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WirtschaftStraubing-Bogen

19.08., 20:06

Bayerns Wirtschaftsminister fordert bessere Bedingungen für Unternehmen

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat beim Unternehmertag des Landkreises Straubing-Bogen bessere Rahmenbedingungen für die Wirtschaft gefordert.

Bei seinem Besuch in Straubing prangerte Aiwanger hohe Energiepreise, Bürokratie, Fachkräftemangel und geopolitische Unsicherheiten an, die Unternehmen belasten. Dabei verzeichnete die bayerische Wirtschaft 2025 ein Wachstum von 0,5 Prozent.

Forderungen des Ministers

Der Minister forderte günstigere Energie durch schnelleren Ausbau erneuerbarer Energien und Speicher. Bundeswirtschaftsministerin Reiche müsse bei der Befüllung von Gasspeichern mehr Tempo machen. Aiwanger verlangte die sofortige Abschaffung der CO2-Steuer, die angesichts von Niedrigwasser und Transportverlagerungen ein Wettbewerbsnachteil sei. Zudem verlangte er eine Entbürokratisierungsoffensive, insbesondere für den Mittelstand.

Positiv äußerte sich Aiwanger über das Handwerk, das wieder mehr Nachwuchs gewinne. Die Wirtschaft im Landkreis Straubing-Bogen beschrieb er als leistungsstark mit geringer Arbeitslosigkeit, reger Gründungstätigkeit und hoher Innovationskraft. Der Freistaat habe von 2016 bis 2025 die gewerbliche Wirtschaft vor Ort mit 35,8 Millionen Euro unterstützt, was Investitionen von etwa 240 Millionen Euro angestoßen habe. Dadurch wurden über 2.200 Arbeitsplätze gesichert und 249 neu geschaffen.

Quelle: Bayerisches Landesportal, Mitteilung vom 15. August 2026.