zu 200.000 Euro.
Förderanträge können voraussichtlich noch bis zum 31. März 2027 eingereicht werden. Beratung bieten Ursula Brechel (06151/881-2111) und Architekt Rohleder (06151/5994984) an.
Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 11. Februar 2026.
31.07., 12:00Landkreis Landshut
Der Gutachterausschuss des Landkreises Landshut hat seinen Marktbericht für 2024 veröffentlicht und dokumentiert eine Erholung am Immobilienmarkt.
Der Gutachterausschuss des Landkreises Landshut hat seinen jährlichen Grundstücks- und Immobilienmarktbericht vorgelegt. Nach den Angaben im Bericht zeigen sich am Markt im Landkreis Erholungstendenzen im Vergleich zum Vorjahr.
Der Bericht wertet Transaktionsdaten des Jahres 2024 aus und bildet damit die aktuelle Marktentwicklung ab. Er dient Eigentümern, Käufern, Verkäufern und Fachleuten als Orientierung für Immobilienbewertungen und Markttrends in der Region.
Quelle: Pressestelle Landkreis Landshut, Mitteilung vom 15.05.2025
31.07., 12:00München
Der Landkreis Pfaffenhofen bietet zusammen mit Handwerkskammer, IHK und weiteren Partnern im September kostenlose Beratungen für angehende Unternehmerinnen und Unternehmer an.
Das Kommunalunternehmen Strukturentwicklung des Landkreises Pfaffenhofen unterstützt Gründungsinteressierte mit individueller Begleitung. Partner sind die Handwerkskammer für München und Oberbayern, die Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern, der Verein AktivSenioren Bayern sowie der Wirtschaftsbeirat des Landkreises.
Die kostenfreien Angebote im September richten sich an Menschen, die ein Geschäft aufbauen oder als Freiberufler tätig werden möchten. Die Beratungen berücksichtigen individuelle Voraussetzungen und unterschiedliche Gründungswege.
Weitere Informationen zu den genauen Terminen und Anmeldemodalitäten können bei der Strukturentwicklung des Landkreises Pfaffenhofen erfragt werden.
Quelle: Pressestelle Landkreis Pfaffenhofen, Mitteilung vom 07.08.2025.
31.07., 12:00Regensburg
Die Stadt Weimar übernimmt die Geschäftsanteile der Regensburger REWAG an den Stadtwerken Weimar und wird damit Mehrheitseigentümer.
Die REWAG hatte 34 Jahre lang Anteile an der Stadtwerke Weimar Beteiligungs-GmbH gehalten. Im laufenden Verkauf gehen diese Anteile an die Stadtwirtschaft Weimar GmbH über. Beide Unternehmen begründen den Schritt damit, sich künftig stärker auf ihre jeweiligen Heimatmärkte und die Energiewende konzentrieren zu wollen.
Neue Anteilsstruktur
Die Stadtwirtschaft Weimar wird künftig 51 Prozent der Anteile an der Stadtwerke Weimar Stadtversorgungs-GmbH halten, die TEAG Thüringer Energie AG 49 Prozent. Der REWAG-Vorstandsvorsitzende Dr. Robert Greb sieht in der Mehrheit durch die Stadt Weimar Vorteile für die Umsetzung von Energie- und Wärmewende in der Region.
Oberbürgermeister Peter Kleine betont, dass die Übernahme die kommunale Handlungsfähigkeit in der Energieversorgung erhöhe. Die Transaktion unterliegt noch der Genehmigung durch kommunale und kartellrechtliche Behörden. Über Vertragsinhalte haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.
Quelle: Pressestelle Stadt Weimar, Mitteilung vom 18. März 2025.
31.07., 12:00Ingolstadt
Programmierer und Unternehmen treffen sich Anfang April zum Hackathon10 in Ingolstadt.
Der Hackathon10 findet vom 3. bis 5. April in Ingolstadt statt. Bei der Veranstaltung treffen Programmierer und Vertreter von Unternehmen aufeinander.
Quelle: Aktuelle Meldungen, Mitteilung vom 11. März 2025.
31.07., 12:00Landkreis Regensburg
Im dritten Quartal 2024 wurden im Landkreis Regensburg 271 Wohnungen genehmigt – ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr.
Im dritten Quartal 2024 erteilte die Behörde des Landkreises Regensburg Genehmigungen für 271 Wohnungen. Das sind 12,6 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, als 310 Wohnungen bewilligt wurden.
Bei Einfamilienhäusern zeigte sich ein stabiles Bild: 67 Genehmigungen im aktuellen Quartal gegenüber 73 im Vorjahresquartal.
Quelle: Pressestelle Landkreis Regensburg, Mitteilung vom 8. November 2024.
31.07., 12:00München
Der Landkreis Pfaffenhofen sucht Unternehmen für die Teilnahme an Ausbildungskompass und Ausbildungsmesse – Anmeldeschluss ist der 25. April.
Der Ausbildungskompass wird seit 2018 im Landkreis Pfaffenhofen herausgegeben. Verantwortlich ist das Kommunalunternehmen Strukturentwicklung LKR Pfaffenhofen a.d.Ilm (KUS) in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit, der Handwerkskammer für München und Oberbayern (HWK), der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern (IHK) sowie der Kreishandwerkerschaft.
Betriebe, die sich an der Ausbildungsmesse beteiligen oder im Ausbildungskompass präsent sein möchten, können sich noch bis zum 25. April anmelden.
Quelle: Pressestelle Landkreis Pfaffenhofen, Mitteilung vom 19. März 2025.
31.07., 12:00Landkreis Landshut
Der Landkreis Landshut feiert das zehnjährige Bestehen der EU-Förderinitiative LEADER und lädt zu Projektbesichtigungen ein.
Die LEADER-Initiative der Europäischen Union unterstützt seit zehn Jahren Projekte in der ländlichen Region des Landkreises Landshut. Die Förderung zielt darauf ab, die Entwicklung von Dörfern und kleineren Gemeinden zu fördern.
Um die Wirkung der Unterstützung zu zeigen, finden am 8. Juni 2024 Projektbesichtigungen statt. Interessierte können sich vor Ort in Vilsbiburg und Baierbach ein Bild von den umgesetzten Maßnahmen machen.
Weitere Informationen zu den genauen Zeiten und zur Anmeldung werden von der Landkreisverwaltung bereitgestellt.
Quelle: Pressestelle Landkreis Landshut, Mitteilung vom 10. April 2024.
31.07., 12:00Ingolstadt
Beim diesjährigen Gründerpreis Ingolstadt haben sich fünf Gründungsprojekte aus dem Landkreis Pfaffenhofen unter insgesamt 30 Bewerbern aus der Region 10 durchgesetzt.
Der Gründerpreis Ingolstadt stand in diesem Jahr unter dem Motto der regionalen Gründungsaktivitäten. Insgesamt 30 Bewerbungen gingen aus der Region 10 ein. Davon stammten fünf Vorhaben aus dem Landkreis Pfaffenhofen.
Mit dieser Beteiligung zeigt sich eine hohe Gründungsaktivität im Landkreis. Die eingereichten Projekte wurden nach Angaben der Veranstalter für ihre vielversprechenden Ansätze bewertet.
Quelle: Pressestelle Landkreis Pfaffenhofen, Mitteilung vom 1. Juli 2024.
31.07., 12:00Regensburg
Die Generalversammlung der Kommunalen Energie Regensburger Land eG (KERL eG) hat am 7. März 2024 den Aufnahmeantrag der Stadt Regensburg genehmigt.
Die Generalversammlung der KERL eG stimmte dem Mitgliedschaftsantrag der Stadt Regensburg zu. An der Entscheidung waren unter anderem die Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer und der Wirtschaftsreferent der Stadt beteiligt.
Mit dem Beitritt wird die Stadt Regensburg Mitglied der Energiegenossenschaft, die sich der kommunalen Energieversorgung in der Region widmet.
Quelle: Pressestelle Stadt Regensburg, Mitteilung vom 8. März 2024.
31.07., 12:00Landkreis Passau
Die Zimmerei Fliegerbauer aus Aldersbach und der Alexis Bio Wäscheservice aus Kirchham sind als neue Partner in den Umwelt- und Klimapakt Bayern aufgenommen worden.
Der Landrat hat beiden Unternehmen eine entsprechende Auszeichnung überreicht. Der Umwelt- und Klimapakt Bayern ist eine Vereinbarung zwischen dem Freistaat Bayern und der Wirtschaft, in der sich Betriebe zu Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen verpflichten.
Partnerschaften dieser Art ermöglichen es Unternehmen, ihre Aktivitäten in den Bereichen Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung sichtbar zu machen und sich als umweltbewusste Betriebe zu profilieren.
Quelle: Pressestelle Landkreis Passau, Mitteilung vom 25.05.2023.
31.07., 12:00Passau
Das Unternehmen Zweirad Würdinger beschäftigt nach Angaben der Landkreisverwaltung einen überdurchschnittlich hohen Anteil an Auszubildenden.
Zweirad Würdinger verfügt über eine Ausbildungsquote von 30 Prozent. Damit gehört das Unternehmen zu den Betrieben mit besonders hohem Engagement in der beruflichen Ausbildung.
Landrat Kneidinger würdigte das Unternehmen in diesem Zusammenhang als Vorbild in der Wirtschaftsregion Passau.
Quelle: Pressestelle Landkreis Passau, Mitteilung vom 23.10.2021.
31.07., 12:00Passau
Der Gutachterausschuss des Landkreises Passau hat seinen Immobilienmarktbericht für 2019 vorgelegt und dokumentiert eine gestiegene Nachfrage nach Grundstücken und Immobilien.
Laut dem Bericht des Gutachterausschusses wurden 2019 im Passauer Land Immobilien und Grundstücke im Wert von etwa 1,2 Millionen Euro pro Tag gehandelt. Dies entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr.
Die Nachfrage nach Immobilien und Grundstücken im Landkreis ist weiterhin angespannt. Der Bericht dokumentiert sowohl bei privaten Wohnimmobilien als auch bei Grundstücken eine erhöhte Kaufaktivität.
Der Gutachterausschuss ist eine unabhängige Fachbehörde, die Grundstücksmarktdaten erhebt und analysiert. Seine regelmäßigen Marktberichte geben Überblick über Preisentwicklungen und Transaktionshäufigkeit in der Region.
Quelle: Pressestelle Landkreis Passau, Mitteilung vom 6. Oktober 2020.
31.07., 12:00Landshut
Das Regionalmanagement Landshut organisiert zusammen mit Wirtschaftspartnern Praktikumstage unter dem Titel "Ferien in der Werkstatt" in Ergolding.
Das Regionalmanagement Landshut setzt sein Programm "Ferien in der Werkstatt" fort. Zusammen mit der SPIE SAG GmbH und weiteren Partnern aus der Wirtschaft werden Praktikumstage in Ergolding angeboten.
Das Angebot richtet sich an Interessierte, die Einblicke in betriebliche Abläufe gewinnen möchten. Näheres zu Termine, Inhalten und Anmeldung ist beim Regionalmanagement Landshut erhältlich.
Quelle: Pressestelle Landkreis Landshut, Mitteilung vom 17.05.2022.
31.07., 12:00Landkreis Passau
Käufer haben im Jahr 2017 im Landkreis Passau Immobilien im Wert von insgesamt 361 Millionen Euro erworben.
Nach Angaben eines neuen Immobilienmarktberichts betrug der Gesamtumsatz für Grundstücke und Immobilien im Landkreis Passau 2017 exakt 361 Millionen Euro. Dies entspricht einem Durchschnitt von knapp einer Million Euro pro Tag.
Der Bericht liefert detaillierte Informationen zu Grundstückspreisen und Flächenumsätzen im Landkreis. Die Daten sollen Aufschluss über die Entwicklung des lokalen Immobilienmarktes geben.
Quelle: Pressestelle Landkreis Passau, Mitteilung vom 24. November 2018.
31.07., 12:00Landkreis Passau
Der Landkreis Passau hat sich in einem Wettbewerb durchgesetzt und erhält 400.000 Euro Förderung für eine Wasserstoff-Initiative.
Der Landkreis Passau ist Gewinner eines Standort-Wettbewerbs und wird mit 400.000 Euro unterstützt. Die Förderung geht an eine Initiative zur Wasserstoffnutzung in der Region. Nach Aussage von Landrat Kneidinger wird der Landkreis damit zur zweiten Wasserstoff-Region in Niederbayern.
Die Übergabe des Schecks erfolgte durch Minister Scheuer. Weitere Details zum Umfang und den Zielen der Initiative werden in der Mitteilung nicht genannt.
Quelle: Pressestelle Landkreis Passau, Mitteilung vom 15. September 2021.
22.07., 12:30Landshut
Das Hauptzollamt Landshut veranstaltet am 12. September 2026 einen Zollinfotag mit Karrieremesse und gibt Einblicke in seine Aufgaben sowie Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten.
Anlässlich des 75-jährigen Bestehens der Bundeszollverwaltung öffnet das Hauptzollamt Landshut am Samstag, 12. September 2026, von 10:00 bis 14:00 Uhr seine Türen. Die Veranstaltung unter dem Motto "Wir sind der ZOLL - Die Vielfalt der Aufgaben, Menschen und Generationen" richtet sich an Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie alle Interessierten.
Besucher erhalten Einblicke in die verschiedenen Aufgabenbereiche des Zolls und können sich über Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten informieren. Beschäftigte des Zolls stehen für Gespräche zur Verfügung und präsentieren den Zoll als Arbeitgeber. Die Veranstaltung findet in Altdorf, Sonnenring 14, statt.
Zur besseren Planung wird um Anmeldung per E-Mail an zollinfotag.hza-landshut@zoll.bund.de gebeten.
Quelle: Pressestelle Hauptzollamt Landshut, Mitteilung vom 22. Juli 2026.